II. Mannschaft

Saison 2019/20: Verbandsliga, Schachverband Ruhrgebiet

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1SF Brackel 3**5,55,06,03616.5
2Bochumer SV 2**5,04,55,03614.5
3Weiße Dame Borbeck 13,0**6,56,03415.5
4SV Bottrop 1**3,55,56,03415.0
4SV Waltrop 13,5**5,56,03415.0
6SV Ahlen 12,54,5**5,53412.5
7SV Eichlinghofen 13,01,5**5,53210.0
8SV Erkenschwick 23,02,52,5**308.0
9SG Werl-Wickede 12,52,02,5**307.0
10SG Gladbeck 12,02,02,0**306.0
Erkenschwick 2 - Waltrop 2½ - 5½

Ärgerliche Niederlage gegen Waltrop

In der ersten Runde ging es gegen die Nachbarn aus Waltrop. Für beide Mannschaften war es ein Vierpunktespiel gegen den Abstieg. Bei uns fiel Marcel Strohmann kurzfristig aus, für ihn hatten wir mit Stefan Heuver einen spielstarken Ersatz. Wir hatten uns gute Chancen auf mindestens einen Punkteteilung ausgerechnet, doch es kam anders als gedacht.

Pater Trzaska an Brett 1 hatte gegen seinen Gegner noch eine Rechnung offen, geriet aber aus der Eröffnung heraus in eine schlechte Stellung. Rolf Jungbluth am 2. Brett spielte gewohnt solide. Dirk Broksch an Brett 3 hätte in einer Art Miller-Barry-Gambit einen Bauerngewinn können (mit komplizierten Spiel), und wickelte stattdessen in ein Endspiel ab. Ich schätzte leider eine Abwicklung falsch ein und erhielt nach 12 Zügen statt deutlichem Vorteil eine leicht schlechtere Stellung. Kai Spriestersbach geriet nach der Eröffnung in eine schlechte Stellung. Peter Broszeit mußte gegen einen aufstrebenden Waltroper Jugendspieler antreten. Die erste Punkteteilung erreichte Martin Stötzel nach gut 90 Minuten ½ – ½. Rolf hatte nach einem unbedachten Bauerngewinn seines Gegners einen starken Königsangriff aufgebaut,  1½ – ½.. Ich hielt meine Stellung zusammen und bot Remis an, 2-1. Diese Führung war das einzig Gute an diesem Tag, denn von da an ging es bergab. Peter Trzaska versuchte noch as Blatt zu wenden, aber sein Gegner spielte fehlerfrei , 2-2. Peter Broszeit stellte eine Figur ein, 2-3. Dafür konnte sich Kai retten, sein Gegner setzte in Gewinnstellung falsch fort und Kai ergriff die Chance, 2½ – 3½. Doch in den beiden letzten Partien sah es für uns schlecht aus. Dirk wurde im Endspiel gequält, Stefan hatte ebenfalls eine Qualität weniger. So stand am Ende trotz allen Kampfgeistes zwei Niederlagen zu Buche und der Kampf endete 2½ – 5½.

In der nächsten Runde geht es gegen den Ligafavoriten Bochumer SV 02, deren ersten sechs Bretter alle eine DWZ > 2180 haben. Alles andere als eine Niederlage wäre überraschend.

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Bochumer SV 02 II - Erkenschwick II 5 - 3

Erwartete Niederlage gegen Bochumer SV

Diesmal konnten wir komplett antreten. Unserem sympathischen Gastgeber gebührt ein großes Lob, für jeden Spieler gab es zwei Stückchen Kuchen. Das haben wir bis jetzt in der Verbandsliga noch nicht erlebt.

Nach einer Stund standen alle Bretter ausgeglichen und von der nominellen DWZ-Überlegenheit der Bochumer war noch nichts zu spüren. Peter Trzaska an Brett 1 erhielt nach 75 Minuten ein Remisangebot seines Gegners, ½ – ½. Den nächsten halben Punkt steuerte Martin Stötzel bei, 1-1 . Mittlerweile war Dirks Dame im Abseits gelandet, während sein Gegner einen Königsangriff startete. Auch Peter Broszeit hatte durch einen Bauernzug seine gute Stellung in eine schlechtere verwandelt.  Auch von Kais guter Stellung war nicht mehr viel übrig geblieben.

Dann passierte mir der dickste Bock in einem Mannschaftskampf. Mein Gegner hatte seinen h-Bauern auf h6 angefaßt und mußte auf g7 schlagen.Soweit, so schlecht, hatte ich doch vorher gesehen, daß ich auf a1 mit Schach nehmen kann und gewinne. Was spiele ich armer Tropf 23… Kxg7?? , denn es war gefühlt ein Schach gewesen. Das wäre ein wichtiger Punkt gewesen. Aus, vorbei! So ging es in einem Endspiel weiter, in dem mein Gegner besser stand.

Peter Broszeit (Brett 7 kämpfte mittlerweile in einem Damendenspiel mit zwei Bauern weniger, Kai (Brett 6) stand verdächtig und auch Marcel (Brett 5) stand schlechter. Dann sorgte Rolf Jungbluth mit einem Qualitätsopfer für einen Sieg, 1-2 . Ja, das hatten wir auch schon gegen Waltrop. Dann ging allerdings Dirk nach einem hübschen Damenopfer matt, 2-2 .Auch Peter Broszeit konnte trotz Pattfallen das Damenendspiel nicht halten, 3-2 .

Dann kam Kais Stunde. Sein Gegner spielte 41. . Dd6+?? und gab 10 Züge später auf,  3-3 . Dabei hätte er mit dem Manöver  Dg8+-Dxg7+ problemlos gewinnen können. Jetzt liefen nur noch Marcels und Meine Partie. Ich war aus dem Gleichgewicht geraten ud verhunzte meine Partie zu Niederlage, auch Marcel hatte ein verlorenes Endspiel, so daß um 18:30 die 5-3 Niederlage feststand.

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