Veranstaltungen 2012/13

[wptabs type=“accordion“ style=“ui-lightness“ effect=“slide“ mode=“vertical“] [wptabtitle] Ramada-Cup 2013 Brühl[/wptabtitle]
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Riesenerfolg beim 12. Ramada-Cup vom 08.02.2013-10.02.2013 in Brühl

Passend zum Karneval in Köln startete vergangenes Wochenende der Ramada-Cup mit einer närrischen Zahl von 333 Teilnehmern in sechs Spielstärkegruppen und durfte dabei bereits die 12. Auflage feiern. Der Schachverein Erkenschwick schickte insgesamt acht Teilnehmer an den Start. In den vergangenen Jahren nahm man mit lediglich fünf Teilnehmern an diesem Turnier teil. Besonders erfreulich war auch, dass unsere Freunde aus Mittelfranken vom SC Bechhofen an diesem Turnier mit acht Spielern teilnahmen. Dementsprechend lustig und gemütlich ging es somit auch außerhalb des Schachturniers zu. Durch das gleiche Spielerkontingent beider Vereine entstand von Beginn an ein kleiner, aber durchweg freundschaftlicher, Mannschaftskampf, in dem es darum gehen sollte, die meisten Punkte zu sammeln. Das Ergebnis sah dann wie folgt aus:

Neben diesem kleinen aber feinen Duell, ging es in den Einzelpartien aber auch darum, sich für die Endrunde Anfang Juni in Kassel zu qualifizieren. Beachtenswert war der Auftritt von Angelika Schulz, die nach langer Pause erstmals an einem größeren Turnier teilnahm. Sie startete in der F-Gruppe und qualifizierte sich mit einem souveränen 1. Platz von 61 Teilnehmern für die Endrunde der deutschen Amateurmeisterschaft. Christian Scholtholt, der auch in der F-Gruppe antrat, qualifizierte sich ebenfalls für die Endrunde und belegte am Ende den 3. Platz. Beide Erkenschwicker haben somit Anfang Juni die Möglichkeit, für den Schachverein Erkenschwick den ersten deutschen Amateurmeistertitel nach Erkenschwick zu holen. 2008 belegte Max Schawacht in der Endrunde einen guten 4. Platz in Dresden.

In der F-Gruppe stachen aber auch „Youngster“ Marius Pawlak und der Kapitän der Fußballmannschaft, Tim Weßelbaum, hervor. Marius verbesserte mit seiner Punkteausbeute (3 Punkte aus 5 Spielen) seine aktuelle Wertungszahl um knapp 150 Wertungspunkte und wird durch diesen Erfolg hoffentlich jetzt einen ordentlichen Motivationsschub bekommen. Als kleine Anerkennung für diese gute Leistung erhielt er vom Schachverein Erkenschwick zwei interessante Eröffnungsbücher, damit er zu Hause sein Repertoire erweitern kann. Tim, der ebenfalls 3 Punkte aus 5 Spielen erzielte, kann ebenso auf ein sehr erfolgreiches Turnier zurückblicken. Auch wenn die letzte Runde verloren ging, bleibt insgesamt ein sehr positiver Eindruck zurück. Zusätzlich konnte Tim seine Wertungszahl um etwa 50 Punkte verbessern.

In der C-Gruppe gingen Marcel Strohmann, Max Schawacht und Dirk Broksch an den Start. Dirk erwischte dabei einen guten Start ins Turnier, aber man merkte ihm sehr schnell an, dass nach dem ersten Tag die Kräfte nachließen. „Nach zwei Marathonpartien von einer Gesamtdauer von 8,5 Stunden am ersten Tag und einer Ausbeute von 1,5 Punkten aus 2 Partien, musste er sich am zweiten Tag mit zwei Unentschieden zufrieden geben. Unglücklicherweise verspielte er die mögliche Chance zur Qualifikation in der letzten Runde auf Grund eines groben Fehlers in der Eröffnung. Mit 2,5 Punkten aus 5 Partien spielte Dirk an für sich unter seinen eigenen Erwartungen. Max verschlief den Turnierauftakt völlig und konnte an die guten Leistungen in der Mannschaft keineswegs anknüpfen. Insgesamt holte er nur 2 Punkte aus 5 Spielen. Ebenso wie Dirk, schaffte auch Marcel „nur“ 2,5 Punkte. Anders als noch 2010 qualifizierte sich Marcel diesmal nicht für die Endrunde in Kassel.

Die Leistungen aller Teilnehmer in der C-Gruppe blieben daher für den Schachverein Erkenschwick unter den Erwartungen. Vielmehr waren die Nebenschauplätze, wie zum Beispiel der Austausch mit den anderen Spielern und das Beobachten anderer Partien irgendwie interessanter. „Wir müssen zukünftig den Fokus mehr auf das Spielgeschehen richten, weil die Gegner keineswegs besser sind. Jeder unserer Spieler hatte durchaus das Potential, sich für die Endrunde zu qualifizieren“ fügte Dirk Broksch hinzu.

Auch Peter Broszeit blieb in der B-Gruppe deutlich unter seinen Erwartungen. Er holte insgesamt 2 Punkte aus 5 Spielen. Dennoch blickt Peter auf ein sehr tolles und vor allem für den Verein als Ganzes sehr erfolgreiches Qualifikationsturnier zurück. „In großer Runde hat es einfach sehr viel Spaß gemacht, auch wenn der ein oder andere dabei nicht ganz so gute Ergebnisse erzielt hat. Vielmehr war für die Trainer die Kommunikation und der rege Austausch untereinander wichtiger. Dirk und ich freuen uns speziell für die Spieler der F-Gruppe und deren gute Ergebnisse. Garantiert wird es im nächsten Jahr wieder eine Reise zum Ramada-Cup geben und wir sind schon jetzt gespannt, mit wie vielen Teilnehmern wir dann anreisen werden.“

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Marius Pawlak (11 Jahre) war bei diesem Turnier der jüngste Erkenschwicker Teilnehmer und trat in der F-Gruppe an. Insgesamt war es seine zweite Teilnahme am Ramada-Cup. Er verbesserte seine Wertungszahl um nahezu 150 DWZ-Punkte und konnte mit 3 Punkten aus 5 Spielen ein ordentliches Ergebnis erspielen. Als Anerkennung für seine gute Leistung erhielt er vom Verein zwei Eröffnungsbücher. „Marius hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und wird im nächsten Jahr garantiert auch wieder an diesem Turnier teilnehmen.
Angelika Schulz ist die neue Königin von Brühl. Sie sicherte sich in der F-Gruppe mit 4,5 Punkten aus 5 Spielen souverän den ersten Platz. Bei der Endrunde in Kassel Anfang Juni ist Angelika eine der beiden großen Hoffnungen für den Schachverein Erkenschwick. Sie hat sehr große Chancen den ersten Deutschen Amateurmeistertitel nach Erkenschwick zu holen.
Auch Christian Scholtholt spielte ein sehr ordentliches Turnier in
der F-Gruppe. Am Ende landete er auf dem dritten Platz und konnte sich zusammen mit Angelika für die Endrunde in Kassel qualifizieren. Christian erspielte vier Punkte aus fünf Partien und durfte sich zusätzlich über einen hochwertigen Gutschein vom Ramada-Hotel in Hamburg freuen.
Tim Weßelbaum, der vor gut einem Jahr über die Hobbyfußballgruppe zum Schachspiel kam, erspielte ebenfalls drei Punkte. Zwar ging die letzte Partie verloren, aber man hat Tim (wie einigen anderen Spielern auch) deutlich angemerkt, dass dieses Turnier an den ersten beiden Tagen kräfteraubend gewesen ist. In der F-Gruppe belegte Tim unter 61 Teilnehmern einen guten Platz im ersten Tabellendrittel.
Dirk (33.) startete zwar gut ins Turnier, aber an die guten Leistungen im Vorjahr (10. Platz) konnte er bei weitem nicht anknüpfen. „Ich habe bereits nach dem ersten Spieltag gespürt, dass die Kraft nicht bis zum Ende des Turniers reichen würde. Es wären locker vier Punkte und die Qualifikation für die Endrunde möglich gewesen, aber ich habe es meinen Gegnern phasenweise auch zu einfach gemacht. Ich werde voraussichtlich meine erste ELO-Zahl haben und freue mich sehr darüber. Auch die guten Leistungen der Spieler aus der F-Gruppe sind ein Zeichen dafür, dass der Verein gerade im unteren Bereich inzwischen gut aufgestellt ist.“
Schon nach den ersten beiden Runden merkte man Max an, dass er noch nicht über die Turniererfahrung verfügt, wie viele seiner Gegner. Nach dem Turnier in Kehlheim Ende 2012 war es für Max das zweite Turnier innerhalb von zwei Monaten, was seinen Erwartungen und den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wurde. Max wird aber seine Lehren aus diesen Partien ziehen und sicherlich in absehbarer Zeit ein besseres Ergebnis bei einem Turnier erzielen.
Marcel erspielte in der C-Gruppe wie Dirk 2,5 Punkte. Aber auch Marcel, der sich vor 2 Jahren noch für die Endrunde qualifiziert hatte, spielte unter seinen Möglichkeiten. Allerdings hatte Marcel, genau wie alle anderen Erkenschwicker Spieler viel Spaß an diesem Wochenende und dieser soll ja schließlich auch im Vordergrund stehen. Schön wäre es natürlich, wenn sich neben dem Spaß auch die Leistungen kontinuierlich steigern würden, denn das Potential dazu hat er allemal.
Peter trat in der B-Gruppe an und holte lediglich zwei Punkte aus fünf Spielen. Zwar passte das Ergebnis nicht zu seinen Erwartungen, dafür freute er sich über die Erfolge der Spieler der F-Gruppe besonders. „Das Turnier hat Riesenspaß gemacht und wir sind uns eigentlich alle sicher, dass dies nicht das letzte Turnier gewesen ist.“

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Endstand Gruppe B

Endstand Gruppe C

Endstand Gruppe F

Offizielle Turniersseite
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