VI. Mannschaft 2012/13

Saison 2012/13: 2. Kreisklasse, Schachbezirk Herne-Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

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[wptabtitle]Tabelle[/wptabtitle]
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Pl.Mannschaft12345678Sp.MPBP
1SG Drewer 4**3,04,03,04,03,54,04,071425.5
2SV Datteln 31,0**2,03,03,03,03,02,071017.0
3SK Ickern 30,02,0**0,03,53,04,02,57915.0
4SV Unser Fritz 51,01,03,0**2,03,51,54,07716.0
5RSG Läufer-Ost 50,01,00,52,0**2,54,03,07713.0
6SC RE Altstadt 50,51,01,00,50,5**2,53,5749.5
7SV KS Haltern 50,01,00,02,50,01,5**2,0737.0
8SV Erkenschwick 60,02,01,50,01,00,52,0**727.0

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[wptabtitle]Berichte[/wptabtitle]
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23.9.2012

Erkenschwick VI – Haltern V: 2 – 2

Am ersten Spieltag kam es in der 2. Kreisklasse im Spiellokal Haus Zoranski zum Auftaktspiel zwischen dem SV Erkenschwick VI und den Gästen aus Haltern, die mit ihrer fünften Mannschaft anreisten. Mannschaftsführer Michael Oberhag, Lenny Müller, Tom Stratmann und Mustafa Aydogan erkämpften sich ein leistungsgerechtes 2-2 Unentschieden, auch wenn am Ende mehr hätte rausspringen können.
Die Kindermannschaft um Routinier Michael Oberhag erwischte den besseren Start. Tom Stratmann (7) gewann am dritten Brett seine erste Turnierpartie, nachdem sein Gegner nach gutem Anfang eine Figur nach der anderen einstellte. Am Ende gelang Tom ein Matt mit Dame und Turm; 1-0. Mustafa Aydogan, der seine erste Turnierpartie überhaupt spielte, hielt lange gegen seinen Gegner am vierten Brett mit, musste sich aber nach Figurenverlust und dem späteren unabwendbaren Matt geschlagen geben; 1-1. Michael Oberhag, der die Kindermannschaft bei Heim- und Auswärtsspielen betreut, gewann nach einer schönen Kombination am ersten Brett zunächst eine Leichtfigur und brachte anschließend einen Bauern zur erfolgreichen Umwandlung ins Ziel. Daraufhin gab sein Gegner auf; 2-1. In der letzten Partie des Tages sollte die Entscheidung über den Spielausgang am 2. Brett zwischen Lenny Müller und seinem Gegner fallen. Lenny hielt tapfer bis zum Endspiel mit und hatte zwischendurch durchaus Gewinnchancen. In der entscheidenden Phase des Endspiels entschied er sich aber für den Rückzug des Königs in die eigene Hälfte, anstatt den gegnerischen Bauern zu schlagen und den eigenen Bauern auf rettende Umwandlungsfeld zu bringen; 2-2.

von links nach rechts: Tom Stratmann, Michael Oberhag, Mustafa Aydogan, Lenny Müller

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06.01.2013

Drewer IV – Erkenschwick VI: 4,0 – 0,0

Das neue Jahr führte die sechste Mannschaft des Schachvereins Erkenschwick vergangenen Sonntag zum ungeschlagenen Tabellenführer SG Drewer IV. Jugendleiter Dirk Broksch begleitete die junge Erkenschwicker Mannschaft in das neue „Wohnzimmer“ des Schachvereins aus Marl, die dem nahe gelegenen Chemiewerk gehört. Die Spielstätte war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber alles in allem doch sehr ansprechend. Tom Schauland, sowie Tim und Jan Wolff hatten ihre ersten Saisoneinsätze und konnten somit wichtige praktische Erfahrungen sammeln. Die Stammkräfte Michael Oberhag, Lenny William Müller und Tom Stratmann waren allesamt an diesem Spieltag verhindert.Alle Partien begannen von beiden Seiten sehr hektisch und waren geprägt von vielen individuellen Fehlern. Mustafa Aydogan am vierten Brett nahm das Damengambit seines Gegners an und fand sich in einer für ihn neuen Eröffnungsvariante wieder. Nach sehr ungenauem Spiel und mangelnder Figurenentwicklung übersah er bereits nach 10 Zügen die Mattdrohung seines Gegners, sodass der Favorit aus Marl recht früh die Weichen auf Sieg stellen konnte; 0-1.
Jan Wolff an Brett 3 machte es seinem Gegner zu Beginn etwas schwieriger, spielte aber zu ungeduldig. Trotz Führung der weißen Steine, schenkte Jan seinem Gegner zunächst Zug- und anschließend Positionsvorteil, der dann auch deutlichen Materialverlust zur Folge hatte. Nach 31 Zügen gab Jan auf und gratulierte seinem Gegner zum Sieg; 0-2.
Nun lag es an den beiden ersten Brettern den Rückstand noch zum Unentschieden zu wenden. Tom Schauland am ersten Brett hatte allerdings einen schweren Stand gegen seinen in dieser Saison noch unbesiegten Gegner. Nach sehr verhaltener Eröffnung konnte sein Gegner im Mittelspiel eine Leichtfigur gewinnen. Dieser wichtige Vorteil konnte nun nach und nach verbessert werden, sodass das Endspiel folglicherweise im Matt endete; 0-3. Damit war auch die Mannschaftsniederlage der „Sechsten“ endgültig besiegelt.
Eine sehr ansprechende und konzentrierte Partie lieferte Tim Wolff am zweiten Brett ab. Der 8jährige eröffnete souverän und brachte seine Figuren gut ins Spiel. Gegen seinen deutlich älteren Gegner musste er im Mittelspiel aber „kleinbeigeben“. Nach und nach stellte Tim nun eine Figur nach der anderen ein und konnte dem Matt nichts mehr entgegensetzen; 0-4.„Strategisch und positionell zu spielen ist in diesem Alter natürlich noch nicht so einfach, da das Schachspiel im Gegensatz zu den meisten Spielen viele Komplexitäten bietet.“
„Drewer IV hat heute gezeigt, dass sie mindestens eine Klasse höher spielen können und auch zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Die Partien der Kinder werden natürlich besprochen und analysiert und der ein oder andere Spieler wird aus seinen Fehlern seine Lehren ziehen. Es ist aber wichtig, dass die Kinder Spielpraxis bekommen. Das Mannschaftsergebnis ist erst einmal Nebensache, da die Erfolge mit zunehmender Erfahrung von alleine kommen werden. Wir haben aktuell einen sehr talentierten Nachwuchs, der mit sehr viel Spaß an der Sache ist. Dies gilt es weiter zu fördern.“von links nach rechts: Jan Wolff, Mustafa Aydogan, Tom Schauland, Tim Wolff

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[wpspoiler name=“10.02.2013″]

10.02.2013

Erkenschwick VI – Ickern III: 1,5 – 2,5

Bericht von Lukas Lojewsky und Dirk Broksch
Die VI. Mannschaft des Schachvereins Erkenschwick empfing am fünften Spieltag der 2. Kreisklasse den Tabellendritten aus Ickern. Erstmals konnte Jugendleiter Dirk Broksch seine Wunschformation, bestehend aus vier 8jährigen Nachwuchstalenten, aufbieten. Lukas Lojewsky, der die Mannschaft betreute, hätte beinahe eine Riesenüberraschung der „Youngster“ miterlebt. Leider hieß es am Ende 1,5-2,5 für den Gast aus Ickern, der somit weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz steht.
Ohne die etatmäßigen ersten Bretter Michael Oberhag und Tom Schauland, spielten die „kleinen Erkenschwicker“ mit Lenny Müller am ersten Brett, Tom Stratmann (2), Tim Wolff (3) und Jan Wolff am vierten Brett. Von Anfang an kam es zu einem offenen Schlagabtausch, der von beiden Seiten intensiv geführt wurde. Dabei konnte Tom Stratmann am ungewohnten zweiten Brett zwei rasche Bauerngewinne verzeichnen und gab einen Turm für zwei Leichtfiguren her. Tom, der in dieser Saison bislang ungeschlagen war, musste leider seiner offensiven Herangehensweise Tribut zollen, indem er eine Rettungsmöglichkeit für seine Dame übersah. Somit stand es 0-1.
Jan machte seine Sache am vierten Brett etwas besser und es gelang ihm sogar, einen Turm zu gewinnen. Da Jan sich aber nicht besonders gut und sich in der Stellung etwas unsicher fühlte, einigte er sich mit seinem sichtlich erleichterten Gegner auf Unentschieden; 0,5-1,5. Nun lag es an Lenny und Tim den Rückstand noch aufzuholen. Überraschenderweise gab Tim aber in ausgeglichener Stellung auf, sodass der Mannschaftssieg der Gäste feststand. Tim hatte die Stellung aus seiner Sicht leider etwas verkehrt eingeschätzt; 0,5-2,5.
Lenny Müller, der bereits zum zweiten Mal in dieser Saison am ersten Brett eingesetzt wurde, spielte gegen einen Gegner mit 1031 DWZ-Wertungspunkten. Ihm gelang es, seinem Gegner einen Bauern abzunehmen und einen Freibauern in die gegnerische Hälfte vorzuziehen; dieser Versuch war allerdings noch nicht von Erfolg gekrönt. Im zweiten Anlauf gelang jedoch die Umwandlung und nachdem die verbleibenden Türme abgetauscht waren, durfte Lenny die Glückwünsche seines Gegners entgegennehmen. Ein ganz starker Auftritt von Lenny, der so langsam aber sicher Gefallen am Erkenschwicker Spitzenbrett der VI. Mannschaft gefunden zu haben scheint. Für ihn war es bereits der zweite Sieg im dritten Spiel und er machte sich zugleich vorzeitig ein schönes Geburtstagsgeschenk, denn nächste Woche wird er acht Jahre `jung`.
Zwar hat die junge Erkenschwicker Mannschaft verloren, aber sie hat gezeigt, dass das Training im Verein Früchte trägt und auch wirklich etwas bringt. Mit etwas mehr Geduld und dem nötigen Quäntchen Glück wird es in den nächsten Spielen ganz sicher zum Mannschaftssieg reichen. Dirk Broksch ist von den vier eingesetzten Spielern sehr überzeugt. „Alle vier eingesetzten Spieler haben enormes Potential und rufen dies auch langsam aber sicher ab. Auf kurzfristige Sicht werden dann aber auch die ersten größeren Erfolge kommen.“

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[wpspoiler name=“17.03.13 Erkenschwick 6 – Datteln 3 2,0 – 2,0″ open=true]

Kindermannschaft ärgert Aufstiegsaspiranten

(17.03.2013, 2. Kreisklasse)

Am sechsten Spieltag in der 2. Kreisklasse empfing die sechste Erkenschwicker Schachmannschaft den Aufstiegsaspiranten Datteln III.
Die junge Mannschaft um Mannschaftsführer Michael Oberhag konnte dabei auf ein Überangebot an Spielern zurückgreifen. Jugendleiter Dirk Broksch entschied sich dann aber für die „erfahreneren Spieler“ Tom Stratmann, Jan und Tim Wolff, die an den Brettern 2 bis 4 eingesetzt wurden. Michael Oberhag kam mit etwas Verspätung zum Spiel und nahm am ersten Brett Platz.
Der Auftakt des Mannschaftskampfes verlief hektisch und zerfahren. Die Kinder spielten mit wenig Geduld und so sah es auch an den hinteren Brettern aus. Jan Wolff am vierten Brett ließ sich im Mittelspiel eine Leichtfigur abnehmen und konnte den ungenauen Aufbau seines Gegners nicht in einen Vorteil umwandeln. Nachdem Jan eine weitere Leichtfigur einstellte, war die Partie so gut wie entschieden. Nach einer weiteren Unaufmerksamkeit wurde Jan Matt gesetzt; 0-1.
Tom Stratmann am zweiten Brett zeigte gegen seinen etwas älteren Kontrahenten eine sehr ansprechende Leistung und gewann am Ende verdient. Tom entwickelte seine Figuren vorbildlich und konnte mit einer Springergabel frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen. Durch sehr ungenaues Mittelspiel seines Gegners profitierte Tom von weiteren Figurengewinnen. Nach dem letzten Aufbäumen seines Gegners beantworte Tom dies mit einem einfachen `Grundreihenmatt`; 1-1.
Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Tom Stratmann am zweiten Brett, spielten noch Tim Wolff am dritten Brett und Michael Oberhag am ersten Brett. Bei Tim sah es schon nach dem Mittelspiel nicht ganz so gut aus. Zwar konnte er einen Freibauern bis auf die 2. Reihe vorziehen, aber leider klappte die erhoffte Umwandlung in eine Dame nicht. Sein Gegner beantwortete dies mit deutlichem Materialgewinn und setzte Tim anschließend Matt; 1-2.
Nun lag es an Michael Oberhag, zumindest noch das Unentschieden für sein Team zu retten. Nach einem gelungenen Figurenabtausch im Mittelspiel konnte er zunächst einen Bauern und anschließend noch einen weiteren gewinnen. Sein schwarzfeldriger Läufer engte den gegnerischen König so sehr ein, dass die Mattdrohung am Ende nicht mehr abwendbar war: 2-2.
Auch wenn Datteln III heute nicht in Bestbesetzung antrat, hat sich die VI. Erkenschwicker Mannschaft sehr ordentlich verkauft und unterm Strich einen verdienten Punkt geholt. Am 05.05.2013 findet das letzte Saisonspiel in Herne-Unser Fritz statt. Bei einem Sieg können die kleinen Stimbergstädter sogar noch den letzten Tabellenplatz verlassen.
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