IV. Mannschaft

Saison 2018/19: 1. Kreisliga, Schachbezirk Herne-Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

Pl.Mannschaft123456789Sp.MPBP
1SG Drewer 2**4,53,53,04,54715.5
2SV Recklinghausen-Süd 2**3,54,03,04,04714.5
3SV Waltrop 31,5**4,04,53410.0
4SG Suderwich 1**2,52,53,04,04312.0
5SG Drewer 32,52,53,5**3,04311.5
6SV Datteln 23,53,0**2,5339.0
7SG Rochade Disteln 22,03,03,5**338.5
8SV Erkenschwick 43,03,02,0**328.0
9SC Recklinghausen Altstadt 21,52,01,52,0**407.0

Spieltag 2: Niederlage gegen Waltrop 2 (2 - 4)

Niederlage gegen starke Waltroper

(Erkenschwick, 14.10.2018)

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Spieltag 3: Remis gegen SG Drewer 2 (3 - 3)

Erkenschwick 4 erkämpft Remis gegen favorisierte Marler

(Marl, 18.11.2018)

Am vergangenen Sonntag traf die vierte Mannschaft des SV Erkenschwicks in einem Auswärtskampf auf die SG Drewer 2. Die Erkenschwicker mussten in der Mensa des Albert-Schweizer/Geschwister-Scholl-Gymnasiums auf die Dienste von Günter Strozewski verzichten. Der freie Platz im Team wurde von Christian Verkooyen eingenommen. Die Gegner aus Marl mussten ebenfalls einen Stammspieler ersetzen.

Pünktlich um 14 Uhr wurden die Bretter zum Spiel freigegeben. Nach gut einer Stunde Spielzeit konnten die Stimbergstädter erfreulicherweise in Führung gehen. Lukas Möbius konnte mit den weißen Steinen seinem Gegner zwei Figuren abnehmen und ihn so zur Aufgabe zwingen. 1 – 0

Christian Verkooyen an Brett 6 erwischte keinen guten Tag und musste sich nach ca 1,5 Stunden Spielzeit geschlagen geben. Nach einem Bauernverlust drohte die Stellung, auseinander zu brechen. Ohne Aussicht auf einen möglichen Punktgewinn gab Christian die Partie auf. 1 – 1

Zu diesem Zeitpunkt waren die Stellungen an den verbliebenen Brettern eher ausgeglichen mit einer Tendenz für die Heimmanschaft.
Lukas Hesse an Brett 1 nahm nach ca. 2 Stunden das Remis-Angebot seines Gegners an. Beide Spieler konnten keinen entscheidenden Vorteil erringen und niemand wollte zu diesem Zeitpunkt ein Risiko eingehen. 1,5 – 1,5

Möglicherweise war die Annahme des Remis-Angebots zu voreilig, da Harald van de Weyer an Brett 4 kurze Zeit später aufgeben musste. Sein Gegner konnte mit seinen Steinen über die h-Linie in Haralds Rochade-Stellung eindringen und seinen König in die Bredouille bringen. Kurz vor dem entscheidenden Mattangriff gratulierte Harald seinem Gegner zum Sieg. 1,5 – 2,5

Nun spielten noch Christina Böse an Brett 2 und Mannschaftsführer Tim Weßelbaum an Brett 3. Beide hatten ähnliche Restbedenkzeit bei gleich vielen Zügen. Christina konnte allerdings eine Stellung mit positionellem Vorteil aufweisen, wohingegen Tim mit seiner Stellung zu kämpfen hatte.

Christina lehnte in der Zeitnotphase zunächst ein Remis-Angebot ab und konnte tatsächlich ihren Vorteil in etwas Zählbares umwandeln, indem sie ihrem Gegner mit präzisem Spiel eine Leichtfigur abnahm.

Der ebenfalls unter Zeitnot spielende Tim bot daraufhin seinem Gegner ein Remis an, in der Hoffnung, dass Christina ihre Partie in einen vollen Punkt umwandeln könne, was ein Gesamtunentschieden zur Folge gehabt hätte. Nach Rücksprache mit dem Drewer Mannschaftsführer nahm Tims Gegner nach ca. 4 Stunden Spielzeit das Angebot an. 2 – 3

Die vermeintliche Gewinnstellung bei Christina sollte sich allerdings als herausfordernder herausstellen, als zunächst angenommen wurde. Im Endspiel mit zwei Türmen und einem Springer gegen zwei gegnerische Türme bei einem Bauern pro Seite musste sich Christina mit präzisen Zügen aus den Schachgeboten des Gegners herausmanövrieren, um dann selbst zuschlagen zu können. Nach anstrengenden 5 Stunden konnte Christina schlussendlich ihren Gegner zur Aufgabe zwingen, da er eine Mattdrohung nicht mehr parieren konnte. 3 – 3

So konnte die Erkenschwicker Mannschaft einen unerwarteten, aber nicht unverdienten, Punkt aus Marl in die Stimbergstadt entführen. Am nächsten Spieltag am 9. Dezember trifft die Vierte in ihrem letzten Kampf im Jahr 2018 zu Hause auf den ungeschlagenen Spitzenreiter Recklinghausen-Süd 2.

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