III. Mannschaft

Saison 2017/18: Bezirksliga, Schachbezirk Herne-Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1SV Königsspringer Haltern 1**4,05,54,55,54719.5
2SK Ickern 1**3,54,54,55,04617.5
3SV Erkenschwick 34,0**4,04,07,54519.5
4SC Recklinghausen Altstadt 1**3,54,55,54,04517.5
5SG Rochade Disteln 12,54,54,5**4,04515.5
6Recklinghäuser SG Läufer-Ost 14,03,5**4,06,04417.5
7SV Unser Fritz 24,04,0**3,05,04416.0
8SV Hullern 13,53,52,55,0**4214.5
9SV Waltrop 23,54,02,03,0**4112.5
10SV Zeppelin Herne 12,53,00,54,0**4110.0

03.09.2017 - Remis beim SV KS Haltern

Dritte startet mit einem Unentschieden gegen Königsspringer Haltern

Am 3. September empfing Königsspringer Haltern I die dritte Mannschaft vom SV Erkenschwick in der Bezirksliga. Die Auftaktrunde wurde mit einem 4-4 Unentschieden beendet. Die Erkenschwicker mussten sowohl auf Martin Stratmann als auch Neuzugang Frank Block verzichten. Dafür kamen Günter Strozewski und Lukas Lojewsky zum Einsatz.>Pünktlich um 14 Uhr, bei mildem Spätsommerwetter mit angenehmen Temperaturen, begann die erste Runde gegen die nominell stärkste Mannschaft der Bezirksliga. An allen Brettern waren die Seestädter um mindestens 100 Punkte überlegen, doch sollte dies kein Hindernis darstellen, da die Mannschaft nach dem Aufstieg sehr motiviert ist.
Alle gingen sehr konzentriert an die Sache heran mit dem Ziel, die ersten zwei Saisonpunkte zu ergattern. Und die ersten positiven Eindrücke aus Erkenschwicker Sicht ließen nicht all zulange auf sich warten: Denn an Brett 1 und 3 boten Abdulhadi Al Marawi bzw. Marco Schröter hervorragende Leistungen, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Abdulhadi al Marawi, unser Spitzenspieler deckte die Schwächen seines Gegenübers schonungslos auf. Er setzte viele Nadelstiche, womit sein Gegner nicht zurechtkam. Am Ende gewann er Material, sodass er die Gratulation zum ersten vollen Punkt entgegennehmem konnte; 1-0. Die Erkenschwicker Führung hielt aber nicht all zulange, denn leider stand Günter Strozewski an Brett 6 klar auf Verlust.
Er hatte gegen seinen deutlich jüngeren Kontrahenten weniger Material. Das war am Ende nicht zu kompensieren, sodass er in hoffnungsloser Stellung aufgab; 1-1. Doch ließ sich das Team von diesem Zwischenstand nicht entmutigen. Marco Schröter, unser Neuzugang als das 100. Mitglied im Verein, spielte wohl die beste Partie des Tages und ließ seinen Gegner alt aussehen: Im Londoner System – er hatte diese Variante vorher gründlich einstudiert – startete er mit einem Läuferopfer einen zwingenden Königsangriff. Sein Gegner fand kein Gegenmittel gegen die aktiven Figuren und gab am Ende nach Materialverlust auf. Es stand nun 2-1 für Erkenschwick! Nach einer Weile einigte sich Armin Gasper an Brett 5 mit seinem Gegner auf Remis. Die Stellung war lange unklar, aber am Ende fanden beide Spieler keine gewinnbringende Fortsetzung; 2,5-1,5. Leider musste Stefan Heuver an Brett 4 aufgeben. Zwar war die Stellung zwischenzeitlich ausgeglichen, aber am Ende startete sein Gegner einen Angriff und das Damenmatt war nicht mehr zu verhindern, sodass der Gleichstand wieder hergestellt war; 2,5-2,5. Das Match blieb daher spannend! Wer würde an jenem Tag die Bretter als Sieger verlassen?
Sogar für die Mannschaft vom Stimberg schien dies im Bereich des Möglichen. Denn Lukas Lojewski bot ebenso eine überzeugende Partie, in deren Verlauf er mit zunehmender Zeit immer besser stand und Material gewann. Sein Gegner versuchte zwar, seinen König unter Beschuss zunehmen, doch die Stellung war solide genug und zum Schluss übersah der Gegner gar einen Konter, der zum Matt führte. Die Erkenschwicker Führung war erneut hergestellt; 3,5-2,5
Und es dauerte nicht lange, da endete auch Florian Schicktanz` Partie an Brett 2 mit einem Remis, sodass auch insgesamt das Mannschaftsunentschieden sicher war. In der Sizilianischen Eröffnung versuchte er eine solide Stellung hinzubekommen. In der Folge mühten sich beide Seiten, einen Angriff auf den gegnerischen König zu inszenieren. Am Ende stand Florian sogar etwas unbequemer und hatte auch mit der knapper werdenden Bednekzeit zu kämpfen. Als am Ende ein ausgeglichenes Turm-Läufer Endspiel entstand, bot der Gegner dann Remis an, was Florian auch sofort annahm, 4,0-3,0.
Da unsere Mannschaftsführerin Angelika Schulz an Brett 6 zum Schluss ihrem Gegner gratulieren musste – sie fand im Königsinder nicht zu ihrem Spiel und konnte keine Pläne entwickeln. Ihr Gegenüber konnte am Ende ungehindert einen Bauern in eine Dame umwandeln. So endete unser Auftaktspiel mit einem leistungsgerechten Unentschieden, was man durchaus als Erfolgserlebnis aus Stimbergstädter Sicht werten kann.
Mit diesem wichtigen Punkt ist zumindest schon der erste Schritt in Richtung angestrebtes Ziel Verbandsbezirksliga geschafft. Am 24.9. empfängt die Mannschaft im Stimbergpark Hotel die Mannschaft aus RSG Läufer-Ost. Wenn da alle wie gewohnt konzentriert und solide spielen, sollte ein Punktgewinn machbar sein.

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24.09.2017 - Punkteteilung mit der Recklinghäuser SG

Verpasster Sieg gegen die Recklinghäuser SG

Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga hatte die Mannschaft bei ihrem ersten Heimspiel im Hotel Stimbergpark den Absteiger Recklinghäuser SG zu Gast. Während das heimische Team am ersten Spieltag beim SV KS Haltern ein Unentschieden erreicht hatte, hatten die Recklinghäuser hoch gegen die Reserve von Waltrop gewonnen. Auch bei diesem Spiel waren die Gäste von den Wertungszahlen leicht überlegen.
Dennoch war das Ziel der Stimbergstaedter, den ersten Saisonsieg einzufahren. Günter Strozewski an Brett 7 war nach etwa einer Stunde der erste, der seine Partie beendet hatte. Er behandelte die Eröffnung unpräzise und gestattet somit seinem Gegner einen entscheidenden Königsangriff. Ihm blieb in der Folge nur die Aufgabe, 0-1. Doch brachte es die Mannschaft nicht aus dem Konzept. Angelika Schulz an Brett 6 baute eine sehr druckvoll Stellung auf und kurze Zeit später konnte sie eine Figur erobern. Das brachte ihr Sieg zum 1-1.
Florian Schicktanz ereichte ebenfalls eine vorteilhafte Stellung. Sein junger Gegner hielt zunächst gut dagegen. Später vesuchte er aber überstürzt einen Mattangriff auf der Grundreihe zu inszenieren. Dabei übersah er allerdings die Verteidigungsmöglichkeiten. So konnte Florian Schicktanz Material gewinnen und schließlich mit den beiden Türmen die entscheidende Mattdrohung zur 2-1 Führung aufbauen.
Dinar Albulhanov an Brett 8 spielte eine sehr ordentliche Partie. Zeitweise hatte er eine optisch überlegende Stellung. Es war aber kein wirklich entscheidender Vorteil zu erzielen. Da keiner der beiden Spieler ein Risiko eingehen wollte, war der Remisschluss zum 2,5-1,5 logisch. Das nächste Remis steuerte Frank Block an Brett 3 bei, der im Auftaktspiel noch pausierte. Im geschlossenen Sizilianer erreichte er eine solide Stellung. Am Ende konnte er einer Stellungswiederholung nicht mehr ausweichen, da sonst die Stellung in Gefahr geraten wäre. Somit lautete der Zwischenstand 3-2.
Bis zu diesem Punkt lief noch alles nach Plan. Aber ausgerechnet Abdulhadi Al Marawi an Brett 1, der im Auftaktmatch noch mit einer exakten Partieführung überzeugte, verdarb sein für ihn besseres Turm- Bauernendspiel. Er unterschätze die Gefahr, die vom weit vorgerückten Freibauern seines Gegners ausging. Zum Schluss konnte er dessen Vormarsch nicht mehr aufhalten und musste gratulieren, 3-3. Schade, denn er stand zwischenzeitig klar besser!
Der Kampf wurde somit unverhofft spannend. Martin Stratmann hatte an Brett 2 einen Bauern weniger, dafür aber Angriff gegen den König. Die Stellung war unklar. Bei wachsender Zeitnot verlor er einen weiteren Bauern und konnte dem Tausch der Türme, die seinen Angriff tragen sollten, nicht mehr verhindern. So entstand ein Springer Damen Endspiel, indem er eine gedrückte Stellung mit wenig Bedenkzeit verteidigen musste. Schließlich übersah er einen Mattangriff zum 3-4.
Nun lag die gesamte Last auf Marco Schröter an Brett 5, der in der gesamten Partie nach einem Gewinnweg suchte. Ihm war es nicht so wie in der Partie in Haltern gelungen, eine drückend überlegende Stellung zu erreichen. Trotz höchster Zeitnot konnte er nach etwas mehr als 40 Zügen einen Gewinnweg finden. Er hatte sich am Damenflügel entscheidenden Vorteil verschafft. Sein Gegner verteidigte sich zäh. Er bot dreimal Remis an, was Marco Schröter natürlich ablehnen mußte. Am Ende konnte er die Glückwünsche entgegennehmen, denn die Stellung seines Gegners brach zusammen. Der Endstand lautete somit 4-4, was noch einen wichtigen Mannschaftspunkt rettete!
Die Mannschaft ist bis jetzt noch ohne Saisonsieg, akllerdings gegen bessere Gegner. An beiden Spieltagen waren es letztlich spannende Duelle auf Augenhöhe. Am 15. Oktober steht das Auswärtsspiel beim SV Herne-Zeppelin an. Dort soll der erste Sieg gelingen. Die Gastgeber müssen am 08. Oktober noch die verlegte 2. Runde gegen Haltern nachholen.

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15.10.2017 - Kantersieg beim SV Zeppelin Herne

Erster Sieg in der Bezirksliga fällt mit 7,5:0,5 gleich deutlich aus

Zur dritten Runde in der Bezirksliga reiste die Mannschaft nach Zeppelin Herne. Das Ziel an diesem „goldenen Herbsttag“ war klar formuliert: Der erste Saisonsieg sollte eingefahren werden. Natürlich wollten die Herner Paroli bieten, doch sehr schnell nahm das Team das Zepter in die Hand.
Günter Strozewski verzeichnete seinen ersten Saisonsieg, nachdem sein Gegner ungenau spielte und so früh auf Verlust stand, 1:0.
Es dauerte nicht lange, da gewann auch Abdulhadi Al Marawi. Er hatte sich während der Partie Vorteile erspielt und konnte am Ende in ein gewonnenes Turmendspiel abwickeln, 2:0.
Man merkte von da an, dass es an diesem Tag rund lief. Denn als nächster konnte Martin Stratmann seinen Gegner zur Aufgabe zwingen, nachdem er im Mittelspiel eine Qualität gewann, 3:0.
Die ersten zwei Mannschaftspunkte waren zum Greifen nahe, denn sowohl Florian Schicktanz als auch Stefan Heuver standen zunehmend besser und schließlich klar auf Gewinn.
Nachdem Florian Schicktanz eine Figur gewann, kämpfte sein Gegner noch verzweifelt weiter. Als danach noch ein Bauer zur Dame umgewandelt werden konnte, war auch diese Partie zu Ende. Stefan Heuver konnte nach der gegnerischen ungenauen Behandlung der Eröffnung schnell den König in der Brettmitte attackieren. Der Gewinn war die logische Folge und mit dem 5:0 stand der Sieg bereits fest.
Marco Schröter spielte wie nahezu immer konsequent nach vorne auf Angriff und fuhr seinen dritten Saisonsieg ein. Allerdings verlief diesmal die Partie lange Zeit nicht so eindeutig. Sein Gegner konnte sich befreien und mit seinen Türmen Gegenspiel aufziehen. Aber schließlich konnte er die gegnerischen Figuren soweit in ihrer Wirkung einschränken, dass sein Bauernvorstoss am Königsflügel nur durch ein Figurenopfer gestoppt werden konnte. Mit der Mehrfigur war dann Marco Schröters Sieg nur noch eine Frage der Zeit und lässt ihn weiter die Scorerliste der Bezirksliga anführen.
Auch die Mannschaftsführerin Angelika Schulz stand mit der Zeit immer besser. Mit Dame sowie Springer und Läufer zeigte sie die Verwundbarkeit des Gegners auf, gewann Material und der König war so den Angriffen schutzlos ausgeliefert. Damit jetzt stand es gar 7:0.
Lediglich Frank Block musste einsehen, dass seine zwischenzeitig bessere Stellung am Ende nicht zum Sieg reichte und das Turmendspiel Remis ausging. Somit endete die Begegnung mit einem souveränen 7,5:0,5 Sieg.
Dies bedeutet etwas überraschend den zweiten Tabellenplatz mit vier Punkten vor drei weiteren punktgleichen Teams. Am 19. November ist die zweite Mannschaft des SV Unser Fritz im Hotel Stimbergpark beim ersten „Großkampftag“ in dieser Saison zu Gast. Dann soll mit einem weiteren Sieg ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden.

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19.11.2017 - erneutes Unentschieden gegen SV Unser Firtz 2

Dirtte Punkteteilung in der Bezirksliga für den Aufsteiger

Am 19. November empfing Erkenschwicks Dritte die Zweite von Unser Fritz in der Bezirksliga. Angesichts des Großkampftages – es spielten auch noch die Erste, die Fünfte und die Siebte – begann der Kampf zeitgleich mit der ersten Mannschaft schon um 13:00 Uhr im Hotel Stimbergpark. Im Spielsaal mit 52 Spielern und einer Schiedsrichterin, die für die Erste in der NRW-Klasse zuständig war, herrschte eine eindrucksvolle Atmosphäre. Einem abwechslungsreichen und spannenden Spieltag stand nichts im Wege. Bei uns kam Armin Gasper wieder zum Einsatz, sowie Dinar Albulhanov am letzten Brett, bei den Gästen wurden zwei Ersatzleute aus der dritten Mannschaft aufgeboten. Von den Wertungszahlen war unsere Dritte leicht überlegen. Entsprechend spannend und nahezu zweischneidig verlief der Kampf.
Als erstes beendete Angelika Schulz an Brett 7 ihre Partie mit einem Remis. Sie konnte sich ebenso wie ihr Gegner keinen nennenswerten Vorteil erarbeiten, sodass die Punkteteilung die logische Folge war. Es dauerte nicht lange, da sorgte Marco Schroeter mit seinem vierten(!) Saisonsieg in Folge für die Erkenschwicker Führung. Erneut spielte er solide, zwar stand sein Gegner optisch etwas überlegen, dafür aber konnte Marco zum Ende hin sehr gut kontern, sodass die gegnerischen Angriffe keine Früchte trugen. Als zum Schluss sein Gegner in klarer verlorener Stellung noch eine weitere Figur einbüsste, gab er auf. Daher 1,5-0,5 für uns und Marco führt weiterhin die Topscorer Liste an.
Als nächster spielte Dinar an Brett 8 Remis. Wie bei seinem Einsatz gegen RSG spielte er recht ordentlich. Weil beide Spieler ebenso keinen Gewinnweg fanden, stand es nun 2,0-1,0.
Frank Block an Brett 3 spielte ebenfalls eine ordentliche Partie und stand zwischenzeitlich besser. Später bot er, nachdem sich sein Gegner befreien konnte und besser stand, Remis an, was dieser nach einigen Überlegen auch annahm, 2,5-1,5. Leider musste Armin Gasper an 6 seinem Gegner gratulieren. Er hatte in seiner Partie eine Qualität eingebüsst. Zwar bekam er dafür einen Bauern, aber letztlich war das keine ausreichende Kompensation. Am Ende gewan der Gegner entscheidend Material, sodass Armin nur die Aufgabe blieb 2,5-2,5.
Ebenfalls spannend hin und her ging es an Brett 1, an dem Abdulhadi Al MArawi wie immer dynamisch spielte und zumindest optisch besser stand. Später gewann er einen Bauern, aber im Turmendspiel reichte es leider nicht zum Gewinn, sodass die Partie Remis endete. Es liefen nun noch die Partie von Martin Stratmann und Florian Schicktanz. Martin hatte zum Schluss ein für ihn leicht besseres Turmendspiel. Beide Spieler konnten einen Bauern zur Dame umwandeln und somit fand auch diese Partie keinen Sieger 3,5-3,5. Dies sollte sich abschließend auch in der Partie an Brett 4 zeigen. In einem spannenden Turm+Springer-Endspiel ging es hin und her. Beide Spieler initiierten einige interessante Angriffe, die aber auch solide pariert wurden. So nahm Florian das Remisangsbot um ca. 18:05 Uhr des gegnerischen Mannschaftsführers an. Die Punkteteilung (4,0-4,0) war eingetütet.
Somit belegen die Stimbergstädter nach vier Runden vorläufig den zweiten Platz hinter Ickern. Unterm Strich geht dieses Resultat in Ordnung, da letztlich beide Mannschaften gleich stark waren.
Im Dezember geht es zur SG Rochade Disteln, welche überraschend gegen Zeppelin Herne nur Unentschieden gespielt hat. Hier sollte ein Sieg machbar sein, womit der Klassenerhalt praktisch gesichert wäre und wir in der Folge auch um die Spitzenplätze mitmischen können.

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Runde 5

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Runde 6

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