I. Mannschaft

Saison 2019/20: NRW-Liga, Schachbund Nordrhein-Westfalen

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1Godesberger SK 1**4,05,04,54,57,04,55,571335.0
2SV Erkenschwick 14,0**5,05,04,05,07,56,571237.0
3Düsseldorfer SK 23,0**3,55,55,04,57,05,071033.5
4SG Niederkassel 13,04,5**4,55,03,05,04,571029.5
5SC Rochade Emsdetten 13,02,5**4,53,53,55,06,57628.5
6SG Porz 23,54,03,53,5**3,55,05,57528.5
7Krefelder SK Turm 13,53,03,03,04,54,5**4,07525.5
8SV Bergneustadt/Derschlag 11,00,53,55,04,5**2,52,57419.5
9Herforder SV Königsspringer 13,51,03,03,03,04,05,5**7323.0
10SK Sodingen/Castrop 12,51,53,03,51,52,55,5**7220.0
15.09.2019 - Saisonstart Saison mit Kantersieg gegen SK Sodingen / Castrop!

Klares 6,5:1,5 im Derby gegen SK Sodingen / Castrop

Nach dem unglücklichen Abstieg aus der Oberliga NRW spielt die erste Mannschaft in der NRW-Liga. Los ging es am Sonntag mit dem Derby gegen den SK Sodingen / Castrop. Es wurde ein Start nach Maß. Auch wenn die Ausgangslage auf einen Heimsieg hindeute, überraschte am Ende doch das sehr klare Ergebnis. Mit 6,5:1,5 wurden die Gäste wieder nach Hause geschickt.

Am Anfang war das noch nicht absehbar. An den meisten Brettern verliefen die Partien zunächst in ruhigen Bahnen, lediglich Frank Erwich drohte in einer scharfen Variante eine Figur zu gewinnen. Wegen der unklaren Fortsetzung verzichtet er jedoch darauf und gab sich mit einem Bauerngewinn zufrieden.

Nach drei Stunden zeichnete sich die Entscheidung ab. Kurz hintereinander konnten Alexander van Beek und Frank Strozewski das Team in Führung bringen. Alexander van Beek profitierte von einem inkorrekten Figurenopfer seines Gegners; Frank Strozewski konnte nach einem Bauerngewinn noch eine Mattkombination aufs Brett bringen. Da Christoph Krings das Remisangebot seines Gegners annahm, dass trotz eines Qualitätsvorteils in schwieriger Stellung bei hoher Zeitnot erfolgte, lautete der Zwischenstand 2,5:0,5. Den erhöhte Guust Homs auf 3,5:0,5. Mit seinem Läuferpaar beherrschte er das gesamte Brett. Da sein Gegner dann einen Materialverlust nicht mehr verhindern konnte, gab er die Partie auf.

Nach der Zeitkontrolle liefen folglich noch vier Partien, aber der Kampf war praktisch entschieden. Jelmer Jens hatte am ersten Brett die Qualität zurückgewonnen und konnte sogar trotz Minusbauern noch hoffen, seinen vorgerückten Freibauern siegbringend einzusetzen. Das gelang Frank Erwich. Nach dem Bauerngewinn musste er zunächst seine Stellung konsolidieren. Nachdem dies geschafft war und danach die meisten Figuren abgetauscht wurden, war der Bauer nicht mehr aufzuhalten. Jelmer Jens gelang das nicht, so war hier die zweite Punkteteilung das Ergebnis.

Alexander Langers hatte mit der Zeitkontrolle eine zweite Bauernschwäche im gegnerischen Lager herstellen können. Das brachte die Entscheidung zum 6:1 Zwischenstand. Danach mühte sich Dennis de Vreugt noch fast zwei Stunden um einen vollen Punkt. Trotz Mehrbauern gelang das aber bei ungleichfarbigen Läufern jedoch nicht mehr. Mit dem abschließenden Unentschieden lautete das Endergebnis 6,5:1,5. Mit dieser soliden Leistung ohne Verlustpartie ist der Saisonauftakt gelungen. Weiter geht es am 13. Oktober beim Aufsteiger SV Bergneustadt / Derschlag.

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13.10.2019 - Aufsteiger SV Bergneustadt / Derschlag bei 0,5:7,5 ohne Chance!

Mannschaft weiter in Erfolgsspur

In der zweiten Runde der NRW-Liga war das Team vom Stimberg zu Gast beim SV Bergneustadt / Derschlag. Der Aufsteiger aus Südwestfalen zeigte sich dabei deutlich überfordert. So deutlich wie die ELO-Zahlen den Spielstärkenunterschied zeigten, so deutlich war auch der Spielverlauf.

Die Gastgeber mussten zusätzlich noch auf zwei Ersatzspieler zurückgreifen. Diese begingen in der Eröffnung bereits strategische Fehler, sodass die Niederlagen nur eine Frage der Zeit waren.

Den ersten vollen Punkt erzielte Christoph Krings. Mit seinem Läufer konnte er entscheidenden Druck gegen die gegnerische Königsstellung aufbauen.
Danach musste sich Guust Homs mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Sein Gegner konnte so viele Figuren abtauschen, dass die Stellung keine Gewinnversuche mehr ermöglichte.
Es folgten die absehbaren Erfolge von Frank Strozewski und Frank Eggenstein gegen die beiden Ersatzspieler. Während Frank Strozewskis Gegner in aussichtsloser Stellung die Zeit überschritt, konnte Frank Eggenstein mit seinem Läuferpaar den gegnerischen König Matt setzen.

Der nächste Sieg durch Frank Erwich sicherte bereits die beiden Mannschaftspunkte. In einer scharfen Variante opferte sein Gegner einen Bauern. Da Frank Erwich aber Gegendrohungen aufstellen konnte, war am Ende der Materialvorteil entscheidend.

Die Mannschaft gab sich aber damit nicht zufrieden. Auch an den restlichen Brettern wurde weiter um die vollen Punkte gekämpft. Als erster schloss Jelmer Jens am Spitzenbrett diese Bemühungen erfolgreich ab. Nachdem er in der Eröffnung den vorbereiteten gegnerischen Angriff stoppen konnte, brachte er seinen Gegner in die Defensive. Hier konnte er den entscheidenden freien Mehrbauern gewinnen. Im Endspiel war der nicht mehr aufzuhalten.

Alexander Langers nahm bewusst eine riskante Verteidigungsstellung in Kauf, um Gewinnoptionen im Endspiel zu erreichen. Nachdem er den Königsangriff seines Gegners stoppen konnte, war dann die Umwandlung des Freibauern technisch nicht mehr anspruchsvoll.

Den abschließenden Sieg brachte Alexander van Beek ebenfalls mit einem Matt mit seinen beiden Läufern unter Dach und Fach. Er musste zwar nach dem frühen Damentauch sechs Stunden arbeiten, war aber nie gefährdet. Zur Zeitkontrolle gewann er dann den entscheidenden Bauern. Danach musste er nur noch mit genauen Läufermanövern den Bewegungsraum seines Gegners immer weiter einschränken um abschließend mit dem Bauernvorstoß die Entscheidung einzuleiten.

Nach den zwei klaren Siegen führt die Mannschaft die Tabelle an. Das soll auch nach der nächsten Runde am 10. November noch der Fall sein. Dann ist der Tabellenzweite Düsseldorfer SK 2 zu Gast. Vor zwei Jahren gab es in dieser Begegnung eine Punkteteilung.

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10.11.2019 - Nach 5:3 gegen Düsseldorfer SK 2 weiter Tabellenführer!

Tabellenführung mit Glück nach spannendem Kampf verteidigt

In der dritten Runde der NRW-Liga hatte das Team mit der zweiten Mannschaft des Düsseldorfer SK den Gegner zu Gast, der vor zwei Jahren der Hauptkonkurrent um den Aufstieg war. In dieser Saison war sie ebenfalls mit zwei Siegen gestartet. Somit war die Begegnung Richtungsweisend, vor zwei Jahren gab es mit dem 4:4 eine Punkteteilung.

Die Mannschaft trat mit der identischen Aufstellung zur Vorrunde an. Die Gäste hatten allerdings Aufstellungsprobleme und konnten einen kurzfristigen Ausfall nicht mehr ersetzten. So kam Frank Erwich zu einem kampflosen Punkt. Die Partien von Guust Homs und Frank Eggenstein verflachten sehr schnell, so kam es an diesen Brettern zu Punkteteilungen. Damit hatte die Führung des SV Erkenschwick weiter Bestand.

An den anderen Brettern wurde aber heftig um die Punkte gerungen. Auch nach fünf Stunden Spielzeit gab es noch keine weitere Entscheidung. Dann gelang den Gästen der Ausgleich. Christoph Krings hatte es versäumt, den gefährlichen letzten Turm des Gegners auch noch abzutauschen. Im Endspiel konnte er schließlich den entscheidenden Materialverlust nicht mehr verhindern.

Es folgte der Doppelschlag am dritten und vierten Brett. Alexander Langers musste lange arbeiten, um mit genauem Spiel nachzuweisen, dass das Springeropfer seines Gegners zu optimistisch war. Nachdem er seinen König am Damenflügel in Sicherheit gebracht hatte, konnte er den Materialvorteil verwerten. Alexander van Beek konnte ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern erreichen. Nachdem auch er mit seinem König über das gesamte Brett gewandert war, war der Vorstoß seines b-Bauern nicht mehr aufzuhalten.

Mit der erreichten 4:2 Führung sollte der Tag eigentlich gelaufen sein, dem war aber nicht so. Frank Strozewski hatte eine sehr gute Stellung erreicht und hätte mit einem Damentausch in ein sehr chancenreiches Endspiel abwickeln können. Er suchte aber nach der möglichen sofortigen Gewinnkombination und verbrauchte dabei zu viel Bedenkzeit. So fand er sich in einem schwierigen Endspiel wieder. Zu allem Übel stellte er dann nach mehr als sechs Stunden Spielzeit sogar noch seine Läufer ein, sodass er die Partie aufgeben musste. Damit hatten die Düsseldorfer den Anschluss zum 3:4 geschafft und hofften auf ein erneutes Unentschieden.

Denn am Spitzenbrett kam es zu einem furiosen Finale. Jelmer Jens hatte seinen Freibauern am Königsflügel nicht aufgeben wollen und dafür alle Bauern am Damenflügel verloren. Den letzten hatte sein Gegner aber vorschnell eingesammelt, ohne vorher seinen gefährdeten Turm durch ein Schachgebot in Sicherheit zu bringen. Es kam aber noch schlimmer. Jelmer Jens, der im Gegensatz zu seinem Gegner nicht die Übersicht verlor, konnte mit seiner Restbedenkzeit von nur noch einer Minute sogar die Mattkombination auf Brett bringen.

Mit dem Endstand von 5:3 hat das Team die Tabellenführung verteidigt. Wenn der Kampfverlauf am Ende sehr glücklich war, ist der Erfolg trotzdem nicht unverdient. Nun geht es am 15. Dezember beim SC Rochade Emsdetten weiter. Das Augenmerk richtete das Team aber auch auf die anstehende Pokalrunde auf Deutscher Ebene. Der SV Erkenschwick darf am 11. / 12. Januar die Vorrundengruppe mit den Gästen SC Heimbach-Weis / Neuwied, SV Lingen und SC König Nied ausrichten. Spannend wird hierbei, mit welcher Aufstellung der Bundesligist SV Lingen antreten wird. Natürlich sin auch die weiteren Gäste aus Hessen und Rheinland-Pfalz nicht zu verachten.

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15.12.2019 - Tabellenführung mit 5:3 Erfolg beim SC Rochade Emsdetten verteidigt!

Nach viertem Saisonsieg weiter Tabellenführer

In der vierten Runde der NRW-Liga war das Team wieder einmal beim SC Rochade Emsdetten zu Gast. In den Begegnungen der Vorjahre hatte die Mannschaft nicht immer überzeugen können. Das sollte in diesem Jahr unbedingt vermieden werden. Mit einer zumindestens teilweise konzentrierten Leistung ist dies auch gelungen.

Die erste Entscheidung gab es am achten Brett. Der Gegner von Frank Strozewski agierte überaus vorsichtig und tauschte schnell viele Figuren ab. Das verringerte Material bot schließlich keine erfolgversprechenden Chancen mehr, sodass das Remis folgerichtig war.

Danach konnten die Gastgeber in Führung gehen. Alexander van Beek ließ ein entscheidendes Figurenopfer zu, mit dem seine Königsstellung zertrümmert wurde und musste aufgeben.

Mit seinem vierten Sieg in der vierten Partie konnte Alexander Langers postwendend den Ausgleich erzielen. Er nutzte die ungenaue Behandlung der Eröffnung durch seinen Gegner konsequent aus. Den Druck gegen den gegnerischen König verstärkte er stetig, bis es schließlich keien Verteidigzngszug mehr gab.

Bis zur Zeitkontrolle änderte sich der Zwischenstand von 1,5:1,5 nicht mehr. Danach erzielte Guust Homs die Führung. Er hatte seine Türme gegen die generische Dame getauscht und konnte in der Folge die anfällige Bauernstruktur des Gegeners ausnutzen. Sein Gegner konnte konnte mit seinen Türmen dann die Mehrbauern nicht mehr aufhalten.

In Zeitnot hatte Marc Erwich die Chance auf aktives Spiel verpasst. Er versuchte danach noch seinen Mehrbauern zu verwerten, es reichte aber nur noch zu einem Remis. Sein Bruder hingegen konnte die verwickelte Stellung in Zeitnot klar zu seinem Gunsten gestalten. Mit dem Sieg brachte Frank Erwich die Mannschaft mit 4:2 in Führung und behielt selbst weiter die Spitzenposition bei den Topscorern mit 4:0 Punkten.

Christoph Krings hatte im Mittelspiel die Züge vertauscht und dadurch einen Qualitätsverlust hinnehmen müssen. Da sein Gegner aber nur seinen Mattangriff auf dem Schirm hatte, unterschätze er das Gegenspiel am Damenflügel. Nachdem Christoph Krings seinen Läufer zentralisieren konnte, war ein Matt nicht mehr zu realisieren und sein Gegner musste sogar ein Dauerschach geben, um nicht selbst in Verlustgefahr zu geraten.

Der Endstand von 5:3 wurde erst nach deutlich mehr als sechs Stunden sichergestellt. Jelmer Jens hatte eine Qualität geopfert, um zwei Freibeuern auf die Reise schicken zu können. In Zeitnot stellte er jedoch diese Freibauern ein und wickelte die Stellung zu einem theoretischen Remis mit Läufer gegen Turm ab. Sein Gegner wollte dies aber nicht einsehen und versuchte mit diversen Schachgeboten doch noch den Gewinn zu erzielen. Nach fast einhundert Zügen sah er dann ein, dass dies nicht mehr gelingen konnte.

Mit diesem soliden Sieg hat die Mannschaft die Tabellenführun nach Brettpunkten noch weiter ausgebaut, bevor es zu Beginn des nächsten Jahres zum vorentscheidenden Spitzenspiel gegen den ebenfalls verlustpunktfreien Godesberger SK kommt.

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26.01.2020 - Punkteteilung im Spitzenspiel gegen Godesberger SK!

4:4 Unentschieden reicht zur Verteidigung der Tabellenführung

In der fünften Runde der NRW-Liga hatte das Team mit dem Godesberger SK die Mannschaft zu Gast, die bisher ebenfalls noch keine Mannschaftspunkte abgegeben hatten Im Gegensatz zum Gast Godesberger SK hatte das Team vom Stimberg jedoch die ersten vier Begegnungen in der NRW-Liga deutlich gewonnen und sich damit einen Vorsprung von 5,5 Brettpunkten erkämpft.

Somit war die Ausgangslage klar. Der Gast musste den Kampf gewinnen, um die Tabellenführung zu übernehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die stärksten Spieler aufgeboten. Das war auch der Plan des Gastgebers, da aber Thomas Willemze kurzfristig krank ausfiel, waren die Gäste auf dem Papier minimal stärker besetz. Dennoch saßen sich die beiden stärksten Mannschaft der Liga gegenüber und auch der Verlauf unterstrich, dass es sich wirklich um das Spitzenspiel der Saison handelte.

An allen Brettern wurde hart gerungen, um Vorteile zu erreichen. Erst nach 3,5 Stunden gab es die erste Entscheidung. Frank Strozewski hatte in der Eröffnung ein Bauernopfer angenommen. In der Folge vergab er eine Chance auf aktives Gegenspiel und ließ einen entscheidenden gegnerischen Königsangriff zu. Damit konnte die Gäste in Führung gehen.

Noch vor der Zeitkontrolle einigte sich Peter Trzaska, der für Thomas Willemze eingesprungen war, mit seinem Gegner auf ein Remis. Beide Spieler hatten nur noch wenige Sekunden Bedenkzeit und wollten in der ausgeglichenen Stellung kein Risiko eingehen.

Nach der Zeitkontrolle konnte Marc Erwich den Ausgleich erzielen. Er hatte seine Stellung kontinuierlich verbessert. Nach der Zeitkontrolle war der Vorteil dann so groß geworden, dass sein Gegner die hoffnungslose Stellung aufgab. Zeitgleich endete die Partie am Spitzenbrett unentschieden. Hier hatte Robert Ris Glück, dass sein Gegner in höchster Zeitnot einen möglichen Gewinnweg übersehen hatte.

Danach konnte die Gäste wieder in Führung gehen. Dennis de Vreugt konnte das Zusammenspiel seiner Figuren von Beginn an nicht koordinieren. Nachdem er eine Figur verloren hatte, versuchte er noch mit seinen Bauern die Stellung zu konsolidieren. Da das aber nicht mehr gelang musste er aufgeben. Anschließend endete auch die Partie von Alexander Langers mit einer Punkteteilung. Er wollte kein Risiko mehr eingehen und verzichtete auf einen riskanten Angriff am Damenflügel, der seinem Gegner nicht abschätzbares Spiel gegen seinen König ermöglicht hätte.

Trotz des 2,5:3,5 Zwischenstandes waren noch nicht alle Hoffnungen gestorben. Ganz im Gegenteil mussten die Gäste noch fürchten, als Verlierer nach Hause zu fahren. Sowohl Frank Erwich als auch Alexander van Beek hatten sich einen gefährlichen Freibauern weit entfernt am Rand schaffen können. Frank Erwich konnte diesen zur Umwandlung führen. Mit diesem fünften Sieg behielt er nicht nur die Führung in der Topscorer-Wertung, sondern glich auch zum 3,5:3,5 aus.

Es musste also die letzte Partie entscheiden. Alexander van Beek versuchte alles, um auch seinen Bauern umzuwandeln. Diesen konnte sein Gegner dann nur noch mit einem Figurenopfer aufhalten. Als dann nur noch wenige Sekunden Bedenkzeit zur Verfügung standen, entschloss er sich die „Reißleine“ zu ziehen. Um nicht doch noch den Partieverlust zu riskieren, tauschte er die letzten Bauern. Damit war an diesem Brett und im gesamten Mannschaftskampf die Punkteteilung besiegelt. Glücklich für Godesberg, da nach dem Figurengewinn die Stellung mit dem starken Läuferpaar zu gewinnen gewesen wäre.

Trotzdem war die Mannschaft mit dem Ergebnis zufrieden. Sie hat weiter einen beruhigenden Vorsprung von 5,5 Brettpunkten. Zusätzlich scheint das Restprogramm für Godesberg etwas schwieriger zu sein. Mit konzentrierten Leistungen sollte dieser Vorsprung bis zum Ende der Saison zu verteidigen sein. Weiter geht es am 16. Februar bei der Zweitvertretung der SG Porz.

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16.02.2020 - Entäuschendes Unentschieden bei der SG Porz 2!

 Tabellenführung nah 4:4 Unentschieden verloren

In der sechsten Runde der NRW-Liga musste am Sonntag die Mannschaft bei der SG Porz 2 antreten. Schon im Vorfeld lief es irgendwie nicht rund, da kurzfristig mit Rolf Jungbluth noch ein Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft einspringen musste.

In Köln angekommen, atmete das Team zunächst auf. Der Gastgeber hatte deutlich größere Aufstellungsprobleme und musste daher sogar vier Spieler aus unteren Mannschaften einsetzen. An fast allen Brettern hatte somit die Gäste die deutlichen besseren Wertungszahlen. So ging es los und der Beginn der Partien entsprach auch den Erwartungen.

Doch nach gut zwei Stunden kippte die Stimmung. In teilweise deutlich besseren Stellungen gab es keine weitere positive Entwicklung. Es drohte sogar der ein oder andere Verlust. Dann gab es die beiden ersten Punkteteilungen, als sich sowohl Alexander Langers als auch Guust Homs mit ihren Gegnern auf ein Remis einigten.

Kurz vor der Zeitkontroller nach vier Stunden konnte Alexander van Beek seine Partie gewinnen. Er hatte im Mittelspiel einen Turm für zwei Läufer tauschen können. Mit Unterstützung dieser Läufer konnte er dann mit seiner Dame dem gegnerischen König entscheidend bedrohen. Anschließend gab es auch in der Partie von Frank Eggenstein ein Remis zum Zwischenstand von 2,5:1,5.

Es folgten danach drei weitere Punkteteilungen an den Brettern von Frank Erwich, Rolf Jungbluth und Christoph Krings. Auch hier war es nicht gelungen einen Vorteil in einen vollen Punkt umzumünzen.

Die letzte Partie spielte Frank Strozewski. Er hatte in Zeitnot seine gute Stellung überzogen und einen Bauern verloren. Er kämpfte noch zwei Stunden, um den Verlust zu verhindern. Der Gegner konnte aber eine Mattangriff abwehren und danach den Materialvorteil verwerten. Damit stand der 4:4 Endstand fest. Da gleichzeitig der Godesberger SK zu einem 5,5:2,6 Erfolg kam, ist die Mannschaft mit einem Punkt Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz gerutscht. Es stellt sich nun die Frage, ob auch der Godesberger SK in den letzten drei Runden noch mindestens eine Punkt liegenlässt und somit noch eine Chance auf den direkten Wideraufstieg eröffnet.

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08.03.2020 - Heimspiel gegen den Krefelder SK Turm!

Titel

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19.04.2020 - Auswärtsspiel beim Herforder SV Königsspringer!

Titel

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10.05.2020 - Heimspiel gegen die SG Niederkassel!

Titel

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