III. Mannschaft 2012/13

Saison 2012/13: 1. Bezirksklasse, Schachbezirk Herne-Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

[wptabs style=“ui-lightness“ mode=“horizontal“]

[wptabtitle]Tabelle[/wptabtitle]
[wptabcontent]

Pl.Mannschaft123456789Sp.MPBP
1SV Castrop-Rauxel 3**3,05,54,55,56,04,57,06,581442.5
2SV Erkenschwick 35,0**5,04,04,04,55,06,07,081440.5
3SV Datteln 12,53,0**3,55,04,56,06,54,581035.5
4SG Drewer 23,54,04,5**4,02,53,56,57,08835.5
5SV Waltrop 22,54,03,04,0**5,04,03,07,58733.0
6SV Hullern 12,03,53,55,53,0**4,05,05,08731.5
7RSG Läufer-Ost 33,53,02,04,54,04,0**3,04,58628.5
8SG Rochade Disteln 11,02,01,51,55,03,05,0**6,08625.0
9SV Waltrop 31,51,03,51,00,53,03,52,0**8016.0

[/wptabcontent]

[wptabtitle]Berichte[/wptabtitle]
[wptabcontent]

[wpspoiler name=“21.10.2012: sicherer Sieg gegen Disteln „]

21.10.2012

Erkenschwick III – Rochade Disteln 6,0 : 2,0


Bericht von Armin Gasper
In der ersten Runde hatte die Dritte Erkenschwicks spielfrei und brannte darauf, endlich in das Spielgeschehen einzugreifen. Von der eigentlichen Stammbesetzung fehlten René und Dinar, für sie spielten Angelika Schulz und Lukas Lojewsky.
Die Gäste aus Herten traten ebenfalls ersatzgeschwächt und zudem nur zu Siebt an, so dass Florian an Brett 2 nach einer halben Stunde kampflos die Erkenschwicker mit 1:0 in Front brachte. Kurze Zeit später einigte sich Harald an Brett 5 mit Wilhelm Unfrau in einer vollkommen ausgeglichenen Stellung auf remis. Auch Lukas schloss danach mit Andreas Groß an Brett 8 Frieden, Zwischenstand 2:1 für die Heimmannschaft. Es entwickelte sich ein spannender und offener Kampf, in dem sich das Blatt langsam, aber sicher zu Gunsten der Stimbergstädter wendete.
Hans hatte sich an Brett 1 gegen Stefan Raabe einen Mehrbauern erarbeitet und konnte schließlich noch eine Leichtfigur abstauben, was zu einem vollen Punktgewinn führte. Martin sah sich mit einem optisch ansprechenden Angriff seines Gegners Tobias Jaschinski ausgesetzt, dem aber die rechte Durchschlagskraft fehlte, so dass er ins Endspiel überleiten konnte. Zwischenzeitlich hatte ich an Brett 4 gegen Wolfgang Netta am Damenflügel eine Leichtfigur gegen zwei verbundene Freibauern eingetauscht. Schlussendlich war die Stellung nicht mehr zu halten, so dass mir die Revanche für die Niederlage im Duell aus der vergangenen Saison glückte. Martin hatte mittlerweile das Turmendspiel zu seinen Gunsten entscheiden können: zunächst musste sein Kontrahent seinen Turm geben, um Martins Freibauern an der Umwandlung zu hindern, danach gelang es Martin, den verbliebenen Randbauern aufzuhalten, so dass mit der 5:1 Führung die Entscheidung gefallen war.
Angelika, die an Brett 7 gegen Heinz Horneberg nach langer Pause wieder in der Dritten debütierte, zeigte, dass sie das Spielen nicht verlernt hat. Auch mit knapper Bedenkzeit behielt sie den Überblick und konnte sich nach einem gescheiterten Angriff ihres Gegenübers über eine gesunde Mehrfigur freuen, was uns das 6:1 einbrachte.
In der letzten noch laufenden Partie an Brett 6 gelang den Gästen durch Manfred Meinberger noch ein Sieg zum 6:2 Endstand. In einer unterhaltsamen Partie war Günter früh mit seiner Dame in den Königsflügel eingedrungen und sorgte für eine Menge Wirbel, was ihm am Ende vier Bauern gegen eine Leichtfigur einbrachte. Im Endspiel nutzte Manfred Meinberger dann eine Unachtsamkeit Günters gnadenlos aus und räumte mit Turm und Läufer einen weißen Bauern nach dem anderen ab.
Mit diesem verdienten Sieg reiht sich auch die Dritte Mannschaft in die Serie der Erstrundensiege des SV Erkenschwick ein und kann sich über einen gelungenen Saisonauftakt freuen.

[/wpspoiler]
[wpspoiler name=“04.11.2012: Unentschieden gegen Waltrop II“]

04.11.2012

Waltrop II – Erkenschwick III 4,0 : 4,0

Bericht von Florian Schicktanz
Am 4. November mußte unsere Dritte gegen die Zweite von Waltrop spielen. Bei uns fehlte Armin Gasper, für den Dinar Albulhanov eingesprungen war.
Bei leicht kühlen Temperaturen im Lehnemannshof in Waltrop, aber mit ingesamt guten Spielbedingungen entwickelte sich von Beginn an ein spannender Kampf und man konnte zunächst in keiner Stellung Vor- oder Nachteile erkennen. Zuerst verlor Angelika Schulz am letzten Brett, nachdem sie noch relativ früh ein Manöver ihres Gegners übersehen hatte. Also stand Erkenschwicks Dritte zunächst mit dem Rücken zur Wand. Als nächstes gelang es Dinar, seine Überlegenheit auf dem Brett in einen vollen Punkt umzuwandeln, nachdem er eine Mehr-
figur erobern konnte. Von da an wurde es wieder spannend. Rene Kosche an Brett 4 stand zunächst ausgeglichen gegen Markus Sekulla, doch im Endspiel konnte er sich überraschenderweise eine ganze Mehrfigur holen und seinen Gegner letzlich zur Aufgabe zwingen. Bald darauf einigte sich Martin Stratmann mit seinem Gegner auf Remis, nachdem für beide Kontrahenten keine Gewinnstellung in Sicht war. Danach wurde an allen übrigen Brettern gekämpft. Leider verlor ausgerechnet Harald van de Weyer, nachdem er am Ende einen Gewinnzug übersehen hatte. Von da an sah es so aus, als würde es unsere erste Niederlage diese Saison geben. Denn am Spitzenbrett verlor Hans Truszkowski ebenfalls gegen Frank Nagel in einer eigentlich aus unserer Sicht komfortablen Stellung. Zum Schluss spielten nur noch ich und Günter Strozewski und es musste noch einmal richtig hart gekämpft werden, um evtl. noch mindestens einen Punkt zu holen. Während Günther von allen seine beste Partie zeigte und mit Turm und Dame trotz einiger Minusbauern seinen Gegner gewinnbringend in eine Mattstellung lockte, holte ich noch ein Remis gegen Jörg Hilbig, auch wenn ich durchaus mehr aus meiner Stellung hätte machen können. So aber wurde es ein gerechtes Unentschieden und die Dritte aus Erkenschwick steht mit drei Zählern derzeit auf Rang vier in der Tabelle hinter unseren Gegner, der die bessere Brettpunktzahl vorzweisen hat. Alles in allem war es ein intensiver und jederzeit packender Kampf.
Als nächstes wartet ein Heimspiel gegen SV Hullern, gegen den wir wieder punkten wollen.


[/wpspoiler]
[wpspoiler name=“02.12.2012: Sieg gegen Hullern“]

02.12.2012

Erkenschwick III – Hullern: 4,5 – 3,5

Bericht von Armin Gasper
In der vierten Runde hatten die Mannen um Mannschaftsführer Hans Truszkowski es mit der ersten Mannschaft des SV Hullern zu tun. Beide Mannschaften traten mit jeweils einem Ersatzspieler an. Auf Seiten der Erkenschwicker sprang Lukas Lojewski für Günther ein, die Gäste boten Heinz Berg an Stelle von Franz Brathe auf.
Es entwickelte sich ein enger und spannender Kampf: Die ersten Partien an den Brettern 7 und 8 zwischen Dinar und Wolfgang Lotte sowie zwischen Lukas und Heinz Berg gingen in ausgeglichenen Stellungen jeweils remis aus. Auch in den nachfolgenden Partien wurde die Entscheidung aufgeschoben. An Brett 4 kam es zwischen mir und Stephanie Walter ebenfalls zu einer Punkteteilung. Nach dem Motto „wie gewonnen, so zerronnen“ brachte ich mich um die Früchte meiner Arbeit und schenkte den gewonnenen Turm wieder her.
Ähnlich erging es Rene an Brett 5 gegen Horst Hartmann. Ein zwischenzeitlicher Materialvorteil zu Gunsten des Erkenschwickers wandelte sich in einen Qualitätsverlust, der durch Stellungswiederholung ins Remis führte. Zwischenzeitlich war an Brett 3 zwischen Martin und Uwe Spielmann in ausgeglichener Stellung Friedensschluss angesagt, genau wie an Brett 2 zwischen Florian und Bernd Maahs. Die Führung zum 4:3 brachte schließlich der Routinier Harald an Brett 6 gegen Helma Walter. Harald hatte sich einen Mehrbauern gesichert und konnte diesen Vorteil im Endspiel schließlich in einen vollen Punkt ummünzen. Er wandelte seinen Bauern zuerst um, hinderte in der Folge den Bauern seiner Gegenspielerin an der Umwandlung und sicherte damit den vorentscheidenden Punkt. In der letzten noch laufenden Partie lag es nun an Hans gegen Bernd Siebelist an Brett 1 den Mannschaftssieg zu sichern. Hans nutzte eine unglückliche Abwicklung seines Kontrahenten, um im Tausch zweier Leichtfiguren gegen einen Turm im Zusammenspiel seiner Türme seinen Vorteil auszubauen und durch eine Zugwiederholung den 4,5 : 3,5 Sieg zu sichern.
Somit konnte die Dritte des SV Erkenschwick das Jahr 2012 mit einem Erfolg abschließen.
[/wpspoiler]
[wpspoiler name=“27.1.2013: unerwarteter Sieg gegen Castrop „]

27.1.2013

Castrop-Rauxel III – Erkenschwick III 3,0 : 5,0


Bericht von Armin Gasper
Das erste Spiel des neuen Jahres 2013 führte die Erkenschwicker Mannen rund um Mannschaftsführer Hans Truszkowski nach Castrop-Rauxel. Für Martin Stratmann sprang Christian Verkooyen aus der Vierten dankenswerter Weise ein, bei den Gastgebern fehlten insgesamt drei Spieler der nominellen Stammbesetzung.
Trotz Ersatzspieler traten die Castroper nur mit sieben Mann an, so dass unser Routinier Harald kampflos die Führung besorgte und zum Zuschauen verdammt war.
Es entwickelte sich ein spannender Kampf, bei dem zunächst wenig auf den späteren Erkenschwicker Sieg hindeutete. Christian hatte einen Bauern eingebüßt, Dinars Stellung erweckte auch nicht viel Vertrauen und bei Günter bahnte sich ein packender Kampf an.
In der Folge konnte Christian an Brett 8 zunächst den Bauern gegen Uwe Sevcik zurückgewinnen und im Damenendspiel seinen König aktivieren, was im ermöglichte, am gegnerischen Damenflügel den dortigen Mehrbauern abzuräumen und seinerseits nunmehr einen Mehrbauern am Königsflügel sein eigen nennen zu können und dann schlussendlich zum 2 : 0 für die Erkenschwicker umzumünzen.
Leider war die Führung nur von kurzer Dauer: Rene konnte sich an Brett 4 im Spiel gegen Michael Zygan nicht aus dessen Umklammerung lösen, musste schließlich zur Abwendung eines Matts eine Qualität geben und gab schließlich in schlechterer Position auf.
Auch bei mir an Brett 3 gegen Uwe Zielinski sah es von Beginn an schlecht aus: ich unterschätzte die Variante meines Gegenübers, stand schnell unter Druck und verlor in bedrängter Stellung eine Leichtfigur und gab später machtlos gegen das Figurenzusammenspiel meines Kontrahenten auf, was den Hausherren den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2 : 2 brachte.
Doch nun schlug die Stunde von Günter und Dinar: Günter hatte sich im Duell mit Erwin Kiefer an Brett 6 ein enges Spiel geliefert. Beide hatten munter offensiv nach vorne gespielt und mit zunehmender Spieldauer gelang es Günter, mit Turm und Springer in den gegnerischen Deckungsverband einzudringen und den finalen Mattangriff einzuläuten, was uns die Führung brachte.
Auch Dinar hatte sich an Brett 7 gegen Dieter Weber freigespielt, über eine Fesselung eine Leichtfigur gegen 2 Bauern erobert und danach den Königsflügel ins Visier genommen. Dinar ließ sich auch von den vorrückenden Freibauern seines Gegenspielers nicht beeindrucken, hielt den Druck auf den König aufrecht und konnte in beiderseitiger Zeitnot per Matt das vorentscheidende 4 : 2 aus unserer Sicht erzielen.
Den Sieg sicherte Florian an Brett 2 im Spiel gegen Hartmut Tenschert. Florian gelang es mit den schwarzen Steinen, über eine freie Linie mit seinem Turm in die weiße Stellung einzubrechen und Bauern zu erobern. Unter Zeitnot versuchte sein Kontrahent über ein Springeropfer Kompensation zu erlangen und konnte sich auf diese Weise einen Freibauern schaffen, was aber den Figurennachteil nicht ausgleichen konnte, so dass nach der Abwicklung die Leichtfigur und der volle Punkt bei Florian verblieben.
Den 5 : 3 Endstand aus unserer Sicht brachte Hans’ Niederlage an Brett 1 gegen Christoph Zobiegala. In aussichtsreicher Position hatte Hans im Sinne der Mannschaft aufgrund der zwischenzeitlich schlechteren Stellungen der Mitspieler ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt. Im „Duell der Freibauern“ hatte das Spitzenbrett der Castroper schließlich das glücklichere Händchen.
Durch diesen unter dem Strich glücklichen Erfolg gegen ersatzgeschwächte Castroper konnten wir uns zwischenzeitlich in der Spitzengruppe der 1. Bezirksklasse festsetzen.
[/wpspoiler]
[wpspoiler name=“17.2.2013: Dussel beim Sieg gegen RSG III „]

17.2.2013

Erkenschwick III – RSG III 5,0 : 3,0


Bericht von Florian Schicktanz

In der 5. Runde gab es für die Erkenschwicker III. Mannschaft einen knappen, aber letztlich verdienten 5,0:3,0-Sieg gegen die Dritte aus RSG-Läufer Ost. Unsere Mannschaft trat mit allen Stammspielern an, während bei unserem Gegner ein Ersatzmann aufgeboten wurde.

Es entwickelte sich von Beginn an ein offener und intensiver Kampf. Zunächst sah es gar nicht so vielversprechend aus: Rene am 5. Brett verlor ziemlich früh durch eine kleine Ungenauigkeit eine Leichtfigur. An allen anderen Brettern waren die Stellungen ausgeglichen.

Nach einer Weile erreichte Harald am 6. Brett eine recht komfortable Stellung, seine Gegnerin Renata Spyra stand auch bedingt durch unrochierte Stellung sehr passiv. An Brett 1 einigte sich Hans mit seinem Gegner Karl-Heinz Bleich unerwartet früh auf Remis, weil für beide Kontrahenten keine Gewinnmöglichkeit vorherrschte. Während Harald seine Gegnerin zunehmend immer weiter unter Druck stellte, bestand bei Rene trotz des Figurenverlusts noch eine Hoffnung auf ein Remis. Doch letztlich konnte Rene, nachdem sein Gegner Siegfried Galland nach langem Überlegen die richtige Abwicklung fand, nicht mehr dagegenhalten und gab auf. Die Gäste lagen dann mit einem Punkt in Front.

An allen anderen Brettern lagen stellungsmäßig bis dato keine Veränderungen vor. Als nächster remisierte Günter Strozewski, nachdem auch er keine Gewinnmöglichkeit mehr sah. Dinar war es nach über einer Stunde, der den Ausgleich herstellte. Er schaffte es, seinen Gegner durch die Aktivität seiner Figuren am Königsflügel zu überspielen, auch wenn es vorher noch ausgeglichen aussah. Der Kampf lebte praktisch von der Spannung. Armin hatte an Brett 4 zunächst ebenso eine recht gute Stellung erreicht. Zum Schluss reichte es bei ihm für ein Remis, auch wenn für ihn durchaus ein Gewinnweg vorhanden war.

Nachdem Harald einen ganzen Punkt holte – er stand fast die ganze Zeit klar besser und konnte seine Gegner unter Druck setzen – spielten zum Schluss nur noch ich und Martin Stratmann an den Brettern 2 und 3. Um uns herum versammelten sich viele Kiebitze, die Spannung stieg zunehmend. Martin schaffte es trotz einer Leichtfigur weniger am Ende, mit seinen Bauern seinen Gegner auf der Grundreihe unter Druck zu setzen und konnte zum Schluss die Gratulationen entgegennehmen. Dies war durchaus ein Nerven aufreibendes Spiel. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 4,5-2,5 für uns. Ich einigte mich letztlich mit Bundesligaschiedsrichter Walter Breuckmann auf Remis in einem Turmbauernendspiel. Ich hatte trotz eines Minusbauern, den ich im Mittelspiel geopfert hatte, auf Grund des aktiveren Turmes eine evtl. optisch bessere Stellung. Damit war der 5,0:3,0-Sieg perfekt.

Alles in allem war es ein gelungener Sonntag und ein verdienter Sieg gegen die RSG, welche z. T. einen hervorragenden Kampf abgeliefert hat. Im Anschluss gab es noch beim Ulli ein Abendessen, das unser Geburtstagskind und Mannschaftsmitglied Günter Strozewski ausgegeben hatte. Dafür möchten wir ihm noch einmal von Herzem danken. Er trug letztlich zu einem gelungenen Tag bei!

Durch diesen Sieg haben wir mit 9 Zählern den Sprung auf den 2. Platz in der Tabelle geschafft. Nur der SV Castrop, den wir in der letzten Runde geschlagen haben, liegt noch vor uns auf dem Spitzenplatz, aber wir haben auch ein Spiel weniger absolviert. Als Nächstes geht es am 17. März nach Marl-Drewer. Durch einen Sieg haben wir beste Chancen, den Aufstieg zu schaffen.

[/wpspoiler]
[wpspoiler name=“17.3.2013: Unentschieden gegen Drewer II“]

17.3.2013

Drewer II – Erkenschwick III 4,0 : 4,0


Bericht von Florian Schicktanz

Am 17. März gab es beim 6. Spieltag ein aus unserer Sicht unnötiges Unentschieden gegen die II. Mannschaft der SG Drewer.

Anfangs schien der Kampf gegen unseren Gegner, der inzwischen den Klassenerhalt gesichert hat, alles andere als vielversprechend zu verlaufen. Denn der Spielort (8-stöckiges Wohnhaus in der Bitterfelder Straße) liegt nicht gerade optimal, sodass man die Adresse leicht verfehlen kann. Dies hatte zur Folge, dass Martin Stratmann und ich – wir begegneten uns noch zufällig – erst exakt 9 Minuten vor Ende der Karenzzeit eintrafen und uns somit verspätet an Brett 2 und 3 begaben. Zu diesem Zeitpunkt war erstmal Aufatmen angesagt!

Trotz der versteckten Lage des Ortes bot der Spielraum, der sich im 6. Stock befand, letzlich komfortable Spielbedingungen. Es entwickelte sich von Beginn an ein intensiver und ausgeglichener Kampf. An keinem Brett waren zunächst nennenswerte Vorteile entstanden. Es dauerte sehr lange, bis sich überhaupt etwas bemerkbar gemacht hatte.

Als erster verlor René am 5. Brett, obwohl er zumindest aus meiner Sicht vorher ganz gut gestanden hatte. Er hatte sich wohl im Endspiel verschätzt, sodass seine Niederlage besiegelt war. Währenddessen sah man bei unserem Routinier Harald eine druckvolle Stellung, die er bald sicher zu einem Sieg verwerten konnte. Eine ähnlich gute Stellung verzeichnete auch Günter Strozewski gegen „Altmeister“ Helmut Neumann an Brett 7. Doch leider wählte er offenbar im Endspiel eine falsche Fortsetzung, die bald darauf den Verlust für ihn bedeutete. „Am Ende habe ich nicht gut gespielt“, gestand Günther.

Dafür konnte Armin am 4. Brett gegen Wolfgang Ritter mit seiner vorteilhaften Stellung einen Sieg einfahren. Eine zunächst ausgeglichene Stellung bot sich auch am Spitzenbrett zwischen Hans Truskowski und seinem Gegenüber Dr. Heidel. Am Ende stand zwar ein scheinbare Remisstellung, doch Hans` Gegner schaffte es letzlich, mit seinem aktiven Läufer gegen einen passiven Springer im Endspiel die Aufgabe zu erzwingen. Auch ich musste wenig später nach 45 Zügen aufgeben. Ich hatte anfangs im 12. Zug einen Bauern in der Hoffnung geopfert, dafür genug Gegenspiel zu erhalten. Lange sah es danach aus, als könnte ich meinem Gegner Probleme bereiten, doch leider stellte ich in Zeitnot in nachteiliger Stellung einen Läufer ein und hatte danach nichts mehr entgegenzusetzen. Dafür hatte mein Nebenmann Martin Stratmann wenig Probleme, das Endspiel mit Mehrbauern und einem aktiven Springer gegen einen passiven Läufer für sich zu entscheiden.

Als letzter spielte nur noch Dinar. Dieser spielte sehr gut und konzentriert und bereitete seinem Gegner enorme Schwierigkeiten, die er letzlich überhaupt nicht bewältigen konnte. Dinar, als einziger Spieler in der III. Mannschaft diese Saison noch ohne Niederlage, drang mit seinem Turm in die gegnerische Stellung ein und unter den Augen aller Zuschauer war praktisch klar, dass der für das Unentschieden benötigte Sieg Dinars noch eine Frage der Zeit war. Damit war um 19:10 Uhr die Punkteteilung nach einem langen Spieltag besiegelt.

Durch dieses aus unserer Sicht etwas enttäuschende Remis sind wir leider auf den dritten Tabellenplatz gerutscht. Der SV Datteln und der SV Castrop belegen momentan die Spitzenplätze. Wir haben allerdings weiterhin sehr gute Chancen zum Aufstieg, auch wenn es gegen Drewer nicht zum Sieg gereicht hat. Als nächstes müssen wir am 13. April gegen das Tabellenschlusslicht SV Waltrop 3 antreten. Wenn wir da gewinnen, können wir uns am letzten Spieltag gegen SV Datteln sogar eine Niederlage erlauben und den Aufstieg aus eigener Kraft erreichen. Jetzt heißt es nochmal: Alles geben und versuchen zu gewinnen! Doch das werden unsere noch ausstehenden Gegner nicht einfach so hinnehmen. Vor allem Datteln wird wohl ein harter Gegner werden. Spannung ist garantiert!
[/wpspoiler]

[wpspoiler name=“14.4.2013: hoher Sieg gegen Waltrop III“]

14.4.2013

Erkenschwick III – Waltrop III 7,0 : 1,0


Bericht von Armin Gasper

In der vorletzten Runde der ersten Bezirksklasse ging es bei den Erkenschwicker Mannen rund um Mannschaftsführer Hans Truszkowski um die Rückeroberung des zweiten Tabellenplatzes. Zu Gast war die junge Mannschaft des SV Waltrop III, die als Aufsteiger in die Liga bisher viel Lehrgeld zahlen musste und sich somit am Tabellenende befindet.

Die Erkenschwicker boten ihre Bestbesetzung auf, bei den Waltropern war mit Sebastian List am achten Brett ein Ersatzmann an Bord und Brett 5 wurde kampflos abgegeben, so dass Rene frühzeitig die ersten Sonnenstrahlen genießen konnte und die Heimmannschaft 1:0 führte.

In der Folge nutzte unser ungeschlagener Topscorer Dinar den ersten Schnitzers des Ersatzmannes Sebastian List am achten Brett, setzte eine Springergabel an und konnte nach dem Gewinn der Dame auch gleich die Gratulation entgegen nehmen. Harald ließ an Brett 6 gegen Robert Neumann schnell das 3:0 folgen, indem er ihn vor die Wahl Damenverlust oder Matt stellte.

Hans baute mit seinem Sieg an Brett 1 gegen Sebastian Jander den Vorsprung auf 4:0 aus: er konnte in die Stellung seines Kontrahenten eindringen und Material und damit den ganzen Punkt gewinnen. Am vierten Brett hatte ich gegen Jens Brautmeier in der Eröffnung einen Bauern abgegeben, konnte aber in der Folge meinen Entwicklungsvorteil nutzen und nach hartnäckiger Gegenwehr das 5:0 verbuchen.

Das 6:0 besorgte Martin an Brett 3 gegen Jasmin Eckert. In einer engen und lange Zeit ausgeglichenen Partie hatte Martin den etwas längeren Atem und konnte am Ende per Materialgewinn den vollen Punkt einfahren. Ebenfalls spannend ging es an Brett 7 zwischen Günter und Anna Winterberg zu mit Chancen auf beiden Seiten. Schlussendlich spielte Günter seine ganze Routine aus, nutzte die Zeitnot seiner Gegenspielerin, gewann Material und somit auch die Partie.

Den Ehrenpunkt für die Gäste erzielte Richard Bobzien gegen Florian. Auch in diesem Duell siegte die Routine über die Jugend: Florian lehnte in unklarer Stellung ein Remisangebot ab, wählte im Turmendspiel die falsche Strategie und konnte die anstürmenden verbundenen Freibauern nicht mehr aufhalten.
Insgesamt ein verdienter Sieg der Heimmannschaft, der allerdings etwas zu hoch ausgefallen ist und nicht den beherzten Kampf, den die Gäste den Erkenschwicker lieferten, widerspiegelt. Unter dem Strich war es ein Sieg der Routine und Erfahrung.

Am letzten Spieltag gilt es nun, den zweiten Platz im direkten Duell gegen den drittplatzierten SV Datteln zu verteidigen.


[/wpspoiler]

[wpspoiler name=“5.5.2013: glatter Sieg gegen SV Datteln“]

14.4.2013

Datteln I – Erkenschwick III 3,0 : 5,0


Bericht von Armin Gasper
Heute drehte sich alles um die Zahl drei – die dritte Mannschaft des SV Erkenschwick wollte der zweiten und der vierten Mannschaft nacheifern und damit als Dritte im Bunde ebenfalls den Aufstieg klarmachen. Gegen den direkten Konkurrenten, den Tabellendritten aus Datteln, brauchte man genau drei Brettpunkte, um aufgrund des besseren Brettpunkteverhältnisses als Tabellenzweiter dem Ersten SV Castrop Rauxel III in die Bezirksliga zu folgen.
Bis in die Haarspitzen motiviert traten die Erkenschwicker mit ihrer stärksten Besetzung an, bei den Gastgebern aus der Kanalstadt waren mit Niko Madalinski und Bernd Büning zwei Ersatzspieler am Start.
Von Anfang an entwickelte sich ein nervenaufreibender Kampf. Als erstes war die Partie an Brett 1 zwischen Hans und Peter Becker entschieden. Nach einer wahren Abtauschorgie kam es in ausgeglichener Position bei nur noch jeweils einem Turm und einer handvoll Bauern zur Punkteteilung.
Zwischenzeitlich hatte Martin an Brett 3 gegen Marian Tost gekonnt den Aktionsradius der gegnerischen Dame derart eingeengt, so dass ihr Verlust nur noch durch ein Leichtfigurenopfer abgewendet werden konnte. Konsequent nutzte Martin seinen Vorteil und konnte kurz darauf die Gratulationen entgegennehmen.
Den 1-2 Zwischenstand besorgte Dinar an Brett 8 gegen Bernd Büning mit einem Unentschieden. Dinar hatte von Anfang an versucht, Druck aufzubauen, musste aber am Ende aufpassen, nicht selbst unter die Räder zu kommen, so dass es auch hier zur Punkteteilung kam. Mit diesen Ergebnissen sind Martin und Dinar die ungeschlagenen Topscorer der Mannschaft: beide gaben nur zwei Unentschieden ab und holten jeweils fünf Siege.
Zusätzlich zur Brisanz aus der Tabellensituation kam nun noch der Faktor Zeit ins Spiel. Kurz vor der Zeitkontrolle war der Kampf nichts mehr für schwache Nerven.
Das Spiel an Brett 5 zwischen Rene und Rainer Nortmeyer endete remis: Rene hatte die bessere Zeiteinteilung und konnte sich in der Zeitnotphase seiner Gegenübers Vorteile erarbeiten, die aber nicht zum vollen Punkt reichten. An Brett 7 verblieben dem Kanalstädter Niko Madalinski gegen Günter nur wenige Minuten für eine Vielzahl von Zügen, an Brett 6 mußte Harald gegen Christopher Heiduk unter Zeitdruck seinen Stellungsvorteil nach Möglichkeit in Zählbares ummünzen, an Brett 4 verblieben mir gegen meinen alten Lehrmeister Alfred Neumann in einer Stellung, die Chancen für beide Seiten bot, nur noch wenige Minuten, ebenso wie dem Dattelner Jaroslaw Madalinski gegen Florian an Brett 2.
In der Folge konnte ich durch Zeitüberschreitung meines Gegenübers einen vollen Punkt zum 1,5-3,5 einfahren, Florian konnte unter Zeitdruck die Angriffe von Jaroslaw Madalinski nicht abwehren: 2,5-3,5. Harald bewies einmal mehr Nervenstärke, fand eine starke Fortsetzung, eroberte eine Leichtfigur und damit nicht nur den vollen Punkt zum 2,5-4,5, sondern auch den Mannschaftssieg. Mit 6,5 Punkten aus 8 Spielen konnte sich Harald an die Spitze der Topscorerliste der 1. Bezirksklasse setzen.
Den Schlusspunkt setzte Günter: sein Gegner Niko Madalinksi hatte sich über die Zeitkontrolle gerettet und angesichts des Erkenschwicker Sieges einigte man sich auf ein Unentschieden.
Durch diesen Auswärtssieg konnte die dritte Mannschaft des SV Erkenschwick eine erfolgreiche Saison mit dem Aufstieg krönen. Ungeschlagen liegen die Stimberstädter in der Endabrechnung aufgrund des schlechteren Brettpunkteverhältnisses auf dem zweiten Platz hinter dem SV Castrop Rauxel III, denen an dieser Stelle auch herzlich zum Aufstieg gratuliert wird!
Ein besonderer Dank gilt den Ersatzspielern aus der vierten Mannschaft Angelika, Lukas und Christian Verkooyen ohne deren Einsatz während der Saison dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre!
[/wpspoiler]
[/wptabcontent]
[/wptabs]