III. Mannschaft

Saison 2017/18: Bezirksliga, Schachbezirk Herne-Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1SV Königsspringer Haltern 1**4,06,07,56,54,55,56,55,55,091751.0
2SV Erkenschwick 34,0**4,04,04,04,04,56,57,56,091344.5
3SV Unser Fritz 22,04,0**5,04,03,05,04,06,05,091138.0
4SC Recklinghausen Altstadt 10,54,03,0**4,55,53,55,55,04,091035.5
5Recklinghäuser SG Läufer-Ost 11,54,04,03,5**3,54,04,06,56,09837.0
6SV Hullern 13,54,05,02,54,5**5,03,54,03,59835.5
7SG Rochade Disteln 12,53,53,04,54,03,0**4,54,04,59833.5
8SK Ickern 11,51,54,02,54,04,53,5**5,04,59831.0
9SV Zeppelin Herne 12,50,52,03,01,54,04,03,0**4,59425.0
10SV Waltrop 23,02,03,04,02,04,53,53,53,5**9329.0

03.09.2017 - Remis beim SV KS Haltern

Dritte startet mit einem Unentschieden gegen Königsspringer Haltern

Am 3. September empfing Königsspringer Haltern I die dritte Mannschaft vom SV Erkenschwick in der Bezirksliga. Die Auftaktrunde wurde mit einem 4-4 Unentschieden beendet. Die Erkenschwicker mussten sowohl auf Martin Stratmann als auch Neuzugang Frank Block verzichten. Dafür kamen Günter Strozewski und Lukas Lojewsky zum Einsatz.>Pünktlich um 14 Uhr, bei mildem Spätsommerwetter mit angenehmen Temperaturen, begann die erste Runde gegen die nominell stärkste Mannschaft der Bezirksliga. An allen Brettern waren die Seestädter um mindestens 100 Punkte überlegen, doch sollte dies kein Hindernis darstellen, da die Mannschaft nach dem Aufstieg sehr motiviert ist.
Alle gingen sehr konzentriert an die Sache heran mit dem Ziel, die ersten zwei Saisonpunkte zu ergattern. Und die ersten positiven Eindrücke aus Erkenschwicker Sicht ließen nicht all zulange auf sich warten: Denn an Brett 1 und 3 boten Abdulhadi Al Marawi bzw. Marco Schröter hervorragende Leistungen, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Abdulhadi al Marawi, unser Spitzenspieler deckte die Schwächen seines Gegenübers schonungslos auf. Er setzte viele Nadelstiche, womit sein Gegner nicht zurechtkam. Am Ende gewann er Material, sodass er die Gratulation zum ersten vollen Punkt entgegennehmem konnte; 1-0. Die Erkenschwicker Führung hielt aber nicht all zulange, denn leider stand Günter Strozewski an Brett 6 klar auf Verlust.
Er hatte gegen seinen deutlich jüngeren Kontrahenten weniger Material. Das war am Ende nicht zu kompensieren, sodass er in hoffnungsloser Stellung aufgab; 1-1. Doch ließ sich das Team von diesem Zwischenstand nicht entmutigen. Marco Schröter, unser Neuzugang als das 100. Mitglied im Verein, spielte wohl die beste Partie des Tages und ließ seinen Gegner alt aussehen: Im Londoner System – er hatte diese Variante vorher gründlich einstudiert – startete er mit einem Läuferopfer einen zwingenden Königsangriff. Sein Gegner fand kein Gegenmittel gegen die aktiven Figuren und gab am Ende nach Materialverlust auf. Es stand nun 2-1 für Erkenschwick! Nach einer Weile einigte sich Armin Gasper an Brett 5 mit seinem Gegner auf Remis. Die Stellung war lange unklar, aber am Ende fanden beide Spieler keine gewinnbringende Fortsetzung; 2,5-1,5. Leider musste Stefan Heuver an Brett 4 aufgeben. Zwar war die Stellung zwischenzeitlich ausgeglichen, aber am Ende startete sein Gegner einen Angriff und das Damenmatt war nicht mehr zu verhindern, sodass der Gleichstand wieder hergestellt war; 2,5-2,5. Das Match blieb daher spannend! Wer würde an jenem Tag die Bretter als Sieger verlassen?
Sogar für die Mannschaft vom Stimberg schien dies im Bereich des Möglichen. Denn Lukas Lojewski bot ebenso eine überzeugende Partie, in deren Verlauf er mit zunehmender Zeit immer besser stand und Material gewann. Sein Gegner versuchte zwar, seinen König unter Beschuss zunehmen, doch die Stellung war solide genug und zum Schluss übersah der Gegner gar einen Konter, der zum Matt führte. Die Erkenschwicker Führung war erneut hergestellt; 3,5-2,5
Und es dauerte nicht lange, da endete auch Florian Schicktanz` Partie an Brett 2 mit einem Remis, sodass auch insgesamt das Mannschaftsunentschieden sicher war. In der Sizilianischen Eröffnung versuchte er eine solide Stellung hinzubekommen. In der Folge mühten sich beide Seiten, einen Angriff auf den gegnerischen König zu inszenieren. Am Ende stand Florian sogar etwas unbequemer und hatte auch mit der knapper werdenden Bednekzeit zu kämpfen. Als am Ende ein ausgeglichenes Turm-Läufer Endspiel entstand, bot der Gegner dann Remis an, was Florian auch sofort annahm, 4,0-3,0.
Da unsere Mannschaftsführerin Angelika Schulz an Brett 6 zum Schluss ihrem Gegner gratulieren musste – sie fand im Königsinder nicht zu ihrem Spiel und konnte keine Pläne entwickeln. Ihr Gegenüber konnte am Ende ungehindert einen Bauern in eine Dame umwandeln. So endete unser Auftaktspiel mit einem leistungsgerechten Unentschieden, was man durchaus als Erfolgserlebnis aus Stimbergstädter Sicht werten kann.
Mit diesem wichtigen Punkt ist zumindest schon der erste Schritt in Richtung angestrebtes Ziel Verbandsbezirksliga geschafft. Am 24.9. empfängt die Mannschaft im Stimbergpark Hotel die Mannschaft aus RSG Läufer-Ost. Wenn da alle wie gewohnt konzentriert und solide spielen, sollte ein Punktgewinn machbar sein.

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24.09.2017 - Punkteteilung mit der Recklinghäuser SG

Verpasster Sieg gegen die Recklinghäuser SG

Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga hatte die Mannschaft bei ihrem ersten Heimspiel im Hotel Stimbergpark den Absteiger Recklinghäuser SG zu Gast. Während das heimische Team am ersten Spieltag beim SV KS Haltern ein Unentschieden erreicht hatte, hatten die Recklinghäuser hoch gegen die Reserve von Waltrop gewonnen. Auch bei diesem Spiel waren die Gäste von den Wertungszahlen leicht überlegen.
Dennoch war das Ziel der Stimbergstaedter, den ersten Saisonsieg einzufahren. Günter Strozewski an Brett 7 war nach etwa einer Stunde der erste, der seine Partie beendet hatte. Er behandelte die Eröffnung unpräzise und gestattet somit seinem Gegner einen entscheidenden Königsangriff. Ihm blieb in der Folge nur die Aufgabe, 0-1. Doch brachte es die Mannschaft nicht aus dem Konzept. Angelika Schulz an Brett 6 baute eine sehr druckvoll Stellung auf und kurze Zeit später konnte sie eine Figur erobern. Das brachte ihr Sieg zum 1-1.
Florian Schicktanz ereichte ebenfalls eine vorteilhafte Stellung. Sein junger Gegner hielt zunächst gut dagegen. Später vesuchte er aber überstürzt einen Mattangriff auf der Grundreihe zu inszenieren. Dabei übersah er allerdings die Verteidigungsmöglichkeiten. So konnte Florian Schicktanz Material gewinnen und schließlich mit den beiden Türmen die entscheidende Mattdrohung zur 2-1 Führung aufbauen.
Dinar Albulhanov an Brett 8 spielte eine sehr ordentliche Partie. Zeitweise hatte er eine optisch überlegende Stellung. Es war aber kein wirklich entscheidender Vorteil zu erzielen. Da keiner der beiden Spieler ein Risiko eingehen wollte, war der Remisschluss zum 2,5-1,5 logisch. Das nächste Remis steuerte Frank Block an Brett 3 bei, der im Auftaktspiel noch pausierte. Im geschlossenen Sizilianer erreichte er eine solide Stellung. Am Ende konnte er einer Stellungswiederholung nicht mehr ausweichen, da sonst die Stellung in Gefahr geraten wäre. Somit lautete der Zwischenstand 3-2.
Bis zu diesem Punkt lief noch alles nach Plan. Aber ausgerechnet Abdulhadi Al Marawi an Brett 1, der im Auftaktmatch noch mit einer exakten Partieführung überzeugte, verdarb sein für ihn besseres Turm- Bauernendspiel. Er unterschätze die Gefahr, die vom weit vorgerückten Freibauern seines Gegners ausging. Zum Schluss konnte er dessen Vormarsch nicht mehr aufhalten und musste gratulieren, 3-3. Schade, denn er stand zwischenzeitig klar besser!
Der Kampf wurde somit unverhofft spannend. Martin Stratmann hatte an Brett 2 einen Bauern weniger, dafür aber Angriff gegen den König. Die Stellung war unklar. Bei wachsender Zeitnot verlor er einen weiteren Bauern und konnte dem Tausch der Türme, die seinen Angriff tragen sollten, nicht mehr verhindern. So entstand ein Springer Damen Endspiel, indem er eine gedrückte Stellung mit wenig Bedenkzeit verteidigen musste. Schließlich übersah er einen Mattangriff zum 3-4.
Nun lag die gesamte Last auf Marco Schröter an Brett 5, der in der gesamten Partie nach einem Gewinnweg suchte. Ihm war es nicht so wie in der Partie in Haltern gelungen, eine drückend überlegende Stellung zu erreichen. Trotz höchster Zeitnot konnte er nach etwas mehr als 40 Zügen einen Gewinnweg finden. Er hatte sich am Damenflügel entscheidenden Vorteil verschafft. Sein Gegner verteidigte sich zäh. Er bot dreimal Remis an, was Marco Schröter natürlich ablehnen mußte. Am Ende konnte er die Glückwünsche entgegennehmen, denn die Stellung seines Gegners brach zusammen. Der Endstand lautete somit 4-4, was noch einen wichtigen Mannschaftspunkt rettete!
Die Mannschaft ist bis jetzt noch ohne Saisonsieg, akllerdings gegen bessere Gegner. An beiden Spieltagen waren es letztlich spannende Duelle auf Augenhöhe. Am 15. Oktober steht das Auswärtsspiel beim SV Herne-Zeppelin an. Dort soll der erste Sieg gelingen. Die Gastgeber müssen am 08. Oktober noch die verlegte 2. Runde gegen Haltern nachholen.

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15.10.2017 - Kantersieg beim SV Zeppelin Herne

Erster Sieg in der Bezirksliga fällt mit 7,5:0,5 gleich deutlich aus

Zur dritten Runde in der Bezirksliga reiste die Mannschaft nach Zeppelin Herne. Das Ziel an diesem „goldenen Herbsttag“ war klar formuliert: Der erste Saisonsieg sollte eingefahren werden. Natürlich wollten die Herner Paroli bieten, doch sehr schnell nahm das Team das Zepter in die Hand.
Günter Strozewski verzeichnete seinen ersten Saisonsieg, nachdem sein Gegner ungenau spielte und so früh auf Verlust stand, 1:0.
Es dauerte nicht lange, da gewann auch Abdulhadi Al Marawi. Er hatte sich während der Partie Vorteile erspielt und konnte am Ende in ein gewonnenes Turmendspiel abwickeln, 2:0.
Man merkte von da an, dass es an diesem Tag rund lief. Denn als nächster konnte Martin Stratmann seinen Gegner zur Aufgabe zwingen, nachdem er im Mittelspiel eine Qualität gewann, 3:0.
Die ersten zwei Mannschaftspunkte waren zum Greifen nahe, denn sowohl Florian Schicktanz als auch Stefan Heuver standen zunehmend besser und schließlich klar auf Gewinn.
Nachdem Florian Schicktanz eine Figur gewann, kämpfte sein Gegner noch verzweifelt weiter. Als danach noch ein Bauer zur Dame umgewandelt werden konnte, war auch diese Partie zu Ende. Stefan Heuver konnte nach der gegnerischen ungenauen Behandlung der Eröffnung schnell den König in der Brettmitte attackieren. Der Gewinn war die logische Folge und mit dem 5:0 stand der Sieg bereits fest.
Marco Schröter spielte wie nahezu immer konsequent nach vorne auf Angriff und fuhr seinen dritten Saisonsieg ein. Allerdings verlief diesmal die Partie lange Zeit nicht so eindeutig. Sein Gegner konnte sich befreien und mit seinen Türmen Gegenspiel aufziehen. Aber schließlich konnte er die gegnerischen Figuren soweit in ihrer Wirkung einschränken, dass sein Bauernvorstoss am Königsflügel nur durch ein Figurenopfer gestoppt werden konnte. Mit der Mehrfigur war dann Marco Schröters Sieg nur noch eine Frage der Zeit und lässt ihn weiter die Scorerliste der Bezirksliga anführen.
Auch die Mannschaftsführerin Angelika Schulz stand mit der Zeit immer besser. Mit Dame sowie Springer und Läufer zeigte sie die Verwundbarkeit des Gegners auf, gewann Material und der König war so den Angriffen schutzlos ausgeliefert. Damit jetzt stand es gar 7:0.
Lediglich Frank Block musste einsehen, dass seine zwischenzeitig bessere Stellung am Ende nicht zum Sieg reichte und das Turmendspiel Remis ausging. Somit endete die Begegnung mit einem souveränen 7,5:0,5 Sieg.
Dies bedeutet etwas überraschend den zweiten Tabellenplatz mit vier Punkten vor drei weiteren punktgleichen Teams. Am 19. November ist die zweite Mannschaft des SV Unser Fritz im Hotel Stimbergpark beim ersten „Großkampftag“ in dieser Saison zu Gast. Dann soll mit einem weiteren Sieg ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden.

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19.11.2017 - erneutes Unentschieden gegen SV Unser Fritz 2

Dritte Punkteteilung in der Bezirksliga für den Aufsteiger

Am 19. November empfing Erkenschwicks Dritte die Zweite von Unser Fritz in der Bezirksliga. Angesichts des Großkampftages – es spielten auch noch die Erste, die Fünfte und die Siebte – begann der Kampf zeitgleich mit der ersten Mannschaft schon um 13:00 Uhr im Hotel Stimbergpark. Im Spielsaal mit 52 Spielern und einer Schiedsrichterin, die für die Erste in der NRW-Klasse zuständig war, herrschte eine eindrucksvolle Atmosphäre. Einem abwechslungsreichen und spannenden Spieltag stand nichts im Wege. Bei uns kam Armin Gasper wieder zum Einsatz, sowie Dinar Albulhanov am letzten Brett, bei den Gästen wurden zwei Ersatzleute aus der dritten Mannschaft aufgeboten. Von den Wertungszahlen war unsere Dritte leicht überlegen. Entsprechend spannend und nahezu zweischneidig verlief der Kampf.
Als erstes beendete Angelika Schulz an Brett 7 ihre Partie mit einem Remis. Sie konnte sich ebenso wie ihr Gegner keinen nennenswerten Vorteil erarbeiten, sodass die Punkteteilung die logische Folge war. Es dauerte nicht lange, da sorgte Marco Schroeter mit seinem vierten(!) Saisonsieg in Folge für die Erkenschwicker Führung. Erneut spielte er solide, zwar stand sein Gegner optisch etwas überlegen, dafür aber konnte Marco zum Ende hin sehr gut kontern, sodass die gegnerischen Angriffe keine Früchte trugen. Als zum Schluss sein Gegner in klarer verlorener Stellung noch eine weitere Figur einbüsste, gab er auf. Daher 1,5-0,5 für uns und Marco führt weiterhin die Topscorer Liste an.
Als nächster spielte Dinar an Brett 8 Remis. Wie bei seinem Einsatz gegen RSG spielte er recht ordentlich. Weil beide Spieler ebenso keinen Gewinnweg fanden, stand es nun 2,0-1,0.
Frank Block an Brett 3 spielte ebenfalls eine ordentliche Partie und stand zwischenzeitlich besser. Später bot er, nachdem sich sein Gegner befreien konnte und besser stand, Remis an, was dieser nach einigen Überlegen auch annahm, 2,5-1,5. Leider musste Armin Gasper an 6 seinem Gegner gratulieren. Er hatte in seiner Partie eine Qualität eingebüsst. Zwar bekam er dafür einen Bauern, aber letztlich war das keine ausreichende Kompensation. Am Ende gewan der Gegner entscheidend Material, sodass Armin nur die Aufgabe blieb 2,5-2,5.
Ebenfalls spannend hin und her ging es an Brett 1, an dem Abdulhadi Al MArawi wie immer dynamisch spielte und zumindest optisch besser stand. Später gewann er einen Bauern, aber im Turmendspiel reichte es leider nicht zum Gewinn, sodass die Partie Remis endete. Es liefen nun noch die Partie von Martin Stratmann und Florian Schicktanz. Martin hatte zum Schluss ein für ihn leicht besseres Turmendspiel. Beide Spieler konnten einen Bauern zur Dame umwandeln und somit fand auch diese Partie keinen Sieger 3,5-3,5. Dies sollte sich abschließend auch in der Partie an Brett 4 zeigen. In einem spannenden Turm+Springer-Endspiel ging es hin und her. Beide Spieler initiierten einige interessante Angriffe, die aber auch solide pariert wurden. So nahm Florian das Remisangsbot um ca. 18:05 Uhr des gegnerischen Mannschaftsführers an. Die Punkteteilung (4,0-4,0) war eingetütet.
Somit belegen die Stimbergstädter nach vier Runden vorläufig den zweiten Platz hinter Ickern. Unterm Strich geht dieses Resultat in Ordnung, da letztlich beide Mannschaften gleich stark waren.
Im Dezember geht es zur SG Rochade Disteln, welche überraschend gegen Zeppelin Herne nur Unentschieden gespielt hat. Hier sollte ein Sieg machbar sein, womit der Klassenerhalt praktisch gesichert wäre und wir in der Folge auch um die Spitzenplätze mitmischen können.

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17.12.2017 - knapper Sieg bei der SG Rochade Disteln

Zweiter Sieg für den Aufsteiger

Am 5. Spieltag waren die Mannschaft zu Gast bei der Erstvertretung der SG Rochade Disteln. Für Martin Stratmann sprang an Brett 8 Günter Strozewski ein. Ebenfalls mit von der Partie war wieder Stefan Heuver an Brett 5, der damit zum zweiten Mal zum Einsatz kam.
Der Heimmannschaft fehlte auch lediglich ein Stammspieler, ansonsten gab es keine großen Überraschungen bezüglich der Aufstellungen.

Das Ziel der Dritten war klar formuliert: Zum Jahreswechsel sollte mit einem Sieg wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt eingesammelt werden um dann möglicherweise auch um die Tabellenspitze mitzumischen. Die Gastgeber wollte dies natürlich so schwer wie möglich machen.
Der Kampf begann überpünktlich um 13:55 Uhr und die Sache wurde von allen konzentriert angegangen.
An allen Brettern gab es zunächst keine nennenswerten Vorteile.
Als erster beendete Frank Block an Brett 2 seine Partie mit einem Remis. Im Mittelspiel versuchten beide Kontrahenten Vorteile zu erzielen, jedoch ohne greifbare Ergebnisse, sodass die Punkteteilung logisch war 0,5-0,5.
Es dauerte nicht lange, dann war auch die Partie von Stefan Heuver beendet: er spielte ebenfalls Remis 1,0-1,0. Dabei hätte er durchaus mehr aus seiner vorteilhaften Stellung machen können, fand aber nicht die gewinnbringende Fortsetzung.
Das dritte Remis ließ nicht allzu lange auf sich warten: An Brett 3 nahm Florian Schicktanz nach 28 Zügen das Angebot seines Gegners an, weil beide keine optimale Fortsetzung gefunden hatten. Die in der Eröffnung erzielten leichten Vorteile konnte er nicht weiter verdichten. So stand es 1,5-1,5.
Leider stellte Altmeister Günter Strozewski am Ende eine Figur ein. Zuvor befand er sich in einem ausgeglichenen Turm-Läuferendspiel, das er eigentlich remis halten sollte. Doch nach dem Figurenverlust blieb nur noch die Aufgabe, so lag das Team vom Stimberg kurzfristig hinten 1,5-2,5.
Da aber Abduhlhadi Al Marawi an Brett 1 wie üblich wieder munter nach vorne spielte und einen klaren Vorteil besaß, war sein Sieg am Ende nur eine Frage der Zeit. Insbesondere der Königsflügel seines Gegners erwies sich als enorm anfällig. Nachdem er eine Figur gewonnen hatte, konnte Abdulhadi Al Marawi die Gratulationen entgegennehmen und der Gleichstand war wieder hergestellt: 2,5-2,5!
Zu diesem Zeitpunkt war Armin Gasper bereits klar im Vorteil. Im Mittelspiel hatte er einen starken Läufer, der die gesamte Stellung dominierte. Hinzu kam die schwache Grundreihe. Mit seinem Turm und starkem Freibauern konnte er am Ende den Sieg völlig verdient einfahren. Somit lag die Mannschaft mit 3,5-2,5 vorn.
Diese Führung wurde auch nicht mehr aus der Hand gegeben. Sowohl Marco Schröter, der Topscorer unserer Mannschaft und auch der Bezirksliga, als auch unsere MF Angelika Schulz standen gut. Der Mannschaftssieg war also bereits zum Greifen nah.
Marco Schröter hatte im Turm-Läuferendspiel durch einen gegnerischen Doppelbauern einen leichten Vorteil. Diese Schwäche konnte er ausnutzen und mit seinen beiden Türmen in die gegnerische Stellung eindringen. Weil dadurch der gegnerische König immer mehr unter Druck stand, konnte Marco Schröter einen Läufer gewinnen und den Gegner so zur Aufgabe zwingen: 4,5-2,5 und der Mannschaftssieg stand bereits fest. Mit diesem Sieg hat Marco Schröter nun mit fünf Punkten aus fünf Partien weiter eine blühtenweiße Weste und weiter die Führung in der Topscorerwertung der Bezirksliga.
Ein Wermutstropfen war zum Schluss das Ergebnis von Angelika Schulz, die unnötigerweise verlor. Obwohl sie sich zwischenzeitig einen klaren Vorteil erspielt und einen Bauern mehr hatte, kostete eine kleine Unaufmerksamkeit den ganzen Punkt. Ihr Gegner schaffte es, einen Freibauern zur Damen umzuwandeln. So gab es am Ende einen von der Höhe knappen 4,5-3,5-Sieg, der allerdings hochverdient war. Trotzdem kann das Team mit dem knappen Sieg und den fünf Runden bisher sehr zufrieden sein. Es reichte sogar zum Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, da der SK Ickern gegen RSG-Läufer Ost nur zu einem Unentschieden kam und der SC Recklighausen Altstadt sogar gegen den SV Unser Fritz 2 verlor hat. Der SV Königsspringer Haltern hat nun mit zwei Punkten Vorsprung die Tabellenführung. Entschieden ist aber noch nichts, und es bleibt spannend.
Am 28. Januar geht es weiter gegen die 1. Mannschaft des SC Recklinghausen-Altstadt. Auch hier sollte ein Sieg machbar sein.

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28.02.2018 - Unentscheiden gegen den SC RE-Altstadt reicht weiter für Platz Zwei

Relegationsplatz durch Punkteteilung gegen Altstadt verteidigt

Bericht von Florin Schicktanz

In der sechsten Runde der Bezirksliga hatte die dritte Mannschaft die Erstvertretung des SC Recklinghausen-Altstadt zu Gast. Für Stefan Heuver sprang Dinar Albulhanov ein. Die Gäste mussten ebenfalls auf einen Stammspieler verzichten.
Die Begegnung wurde im Tagungsbereich des Hotel Stimbergpark ausgetragen, in dem die Erste bereits drei Stunden in der NRW-Klasse gegen die SG Niederkassel am Werk war.
Das Ziel der Stimbergstädter war klar: Weiter ungeschlagen bleiben und nach Möglichkeit sogar den dritten Sieg landen. Es entwickelte sich ein intensiver Kampf, wobei anfangs noch an keinem Brett nennenswerte Vorteile erspielt werden konnten.
Frank Block an Brett 3 nahm als erster in einer ausgeglichenen Stellung das Remisangebot seines Gegners an. Danach folgten die nächsten Punkteteilungen an Brett 2 bei Martin Stratmann und bei Armin Gasper an Brett 6.
Etwas überraschend stand die Mannschaft auf einmal aber mit dem Rücken zur Wand; denn die beiden Punktelieferanten Abdulhadi Al Marawi an Brett 1 und Marco Schröter, der Topscorer der Bezirksliga, an Brett 5 fanden sich in schlechteren Stellungen wieder. In der Folge ging Material und damit jeweils der volle Punkt verloren.
Beim Zwischenstand von 1,5-3,5 schien die erste Niederlage unausweichlich. Doch der Kampfgeist des Teams war noch intakt. In den letzten drei noch laufenden Partien wurde noch alles für eine Wende versucht.
Den Anschluss sicherte Mannschaftsführerin Angelika Schulz an Brett 7. Sie hatte in der gesamten Partie Vorteile die sie immer weiter verdichtete. Ihr Gegner konnte am Ende nur noch zum 2,5-3,5 gratulieren. Auch Ersatzmann Dinar Abdulhanov an Brett 8 zeigte, dass er das Gewinnen nicht verlernt hatte. Auch er hatte in seiner Partie immer eine druckvollere Stellung als seine Gegnerin. Die schließlich nur 39 Züge vor der Zeitkontrolle ausführen konnte und somit wegen Überschreitung der Bedenkzeit verlor. Damit war der 3,5-3,5 Gleichstand hergestellt.
Es lief noch die Partie von Florian Schicktanz an Brett 4. Hier ging es hin und her, sodass der Ausgang völlig unklar war. Am Ende konnte Florian Schicktanz einen Läufer für drei Bauern gewinnen. Es war jedoch beidseitig nicht mehr genügend Material auf dem Brett um die Stellung noch gewinnen zu können. Dies stellten beide Spieler nach einigen untauglichen Gewinnversuchen fest. Mit diesem Remis war das vierte Mannschaftsunentschieden in dieser Saison besiegelt.
Mit acht Punkten liegt die Mannschaft weiter auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem SV Königsspringer Haltern, nach seinem souveränen Sieg gegen RSG Läufer Ost. Die Aufstiegsplätze werden endgültig in den noch ausstehenden direkten Duellen verteilt. Vor allem mit SK Ickern, der punktgleich den dritten Platz belegt, gibt es noch einen harten Konkurrenten. Am 18. Februar geht es beim SV Hullern weiter.

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18.02.2018 - fünftes Saisonremis beim SV Hullern

Auch nach Punkteteilung beim SV Hullern weiter auf dem Relegationsplatz

Bericht von Florin Schicktanz

Am 7. Spieltag der Bezirksliga war die dritte Mannschaft zu Gast beim SV Hullern. Für den erkrankten Stefan Heuver sprang Dinar Albulhanov ein. Die Gastgeber konnten alle Stammspieler einsetzen.
Der war es auch, der den Gastgeber die Führung durch einen Figureneinsteller ermöglichte. Doch Topscorer Marco Schröter stellte wieder seine Qualitäten unter Beweis; durch den Gewinn einer solchen konnte den 1,0-1,0 Ausgleich erreichen.
Dann folgte ein Remis am Brett von Florian Schicktanz, der einem Dauerschach nicht mehr ausweichen konnte. Dann konnte sich Frank Block bei seinem Gegner für die Unterstützung bedanken. Der stellte nämlich bei einem eigentlich nicht so gefährlichen Königsangriff eine Figur und damit den vollen Punkt ein. Der Abstand blieb auch durch das Unentschieden von Armin Gasper erhalten. An diesem Brett konnte sich die gegnerische Dame gegen zwei Türme trotz Mehrbauern nicht durchsetzen.
Die Gastgeber machten dann aus dem 2,0-3,0 eine 4,0-3,0 Führung. Martin Startmann konnte mit seinem Läuferpaar Turm und Läufer seines Gegners nicht mehr standhalten. Angelika Schulz konnte die Schwäche in der e-Linie nicht mehr kompensieren und musste Materialverlust hinnehmen.
Aber Abdulhadi Al Marawi knüpfte an seine guten Saisonleistungen mit der Behandlung des Damenläuferendspiels an. Er spielte genau und konnte so seine zwei Mehrbauern entscheidend zur Wirkung bringen. Mit dem Schlusspunkt war die fünfte Punkteteilung für die Mannschaft perfekt. Sie liegt nun mit einem Punkt vor dem SC RE-Altstadt und dem SK Ickern auf dem Aufstiegsrelegationsplatz. In der direkten Begegnung mit dem SK Ickern am 18. März dürfte die Entscheidung über diese Platzvergabe fallen.

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18.03.2018 - Kantersieg gegen SK Ickern

Dritter Sieg und klarer Zweiter

Am achten und vorletzten Spieltag der Bezirksliga empfing die Mannschaft die Erstvertretung des SK Ickern. Das entscheidende, mit Spannung erwartete Duell, warf im Vorfeld vor allem die Frage auf, mit welcher Aufstellung der Gegner antreten würde. Während bei den Gastgebern kein Stammspieler ausfiel, mussten die Gäste gleich auf drei starke Spieler verzichten. Von den DWZ-Zahlen her war das heimische Team dadurch eindeutig überlegen, was sich letztlich auch bestätigen sollte.
Zusätzlich trafen noch zwei Spieler der Gäste gerade rechtzeitig vor Ablauf der Karenzzeit im Stimbergpark Hotel ein, sodass zumindest kein Punkt kampflos abgegeben wurde.
Schnell wurde klar, dass an diesem Tag Erkenschwicks Dritte die besseren Karten hatte und an vielen Brettern ein deutliches Übergewicht gewinnen konnte. Angelika Schulz an Brett 8 erspielte sich als erste einen klaren Vorteil und gewann eine ganze Figur. Auch Stefan Heuver an Brett 6 hatte einen klaren Vorteil herausgespielt, den er sehr solide verwaltete.
Das erste Ergebnis gab es an Brett 1. Abdulhadi Al Marawi einigte sich mit seinem Gegner, der von allen die beste DWZ aufwies, auf Remis. Beide fanden keinen Gewinnweg. An Brett 2 war zwischen Martin Stratmann und seinem Gegenüber ebenfalls keine Gewinnmöglichkeit mehr erkennbar. Nach vielen Zügen „hin und her“ hatten beide ein Einsehen und die Partie endete auch Unentschieden zum 1,0-1,0. An allen anderen Bretter waren dagegen zeichneten sich schon Siege für das Team vom Stimberg an. Der Topscorer der Bezirksliga Marco Schröter spielte wieder sehr konzentriert und durch seine hervorragende Variantenvorbereitung bereitete er seinem Gegner zunehmend Probleme. Wenig später drang er in die Königsstellung ein, gewann Material und damit auch die Partie zur 2,0-1,0 Führung. Wenig später gewann auch Steven Heuver, der durch ein schönes Manöver die Stellung seines Gegners zusammen brechen ließ.
Auch der nächste volle Punkt ließ nicht lange auf sich warten: Der Gegner von Angelika Schulz gab in seine Stellung mit einer Figur weniger auf, da er nichts mehr ausrichten konnte. Mit dem 4,0-1,0 war somit der Erkenschwicker Sieg zum Greifen nahe.
Den sicherte Florian Schicktanz an Brett 4. Er hatte einen soliden „englischen“ Aufbau gewählt. Mit zunehmender Zeit konnte er immer mehr Druck auf seinen Gegner ausüben und ihn immer mehr in eine passive Stellung drängen. Schließlich konnte er in einem Turmbauernendspiel den b-Bauern erobern, der letztlich nicht mehr vor der Umwandlung in eine Dame aufgehalten werden konnte.
Armin Gasper ließ an Brett 7 Remis folgen. Nach zahlreichen Versuchen beider Kontrahenten, war hier kein Gewinnweg erkennbar.
Zuletzt spielte nur noch Frank Block. Obwohl der Erkenschwicker Sieg schon längst in trockenen Tüchern war, war die letzte Partie noch kampfbetont und intensiv. Ähnlich wie fast alle anderen hatte sich auch Frank Block ein optisches Übergewicht erspielt, indem er einen Bauern gewonnen hatte und zusätzlich sein Turm dem Gegner Probleme bereitete. Letztlich war der Minusbauern nicht mehr zu kompensieren und der Gegner gab auf.
Mit dem klaren 6,5-1,5-Sieg hat sich die Mannschaft den zweiten Tabellenplatz praktisch gesichert. Mit zwei Mannschaftspunkten und 5,5 Brettpunkten Vorsprung auf den SV Unser Fritz 2 kann dieser Platz nur noch theoretisch verloren werden. Dazu müsste das heimische Team im letzten Spiel beim Tabellenletzten SV Waltrop 2 hoch verlieren und gleichzeitig der SV Unser Fritz 2 einen Kanterssieg bei der SG Rochade Disteln feiern. Damit dies nicht eintrifft, wird auch der letzte Spieltag konzentriert angegangen. Dann kann der Blick Richtung Verbandsklasse gerichtet werden. Noch ist unklar wie viele der sechs Mannschaften der Relegation in diesem Jahr aufsteigen werden.

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22.04.2018 - deutlicher Sieg gegen Waltrop 2

6:2-Erfolg gegen Waltrop II bringt den SV Erkenschwick III den zweiten Tabellenplatz und somit die Teilnahme an der Relegation!

Vierter Sieg und Teilnahme an der Relegation

 
In der 9. und letzten Runde der Bezirksliga konnte der SV Erkenschwick II einen recht deutlichen Sieg einfahren gegen das Tabellenschlusslicht in Waltrop und sicherte sich somit den zweiten Tabellenplatz und eine Teilnahme an der Relegation. 
Bereits im Vorfeld war klar: Im Falle einer Niederlage aus Erkenschwicker Sicht (schlechter als 3:5) und bei einem deutlichen Sieg von SV Unser Fritz gegen Rochade Disteln würde der angestrebte zweite Platz noch einmal infrage gestellt werden, gleichzeitig konnten sich die Waltroper noch Hoffnung machen im Falle eines Sieges oder Remis doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, falls sie an Herne-Zeppelin vorbeiziehen. 
An diesem Tag in Waltrop war Großkampftag angesagt, denn Waltrop war uch Ausrichter der Vorrunde des NRW-Viererpokals. Leider schied Waltrop bereits am Samstag gegen Dülmen mit einem 2:2 nach Berliner Wertung aus, während SV Bochum 02 mit 2,5:1,5 gegen Borken gewann. Am Sonntag siegte SV Bochum 02 gegen Dülmen mit 3:1. 
Bei strahlendem Wetter und warmen Temperaturen stand einem guten Spieltag nichts im Wege, der Kampf begann wie immer 14 Uhr. 
Die Erkenschwicker gingen das Spiel mit dem nötigen Ernst an, wenngleich eine 2,5-5,5-Niederlage eher unwahrscheinlich war. Unser Ziel war es, mit einem Sieg die Saison in der Bezirksliga zu beenden. An allen Brettern wurde dementsprechend lange und hart gekämpft, anfangs waren zunächst die Stellungen ausgeglichen. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis der SV Erkenschwick das Zepter in die Hand nahm; an Brett 5 stand Marco Schröter klar auf Gewinn durch seinen fast durchweg unangenehmen Spielstil. Sein Gegner fand sich zum Schluss mit einer ganzen Figur weniger und somit konnte er in hoffnungsloser Stellung nur noch aufgeben, 1,0-0,0. Mit diesem Sieg ist Marco ganz klar der „Topscorer“ der gesamten Bezirksliga, mit stolzen acht Punkten in 9 Partien bei nur einer Niederlage hat er zweifelsohne zur erfolgreichen Saison beigetragen, man kann nur stolz auf ihn sein. Herzlichen Glückwunsch! Ebenfalls einen vollen Punkt steuerte Stefan Heuver an Brett 6 bei, der in einer hartumkämpften Partie die Oberhand behielt und seinem jungen Nachwuchsgegner am Ende zur Aufgabe zwingen konnte, 2,0-0,0. An Brett 2 dagegen musste Martin Stratmann seine Partie abgeben. Er spielte leider ungenau und am Ende übersah er ein Manöver, was ihn auf die Verliererstraße brachte und somit gab er auf, 2,0-1,0. Es keimte also nochmal Hoffnung auf aus Waltroper Sicht. Aber die restlichen Bretter standen zu diesem Zeitpunkt zumindest ausgeglichen. Und allzulange ließ der dritte Sieg nicht auf sich warten: An Brett 3 erspielte sich Frank Block zunehmend Vorteile, die sich letzlich auch auszahlen sollten: Der Gegner sah sich immer mehr in die Defensive gedrängt, am Ende hing zu viel Material, und letzlich konnte er nur noch aufgeben, so stand es 3,0-1,0 und somit war definitv klar, dass wir die Saison mit dem zweiten Tabellenplatz beenden würden. Auch an Brett 1 konnte Abdulhadi durch seinen gewohnt offensiven Spielstil und am Ende in einer klar besseren Stellung die Partie zu seinen Gunsten entscheiden, der Gegner hatte dem nichts entgegenzusetzen, 4,0-1,0. So liefen nur noch drei Partien und der Sieg war uns quasi nicht mehr zu nehmen. Ich an Brett 4 tat mich zunächst schwer, richtig in die Partie zu kommen, aber mit der Zeit konnte ich die Angriffe meines Gegners – insbesondere mein Königsflügel war gefährdet – eindämmen. Als mein Gegner plötzlich ein Figurenopfer herbeibrachte, was sich aber als Verlust herausstellte, fand ich mich am Ende in einer Gewinnstellung wieder. Ich musste mich noch viele Züge verteidigen trotz Materialplus. Als ich gegen Ende noch mehr Material durch ein Manöver gewann, sollte mein Sieg immer mehr rücken. Ein Mehrbauer von mir war letzlich nicht mehr aufzuhalten, auch wenn sich mein Gegner tapfer wehrte, am Ende war die Partie gewonnen, 5,0-1,0, der Erkenschwicker Sieg war somit eingetütet. Somit liefen zum Schluss nur noch die Partien von Angelika Schulz und Armin Gasper. Während unsere Mannschaftsführerin in einer zum Teil recht unklaren Stellung, in der es phasenweise hin- und herging, am Ende im Läuferendspiel mit Mehrbauern für sich entscheiden konnte, musste Armin eine Niederlage einstecken. Letzter befand sich am Ende in einem Turmbauernendspiel, welches sich als nachteilhaft für ihn erwies. Sein Gegner hatte eindeutig mehr Spiel und am Ende war die Partie für Armin leider nicht mehr zu halten, sodass am Ende des Tages der 6:2-Sieg amtlich war. Auch wenn das Ergebnis am Ende recht deutlich ist, so muss gesagt werden, dass sich unser Gegner aus Waltrop doch achtbar aus der Affäre zog und den einen oder anderen von uns vor ein paar Problemen stellen konnte. Sie haben sicherlich ihr Bestes gegeben und enorm Paroli geboten, wenngleich es nicht für den Klassenerhalt gereicht hat. 
Für die Erkenschwicker bedeutet der zweite Tabellenplatz nun, dass wir in die Relegationsrunde kommen und möglicherweise in die Verbandsklasse aufsteigen können. Ich möchte abschließend noch mal allen danken, die in dieser Saison in unserer Mannschaft gespielt haben und ihr Bestes gegeben haben. Es hat insgesamt großen Spaß gemacht, in dieser Mannschaft zu spielen. Die Harmonie zwischen den Spielern hat immer gestimmt, alle haben sicherlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt. Jetzt ist das Ziel der Stimbergstädter ganz klar: Die Relegationsspiele sollen natürlich noch erfolgreich abgeschlossen werden! Bleibt zu wünschen, dass es alles nach unseren Vorstellungen läuft, um nächste Saison eine Klasse höher zu spielen.

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