III. Mannschaft

Saison 2019/20: Verbandsbezirksliga, Schachverband Ruhrgebiet

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1SV Königsspringer Haltern 1**5,05,55,53616.0
2SF Gelsenkirchen 1**5,05,55,03615.5
3SG Drewer 1**5,05,05,03615.0
4SV Erkenschwick 33,0**5,55,53414.0
5SC Recklinghausen Altstadt 13,03,0**6,03212.0
6SG Gladbeck 22,53,0**5,53211.0
7SV Königsspringer Haltern 22,52,0**4,5329.0
8SG Rochade Disteln 12,53,5**4,03110.0
9SV Hullern 12,52,54,0**319.0
10SV Unser Fritz 22,53,03,0**308.5
15.9.2019: Erkenschwick 3 - Rochade Disteln 5½ : 2½

Ein beruhigender Auftaktsieg

von Florian Schicktanz

Erkenschwicks III. trat gegen die 1. Mannschaft aus Rochade Disteln. Die Gäste mussten auf drei Stammspieler verzichten, unser Team dagegen trat in üblicher Besetzung an.

Das Ziel der Stimbergstädter war an jenem Sonntag klar formuliert: Man wollte mit einem Sieg starten. Gespielt wurde im großen Konferenzsaal im Stimberghotel, wo auch Erkenschwicks I. sowie die IV. ihr erstes Saisonspiel bestritten.

Bei angenehmen Spätsommerwetter begann unsere Mannschaft druckvoll, so dass an einigen Brettern früh Vorteile ersichtlich waren. Insbesondere Dinar Abulhanov an Brett 8 sowie Frank Block an 5 sahen vielversprechend aus, ich dagegen konnte bereits nach wenigen Zügen, begünstigt durch einen gegnerischen Aussetzer, eine Qualität gewinnen. Es dauerte nicht lange, bis Frank und Dinar ihre Stellungen gewinnbringend nutzen könnten, ihre Gegner sahen schlussendlich keine Perspektive mehr, 2,0-0,0. Den nächsten vollen Punkt steuerte Max Schawacht bei, der am Ende durch eine schöne Kombination und totale Offensive seinen Gegner zur Aufgabe zwang, 3,0-0,0. Ich an Brett 4 hatte zwar eine Qualität mehr, musste aber im Mittelspiel passende Verteidigungszüge finden, um mögliches Gegenspiel zu verhindern, was ein wenig schwierig war. Am Ende konnte ich erfolgreich abwickeln und zum 4,0-0,0 beisteuern. An diesem Tag war unsere Dritte klar tonangebend. Auch wenn Angelika Schulz nach einer Weile klar auf Verlust stand – sie hatte einen Läufer durch ungenaues Spiel eingebüßt -und auch Abdulhadi an Brett 1 stark unter Druck gesetzt wurde, war uns später der Auftaktsieg nicht mehr zu nehmen; Stefan Heuver an Brett 2, der über ein gutes strategisches Können, aber auch feine Endspieltechnik verfügt, erreichte im Endspiel mit Turm und Läufer ein Remis, der Sieg war bereits perfekt! Da war es auch nicht mehr  gravierend, dass Abdulhadi seine Partie aufgeben musste, seine Grundreihe erwies sich letztlich als sehr anfällig, was der Gegner mit einem schönen Springermanöver und vorgerücktem Bauer eindrucksvoll nutzte. Ebenso war für Angelika die Niederlage unabwendbar, 4,5-2,5.

Der Sieg von Marco Schröter schraubte den Mannschaftssieg letztlich noch in die Höhe. Im Mittelspiel tat er sich lange Zeit schwer, bis er dann doch das strategisch bessere Ende für sich hatte mit Springer gegen einen schwachen Läufer und Bauern einsammeln konnte. Somit war nach ca. viereinhalb Stunden Spielzeit der erste Saisonsieg vollendet, 5,5-2,5.

Unterm Strich kann der Erfolg der Erkenschwicker als verdient angesehen werden. Sicherlich spielte auch eine Rolle, dass die Distelner gleich drei wichtige Stammspieler ersetzen mussten. Zusammen mit Gladbeck und Haltern I belegen wir den ersten Tabellenplatz. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob wir unsere Form wahren können. Weiter geht es am 13.10. in Haltern-Hullern.

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13.10.2019: Hullern - Erkenschwick 3 2½ : 5½

Tabellenführer nach Sieg gegen Hullern

von Florian Schicktanz
Am 13. Oktober war der SV Erkenschwick III zu Gast beim SV Hullern. Unsere Mannschaft hatte im Vorfeld zwei Ausfälle zu kompensieren: Für Max Schawacht und Frank Block sprangen Christian Scholtholt sowie Ronja Mathea ein. Etwas ersatzgeschwächt war von uns ein deutlicher Sieg nicht unbedingt zu erwarten. Der Gastgeber trat mit seiner üblichen Besetzung an.
Für uns gab es nur ein Ziel: Im zweiten Spieltag sollte der nächste Sieg eingefahren werden. Das Brett 5 des Gegners blieb unbesetzt, so dass Angelika Schulz nach einer halben Stunde ihren Punkt bereits sicher hatte, es stand schon 1,0-0,0. Man merkte relativ schnell, dass wir an jenem Tag klar überlegen waren und die Hullerner die kampflose Niederlage nicht kompensieren konnten. An Brett 4 erspielte ich mir (ähnlich wie im Auftaktmatch gegen Disteln) früh eine sehr gute Ausgangsposition, da meine Gegnerin bereits im 6. Zug den Turm auf h1 eingestellt hatte. Diesen klaren Vorteil ließ ich mir auch nicht mehr nehmen, meine Gegnerin kämpfte zwar, hatte aber gegen den Materialvorteil keine Chance 2,0-0,0. Praktisch unmittelbar danach gewann überraschend Ronja am achten Brett, nachdem sie durch eine Springergabel ersatzlos eine Figur gewinnen konnte. Jetzt stand es bereits 3,0-0,0 und der Mannschaftssieg war zum Greifen nah. An Brett 1 beendete Abdulhadi Al Marawi seine Partie wenig später mit einem Remis, keiner konnte sich Vorteile erspielen, 3,5-0,5. Marco Schröter an Brett 4 hatte in seiner Partie wenig Probleme, die schwache Königsstellung seines Gegners auszunutzen. Dieser stand bereits nach dem 10. Zug auf verlorenem Posten stand, deshalb war Marcos Gewinn nur eine Frage der Zeit, so dass unser Sieg vorzeitig feststand, 4,5-0,5. Christian Scholtholt an Brett 7 spielte gegen seinen erfahrenen Gegner sehr solide und erreichte ein Remis, 5,0-1,0. Zum Schluss liefen nur noch die Partien von Stefan Heuver und Dinar Abulhanov. Letzterer sorgte für das dritte Remis des Tages. Er hatte im Mittelspiel einen Springer geopfert und stand schlechter. Nach einem Fehler seines Gegners konnte Dinar in eine Remisstellung abwickeln. Weil unser Mannschaftssieg schon feststand, einigte man sich beide auf Remis, 5,5-1,5. Einziger Wermutstropfen des Tages war die Niederlage Stefan Heuvers, dessen druckvolles Spiel sich leider nicht auszahlte und sein Angriff fehlschlug. Das ist etwas schade, zumal Stefans Stellung am Anfang doch recht vielversprechend aussah und scheinbar dominant war. Zum Ende verlor Stefan zwei Bauern und eine Figur, so dass er aufgab. Stefan ist im Grunde für seine intensiven Vorbereitungen und Berechnungen bekannt, schade!
So lautete das Endergebnis am Ende 5,5-2,5.
Mit dem zweiten Sieg in Folge belegen die Stimbergstädter vorläufig den ersten Tabellenplatz, punktgleich mit SV Königsspringer Haltern I auf Platz 2, dahinter teilen sich Drewer I und SF Gelsenkirchen I jeweils Platz drei. Es könnte am Ende der Saison noch ein spannendes Rennen um mögliche Aufstiegsplätze geben. Das nächste Duell gegen Marl-Drewer am 10. November im Stimberghotel verspricht viel Spannung

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Erkenschwick 3 - SG Drewer 3,0 : 5,0

Frust-Ration statt Erfolgserlebnis: Niederlage gegen Drewer

von Florian Schicktanz

Drittes Spiel – dritter Saisonsieg: So lautete das Ziel der Stimbergstädter an diesem Sonntag. Dies wurde schwierig, da Marco Schröter, Dinar Abulhanov und kurzfristig Max Schawacht durch Krankheit ausfielen. Unsere Ersatzleute waren Marc Mathea und Lukas Möbius aus der 4. sowie Mustafa Aydogan aus der 5. Mannschaft. Drewer spielte in Stammbesetzung und war somit im Vorteil.

Nach einer Stunde waren noch alle Partien im Gleichgewicht. Als erster beendete Frank Block an Brett 4 seine Partie mit einem Remis. Er bot seinem Gegner ein Bauernopfer an, was dieser jedoch ablehnte. Anschließend entstand eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett, welche letztlich kein Potential zum Gewinn hatte, 0,5-0,5. Das nächste Remis erztielte Stefan Heuver, dessen mutiges und solides Spiel anders als in den Spielen zuvor endlich Früchte trug. Auch er bot seinem Gegner einen Bauerngewinn an, was dieser aber  ablehnte. Am Ende wollte Stefan nicht zuviel riskieren und beide einigten sich dann auf Remis, 1,0-1,0. Wenig später gewann Ersatzmann Marc Mathea seine Partie. Er erreichte durch aktives Spiel  immer mehr Vorteil, sein Gegner fand zunehmend immer weniger Perspektive, so dass diesem nur die Aufgabe blieb, 2,0-1,0. Unsere Führung sollte aber nicht lange Bestand haben, zumal wir in den anderen Partien keineswegs so rosigstanden. Der Junge Gegner von Angelika Schulz an Brett 5  stand wesentlich druckvoller und übernahm später die Initiative, während Angelika sich nicht entlasten konnte. Nach ihrer Aufgabe stand es 2,0-2,0, aber noch war Hoffnung vorhanden. Doch Mustafa Aydogan musste sich am Brett 8  nach einiger seinem 600 DWZ stärkeren Gegner geschlagen geben, auch wenn er sein Bestes versucht hatte und an einigen Stellen Druck aufbauen konnte. Die Erfahrung machte den Unterschied, 2,0-3,0.

Auch meine Stellung verschlechterte sich, obwohl sie an  anfangs noch vielversprechend aussah. Mein Gegner konnte immer mehr Druck ausüben, schließlich einen Mehrbauern gewinnen und der Verlust von weiterem Material war später unvermeidlich. Später konnte ich zwar eine Qualität zurückerobern, aber zwei starke Freibauern waren zu mächtig und konnten nicht an der Umwandlung gehindert werden. Ich kämpfte noch eine Weile mit dem Mute der Verzweiflung, aber am Ende war die Niederlage unabwendbar, 2,0-4,0. Jetzt war auch die Gesamtniederlage so gut wie besiegelt. Lukas Möbius an Brett 7 lieferte ein sehr gutes Spiel gegen einen deutlich erfahreneren Gegner. Es entstand zum Ende hin ein Läuferendspiel, das Lukas letztlich solide zu Ende spielte. Da keine weiteren Bauern mehr erobert werden konnten, war das Remis die logische Folge, 2,5-4,5, somit war unsere Niederlage bereits besiegelt. Abdulhadi Al Marawi am Brett 1 stand  im Endspiel mit einer Mehrfigur auf Gewinn. Nach dem Turmtausch entstand ein elementares Remis (Randbauer mit falschem Läufer) 3,0-5,0. 

Durch diese Niederlage gegen Drewer misslang uns die Wiedergutmachung, zumal es bereits letzte Saison ebenfalls eine Niederlage auf eher unglückliche Weise gegen das Team aus Marl gegeben hatte. Somit belegt SV Erkenschwick 3 momentan Tabellenplatz vier. Das Fehlen unserer drei Stammspieler machte sich bemerkbar. Damit wir in den folgenden Spielen wieder punkten können, ist es wichtig dass wir wieder möglichst in Bestbesetzung antreten. Auf diese Weise ist es noch gut möglich, dass wir um die Spitzenplätze mitmischen können.

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Runde 4

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Runde 8

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