III. Mannschaft 2014/15

Saison 2014/15: 2. Bezirksklasse, Schachbezirk Herne-Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

10.05.2015 – knapper Sieg gegen Unser Fritz

Bericht von Lukas Lojewsky

Der 8. und letzte Spieltag der Saison 2014/15 bescherte uns ein klassisches Duell Erster gegen Zweiten: SV Erkenschwick III gegen Unser Fritz IV. Gleichzeitig trafen noch der Dritte (Drewer III) und Vierte (Ickern II) aufeinander und alle Teams befanden sich noch in Schlagdistanz zu einander, sodass für reichlich Spannung im Aufstiegskampf gesorgt war.
Wir mussten auf Günter am 3. Brett verzichten. Für ihn sprang Christian Scholtholt ein, dem an dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön gebührt. Die Herner Gastgeber verzichteten auf Rainer Urbas am 4. Brett und führten dafür Hans-Werner Heinz ins Feld.
Die Eröffnungen verliefen relativ schleppend ohne große Vorteile für eine Seite. Die einzige Ausnahme bildete Christian am 7. Brett. Er eröffnete stark und konnte seinen Gegner frühzeitig mit Figurengewinnen unter Druck setzen. Als er schließlich noch die Dame gewinnen konnte, durfte er die Gratulationen seines Gegners entgegennehmen. Mir gelang es unterdessen, einen Springer zu gewinnen, aber nichtsdestotrotz sah ich mich noch einiger Gegenwehr gegenüber.
Nun nahmen auch die anderen Partien so langsam Form an. Unser Ersatzmann Christian konnte ebenfalls eine Figur abholen, allerdings unter Verlust zweier Bauern. Angelika war nicht zufrieden mit ihrer Eröffnung. Auf dem Damenflügel drohten diverse Bauern unangenehm zu werden und Gegenspiel schien nicht in Sicht. Auch Armin und Dinar waren nicht zufrieden. Beide hatten noch keinen wirklichen Plan und sahen sich etwas schwächer stehend. „Newcomer“ Rolf fand einen sehr starken Gegner auf der anderen Seite des Bretts. Er schlug sich jedoch bis zum Verlust eines Bauerns äußerst gut und damit war die Partie ja auch noch nicht gelaufen. Wie gewohnt stand Harald da wie ein Fels in der Brandung und konnte eine Qualität gewinnen. So war die Ausgangslage ungefähr zur Hälfte des Mannschaftskampfes und die Zeichen standen insgesamt nicht unbedingt gut.
Mir gelang es mit zunehmender Dauer der Partie weitere Bauern zu gewinnen und andere Figuren zu tauschen. Als ich auch noch einen Turm gegen einen Springer tauschen konnte, gab mein Gegner schließlich auf. Damit stand es kurz 2:0. Kurz deshalb, weil nahezu zeitgleich Dinars Partie in die Brüche ging. Er kam nicht mehr vernünftig hinten heraus und stellte einen Turm ein. Dies bedeutete das 2:1. Die übrigen Partien verliefen weiterhin zäh und hart umkämpft. Christian verlor einen weiteren Bauern und musste angesichts dieses zahlenmäßigen Nachteils alsbald einen Springer abgeben. So gab er auf und es stand 2:2. Harald gelang es unterdessen nicht, einen Vorteil aus seiner Mehrqualität zu ziehen. Als diese verlustig ging, einigten sich die beiden Routiniers auf ein gerechtes Remis.
Richtige Action geschah nun am ersten Brett. Armin verlor eine Leichtfigur. Getreu dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ schob er seine Figuren jedoch furchtlos nach vorne. Ihm erschien nun aber ein weiterer Gegner: die Zeit…Fortsetzung in diesem Thriller folgt… Rolf hatte sich nun gut auf den Mehrbauern eingestellt und durch Gegenspiel ausgeglichen. Auch hier blieb es spannend. Für das nächste Ausrufezeichen sorgte jedoch Angelika. Sie wurde zur Aufgabe eines Läufers gezwungen und dachte sich, dass sie aus der Not eine Tugend machen sollte. Kurzerhand opferte sie besagten Läufer und startete damit einen furiosen Gegenangriff, der nicht nur zum Rückgewinn der Leichtfigur, sondern auch zu Gewinn diverser anderer Figuren führte und schließlich auch zum Sieg. Ein toller Angriff, der viel Aufmerksamkeit der anderen Spieler erlangte. Nun schätzte allerdings Rolf seine Stellung stärker ein als sie wirklich war. Er machte einen fatalen Zug, der ihn seinen Läufer kostete. Damit gab er auf. Diese beiden Partien führten zum 3,5:3,5-Zwischenstand und schafften die Bühne für einen spannenden Schluss zwischen den beiden Spitzenbrettern der beiden Spitzenmannschaften.
Nun also zu Armin und der lieben Zeit. Im 22. Zug hatte Armin knapp unter 7 Minuten Zeit für die restlichen 18 Züge. Er hatte zudem eine Leichtfigur weniger, aber sein e-Bauer wurde immer mächtiger und band zahlreiche Figuren seines Gegners, sodass diesem kein vernünftiger Angriff einfiel. Als nun noch 30 Sekunden auf der Uhr waren, zog Armin seinen 40. Zug und musste erstmal durchschnaufen. In der Zwischenzeit hatte er nämlich seine Leichtfigur zurückgeholt und sogar einen Springer gewinnen können. Dieser verblieb nun noch mit 4 Bauern auf Armins Seite und 5 Bauern auf der anderen auf dem Feld. Als nun Armin drohte, die weiteren Bauern seines Gegners abzugrasen, gab dieser schließlich auf.
So endete ein langer, aber stets spannender Nachmittag mit dem etwas glücklicheren Ende für die Stimbergstädter. Diese steigt nun als 1. der 2. Bezirksklasse gemeinsam mit Drewer III auf. Unser Fritz hat uns jedoch viele junge talentierte Spieler gezeigt, die nächste Saison wieder für viel Furore in der 2. Bezirksklasse sorgen werden. Nach einer langen Saison spiegelt die Tabelle nun nicht mehr ganz wieder, wie knapp und spannend es wirklich war. Einen herzlichen Dank möchte ich an dieser Stelle an unsere Mannschaftsführerin und meine Mannschaft richten. Dass lediglich zwei Ersatzspieler gefordert waren, zeigt, wie geschlossen und gut organisiert unsere Truppe diese Saison war. Nun auf zu neuen Ufern in der 1. Bezirksklasse!

12.04.2015 – Verdienter Sieg gegen Recklinghausen Altstadt

Bericht von Armin Gasper

In der vorletzten Runde kam es zum Aufeinandertreffen des Tabellenersten SV Erkenschwick III gegen den Tabellenzweiten SC Recklinghausen Altstadt II.
Beide Mannschaften hatten in der Runde zuvor verloren, so dass die Verfolger wieder ein wenig aufschließen konnten und es nun galt, mit einem Sieg wieder in die Erfolgsspur zu gelangen.
Aufgrund des unerwarteten Ablebens von Uli Zoranski, dem Wirt der Erkenschwicker Heimspielstätte, fand der Mannschaftskampf in der AWO statt. Doch auch hier sollte der Heimnimbus den Erkenschwickern nach diesem schweren persönlichen Schlag Glück bringen.
Die Erkenschwicker konnten ihre Stammaufstellung aufbieten, da auch der wieder genesene Harald an Bord war, die Gäste mussten auf zwei etatmäßige Spieler verzichten und boten dafür Heinz-Joachim Mallach und Viktor Meier auf.
Da Christian an Brett 8 ohne Gegner blieb, lagen wir früh kampflos in Führung. Für den Ausgleich zu Gunsten der Gäste sorgte Angelika Roh an Brett 3 gegen Günter, der seine Eröffnung misshandelt hatte und den erlittenen Materialverlust nicht mehr kompensieren konnte. Doch kaum war der Ausgleich gefallen, gingen wir mit Rolfs Sieg an Brett 4 gegen Horst Stubbe wieder in Führung. Rolf hatte sich einen Vorteil Dame gegen zwei Springer erkämpft und setzte seinen Kontrahenten mit seinen Schwerfiguren unter Druck und erntete schließlich den vollen Punkt.
Auch der Blick auf die weiteren Bretter gab Anlass zur Hoffnung für die Stimbergstädter, da sich sowohl an den Bretter 2, 5, 6 und 7 vielversprechende Stellungen entwickelt hatten. Schließlich war es dem Mann mit der weißen Weste an Brett 7 vorbehalten, die Führung auf ein 3 : 1 auszubauen. In der Partie von Lukas waren zwei Bauern gegen eine Leichtfigur zu seinen Gunsten getauscht worden und nach einem Spieß, der die gesamte Stellung seiner Gegenübers Hans-Joachim Mallach sprengte, konnte Lukas den siebten Sieg im siebten Spiel in dieser Saison verbuchen und damit seine imposante Serie fortsetzen.
Dem wollte Harald in nichts nachstehen und bewies mit seinem Sieg an Brett 5 gegen Heinz Kwiatkowski, wie wichtig seine Punkte für die Mannschaft sind, bedeutete dies doch die vorentscheidende 4 : 1 Führung. Harald hatte sich einen gesunden zentralen Freibauern erarbeitet, der schlussendlich nicht mehr aufzuhalten war.
Den Mannschaftssieg sicherte schließlich Dinar mit seinem Sieg an Brett 2 gegen Udo Wickenfeld. Hatte dieser mit den schwarzen Steinen Dinar noch in der Eröffnung mit der Cambridge-Variante einen Bauern abgeknöpft, so wurde er durch Dinars druckvolles Angriffsspiel zusehends in die Defensive gedrängt. Nachdem Dinar eine Leichtfigur gewonnen hatte, schaffte es sein Kontrahent nicht, entscheidendes Gegenspiel zu entfalten. Als nach dem Verlust einiger Bauern auch noch ein Turm abhandenkam, gab sein Gegner auf.
Angelika steuerte an Brett 6 gegen Klaus Fuchs noch ein Remis bei, so dass es nun 5,5 : 1,5 stand. Zwar hatte Angelika sich am Damenflügel zunächst zwei Bauern erobern können, einigte sich aber nach dem Verlust eines der Bauern mit ihren Gegner friedlich. In der letzten noch laufenden Partie hatte sich zu Beginn der Altstädter Altmeister Heinz Langenfeld einen Mehrbauern gesichert, mich aber anschließend wieder ins Spiel kommen lassen, so dass sich im Angesicht der näher rückenden Zeitkontrolle ein offener Schlagabtausch entwickelte, bei dem ich den Kürzeren zog, als ich eine Mattdrohung aufstellte, aber dabei das geschickt eingefädelte Zwischenmatt meines Kontrahenten übersah. Damit lautete der Endstand 5,5 : 2,5.
Mit diesem Sieg konnte sich die Dritte an der Tabellenspitze behaupten und sich damit eine gute Ausgangssituation für die letzte Runde sichern.

22.03.2015 – Deutliche Niederlage gegen SK Ickern II

Bericht von Armin Gasper

In der siebten Runde der 2. Bezirksklasse führte uns unser Weg zum Auswärtsspiel gegen den SK Ickern II. Bei Ickern stand an Brett 8 als Ersatzmann Mathias Wrona in der „Startaufstellung“, bei uns fehlte Harald an Brett 5 und wurde von Marco Brehm vertreten, der damit in dieser Saison seinen Einstand in der Dritten gab.
Leider war Marcos Einsatz nur von kurzer Dauer und Mathias Wrona konnte an Brett 8 die Glückwünsche zur Führung der Hausherren entgegen nehmen. Nach einem ebenfalls recht schnellen Remis von Dinar an Brett 2 gegen Andre Guth lagen wir also zunächst zurück.
Hoffnung keimte wieder auf, als Christian an Brett 7 gegen Heinz Langemann nicht nur einen Materialgewinn verbuchen konnte, sondern nach hartnäckiger Gegenwehr auch den ganzen Punkt zum zwischenzeitlichen Ausgleich errang.
Allerdings kippten die noch laufenden Partien nach und nach zu unseren Ungunsten: zunächst verlor Rolf an Brett 4 gegen Dieter Rathke, danach stellte ich meine Partie gegen Andreas Poltyn an Brett 1 ein. Nach optischer Überlegenheit in der Anfangsphase hatte ich dem organisierten Figurenzusammenspiel meines Gegenübers nicht mehr viel entgegenzusetzen und nach Damenverlust in Folge eines Abzugs blieb nur die Aufgabe.
Günther kämpfte an Brett 3 gegen zwei verbundene Freibauern von Manfred Wrona und konnte kein Gegenspiel entscheidend auf das Brett bringen, so dass nach erfolgreicher Umwandlung nebst damit einhergehendem Materialverlust auch hier der Punkt für uns verloren war.
Schließlich wusste auch Angelika der Bauernübermacht ihres Kontrahenten Sebastian von Kampen an Brett 5 nichts mehr entgegenzusetzen, so dass nach Abwehr ihrer letzten Mattdrohungen auch hier die Aufgabe stand.
Last man standing war Lukas an Brett 6 gegen Wolfgang Bolze. Lukas’ Gegenspieler hatte am Königsflügel zwei Bauern gegen einen Leichtfigur ins Geschäft gesteckt, kam aber nach Abwehr seiner Angriffsbemühungen durch Lukas’ Gegenspiel in Bedrängnis. Nach dem Lukas seinen Turm und die Mehrfigur gegen des Gegners Dame tauschen konnte, war die Stellung letztendlich nicht mehr zu halten, so dass Lukas mit seinem Sieg nicht nur seine persönliche Siegesserie mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel fortsetzte, sondern auch den 2,5 : 5,5 Endstand herstellte.
Da Altstadt II ebenfalls überraschend gegen Rochade Disteln II verlor, haben wir uns trotz der Niederlage an der Tabellenspitze behaupten können, es aber leider verpasst, uns eine bessere Ausgangsposition für die ausstehenden Spiele gegen die direkte Konkurrenz zu sichern.

8.2.2015 – Haushoher Sieg gegen ersatzgeschwächte Dattelner

Bericht von Lukas Lojewsky

Der dritte Spieltag der 2. Bezirksklasse bescherte uns die 2. Mannschaft des SV Datteln als Gäste. Während wir in Bestbesetzung antraten, konnte Datteln nur mit drei Stammspielern antreten und musste auf vier Ersatzspieler aus ihrer 3. und 4. Mannschaft zurückgreifen. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass damit ein Brett der Dattelner freibleiben musste. Also hatte ich mein Spiel am siebten Brett nach einer halben Stunde kampflos gewonnen.
Diese frühe Führung wurde von Angelika am 6. Brett zeitnah ausgebaut, indem sie die Dame ihres Gegners zunächst gewinnen und kurz darauf dessen Aufgabe entgegennehmen konnte. Harald wollte dem in Nichts nachstehen und gewann seine Partie ebenfalls sehr schnell durch erheblichen Materialgewinn. Um dies jedoch in Relation zu setzen sei gesagt, dass die beiden Gegner noch sehr jung waren. Hoffentlich konnten sie wenigstens etwas an Erfahrung mitnehmen und aus ihren Partien lernen.
Rolf konnte einen Fehler seines Gegners in der Eröffnung ausnutzen und eine Leichtfigur gewinnen. Nachdem alle übrigen Figuren auf dem Brett abgetauscht waren, war die Stellung eindeutig gewonnen und folgerichtig gab sein Gegner auf. Dies bedeutet Rolfs ersten Sieg für den SV Erkenschwick. Herzlichen Glückwunsch!
Nun stand es nach einer Stunde 4:0 und eine Entscheidung rückte nahe. Dennoch bewiesen die Dattelner großen Kampfgeist und die restlichen Partien boten noch einiges an Spannung. Günter opferte früh einen Bauern mit Aussicht auf einen klaren Stellungsvorteil. Christian erlaubte es sich, im Mittelspiel zwei Leichtfiguren gegen einen Turm und einen Bauern zu tauschen, anstatt mit dem richtigen Springer zuerst zu nehmen. Währenddessen befanden sich Armin und Dinar noch in der Eröffnungsphase.
Günter gelang es, seine starke Stellung Zug um Zug zu nutzen. Sein Gegner konnte sich daraus nicht mehr befreien und dies bedeutete das 5:0 für uns Stimbergstädter. Dinar war es in der Zwischenzeit gelungen einen Bauern zu gewinnen. Er spielte sehr geduldig und verbesserte seine Stellung Stück für Stück. Christian duellierte sich mit seinem Gegner um den Mehrbauern. Keinem wollte jedoch der Durchbruch gelingen und schließlich einigte man sich auf Remis. Armin war dagegen gar nicht mit der Art zufrieden, wie er aus der Eröffnung herausgekommen war und rechnete in Kürze mit einem starken Angriff seines Gegners. Sein Gegner sah die Stellung ähnlich, entschied sich jedoch überraschend früh für ein Figurenopfer. Unterdessen wurde der Mehrbauer für Dinar erst zu einem Freibauern und schließlich so stark, dass er nicht mehr zu halten war. Nach dem Verlust eines Turmes gab sein Gegner auf. Nun verblieb nur noch Armins Partie. Er erwehrte sich letzter Angriffsbemühungen seines Gegners, bevor dieser schließlich erkannte, dass das Opfer nicht funktionieren würde und aufgab.
Der Endstand lag damit bei 7,5:0,5 für die Gastgeber, die damit ihre Tabellenführung verteidigen konnten. Zwar haben sich unsere Chancen auf den Aufstieg verbessert, aber mit Ickern 2, Altstadt 2 und Unser Fritz 4 warten noch drei schwere Aufgaben. Es bleibt spannend in der 2. Bezirksklasse!

18.1.2015 – Deutlicher Sieg gegen Drewer II

Bericht von Armin Gasper

Die dritte Mannschaft des SV Erkenschwick macht im neuen Jahr da weiter, wo sie im alten Jahr aufgehört hat und baute ihre Siegesserie auf nunmehr vier Siege aus. In der üblichen Besetzung ging es nach Marl gegen die SG Drewer, die am achten Brett an Stelle von Christian Horstig ihren nominellen Ersatzmann Sylvester Gawlowski aufboten.
Früh brachte unser Routinier Harald uns mit seinem Sieg an Brett 5 gegen Olaf Gorny in Front: Harald nutzte konsequent seinen Eröffnungsvorteil, verhinderte die Entwicklung seines Gegenübers und brachte seine weißen Steine zur finalen Mattdrohung in Position, so dass seinem Gegner nur noch die Kapitulation blieb.
Diese Führung baute Lukas an Brett 7 gegen Udo Kopp aus. Lukas konnte in den Deckungsverband seines Kontrahenten eindringen und eine Leichtfigur erobern, was seinen Gegner mangels Perspektive zur Aufgabe veranlasste. Mit diesem Sieg hat Lukas seine weiße Weste gewahrt und konnte den vierten Sieg im vierten Spiel verbuchen.
Mochte diese Führung auch beruhigend sein, so war der Mannschaftskamp bei weitem noch nicht entschieden. Christian hatte an Brett 8 gegen Sylvester Gawlowski einen Bauern weniger und eine recht passive Stellung, allerdings erfüllten seine Figuren ihre Deckungsaufgabe zuverlässig, so dass es kein Durchkommen gab und die Partie mit einer Punktteilung endete.
Kurz darauf konnten die Hausherren mit einem Sieg an Brett 4 wieder etwas Morgenluft wittern. Rolf konnte seiner Bauernstruktur nicht mehr ausreichend verteidigen, so dass Rene Broich entscheidenden Vorteil erlangen und verwerten konnte. Doch anschließend stellte Günther an Brett 3 gegen Sören Hemsing den alten Abstand wieder her. Günter hatte zwar zu Beginn einen Bauern verloren, konnte aber seinen Gegner unter Druck setzen, der sich nicht von seinem Mehrbauern trennen wollte und schlussendlich nicht nur den Bauern, sondern auch die Partie verlor.
Beim Zwischenstand von 3,5 : 1,5 zu unseren Gunsten einigte ich mich trotz eines Mehrbauern in beiderseits knapper Bedenkzeit mit Marcel Hess an Brett 1 friedlich, so dass uns zumindest ein Unentschieden sicher war. In einer spannenden Schlussphase sicherte Dinar an Brett 2 schließlich gegen Sebastian Mittmann mit einem Unentschieden den Mannschaftssieg: beide hatten versucht, die Partie mit jeweils zentral vorrückenden Freibauern für sich zu entscheiden aber letztlich sorgte Dinars Dauerschach für das Ende aller Dreweraner Hoffnungen.
Der Mannschaftskampf war damit zwar entschieden, aber an Brett 6 stand Angelika gegen Peter Stickel nicht der Sinn danach, das Handtuch zu werfen. Obwohl von einer Erkältung geschwächt, war unsere Mannschaftsführerin angetreten und sah sich nach einer zähen Verteidigungsschlacht mit nur noch zwei Türmen und einem Läufer einer Übermacht von fünf Freibauern, einer Dame und einem Läufer gegenüber. Da es ihr Gegner versäumte, für klare Verhältnisse zur sorgen, nutzte Angelika die sich ihr bietenden Chancen, um wie Phönix aus der Asche zunächst die Dame gegen einen Turm zu tauschen und dann sukzessive die Freibauern zu entfernen und zum Matt anzusetzen.
Unter dem Strich konnten wir die vergebenen Möglichkeiten der Hausherren zu unseren Gunsten nutzen und damit zumindest an diesem Spieltag den Platz an der Tabellenspitze besetzen.
Hier ist ein Link zum Bericht des SG Drewer.

7.12.2014 – Deutlicher Sieg gegen Zeppelin Herne

Bericht von Lukas Lojewsky

Der vierte Spieltag der 2. Bezirksklasse stand an und unsere 3. Mannschaft empfing SV Zeppelin Herne 1. Während bei uns lediglich René durch Christian ersetzt wurde, erfuhren Dinar und Harald gleich zu Beginn, dass ihre Gegner nicht kommen würden. Damit stand es nach einer halben Stunde bereits 2:0 für die Gastgeber durch die kampflos gewonnenen Partien.
Unsere Spieler kamen passabel aus ihren Eröffnungen. Insbesondere Angelika stand gut dar, da sie schnell einen Bauern gewann. Den kürzesten Nachmittag hatte allerdings Christian. Einigermaßen frustriert nach der letzten Niederlage war er umso motivierter, dieses Mal zu gewinnen und ließ seinen Worten Taten folgen. Sein Gegner bot einen Damentausch an, der jedoch zu eindeutigen Materialgewinn für Christian führte. Nach einer kurzen Unstimmigkeit in der Zugfolge, die aber schnell beseitigt werden konnte, konnte unser Mann am 8. Brett auch bald die Glückwünsche seines Gegners entgegennehmen. Die Position war für Schwarz nicht mehr haltbar. Damit stand es 3:0. Günther musste dagegen zunächst einen Bauern und dann auch noch eine Qualität abgeben. Bei Armin, Rolf und Lukas hatte sich noch nicht allzu viel getan. Kleine Geplänkel ließen sich noch nicht in Zählbares ummünzen. Angelika gewann in der Folge einen zweiten Bauern und übte fleißig Druck aus. Diesem konnte ihr Gegner nicht mehr lange standhalten und gab bald auf.
Die übrigen Bretter taten sich weiterhin schwer. Insbesondere Günther versuchte trotz nun erheblichem Materialrückstand noch alles, um die Partie aus dem Feuer zu reißen. Nachdem jedoch auch sein letzter Bauer abgeräumt worden war, streckte er die Waffen. Kurze Zeit später besiegelte Rolf jedoch den Erfolg der Mannschaft, indem er sich mit seinem Gegner auf Remis einigte. Ob noch mehr drin war, war im Anschluss schwer zu sagen. Die Punkteteilung schien gerecht. Armin schloss daraufhin ebenfalls mit seinem Gegner Frieden. Die Stellung war ebenfalls ausgeglichen. Nun spielte nur noch Lukas. Man begann sich aufgrund der ausgeglichenen Stellung mit Vorteilen für Weiß auf einen langen Nachmittag einzustellen, aber sein Gegenüber wählte statt eines Abtauschs die Deckung eines Läufers, wodurch über Abzugsschach eine Leichtfigur und ein Bauer verloren ging. Nun versuchte der Herner noch einmal auf dem Damenflügel mit zwei Bauern Druck auszuüben, sah aber dann ein, dass die Stellung kaum noch zu halten war, und gab auf.
Damit lautete das Endstand 6:2 zugunsten der Stimberger. Weiter geht es am 18.01., wenn wir bei der 3. Mannschaft der SG Drewer zu Gast sind. Diese haben auch 6 Punkte und sind damit punktgleich mit uns, haben aber bereits ein Spiel mehr bestritten. Dieses ging jedoch lediglich gegen die noch ungeschlagene 2. Mannschaft von Recklinghausen-Altstadt verloren, sodass von der Tabelle her noch nicht auf die Kräfteverhältnisse geschlossen werden kann. Es wartet daher wieder ein schwerer Gegner und direkter Konkurrent auf uns.

26.10.2014 – Knapper Sieg gegen Rochade Disteln

Bericht von Armin Gasper

Zweites Spiel, zweiter Sieg: so knapp wie die Formulierung war am Ende auch das Ergebnis gegen die SG Rochade Disteln II. Auch im zweiten Spiel sprang Christian Verkooyen für Rene am achten Brett ein, bei den Hausherrn wurde das zweite Brett Oliver Jürgens durch Erik Koch vertreten.
Bereits nach einer halben Stunde lagen die Erkenschwicker mit 1:0 in Front, da ich an Brett 1 ohne Gegner verblieb. Postwendend erfolgte der Ausgleich an Brett 8 durch Erik Koch gegen Christian. Christian gab seinen Vorteil nicht aus der Hand, sondern sah nach eigenem Bekunden nichts mehr und stellte Material und schließlich die Partie ein.
Anschließend gingen wir erneut durch die Siege von Harald und Lukas wieder in Führung. Harald spielte an Brett 5 gegen Reinhard Bretz und ließ seinem Kontrahenten keine Chance, sondern fuhr routiniert einen ganzen Punkt ein. An Brett 7 gewann Lukas gegen Daniela Struckmeier eine Leichtfigur und konnte anschließend die Gratulationen entgegen nehmen.
Zwar war damit ein wichtiger Schritt in Richtung Mannschaftssieg getan, doch so einfach wollten sich die Hausherren nicht ergeben und verkürzten durch einen Sieg von Dietmar Wienke, der Rolf an Brett in 4 in die Defensive gedrängt hatte, auf 3:2.
In der Folge verpasste Dinar die Vorentscheidung, als er in materiell vorteilhafter Stellung an Brett 2 gegen Heinz Horneberg in ein Dauerschach geriet, so dass Punkteteilung angesagt war. Bei den noch ausstehenden Partien von Angelika und Günter ging es also um die Entscheidung, die am Ende zu unseren Gunsten ausfiel. Angelika hatte an Brett 6 gegen Ingo Koch zunächst einen Mehrbauern als Freibauern, den sie allerdings nicht halten konnte, und fand sich in einem Turmendspiel mit jeweils einem Turm auf beiden Seiten und einem Minusbauern zu ihren Ungunsten wieder, wohingegen Günter an Brett 3 gegen Andreas Groß zwar einen Mehrbauern, dafür aber ungleichfarbige Läufer hatte.
Schlussendlich gelang es Angelika die Türme zu tauschen und dabei wieder Bauerngleichheit herzustellen, so dass ebenso wie in Günters Partie der Friedensschluss anstand, der uns den knappen Mannschaftssieg mit 4,5 : 3,5 sicherte.
Damit blieb uns im zweiten Spiel auch gerade in Anbetracht des kampflosen Punktes der Schachgott gewogen.

21.9.2014 – glücklicher und umkämpfter Auftaktsieg gegen Waltrop III

Bericht von Armin Gasper

Nach der Sommerpause startete nun auch die dritte Mannschaft des SV Erkenschwick in der 2. Bezirksklasse in die neue Saison. Im ersten Spiel waren bis auf René, für den Christian Verkooyen einsprang, alle Stammspieler an Bord, wohingegen die Waltroper mit Jan Bohle und Frank Neumann auf zwei nominelle Ersatzspieler zurückgriffen.
Zum Auftakt war für die personell runderneuerte Heimmannschaft gleich ein wahrer Kraftakt von Nöten. Rolf war bei seinem Mannschaftskampfdebüt an Brett 4 gegen Romina De Freitas ein Punktgewinn verwehrt, da ihm gleich zu Beginn der Partie eine Leichtfigur verloren ging. Seine nachfolgenden Bemühungen, das Blatt zu wenden, blieben erfolglos, da seine Kontrahentin alle Drohungen parierte und den Sieg routiniert für die Gäste einfuhr.
Christian erreichte an Brett 8 im Duell mit Frank Neumann eine recht geschlossene Bauernstruktur, die für beie Seiten kein weiteres Fortkommen ermöglichte, so dass nur die friedliche Einigung auf einen halben Punkt blieb.
In der Folge besorgte Dinar den Ausgleich für die Stimbergstädter: An Brett 2 gegen Jens Brautmeier konnte Dinar seinen Gegenspieler im Endspiel mit jeweils einer Leichtfigur und Bauern auf beiden Seiten austempieren und so mit Hilfe eines in eine Dame umgewandelten Bauern den vollen Punkt sein Eigen nennen. Harald steuerte an Brett 5 gegen Eva-Maria Heitfeld einen weiteren halben Punkt zum 2:2 Zwischenstand bei – wer am Ende Sieger des Mannschaftskampfes sein würde, war zu diesem Zeitpunkt kaum absehbar.
Schließlich war es Mannschaftsführerin Angelika, die uns mit 3:2 in Führung brachte. Sowohl Angelika wie auch ihre Gegnerin Jasmin Eckert spielten munter nach vorn, wobei Angelikas Angriff sich am Ende als zielstrebiger erwies und in einem Abzugsschach mit Damen- und zugleich auch Punktgewinn mündete. Einen weiteren halben Punkt steuerte ich an Brett 1 gegen Sebastian Jander bei. In einer ausgeglichenen, aber trotzdem spannenden Partie konnte ich mich am Ende glücklich schätzen, in Zeitnot das Unentschieden zu halten.
Den Sieg für die Erkenschwicker machte Lukas an Brett 7 gegen Jan Bohle perfekt. Die Partie bot Chancen für beide Seiten – nach dem Verlust eines Bauern gelang es Lukas, für einen weiteren Bauern eine Leichtfigur zu erobern, was schlussendlich den vollen Punkt brachte.
Günters Partie an Brett 3 gegen Andre Harde war ebenfalls spannend und von Günters offenem Angriffsspiel gekennzeichnet. Angesichts des feststehenden Sieges der Heimmannschaft war auch hier der einvernehmliche Friedensschluss angesagt und der 5:3 Sieg unter Dach und Fach.
Insgesamt war es ein harter Kampf um die Punkte mit dem glücklicheren Ende für die Heimmannschaft.