I. Mannschaft 2012/13

Saison 2012/13: Oberliga NRW, Schachbund Nordrhein-Westfalen

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

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[wptabtitle]Tabelle[/wptabtitle]
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Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1Aachener SV 1**4,54,55,04,54,06,04,55,06,591744.5
2Düsseldorfer SK 13,5**4,54,06,04,55,04,06,54,591442.5
3SV Wattenscheid 23,53,5**4,54,05,06,05,06,57,091345.0
4SG Porz 23,04,03,5**4,04,03,56,04,55,59938.0
5Klub Kölner SF 13,52,04,04,0**3,55,56,03,54,59836.5
6SV Erkenschwick 14,03,53,04,04,5**3,04,53,56,09836.0
7SV Mülheim-Nord 22,03,02,04,52,55,0**3,55,54,59832.5
8SF Katernberg 23,54,03,02,02,03,54,5**6,06,09734.5
9SC Hansa Dortmund 23,01,51,53,54,54,52,52,0**3,59426.5
10PSV Duisburg 11,53,51,02,53,52,03,52,04,5**9224.0

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[wptabtitle]Berichte[/wptabtitle]
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[wpspoiler name=“16.09.2012 – Knapper Sieg zum Oberligaauftakt gegen SF Katernberg 2″]

Knapper Sieg zum Oberligaauftakt gegen SF Katernberg 2


Die erste Mannschaft hatte in der Oberliga NRW ihr Debüt gegen die SF Katernberg 2. Die Gäste aus Essen waren nicht, wie erwartet, mit ihrer stärksten Mannschaft angetreten. Das heimische Team war daher favorisiert. Dennoch übernahmen die Gäste zunächst das Kommando. Nach gut 2 Stunden Spielzeit schienen sie den Kampf in den Griff zu bekommen. Lediglich Alexander van Beek und Guust Homs hatte aus der Eröffnung Vorteile erspielt. Thomas Willemze hatte unter Materialopfer eine scharfe Angriffsvariante gewählt. Bei Marc Erwich, Christoph Krings und Max Schawacht, der als Ersatz für Frank Eggenstein spielte, wiesen die Stellungen deutliche Schwächen auf. Bei Frank Erwich und Frank Strozewski waren die Stellungen zwar ausgeglichen, aber für die Gegner leichter zu behandeln. Dann konnten die Gegner punkten. Frank Erwich konnte nur unter Damenverlust den Königsangriff abwehren und musste ebenso wie Max Schawacht aufgeben; dessen problematische Königsstellung war nicht mehr zu verteidigen. Ein erster Lichtblick war aber dann die Punkteteilung bei Christoph Krings. Dem Gegner war es nicht gelungen, seinen Stellungsvorteil aufrecht zu erhalten. Somit lautete der Spielstand 0,5:2,5. Der Sieg von Frank Strozewski brachte dann die entscheidende Wende. Durch ein Springeropfer konnte er seine Schwerfiguren entscheidend zum Einsatz bringen. Der Gegner hätte ein Matt nur durch massiven Materialverlust verhindern können und gab daher auf. Da kurz darauf Alexander van Beek und Guust Homs ihre Vorteile in volle Punkte ummünzten, ging die heimische Mannschaft mit 3,5:2,5 in Führung. Die Niederlage von Marc Erwich am Spitzenbrett konnte den Gästen nicht mehr helfen. Thomas Willemze hatte seinen Angriff in Materialvorteil umgewandelt und gestaltete das Endspiel danach siegreich. Somit waren mit dem 4,5:3,5 die ersten beiden Punkte in der neuen Oberligasaison eingefahren. Zwar etwas holprig, ab dennoch ein gelungener Start.

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[wpspoiler name=“21.10.2012 – Verdiente Niederlage gegen SV Wattenscheid 2″]

Verdiente Niederlage gegen SV Wattenscheid 2


In der zweiten Runde war die Mannschaft beim Favoriten der Liga SV Wattenscheid 2 zu Gast. In der letzten Saison hatte es eine knappe Niederlage gegeben, die aber mehr als zu vermeiden gewesen wäre. In diesem Jahr war davon keine Spur. Bereits zu Beginn lief es schlecht. Erst in der letzten Minute war es gelungen mit Dirk Broksch Ersatz für den kurzfristig erkrankten Jimmy van Zutphen zu stellen.
In den Partien setzte sich der Trend fort. Während Ali Bitalzadeh am ersten Brett noch eine ordentliche Stellung nach der Eröffnung hinbekam, waren die Stellungen von Marc und Frank Erwich an Brett zwei und drei schwierig. Ressourcen hingegen bot die Stellung von Alexander van Beek an Brett vier, während sich Guust Homs an Brett fünf um den Nachweis bemühte, dass sein Gegner allzu optimistisch eine Figur geopfert hatte. An Brett sechs zeichnete sich ein starker Angriff gegen Frank Eggensteins König ab. An Brett sieben versuchte Frank Strozewski ausreichend Gegenspiel für den Gambitbauern zu erhalten. Dirk Broksch an Brett acht versuchte seine Königsstellung zusammen zu halten.
Die Entscheidung fiel dann bereits zur Zeitkontrolle nach vier Stunden. Ali Bitalzadeh trennte sich von seinem Gegner Unentschieden. Marc Erwich konnte Material- und damit Partieverlust nicht verhindern. Frank Eggenstein konnte keine Verteidigung am offenen Königsflügel organisieren und musste aufgeben. Zwar erreichten Guust Homs und Alexander van Beek noch den Ausgleich; Guust Homs war es gelungen nach einem Generalabtausch die Mehrfigur ins Endspiel zu retten, Alexander van Beek verschaffte sich am Damenflügel einen gewinnbringenden Freibauern. Frank Erwich verlor jedoch in Zeitnot entscheidend zwei Bauern. Diese Führung der Gastgeber konnte nicht mehr aufgeholt werden. Dirk Broksch beherrschte im Endspiel zwar mit seinem Läufer gegen den gegnerischen Springer alle weißen Felder nach Belieben, hatte aber keine Einbruchfelder für seinen König. So war ein Remis zwangsläufig. Auf verlorenem Posten kämpfte Frank Strozewski zwar noch einige Züge; den geopferten Bauern aus der Eröffnung konnten aber auch seine aktiven Türme nicht aufwiegen. So lautete der verdiente Endstand 5:3 für den Gastgeber SV Wattenscheid 2.
In der nächsten Runde am 18.11. trifft das Team auf den Aufsteiger SC Hansa Dortmund 2. Nach dem nominell stärksten Team ist damit das schwächste der nächste Gegener.

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[wpspoiler name=“18.11.2012 – Nach Niederlage gegen den SC Hansa Dortmund 2 beginnt der Abstiegskampf „]

Nach Niederlage gegen den SC Hansa Dortmund 2 beginnt der Abstiegskampf
Pokalmannschaft für NRW qualifiziert

In der dritten Runde der Oberliga NRW war mit der Reserve des 2. Bundesligisten SC Hansa Dortmund der vom Papier schwächsten Gegner der Liga zu Gast. Also sollte unbedingt gepunktet werden. Daraus wurde aber nichts.

Einen schlechteren Beginn des Kampfes kann man sich kaum vorstellen. Guust Homs, Christoph Krings und Frank Strozewski verbaselten bereits ihre Eröffnungen. Durch anschließendes ungenaues Spiel gingen dann die Gäste schnell mit 3:0 in Führung. Frank Eggenstein hatte für seinen geopferten Bauern zwar sehr aktives Spiel mit seinem Läuferpaar erreicht. Er wollte aber kein weiteres Risiko eingehen und war mit dem Unentschieden zufrieden.

Angesichts der guten Stellungen an den ersten vier Brettern keimte auch Hoffnung auf, die Begegnung doch noch erfolgreich abzuschließen. Den ersten Sieg fuhr dann Alexander van Beek ein, der seinen Gegner überspielt hatte und nach und nach dessen Bauern einsammelte.

Mark Erwich erzielte dann den Anschlusspunkt. Sein Gegner versäumte es durch Materialabtausch den entscheidenden Königsangriff abzuwehren. Der Ausgleich war dann die Sache von Frank Erwich. Für eine Qualität – Springer gegen Turm hatte er vier Bauern auf dem Brett. Durch genaue Berechnung erreichte er schließlich die Umwandlung eines Bauern und damit den Erfolg.

Die Entscheidung musste nun beim Zwischenstand von 3,5:3,5 in der letzten Partie von Thomas Willemze fallen. Dieser hatte bereits frühzeitig einen Bauern gewonnen. Allerdings war das Turm-Läufer-Endspiel theoretisch nicht zu gewinnen, da die Läufer ungleiche Farben hatten. Er wollte sich mit dem Remis aber nicht zufrieden geben und versuchte seinen Gegner zu bezwingen. Nach über sechs Stunden Spielzeit nahm dann das Unglück seinen Lauf. Im Bemühen die Läufer abzutauschen übersah er einen Königszug seines Gegners der ihn seinen Läufer und somit den vollen Punkt kostete. Damit war der gesamte Kampf mit 4,5:3,5 verloren. Nun heißt es kämpfen. Im letzten Spiel des Jahres ist die Mannschaft bei der Reserve des SV Mülheim-Nord zu Gast, die bisher noch kein Punkt auf ihrem Konto hat.

Besser lief es am Tag zuvor im Viererpokal. Hier setzte sich das Team mit Guust Homs, Frank Eggenstein, Frank Strozewski und Max Schawacht in der ersten Runde klar mit 4:0 gegen den SV KS Haltern durch. Im Halbfinale leistete die Recklinghäuser SG beim 3,5:0,5 auch keinen entscheidenden Widerstand. Damit war die Qualifikation für das NRW-Turnier am ersten Märzwochenende bereits unter Dach und Fach.

Im Endspiel war der Gegner dann die favorisierte Mannschaft des SK Herne-Sodingen. Hier reichte es nicht ganz zum Erfolg. Beim 2:2 gab die „Berliner-Wertung“ den Ausschlag zu Gunsten der Herner. Entscheidend war die Partie an Brett 2. Frank Eggenstein schien zunächst Material seines Gegners gewinnen zu können. Das war zu mindestens bei der kurzen Bedenkzeit der Schnellpartien ein Trugschluss. So war am Ende der Kombination ein Bauer verloren gegangen. Bei der wenigen Restbedenkzeit war dann die Stellung schnell verloren. Der Sieg von Frank Strozewski an Brett 3 reichte gemeinsam mit den Unentschieden von Guust Homs und Max Schawacht dann nur zum zweiten Platz. Offensichtlich beeinträchtigt ein erfolgreiches Pokalturnier die Leistung in der Liga!

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[wpspoiler name=“16.12.2012 – Weitere Niederlage gegen den SV Mülheim-Nord 2 im Abstiegskampf“]

Weitere Niederlage gegen den SV Mülheim-Nord 2 im Abstiegskampf

In der vierten Runde der Oberliga NRW war die erste Mannschaft bei der Reserve des Bundesligisten SV Mülheim-Nord zu Gast. Die Gastgeber hatten bisher alle Spiele verloren. Das lag zum Teil sicherlich an doch eher schwächeren Besetzung des Teams. An diesem Spieltag sah das anders aus. Fast vollständig präsentierte sich der Gastgeber mit einem starken Team, das den Kampf um den Oberligaerhalt noch nicht aufgegeben hat.

Zum Verlauf des Kampfes gibt es eigentlich nur zu berichten, dass am Ende die Niederlage nicht so deutlich ausfiel, wie es zwischenzeitlich noch gedroht hatte.

Frank Strozewski fand in einer aussichtsreichen Stellung nicht die richtige Fortsetzung und verlor in Zeitnot einen Turm und damit den vollen Punkt. Ebenso erging es Frank Eggenstein. Frank Erwich hatte eine völlig ausgeglichene Stellung ohne jegliche Aussicht auf einen Sieg und einigte sich daher folgerichtig mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Alexander van Beek versäumte es, die Stellung zu vereinfachen und fand sich in einem Leichtfigurenendspiel – Springer gegen Läufer – mit einem Bauern weniger wieder. Das konnte er dauerhaft nicht verteidigen. Somit führten die Ruhrstädter bereits mit 3,5:0,5. Dann schaffte völlig überraschend Thomas Willemze den ersten vollen Punkt. Sein Gegner hatte den Königsangriff unterschätzt. Die Abwehr des Matts hätte den Verlust der Dame zur Folge gehabt. Daher gab er auf. Den Anschlusspunkt erzielte dann noch Guust Homs. Er musste lange mit seiner Dame Schwächen in der gegnerischen Stellung produzieren, bevor sich sein Mehrbauer am Damenflügel siegbringend in Bewegung setzen konnte. Christoph Krings gelang es nicht, sich aus der Umklammerung des Gegners zu lösen. Der konnte schließlich die schlechte Königsstellung entscheidend ausnutzen. Mit genauem Spiel war es abschließend Marc Erwich gelungen ein Unentschieden zu erreichen. Im Turmendspiel konnte sein Gegner einen Mehrbauern nicht verwerten.

Somit lautete der Endstand 5:3 für den SV Mülheim-Nord 2. Die Mannschaft liegt nun weiterhin mit 2 Punkten auf Rang 8 in der Oberliga NRW, einem Abstiegsplatz. Der Kampf geht weiter.

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[wpspoiler name=“20.01.2013 – Nur ein 4:4 Unentschieden gegen 6 Porzer“]

Nur ein 4:4 Unentschieden gegen 6 Porzer

In der fünften Runde der Oberliga NRW hatte die erste Mannschaft die Reserve des Zweitligisten SG Porz aus Köln zu Gast. Die Gäste konnten nur sechs Spieler an die Bretter bringen, da die beiden weiteren auf schneeglatter Fahrbahn in einen Autounfall verwickelt wurden. Zum Glück gab es nur einen Blechschaden.

Die Ausgangslage war somit klar. Zu den zwei kampflosen Punkten durch Frank Strozewski und Max Schawacht sollten in den sechs zu spielenden Partien unbedingt noch 2,5 Punkte kommen, um Anschluss an das Mittelfeld der Oberliga zu erhalten. Beide Mannschaften mussten einige Stammspieler ersetzen, somit war dieser Punkt nicht von Bedeutung.

Zunächst sah auch alles nach einem Glatten Erfolg für die Stimbergstädter aus. Am zweiten und dritten Bretter konnten Frank Erwich und Alexander van Beek Material gewinnen. Marc Erwich und Franz Schulze Bisping hatten vorteilhafte Stellungen erreicht. Nur die Stellung von Jimmy van Zutphen wies mit einem schwachen Bauern ein Problem auf.

Doch leider waren Marc Erwich und Franz Schulze Bisping übermotiviert und unkonzentriert. Sie ließen beide sehr vorteilhafte Fortsetzungen aus und brachten sich durch Fehlzüge in eine sehr schlechte Lage. Danach gingen beide Partien schnell verloren und Porz konnte somit ausgleichen. Da zusätzlich Alexander van Beek seinen Mehrbauern nicht verwerten konnte und ein Remis akzeptieren musste, wurde die Situation sogar kritisch. Beim Stand von 2,5:2,5 war Frank Erwich unsicher, ob er noch ein Risiko eingehen sollte. Er hatte zwar eine Qualität gewonnen, musste aber die gegnerischen gefährlichen Bauern aufhalten. Da sich aber schnell die Niederlage von Jimmy van Zutphen realisierte, verzichtete Frank Erwich auf ein Dauerschach. Durch ungenaues Spiel versiebte sein Gegner dann ein mögliches Unentschieden, sodass der Spielstand nun 3,5:3,5 lautete. Nun kam es auf Frank Eggenstein an. Der hatte sich einen Freibauern am Damenflügel geschaffen. Trotz intensiver Bemühungen, gelang es nicht diesen in Marsch zu setzen und somit die Partie erfolgreich zu gestalten. Da am Ende nur noch jeweils ein Läufer und zwei Bauern neben dem König auf dem Brett waren, einigten sich die Spieler auf ein Unentschieden. Somit gab es auch zwischen den Mannschaften mit dem 4:4 ein Punkteteilung.

Angesichts des Pechs der Gäste mit den zwei kampflos verlorenen Punkten war das wenig im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft ist weiter auf dem Abstiegsplatz acht in der Tabelle. Allerdings sind vier Mannschaften mit einem Sieg bereits ein- oder überzuholen. Es bleibt spannend. Am 17. Februar steht das Auswärtsspiel beim Aufsteiger Düsseldorfer SK auf dem Programm, der sich bisher sehr erfolgreich mit 7 Punkten auf Tabellenplatz drei schlug.

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[wpspoiler name=“17.02.2013 – Unglückliche Niederlage beim Düsseldorfer SK“]

Unglückliche Niederlage beim Düsseldorfer SK

In der sechsten Runde der Oberliga NRW war die Mannschaft beim Düsseldorfer SK zu Gast. Der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt hat seine Mannschaft mit einigen Neuzugängen sehr kompakt aufgestellt und bisher damit eine erfolgreiche Saison gespielt.

Das heimische Team ging mit der stärksten Aufstellung in dieser Saison an den Start. Mit Ali Bitalzadeh, Marc Erwich und Thomas Willemze waren die ersten drei Bretter erstmals lückenlos besetzt. Allerdings erreichte Guust Homs die Spielstätte erst mit einer Verspätung von einer knappen Stunde. Ein „hilfreicher“ Passant hatte ihm eine falsche Wegbeschreibung und damit verbunden eine Irrfahrt durch Düsseldorf beschert. Der Punkt am Brett sechs ging kampflos an die Gastgeber!

Nach einem Fehlgriff von Frank Eggenstein in der Eröffnung konnten diese ihre Führung dann sehr schnell auf 2:0 ausbauen. Nun war Kampf angesagt.

Alexander van Beek überspielte seinen Gegner im Mittelspiel. Er konnte auf den schwachen weißen Feldern des Gegners mit seinem König das entscheidende Übergewicht in der Brettmitte erzielen: 2:1.

Anschließend schaffte Thomas Willemze mit seinem Erfolg den Ausgleich. Es war ihm gelungen, den Königsflügel entscheidend zu öffnen. Schließlich konnte sich der König dem Mattnetz nicht mehr entziehen.

Danach folgten zwei Unentschieden. Ali Bitalzadeh hatte gegen zwei Springer einen Turm und mehrere Bauern auf dem Brett. Es gelang ihm aber nicht, diese Figuren vernünftig zusammenspielen zu lassen. Durch das Opfer seines Turms gegen den letzten verbliebenen gegnerischen Bauer war mit der theoretischen Remisstellung der Partieausgang geklärt. Christoph Krings hatte hingegen ein optisch überlegenes Läuferendspiel auf dem Brett. Aber auch in der Analyse wurde schließlich deutlich, dass für einen Partiegewinn zu wenig Bauern vorhanden waren: 3:3.

Nun spielten noch die Erwich-Brüder. Frank hatte in Zeitnot seinen Vorteil vergeben. Aus dem Mehrbauern war sogar ein Minusbauer geworden. Marc musste die Qualität opfern. Dafür hatte er aber ein Läuferpaar und zwei starke Freibauern erhalten. Marc konnte dann eine Ungenauigkeit seines Gegners ausnutzen und eine Punkteteilung sicherstellen. Das gelang Frank aber nicht mehr. Er büßte einen weiteren Bauern ein und konnte nach fast sieben Stunden Spielzeit die Niederlage nicht mehr verhindern. Damit war der Kampf mit 3,5:4,5 verloren.

Dem Team ist es nicht gelungen, die Situation im Abstiegskampf zu verbessern. Allerdings ist die Situation auch nicht schlechter geworden. Mit drei Mannschaftspunkten steht die Mannschaft zwar weiterhin auf dem Abstiegstabellenplatz 8 in der Oberliga, aber mit Hansa Dortmund 2 und dem Klub Kölner SF sind zwei Mannschaften in Reichweite. Die letztgenannte Mannschaft ist auch der nächste Gegner am 10. März. Damit der Abstiegskampf nicht aussichtslos wird, ist dann ein Erfolg erforderlich.

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[wpspoiler name=“10.03.2013 – Mannschaft verlässt die Abstiegsränge“]

Sieg gegen Klub Kölner SF: Mannschaft verlässt die Abstiegsränge
SK Münster im Pokal zu stark

In der siebten Runde der Oberliga NRW hat sich die Mannschaft auf Platz sieben verbessert und damit die Abstiegsränge verlassen. Der Klub Kölner SF konnte knapp mit 4,5:3,5 geschlagen werden und liegt auch nur noch einen halben Brettpunkt vor dem heimischen Team in der Tabelle.

Da es auch für die Gäste aus der Domstadt um entscheidende Punkte für den Klassenerhalt ging, traten sie mit einer starken Besetzung an. Im Schnitt hatten die Kölner gut 20 ELO-Punkte mehr auf ihrem Konto, obwohl die Stimbergstätter mit der sehr starken Aufstellung spielten, die bereits in Düsseldorf gekämpft hat.

Der Kampf brachte dann auch die Spannung, die er entsprechend der Ausgangslage versprach. Zunächst mit Vorteilen für die Gäste. Die konnte die Partien gegen Alexander van Beek und Frank Eggenstein remis halten. Alexander van Beek hatte bei seinen Angriffsbemühungen einen gegnerischen Konter übersehen und konnte dadurch einem Dauerschach nicht entgehen. Frank Eggenstein konnte seine vorteilhafte Stellung nicht weiter entscheidend verbessern und gab sich mit einer Punkteteilung zufrieden. Die Gästeführung musste Thomas Willemze zulassen. Nach Problemen in der Eröffnung fand er nicht die optimale Verteidigung und musste aufgeben.

Die Zeitnot brachte dann zwei weitere entschiedenen Partien: Ali Bitalzadeh hatte eine vorteilhafte Stellung mit Mehrbauern erhalten, die aber noch nicht einfach gewonnen war. Sein Gegner führte aber seinen 40. Zug zu langsam aus, sodass der Schiedsrichter den Gewinn durch Zeitüberschreitung feststellte. Anders herum die Partie von Guust Homs. Er hatte eine Mehrfigur in schwieriger Stellung erreicht. Mit seinem 40. Zug ließ er wegen der wenigen Sekunden Restbedenkzeit ein Springerschach zu. Die Partie war sofort verloren. Zwischenstand 2:3.

Den Ausgleich besorgte dann Christoph Krings. Nach dem Gewinn der Qualität boten sich seinem Gegner keine Verteidigungsresourcen mehr.

Die Entscheidung musste die Partie der Brüder Erwich bringen. Nachdem Frank sein Turmendspiel sauber abwickelte und so den 3,5:3,5 Zwischenstand herstellte, war die beste Partie des Tages die entscheidende. Marc hatte den gefährlichen Freibauern seines Gegners gestoppt. Nach Turmtausch hatte er dann im Endspiel Läufer gegen Springer mit seinem Mehrbauern keine Mühe mehr.

Mit ihren 5 Punkten liegt die Mannschaft nun 1 Punkt vor den Abstiegsrängen. Am 7. April steht das Gastspiel beim Tabellenführer Aachener SV auf dem Programm, der praktisch schon als Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststeht. Die Entscheidung über den Oberligaverbleib wird endgültig erst in der letzten Runde am 28. April gegen derzeitigen Tabellenletzten Duisburg fallen.

 

Den Viererpokal hat die Mannschaft nicht erfolgreich bestritten. Bereits in der ersten Runde hingen die Trauben gegen den SK Münster zu hoch. Die Gäste waren an allen Brettern deutlich stärker. So reichte es nur für Jimmy van Zutphen zu einer Punkteteilung. Guust Homs, Frank Eggenstein und Frank Strozewski mussten ihren Gegnern gratulieren.

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[wpspoiler name=“07.04.2013 – Unentschieden gegen den Tabellenführer“]

Nach Unentschieden gegen den Tabellenführer bleibt die Mannschaft weiter auf Tabellenplatz 7

Am achten Spieltag der Oberliga-NRW war die Mannschaft Gast beim Tabellenführer Aachener SV. Der Gastgeber war bisher in seiner super verlaufenen Saison noch ohne Punktverlust. Um auch theoretisch den Aufstieg in die 2. Bundesliga sicherzustellen fehlte ihm noch ein Mannschaftspunkt. Beide Teams waren so schließlich mit dem Mannschaftsunentschieden zufrieden.
Zunächst sah es sogar so aus, als ob das heimische Team beide Zähler aus der Kaiserstadt entführen könnte. Nach gut 2 Stunden Spielzeit entwickelten sich die Stellungen an den forderen Brettern immer positiver. Thomas Willemze verzichtete daher auf weitere Gewinnversuche und einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Danach gingen die Gastgeber in Führung. Christoph Krings hatte einen Bauerngewinn seines Gegners übersehen. Er bekam zwar eine oberflächlich aktive Figurenstellung auf Brett, allerdings ohne Schwächen in der gegnerischen Stellung. Der Bauernverlust war so nicht zu kompensieren.
Dann drohte der Kampf allerdings zu kippen. Frank Erwich verlor in einer guten Stellung in Zeitnot die Übersicht und konnte den Mattangriff seines Gegners nicht parieren. Frank Strozewski hatte zielstrebig ein Turmendspiel angesteuert, das er aber falsch eingeschätzt hatte. Ohne Probleme konnte sein Gegner in der Folge ebenfalls eine vollen Punkt verbuchen.
Nun mussten an den verbliebenen Brettern unbedingt gepunktet werden, um den 0,5:3,5 Rückstand noch aufzuholen. Das gelang auch.
Erst verwandelte Alexander van Beek seine zwei Mehrbauern im Läuferendspiel in einen Sieg. Danach konnte Guust Homs seinen Freibauern gewinnbringend in eine Dame umwandeln. Somit stand es nur noch 2,5:3,5. Nach dem Jimmy van Zutphen drei Stunden lang mit seinem Springer das Endspiel mit einem Bauern weniger gegen den gegnerischen Läufer Remis halten konnte, war die Endscheidung praktisch gefallen. Den Schlusspunkt setzt Marc Erwich. Er wickelte seinen Materialvorteil im Turm-/Läuferendspiel sauber zum Gewinn ab.
Mit diesem Punktgewinn bleibt das Team vor der letzten Runde auf Rang sieben in der Oberligatabelle. Dieser Platz soll auch im letzten Spiel gegen den bereits abgestiegenen PSV Duisburg am 28. April verteidigt werden. Mit einem Erfolg sollte das auch sichergestellt werden, da der punktgleiche Verfolger SV Mülheim-Nord 2 Brettpunkte weniger auf seinem Konto hat. Zusätzlich sind auch noch die Schachfreunde aus Katernberg und Köln abstiegsgefährdet. Beide Mannschaften haben mit ihren 7 Punkten nur einen Zähler mehr und die beiden Tabellenführer in der letzten Runde zum Gegner.

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[wpspoiler name=“28.04.2013 – Klarer Sieg gegen PSV Duisburg sichert Oberliga“]

Nach klarem Sieg gegen Absteiger PSV Duisburg: Platz 6 in der Abschlusstabelle

Am letzten Spieltag der Oberliga-NRW hat die Mannschaft alles klar gemacht. Obwohl der bereits abgestiegene PSV Duisburg mit einer starken Mannschaft angetreten war, ließen sich die Stimbergstädter nicht beirren. Mit einem klaren 6:2 Erfolg verbesserte sich das Team in der Abschlusstabelle auf Rang 6.
Von Beginn an dominierte die Mannschaft den Kampf. Alexander van Beek nutzte einen Eröffnungsfehler seines Gegners zur schnellen 1:0 Führung. Damit stand er mit 7 Punkten aus 9 Partien auch als Topscorer des Teams fest, in der gesamten Wertung der Oberliga Platz 3!
In der Folge gab sich Christoph Krings mit einer Punkteteilung trotz seiner aktiveren Stellung zufrieden. Auch der einzige Verlust des Tages durch Jimmy van Zutphen änderte nichts am Verlauf. Frank Erwich sorgte wieder für die Führung. Er hatte seinen Gegner mehr und mehr überspielt. Nachdem er dann den dritten Bauern eingesammelt hatte, gab sein Gegner auf.
In hoher Zeitnot brachte dann Thomas Willemze ein riskantes Turmopfer und sein Gegner verlor die Übersicht und danach eine Figur. Damit war diese Partie genauso entschieden, wie die von Marc Erwich. Der nutzte die knappe Bedenkzeit ebenfalls. Sein Gegner spielte nicht genau genug und fand sich prompt in einem verlorenem Turmendspiel wieder. Mit diesem Sieg hatte Marc den Mannschaftserfolg sichergestellt. Aber bereits in den drei vorangegangenen Begegnungen waren seine Siege gegen namenhafte Gegner Grundstein für die erfolgreiche Oberligasaison des Vereins. Nur so konnte die Mannschaft 5 Punkte in den drei letzten Runden erzielen.
Den Kampf gegen Duisburg beendete Guust Homs mit einem Remis durch Dauerschach – zum Gewinn fehlte ihm ein Zug und Frank Eggenstein mit einem Sieg. Der hatte seinen Gegner in einem schwierigen Endspiel mit Bauernvorteil lange unter Druck gesetzt und schließlich die Dame gewonnen.
Da theoretisch der 6:2 Sieg nicht auseichend sein konnte, musste das Team noch die Ergebnisse der Mitbewerber um den letzten Abstiegsplatz abwarten. Da Mülheim-Nord 2 gegen Porz 2 nur mit 4,5:3,5 gewonnen hatte, konnte die erfolgreiche Saison gefeiert werden. Später stellte sich dann sogar heraus, dass Katernberg 2 die Oberliga verlassen muss. Die Essener hatten gegen den Meister Aachener SV verloren und waren mit ihren 7 Punkten auf den Abstiegsplatz gerutscht. Der SV Erkenschwick gehört somit ein weiteres Jahr zu den 10 besten Vereinen in NRW.
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