II. Mannschaft

Saison 2017/18: Verbandsliga, Schachverband Ruhrgebiet

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1SF Essen-Katernberg 3**4,05,04,53513.5
2SF Essen-Werden 14,0**4,07,03415.0
3SV Eichlinghofen 13,0**5,06,03414.0
4SK Sodingen/Castrop 2**4,05,54,03413.5
5SV Bönen 1**3,54,54,53412.5
6SV Bottrop 13,04,04,5**3311.5
7SV Erkenschwick 24,02,5**4,53311.0
8Sport Union Annen 13,51,0**5,53210.0
9SV Kamen 24,03,53,5**3111.0
10SV Mülheim-Nord 42,03,52,5**308.0

Sodingen II - Erkenschwick II 5,5 - 2,5

Bittere Niederlage gegen Sodingen II

Wir hatten uns den Auftakt beim SK Sodingen/Castrop 2 einfacher vorgestellt. Beim Treffen am Freitagabend waren wir uns sicher mindestens einen Mannschaftpunkt zu holen. Marc wollte aussetzen, bei den Sodingern fehlte Wolfgang Förster und wurde durch Rainer Balke ersetzt.
Nach einer Stunde sah es auch so aus, als ob unser Plan in Erfüllung gehen könne. Die Stellungen waren ausgeglichen, aber dann begann das Drama. Peter Trzaska wollte diesmal kein Remis und spielte ehrgeizig. Allerdings folgte er der Partie Ivanchuk-Aronian vom Vortag, die Eddi Ribbeheger kannte und die Aronian problemlos Remis gehalten hatte. Ich hatte ebenfalls eine ausgeglichene Stellung und sah die Chance, in einer längeren Abtauschkombination einen Bauern zu gewinnen. Allerdings hatte die Kombination schon am Anfang ein Loch, das von Ansgar eiskalt ausgenutzt wurde. Damit standen Peter und ich nach anderthalb Stunden schon auf Verlust. Peter Broszeit mühte sich in einem Sweschnikow-Sizilianer, ohne nennenswerten Vorteil zu erhalten. Rolf Jungbluth muss sich in einer Stellung mit entgegengesetzten Rochaden gegen einen drohenden Königsangriff verteidigen. In Max Partie schwankte die Bewertung zwischen +3 und -6, da beide Spieler nicht immer die beste Fortsetzung fanden. Dirk Broksch hatte eine ausgeglichene Stellung, ebenso Marcel und Martin.
Als mein Gegner zwei verbundene Freibauern am Damenflügel etabliert hatte, gab ich um 16:50 auf 0-1. 20 Minuten später musste Martin Stötzel wegen Damenverlust aufgeben 0-2. 10 Minuten später war auch Petes Stellung hoffnungslos 0-3. Gleichzeitig einigte sich Marcel mit seinem Gegner auf Remis 0,5- 3,5. Um 17:50 nahm Max das gegnerische Remisangebot an, da er nur noch wenig Zeit hatte 1,0-4,0. Damit stand unsere Niederlage fest, da auch Dirk in einem schlechten, wenn auch haltbaren Endspiel gelandet war. Peter Broszeit hatte mittlerweile einen Bauern gewonnen und konnte seine Stellung weiter verbessern. Rolf besaß ebenfalls eine chancenreiche Stellung. Dirk hatte hingegen mehrere Rettungsmöglichkeiten ausgelassen und musste nach über 120 Zügen aufgeben 1,0 – 5,0. Um 19:20 hatte Peter unseren ersten Sieg eingefahren 2,0-5,0. Rolf hatte kurz vor der Zeitkontrolle die stärkste Fortsetzung ausgelassen und um 19:35 Uhr endete auch seine Partie remis – Endstand 2,5-5,5.
Nach diesem enttäuschenden Auftakt können wir nur hoffen, dass der nächste Kampf beim Aufstiegsfavoriten Essen-Werden erfolgreicher verläuft.

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Essen-Werden - Erkenschwick II 4,0 - 4,0

Achtbares Unentschieden gegen Essen-Werden

Am Sonntag ging es gegen einen Favoriten, die Schachfreunde Essen-Werden. Die Essener mussten an Brett acht einen Ersatzspieler einsetzen, bei uns fehlte Dirk Broksch.
Wir wollten die Schmach gegen Sodingen wettmachen und nach einer guten Stunde standen wir alle brauchbar. Max an Brett fünf hatte einen Bauern gewonnen, Marc an Brett sieben stand auf Angriff. An den anderen Brettern waren die Stellungen ausgeglichen. Um 16:35 Uhr hatte Marc seinen Angriff siegreich zu Ende geführt 1-0. Den nächsten Punkt lieferte Rolf Jungbluth um 17:15 Uhr 2-0. Peter Broszeit gelang es nicht, seinen Mehrbauern umzusetzen, sodass die Partie um 17:20 Uhr Remis endete 2,5-0,5. Max an Brett fünf hatte sich mittlerweile verkombiniert und stand schlechter. Das gleiche Bild war am ersten und zweiten Brett, Peter und ich verwalteten schwierige Stellungen und lebten mittlerweile nur noch vom Imkrement. Deshalb versäumten wir Chancen, die Partien noch Remis zu gestalten. Max landete in einem Endspiel mit einer Qualität weniger und gab um 18:23 Uhr auf 2,5-1,5. Mich erwischte es um 18:43, das Endspiel mit einer Minusqualität war nicht zu halten 2,5-2,5. Marcel konnte aus seinem Mehrbauern kein Kapital schlagen 3,0-3,0. So ruhten unsere Hoffnungen auf Martin Stötzel, der nach einem Fehler seines Gegners Königsangriff erhielt. Um 19:10 Uhr musste Peter seine hoffnungslose Partie aufgeben 3,0-4,0. Martin hatte das gegnerische Remisangebot zu Recht abgelehnt und konnte seinen Mehrbauern realisieren. Um 19:30 Uhr gab sein Gegner auf 4,0-4,0 und wir hatten unseren ersten Mannschaftspunkt eingefahren.
Im nächsten Spiel geht es gegen Kamen II, die wie wir zum Kreis der Abstiegskandidaten zählen. Ein Sieg in diesem Spiel würde uns gut zu Gesicht stehen.

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Erkenschwick II - Kamen II 4,5 - 3,5

Wichtiger Sieg gegen Kamen

Am Sonntag kam es zum Duell der Kellerkinder, der Neunte (Erkenschwick II) gegen den Achten (Kamen II). Beide Mannschaften traten mit ihrer Stammbesetzung an, bei uns spielte Marc Mathea für Max Schawacht.
Das erklärte Ziel schien zu sein, bloß nicht zu verlieren. Nach 10 Minuten und fünf Zügen erhielt Marc Mathea an Brett 7 von seinem Gegner ein Remisangebot, das er annahm. Nach weiteren 10 Minuten kam an ersten Brett im 9. Zug ebenfalls ein Friedensangebot, das Pete nicht ablehnte 1,0 -1,0. Zumindestens an den anderen Brettern wurde noch weiter gespielt. Nach einer Stunde standen Peter Broszeit an Brett 3 und Dirk Broksch an Brett 5 bereits etwas schlechter, an den anderen Brettern war die Stellung ausgeglichen. Mein Gegner am 2. Brett startete im 13. Zug eine Abtauschkombination, in deren Verlauf drei Leichtfiguren und ein Bauer auf jeder Seite verschwanden und eine ausgeglichene Stellung entstand. Deshalb bot ich um 15:50 Remis an 1,5-1,5. An Brett 6 fand Marcel Strohmann kein Rezept gegen den beschleunigten Sizilianer seines Gegners. Nach 20 Zügen hatte jeder nur noch einen Turm und sieben Bauern, deshalb kam es um 16:10 auch hier zu einem Friedensschluss 2,0-2,0. Zu diesem Zeitpunkt sah es eher nach einer Niederlage für uns aus, da Dirk und Peter nachteilige Stellung verwalten mussten. Aber um 17:15 kann die Wende. Der Kamener an Brett 5 hatte nur noch wenig Bedenkzeit und machte Dirk ein Angebot, das dieser nicht ablehnen konnte 2,5 – 2,5. Rolf an Brett 4 hatte optimistisch, aber inkorrekt eine Qualität geopfert. Sein Gegner fand bei knapper Bedenkzeit nicht die richtige Verteidigung, so dass Rolf eine Figur eroberte. Damit konnten wir zumindestens ein Unentschieden im Mannschaftskampf erhoffen. Um 18.20 gingen wir in Führung 3,5-2,5. Allerdings kam um 18.50 der Anschlusstreffer, denn Peter musste seine hoffnungslose Partie aufgeben 3,5-3,5. Nun hing alles vom Ausgang an Brett 8 ab. Der Kamener besaß leichte optische Vorteile und versuchte, die Partie im Damenendspiel noch zu gewinnen. Es sah nach einem langen Abend aus. Martin gelang es, mit seiner Dame einzudringen und Dauerschach zu drohen. Sein Gegner verbrauchte viel Bedenkzeit, um dies zu verhindern. Martin gewann einen Bauern und nach einem weiteren unfundierten Angriffszug des Kameners konnte er die Damen tauschen und in ein gewonnenes Bauernendspiel übergehen. Um 19:33 konnten wir beruhigt sagen „Ende gut – alles gut“, denn Martin hatte wie in Essen den entscheidenden Punkt gemacht und es stand 4,5-3,5.
Damit sind wir zumindestens eine Woche lang Tabellenzweiter. Im Dezember müssen wir zum nächsten Favoriten, dem SV Bottrop. Mit etwas Glück gelingt uns wieder ein Punktgewinn wie gegen Essen-Werden.

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Runde 4: Bottrop - Erkenschwick II

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Runde 5: Erkenschwick II - Mülheim-Nord IV

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Runde 6: Katernberg III - Erkenschwick II

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Runde 7:Erkenschwick II - Sport-Union Annen

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Runde 8: Eichlinghofen - Erkenschwick II

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Runde 9: Erkenschwick II - Bönen

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