III. Mannschaft

In der Saison 2011/12 spielt die III. Mannschaft in der 1. Bezirksklasse der Spielgemeinschaft Herne/Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

15.01.2012: SV Erkenschwick III – Rochade Disteln 3,0 – 5,0

Bericht von Armin Gasper
In der sechsten Runde hatte unsere Dritte die erste Mannschaft der SG Rochade Disteln zu Gast. Die Gäste hatte einen Ersatzmann mit Norbert Heßke an Bord, die Heimmannschaft trat komplett an.
Der Start verlief wunderbar für die Hausherren: Dirk hatte sich an Brett 2 gegen Michael Schwacke eine angenehme Stellung erarbeitet und gewann am Köngsflügel einen Bauern. In der Folge konnte er seine positionelle Überlegenheit durch Zusammenspiel seiner Türme und Zentrumsbauern in den Gewinn einer Leichtfigur ummünzen und uns so in Führung bringen.
Doch leider wie gewonnen, so zerronnen: Martin war an Brett 3 gegen Tobias Jaschinski nach einer an sich ausgeglichenen Eröffnungsphase in eine für ihn etwas ungünstigere Stellung geraten und gab seine Partie nach Materialverlust auf. Der Sieg von Christian Emde an Brett 7 gegen Dinar bedeutete die 2:1 Führung für die Gäste. Dinar hatte gegen den Topscorer der Gäste, der bisher nur ein Unentschieden abgegeben hat, einen schweren Stand, konnte seine Figuren nicht optimal ins Spiel bringen und musste nach Materialverlust die Segel streichen.
Kurz darauf vergab ich durch einen Einsteller in Zeitnot den dringend benötigten Ausgleich. An Brett 4 hatte ich von einer Unachtsamkeit meines Kontrahenten Wolfgang Netta profitiert und zunächst eine Qualität gewonnen, bevor ich dann am Ende der Partie einen Turm stehen ließ.
Der Rest der Erkenschwicker kämpfte trotz des1:3 Rückstand verbissen weiter: Rene hatte an Brett 5 gegen Wilhelm Unfrau einen Mehrbauern und konnte schließlich nach einem drohenden Turmverlust die Gratulationen entgegennehmen und verkürzte damit auf 2:3.
Kurz darauf schaffte Harald an Brett 8 den Ausgleich gegen Norbert Heßke, der sich am Ende Haralds druckvollem Spiel beugen musste. Zusammen mit Dirk ist Harald der Punktelieferant der Erkenschwicker, da beide im bisherigen Saisonverlauf mit einer Quote von 5 aus 6 möglichen Punkten noch nicht verloren haben.
Leider brachten die beiden noch ausstehenden Partien von Hans an Brett 1 gegen Stefan Raabe und Florian an Brett 6 gegen Manfred Meinberger keine Punkte mehr: Hans hatte eine Qualität in seine Partie investieren müssen, die er am Ende nur um den Preis eines letztlich verlorenen Läuferendspiels zurückholen konnte. Florian kämpfte zwar fast bis zu letzten Patrone, hatte aber nachdem er im Mittelspiel eine Leichtfigur gelassen hatte am Ende gegen eben jene Mehrfigur und zwei Freibauern keine Chance mehr, so dass sich der 3:5 Endstand ergab.
Nach dieser Niederlage müssen die Erkenschwicker im kommenden Spiel punkten, um nicht vollends vom Sog des Abstiegskampfes erfasst zu werden.

4.12.2011: SV Hullern – SV Erkenschwick III 5,5 – 2,5

Bericht von Armin Gasper
Früh lagen die Erkenschwicker mit zwei Niederlagen hinten. Dinar übersah leider an Brett 5 gegen Helma Walter eine Springergabel und Bernd stellte an Brett 7 gegen Wolfgang Lotte eine Leichtfigur ein.
Auch in der Folge wurde es nicht besser: Martin einigte sich an Brett 2 mit Uwe Spielmann auf unentschieden und Hans musste an Brett 1 gegen Bernd Maahs die Segel streichen, nachdem er sich leider verrechnet und eine Leichtfigur vergebens investiert hatte.
In der Folge war an den Brettern 4, 6, und 8 der große Friedensschluss angesagt: Florian nahm an Brett 4 in einer unklaren Stellung mit einem Minusbauern das Remisangebot seines Kontrahenten Horst Hartmann an. Harald hatte an Brett 6 gegen Franz Brathe versucht druckvolles Spiel zu entwickeln, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen, so dass es auch hier keinen Sieger gab. Sicherlich ein Lichtblick am heutigen Spieltag war das Unentschieden des Debütanten Christian an Brett 8 gegen Heinz Berg. In einer sehr verdächtigen Stellung nahm Christian dankend das Angebot seines Gegners zum einvernehmlichen Ende der Partie an, so dass der Kampf beim Stand von 5:2 zu Gunsten der Heimmannschaft Hullern entschieden war. In der letzten noch laufenden Partie zwischen Stephanie Walter und mir an Brett 3 ging es munter hin und her und nachdem beide Seiten ihre Gewinnchancen ausgelassen hatten, war das fünfte Remis perfekt und der für Hullern verdiente und für die Erkenschwicker schmeichelhafte 5,5:2,5 Endstand hergestellt.

02.10.2011: SV Erkenschwick III – SK Sodingen IV 5,0 – 3,0

Bericht von Dirk Broksch
Die dritte Mannschaft hat zwei wichtige Punkte beim Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Herne-Sodingen IV gewonnen. Nach insgesamt fast sechs Stunden Spielzeit und einem harten Kampf stand das Endergebnis von 5-3 für die Stimbergstädter fest.
Da Hans Truszkowski, Armin Gasper, Günter Strozewski und Bernd Wallmeier verhindert waren, griff ich als Mannschaftsführer auf unsere „Topscorer“ aus der Kreisliga zurück, Lukas Lojewsky und Christian Verkooyen.
Es sah nach einem entspannten Nachmittag für die dritte Mannschaft aus, die durch Siege von Harald van de Weyer und René Kosche an den Brettern 6 und 3 mit 2-0 in Führung gingen. Harald verstärkte seine Stellung nach gewohnt offensiver Eröffnung zunehmend und gewann nach gut 1,5 Stunden Spielzeit eine Figur und konnte anschließend die Glückwünsche seines Gegners entgegennehmen. Auch René spielte von Beginn an auf Sieg und stiftete Unruhe am gegnerischen Königsflügel. Sein Gegner kapitulierte nach dem Verlust der Dame und gab die Partie auf.
In der Zwischenzeit verschlechterten sich die Stellungen von Dinar Abulhanov und Christian Verkooyen, während sich Lukas Lojewsky an Brett 7 eine klar vorteilhafte Stellung erarbeiten konnte. An den anderen Brettern passierte erst einmal nicht viel. Dinar verpasste es im Mittelspiel aktives Gegenspiel aufzubauen, sodass es seinem Gegner leicht fiel, mit zwei starken Freibauern den 2-1 Anschluss für die Herner Mannschaft zu erzielen. Fast im Gegenzug stellte Lukas den alten Abstand wieder her, sodass mit dem 3-1 im Rücken erst einmal durchgeatmet wurde. Nachdem Christians Gegner zwei Bauern erobern konnte, musste Christian seinem Gegner zum Sieg gratulieren; 3-2. Nun wurde es noch einmal richtig spannend.
Martin Stratmann, Dirk Broksch und Florian Schicktanz mußten für die Entscheidung zu sorgen. Ich verschaffte mir am 1. Brett im Turmendspiel Platz und enormen Raumvorteil, zeigte aber Nerven. Nach einem Remisangebot seines Gegners in schwieriger, aber immer noch gewonnener Stellung wartete ich erst einmal lange ab, um zu sehen, wie sich die Stellung an den anderen beiden Brettern entwickelte. Während sich Martins Stellung in Zeitnot verschlechterte, konnte Florian durch aggressives Spiel seinem Gegner immer neue Probleme stellen und zum Schluß das Bauernendspiel gewinnen; 4-2. Nach diesem Punktgewinn nahm ich das Remisangebot meines Gegners an, sodass der Mannschaftssieg perfekt war. In der längsten Partie des Tages zwischen Martin Stratmann und Helmut Drees (ca. 6 Stunden) einigten sich beide Parteien auf ein gerechtes Unentschieden.
Das Tabellenschlusslicht aus Herne erwies sich als zäher Brocken. Alles in allem aber ein verdienter und vor allem wichtiger Erfolg für die dritte Mannschaft, die durch diesen Erfolg auf Platz vier der Tabelle vorrücken konnte. Bereits in zwei Wochen geht es zum Tabellennachbarn nach Hullern.

23.10.2011: SV Constantin Herne – SV Erkenschwick III 5,0 – 3,0

Bericht von Armin Gasper
Das erste Auswärtsspiel führte die Dritte zum Aufstiegsaspiranten SV Constantin Herne. Beide Mannschaften brannten darauf, ihre Niederlagen aus der letzten Runde wieder auszumerzen.
Den Erkenschwickern fehlten Hans und Florian, die durch Günter und Bernd vertreten wurden, die Hausherren boten an Brett 1-7 ihre Stammformation auf, ergänzt durch ihren Routinier Joachim Talarski an Brett 8. Dieser brachte die Hausherren gleich in Führung. Bernd wurde in der Eröffnung kalt erwischt, konnte den Verlust einer Leichtfigur nicht kompensieren und konnte Joachim Talarski nur noch gratulieren. Kurz darauf einigte sich Martin an Brett 2 mit Michael Schatte auf Unentschieden: Martin hatte sich trotz einer starken Erkältung in den Dienst der Mannschaft gestellt und war in einer ausgeglichenen Stellung mit dem halben Punkt zufrieden. An Brett 4 hatte sich zwischen Rene und Rainer Kanacher eine recht verfahrene Stellung ergeben, in der Rene leider kein Figurenspiel entwickeln konnte und sein Gegner angesichts der Führung auch keinen Durchstoß riskieren wollte, so dass es auch hier zu einer Punkteteilung kam.
In der Folge konnten die Erkenschwicker wieder ein wenig Hoffnung schöpfen: Dirk hatte an Brett 1 sämtliche Angriffsbemühungen seines Gegenspielers Willi Weihs am Damenflügel im Keim erstickt. Als dieser nun den Königsflügel öffnete um dort einen Angriff zu starten, nutzte Dirk den sich ihm bietenden Raum. In sehenswertem Zusammenspiel von Dame, Turm und Läufer drang er in des Gegners Königsstellung ein, so dass das Matt nicht mehr zu verhindern war. Kurz darauf musste Günter seine Partie gegen Andreas Przystaw aufgeben: Günter hatte den Verlust einer Leichtfigur im Mittelspiel nicht mehr ausgleichen können, so dass die Gastgeber nun mit 3:2 in Front waren. Die Vorentscheidung zum 4:2 für Mannschaft aus Herne brachte Dinars Niederlage an Brett 5 gegen Heinz Behre. Nach einer guten Eröffnung, in der Dinar die aktivere Stellung hatte, wurde er immer weiter zurückgedrängt und musste seinem Gegner die Initiative überlassen, die dieser zum Material- und Punktgewinn nutzte. Damit mussten die beiden noch laufenden Partien von Harald an Brett 6 gegen Michael Ponto und mir an Brett 3 gegen Bernd Thiel unbedingt gewonnen werden, um noch auszugleichen. Ich hatte es geschafft, dank zweier sehr aktiver Springer mir zwischenzeitlich einen Vorteil von zwei Bauern zu erarbeiten, ebenso konnte Harald in einem Turmendspiel einen Freibauern sein eigen nennen. Allerdings kam man in beiden Partien nicht mehr über ein Unentschieden hinaus: Harald konnte die ewigen Schachs nicht abwehren und ich vertändelte in Anbetracht der zähen Verteidigung meines Gegenspielers den mühsam erarbeiteten Vorteil, so daß die 3:5 Niederlage besiegelt war.
SchuBi: Nachtrag vom 3.11.2011
Ich habe endlich Zeit gefunden, Armins Partie mit Kommentaren einzustellen. Die Ausgangslage ist vergleichbar mit Florians Partie gegen Martin Schmidt am 16.10. in der 2. Mannschaft. Eine Seite steht auf Verlust, weigert sich aber aufzugeben. Die stärkere Seite kommt psychologisch unter Druck – “Warum gibt der nicht endlich auf?” – und findet nicht mehr die einfachen Gewinnfortsetzungen, sondern macht sich die Sache (unnötig) schwer. Armin hat bis kurz vor Schluß eine gute Partie gespielt und immer wieder starke Züge gemacht. In dieser Partie zeigt sich, daß Schwarz mit einem solchen Aufbau höchstens ein mühsames Remis erreichen kann. Die schwarzen Figuren sind fast die ganze Zeit am Damenflügel verkeilt.

02.10.2011: SV Erkenschwick III – SK Ickern II 3,0 – 5,0

Bericht von Armin Gasper
Beim zweiten Heimspiel der Saison erwischte die dritte Mannschaft des SV Erkenschwick einen rabenschwarzen Tag und unterlag den stark ersatzgeschwächten Gästen, die mit 5 Spielern aus ihrer dritten Mannschaft antraten.
Martin einigte sich an Brett 3 früh mit Karl-Heinz Linde in einer ausgeglichenen Stellung auf remis. Kurze Zeit später musste sich Rene an Brett 5 gegen Mathias Wrona geschlagen geben. Rene hatte einen Angriff am Königsflügel versucht und vernachlässigte dabei ein wenig den Damenflügel, wo es zu einem Bauerndurchbruch kam, der die Gäste mit 1,5 : 0.5 in Front brachte. An Brett 1 kam Hans gegen Andre Guth in einer unklaren Stellung ebenfalls auf ein Remis. Dinars Niederlage an Brett 7 gegen Heinz Langemann ließ die Luft für die Erkenschwicker endgültig dünn werden: Dinar konnte seinen Angriff leider nicht durchbringen und musste sich schließlich nach Materialverlust geschlagen geben, neuer Stand: 1 : 3.
In der Folge verlor auch Florian an Brett 6 gegen Sebastian von Kampen: nachdem Florian seinen Gegner in der Eröffnung unter Druck gesetzt hatte, wählte er eine unglückliche Fortsetzung, die Material- und Partieverlust bedeutet.
Beim Stande von 1 : 4 mussten also die ausstehenden Partien von Harald, Dirk und Armin gewonnen werden, um noch zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Dirk hatte an Brett 2 seine überlegene Stellung in ein für ihn günstiges Endspiel abgewickelt und nutzte mit seinem Springer gekonnt die schwache Bauernstruktur seines Gegenübers Dieter Rathke um auf 2 : 4 zu verkürzen. Für den 3 : 4 Anschluss sorgte schließlich Harald. In einer von beiden Seiten offensiv geführte Partie behielt Harald an Brett 8 die Nerven und die Übersicht und errang gegen Horst Duhmen entscheidenden Materialvorteil.
Die letzte noch laufende Partie von Armin an Brett 4 gegen Manfred Wrona brachte schließlich die Entscheidung. Ich hatte meine Stellung positionell falsch eingeschätzt, in Zeitnot einen Bauern verloren und hatte am Ende dem Zusammenspiel von Dame und Turm nichts mehr entgegenzusetzen, so dass die 3 : 5 Niederlage besiegelt war.

11.09.2011: SV Erkenschwick III – SV RE-Süd II 6,5 – 1,5

Bericht von Armin Gasper
Der Saisonauftakt in der 1. Bezirksklasse begann für die 3. Mannschaft des SV Erkenschwick mit einem Heimspiel gegen die Zweite vom SV Recklinghausen Süd. Hans einigte sich mit Torsten Scheyka an Brett 1 in einer ausgeglichenen Stellung früh auf Remis. In der Folge brachte Dinar an Brett 6 gegen Peter Rausch die Heimmannschaft mit 1,5 : 0,5 in Führung. Nach einem Bauerngewinn zu Beginn der Partie nutzte Dinar die Überlastung einer Deckungsfigur zum Figurengewinn und damit zum Sieg. Kurz darauf sorgte Dirk an Brett 2 mit einem Remis gegen Klaus Diebig für den 2 : 1 Zwischenstand.
Schlag auf Schlag wurde die Führung danach ausgebaut: Zunächst gewann Harald an Brett 7 gegen Joachim Hißnauer. Harald hatte in seiner Partei die Übersicht behalten und mit einem Bauernvorstoß am Ende sich einen entscheidenden Materialvorteil gesichert. Bernd an Brett 8 spielte gegen Rudi Nebel Remis und sorgte damit für das 3,5 : 1,5.
Kurz darauf war der Kampf mit den Siegen von Rene und Florian an den Brettern 4 und 5 entschieden: Renés Gegner Hans-Werner Lange hatte einen Turm eingestellt. Diesen Vorteil ließ sich René, der trotz einer starken Erkältung angetreten war, nicht wieder nehmen. Florian hatte einen perfekten Einstand mit seiner Partie gegen Richard Deregowski. Nach etwas verhaltenem Beginn drang er mit seinen Türmen in die gegnerische Stellung ein und verschaffte sich zwei Mehrbauern. Am Ende sorgte der d-Bauer für den ganzen Punkt.
Der Sieg an Brett 3 von Armin gegen Dieter Homann zum 6,5 : 1,5 Endstand hatte damit nur noch Bedeutung für das Brettpunkteverhältnis.