IV. Mannschaft 2011/12

In der Saison 2011/12 spielt die IV. Mannschaft in der Kreisliga der Spielgemeinschaft Herne/Vest
Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

13.5. RSG IV – Erkenschwick IV: 1,5 – 4,5

Bericht von Lukas Lojewsky
Der letzte Spieltag führte die 4. Mannschaft des SV Erkenschwick in das
Hotel Wüller zu Läufer/Ost IV. Für die Gastgeber ging es im Prinzip um
nichts mehr außer die persönliche Statistik. Einige Spieler von
Läufer/Ost waren aufgrund anstehender mündlicher Prüfungen verhindert
und so trafen wir auf eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft. Wir
dagegen konnten auf unsere Bestbesetzung zurückgreifen. Es bestand also
noch ein kleiner Hoffnungsschimmer, den vorletzten Platz abgeben zu können.
Die Partien begannen mit abwartender Haltung auf beiden Seiten. Einzig
Philipp konnte sich kurz nach Eröffnung bereits den entscheidenden
Materialvorteile in Form eines Damengewinns erarbeiten. Seine Partie
dauerte auch entsprechend kurz und so war der Start nach Maß für die
Stimberger perfekt!
Auch an den übrigen Brettern konnten unsere Spieler gute Stellungen für
sich verbuchen. Armin geriet einmal kurz ins Stocken, als er im Eifer
des Gefechts eine Figur voreilig anfasste. Aber auch die führte
lediglich zu einem etwas unerwünschtem Abtausch, konnte aber seine sonst
solide Stellung zu keiner Zeit gefährden. Er erarbeitete sich Stück für
Stück Qualitäts- und Bauergewinn und konnte alsbald seine Partie zum
erfolgreichen Ende führen. Damit hat unser Neuling in seiner ersten
Saison gleich mal eben drei von vier möglichen Punkten geholt sowie
eine Partie kampflos gewonnen. Ein vielversprechender Einstieg, der
Appetit auf mehr in der nächsten Saison macht!
Souverän wie schon über die ganze Saison hin spielte Christian am 4.
Brett. Er gewann alsbald einen Bauern und das passive Spiel seines
Gegners lud ihn förmlich zur entscheidenden Umwandlung ein. Sein Sieg
macht ihn diese Saison zum Topscorer der Mannschaft mit sechs von
möglichen neun Punkten. In der gesamten Liga macht dies den siebten
Platz von 106 Spielern. Herzlichen Glückwunsch!
Ähnlich abgeklärt gewann Udo seine Partie. Kurz vorm Matt gab sein
junger Gegenspieler die Partie auf. Damit war der Sieg zum
Saisonabschluss perfekt! Ich versuchte in meiner Stellung alles
herauszuholen, stellte aber einen Bauern ein und geriet auf einmal
kräftig ins Rudern. Unter persönlichem Termindruck nahm mein Gegner
trotzdem ein Remis an.
Lukas A. hatte am ersten Brett den absoluten Ligatopscorer als
Gegenüber. Er schlug sich nichtsdestotrotz sehr gut und musste erst im
Endspiel im Angesicht einiger Bauern weniger die Partie aufgeben.
Nächste Saison wird sich die Mannschaft an einigen Stellen verändern. Es
bleibt abzuwarten, wie sich, immer in Abhängigkeit von den höheren
Mannschaften, unser Team entwickel wird. Ich bedanke mich an dieser
Stelle bei allen meinen Mitspielern. Besonderer Dank gilt den
Ersatzspielern, die auch einige Punkte beitragen konnten. Zuletzt gilt
natürlich den Lesern ein herzliches Dankeschön für ihr Interesse an
unseren allwöchentlichen Mannschaftskämpfen. Bleibt alle sportlich!

22.4. Erkenschwick IV – Castrop-Rauxel IV: 2,5 – 3,5

Bericht von Lukas Lojewsky
Der heutige 8. Spieltag in der Kreisliga brachte das vorentscheidende Duell im Abstiegskampf. Die 4. Mannschaft des SV Erkenschwick empfing den direkten Tabellennachbarn SV Castrop-Rauxel IV. Es ging um den vorletzten Tabellenplatz und beide Mannschaften konnten nahezu in Bestbesetzung antreten. Nur Castrop musste auf den gesetzten Spieler am ersten Brett verzichten. Dies geschah aber bereits einige Male in dieser Saison und stellte für uns keine Überraschung dar.
Alle Partien starteten verhalten. Keiner wollte den ersten Fehler machen und so entwickelten sich vor allem Positionskämpfe ohne viele Figurenabtäusche. Nachdem ca. eine Stunde gespielt war, musste Lukas A. an Brett 1 den ersten Dämpfer hinnehmen. Er machte einen Fehler und ließ eine Leichtfigur stehen. Nichtsdestotrotz kämpfte er weiter. Kurze Zeit später ging ein Raunen durch den Turniersaal. Udo hatte seine Stellung falsch abgewickelt und stellte seine Dame ein. Auch er wollte sich damit aber nicht abfinden, spielte mit vollem Risiko weiter, konnte aber der Niederlage nichts mehr entgegensetzen. Lukas gab kurze Zeit später ebenfalls auf.
Die übrigen Partien standen weitgehend ausgeglichen. Ich selber gab eine Qualität ab und gewann dafür einen Bauern. Dafür blieb mir das Läuferpärchen. Armin stand nach leichten Schwierigkeiten nun wesentlich besser. Dafür geriet Philipp in eine immer schlechtere Position. Er konnte schließlich dem Druck nicht mehr standhalten und gab auf. Sehr souverän spielte Christian am 3. Brett. Er konnte eine Qualität sowie anschließend mehrere Bauern gewinnen. Dies war auch bitter nötig, stand es nun doch bereits 0:3 aus Erkenschwicker Sicht.
Armin und Christian konnten durch ihre bald folgenden Siege uns wieder ein wenig Leben einhauchen. Es lag an mir noch einen Sieg zum Unentschieden einzufahren. Jedoch galang es mir nicht mit meinen Läufern genügend Druck zu entwickeln. Im Endergebnis war das Remis für mich vielleicht sogar noch glücklich. Jedenfalls führte dies zum Endstand von 2,5:3,5.
Am nächsten Spieltag geht es für uns gegen Läufer-Ost, die bisher eine sehr starke Saison hingelegt haben. Für uns ist angesichts der Niederlage von Haltern an diesem Spieltag zumindest der vorletzte Platz gesichert. Abhängig davon, wie viele absteigen, sind Hopfen und Malz also noch nicht verloren.

4.3. Constantin II – Erkenschwick IV: 4,0 – 2,0

Bericht von Lukas Lojewsky
Der 7. Spieltag in der Kreisliga führte die 4. Mannschaft des SV Erkenschwick zu Constantin Herne II. Aufgrund zweier Absagen musste das erste Brett freigelassen werden. Herne spielte dagegen vollzählig. Die Partien waren zunächst relativ ausgeglichen. Udo und ich spielten dieses Mal Gambit und hatten somit einen Bauern weniger, dafür aber die aktivere Stellung. Philipp spielte jedoch nachlässig und mußte wegen einer Mattdrohung die Qualität geben, ohne dafür Kompensation zu erhalten. Lukas A. stellte seinen Springer passiv nach c8, anstat ihn auf f5 zu postieren. So verlor er zunächst einen Bauern und später auch eine Qualität. Christian gelang es, erste Angriffsversuche seines Gegners im Keim zu ersticken, und konnte zum Gegenschlag ausholen. Dies gelang ihm sehr gut und er konnte überraschend schnell die Partie gewinnen. Kurz zuvor musst Philipp jedoch die Segel streichen. Dies bedeutete 1:2 aus unserer Sicht.
In der Folge entwickelten sich an den übrigen Brettern umkämpfte Spiele. Ich konnte meinen Gambitbauern zurückholen. Lukas A. streckte allerdings im Angesicht einer Bauernumwandlung und einer Leichtfigur weniger die Waffen. Udo hielt seine Partie nach Kräften ausgeglichen, stand aber unter Zeitdruck.
Leider konnte ich nun keinen weiteren Stellungsvorteil erkämpfen und musste die Partie ins Remis laufen lassen. Dies besiegelte unsere Niederlage. In der letzten Partie einigten sich Udo und sein Kontrahent nun ebenfalls auf ein Unentschieden.
Durch das gleichzeitige Unentschieden der Castroper sind wir auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Im nächsten Spiel gegen Castrop IV geht es für uns daher um Alles oder Nichts.

5.2. Erkenschwick IV – Altstadt IV: 0,5 – 5,5

Bericht von Lukas Lojewsky
Die Vierte des SV Erkenschwick empfing am sechsten Spieltag Altstadt IV. Die Stimberger hofften den Abwärtstrend der letzten beiden Spiele beenden, wogegen die Recklinghäuser sich nach fünf Spielen ohne Niederlage in einer komfortabelen Ausgangsposition befanden.
Die Spiele starteten aus unserer Sicht denkbar ungünstig. Udo verlor frühzeitig zwei Bauern. Sarah und Lukas A. verloren sogar jeweils eine Leichtfigur. Dagegen beeindruckte Tim mit einer guten, durchdachten Stellung gegen einen erfahrenen Gegner. Hierbei muss erwähnt werden, dass er erst sein fünftes Spiel für unseren Verein bestritt. Christian und ich spielten unsere Partien abwartend und gewohnt langsam.
Fast zeitgleich mussten dann unsere beiden Youngster das Handtuch werfen. Ihre Stellungen waren nicht mehr haltbar. Auch Udo strich kurze Zeit später die Segel. Somit lag es an Tim, Christian und mir noch die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Leider verlor auch Christian mit fortschreitender Spieldauer immer mehr an Boden. Seine Niederlage bedeutete auch den Verlust des Mannschaftskampfes. Daraufhin sah es kurzzeitig so aus, als wenn Tim sein Spiel gewinnen könnte. Er profitierte dabei von einer falschen Abwicklung durch seinen Gegenspieler. Trotzdem musste er der fehlenden Erfahrung Tribut zollen, verlor zunächst dank ebenfalls falschem Spiel Material und dann auch noch die Partie. Damit war die Klatsche besiegelt. Ich vereinbarte mit meinem Gegner nur noch Remis.
Nun heißt es noch einen Sieg aus den nächsten drei Partien einfahren, um nicht wie im letzten Jahr dem Abstieg ins Auge sehen zu müssen.

8.1. Altstadt III – Erkenschwick IV: 5,0 – 1,0

Bericht von Lukas Lojewsky
Der 5. Spieltag der Kreisliga hielt für SV Erkenschwick IV einen auf dem Papier sehr starken Gegner bereit. Die zweite Auswärtsreise führte uns zu Altstadt III. Michael Oberhag aus der 6. Mannschaft musste zusätzlich für Lukas A. einspringen, sodass die übrigen Spieler ein Brett aufrücken mussten.
Die erste beendete Partie des Tages lieferte Christian. Leicht angeschlagen angetreten konnte er seine Stellung bald nicht mehr ohne Figurenverlust halten. Kurze Zeit später musste auch Sarah die Segel streichen, nachdem sie in der Eröffnung bereits eine Leichtfigur abgeben musste und sich danach zwar noch tapfer wehrte, aber schließlich nichts mehr ausrichten konnte. Damit stand es früh 2:0 für die Gastgeber. In der Folge entwickelten sich hart umkämpfte Partien an den übrigen Brettern. Armin opferte eine Qualität für einen Angriff und ich stand zwar eigentlich schlechter, aber zu meinem Glück konnte ich eine Qualität gewinnen, als mein Gegner die Deckung eines Bauern übersah. Udo und Michael standen ausgeglichen.
Leider konnte Armin seinen Angriff nicht erfolgreich zu Ende führen. Er hielt den, wie sich nachher herausstellte, gewinnbringenden Zug für nicht möglich und verlor immer mehr an Boden, bis aufgrund des Materialnachteils die Partie nicht mehr haltbar war. Ich konnte meine zwischenzeitlich gewonnene Stellung nicht nutzen und leistete einen absoluten Blackout, indem ich einfach einen Turm einstellte. Danach blieb nur noch die Aufgabe. Im Anschlu0 daran endeten die beiden letzten Partien sofort mit Remis und damit hatte Altstadt III mit 5 : 1 gewonnen.
Insgesamt war spielerisch wesentlich mehr drin, als das Ergebnis aussagt. Dies stimmt uns positiv für das nächste Spiel gegen Altstadt IV.

11.12. Erkenschwick IV – Suderwich: 1,5 – 3,5

Bericht von Lukas Lojewsky
Am 4. Spieltag der Kreisliga stand das Duell der Tabellennachbarn SV Erkenschwick IV und SG Suderwich an. Für die gastgebenden Stimbergstädter gab es die Chance an die Tabellenspitze zu springen. Dabei musste das Team auf Lukas A. verzichten und entschloss sich dazu, das erste Brett freizulassen. Selbiges tat auch der Gegner aus Recklinghausen, sodass dieses Mal bereits 3 Brettpunkte zum Sieg ausreichen sollten.
Der Nachmittag gestaltete sich zu einer kurzen Angelegenheit. Ich erwischte einen ganz schlechten Tag, sodass ich bereits in der Eröffnung eine Leichtfigur einstellte und meinem Gegner frühzeitig gratulieren musste. Auch Sarah musste gegen ihren erfahrenen Gegner einen schnellen Turmverlust hinnehmen und konnte ihre Partie nicht mehr halten. Sehr gut sah es dagegen bei Udo aus, der einiges an Material gewinnen konnte. Philipp am 4. Brett bemühte sich nach Kräften gegen seinen routinierten Gegenspieler, machte aber Flüchtigkeitsfehler, die ebenfalls erst Material und dann die Partie kosteten. Damit war die Runde bereits entschieden. Es stand 3:0 für Suderwich. Wenigstens Udo konnte sein Spiel zu einem erfolgreichen Ende führen und noch für Ergebniskosmetik sorgen.
Die am schwersten umkämpfte Partie des Tages lieferte sich Christian am dritten Brett. Er stand schon sehr früh recht passiv, aber sein Gegner fand nicht das probate Mittel, um den entscheidenden Stich zu setzen. Trotzdem wollte Werner Zielniewicz kein Remis annehmen, war er doch bisher noch ohne Punktverlust in der Saison geblieben. Christian machte seine Sache aber gut und verteidigte mit der geforderten Präzision. Schließlich und endlich hatte er sich dem Angriff entzogen und die Stellung musste sogar vom Suderwicher dicht gemacht werden, um unserem Mitspieler kein Gegenspiel zu ermöglich. Schlussendlich einigte man sich doch auf ein Remis.
Damit hat Erkenschwick IV nun seine erste Saisoniederlage mit 1,5:3,5 einstecken müssen. Als nächstes wartet mit der dritten Mannschaft von Recklingahausen-Altstadt ein weiterer Favorit auf den Aufstieg.

6.11. Haltern IV – Erkenschwick IV: 0,5 – 5,5

Bericht von Lukas Lojewsky
Der dritte Spieltag führte die 4. Mannschaft des SV Erkenschwick zu ihrem ersten Auswärtsspiel nach Haltern gegen Könisspringer IV. Während die Gäste ihrer stärksten Formation antreten konnten, führte der Gastgeber gleich drei Ersatzspieler ins Feld.
Wie so oft gewann Philipp am 4. Brett als erster. Nach einer leichten Unachtsamkeit zu Beginn, die im Verlust eines Bauern mündete, fing er sich wieder und konnte zunächst die Dame seines Gegners und schließlich dessen Gratulation entgegennehmen. 1:0 für Erkenschwick. Anschließend übersah Udos Gegner eine Mattdrohung und so konnte der zweite Punkt eingestrichen werden. Nach tapferem Kampf unter schweren Figurenverlusten musste auch Armins Gegnerin ihre Niederlage anerkennen. Es schien ein entspannter Nachmittag für mich als Mannschaftsführer zu werden. Kurze Zeit später bekam Christian mit einem Mehrbauern auf seiner Seite ein Remisgebot. Nachdem er in der ersten Runde eine ähnliche Konstellation nur zu einem Remis führen konnte, lehnte er ehrgeizig und mit meinem Segen ab, da ich mich bereits ein sicheres Unentschieden mit Gewinnmöglichkeiten sah. Dies sollte sich auszahlen, denn der Freibauer war nicht mehr aufzuhalten. Dies bedeutete das 4:0 für Erkenschwick und die ersten beiden Bretter konnten entspannt auf Sieg spielen. Ich. hatte zwischenzeitlich eine Leichtfigur mehr, musste diese jedoch wieder abgeben. Dafür ergatterte ich mir einen Freibauern und dieser war in Begleitung meines Königs nicht aufzuhalten. Nun spielte noch Lukas A. am ersten Brett. Er stand die gesamte Partie über etwas besser als sein Gegner, liess aber die wenigen vorhandenen Gewinnmöglichkeiten aus und markierte damit den Endstand von 5,5:0,5 für Erkenschwick IV.
Eine starke Leistung an den hinteren Brettern bildete dieses Mal die Grundlage für den ersten Saisonsieg. Damit dürfen wir uns für eine Woche an der Tabellenspitze sonnen. Die Gefahr eines Höhenkollers besteht nicht, aber das Saisonziel Klassenerhalt sollte geschafft sein.

9.10. Erkenschwick IV – Waltrop IV: 3,0 – 3,0

Bericht von Lukas Lojewsky
Am zweiten Spieltag der Kreisliga empfing die vierte Mannschaft des SV Erkenschwick den SV Waltrop IV. Die Erkenschwicker hofften nach dem Remis zum Saisonauftakt auf ihren ersten Sieg, wogegen ihr Gegner nach einer 5,5:0,5-Niederlage auf Wiedergutmachung aus war. Beide Mannschaften konnten ohne Ausfall antreten und so stand einem spannenden Nachmittag nichts im Wege.
Der Auftakt verlief an allen Brettern ausgeglichen. Es zeigte sich jedoch schnell, dass Philipp am vierten Brett gegen seinen erfahrenen Gegner Herbert Pieper nicht mithalten konnte und nach Figurenverlusten aufgeben musste. Im Anschluss daran kämpfte Sarah hervorragend am fünften Brett gegen Robert Neumann. Ihr passierte jedoch ein folgenschwerer Fehler, der zum Figurenverlust und schließlich zur Niederlage führte. Währenddessen sah es bei Udo am sechsten Brett ebenfalls nicht gut aus, da er seine Dame einstellte. Dafür konnte Christian sich einen Bauern und eine Leichtfigur erarbeiten und dieses Mal führte er die gewonnene Stellung überzeugend zu einem erfolgreichen Ende. Gleichzeitig geschah unglaubliches am sechsten Brett. Udo konnte nicht nur die Dame zurückholen, sondern, auch noch einen Springer gewinnen. Seine Stellung war gewonnen. Er versäumte es jedoch, den einzigen Freibauern seines Gegners Thomas Weßelbaum abzuräumen und konnte dessen Umwandlung nicht verhindern. Dies führte zu 1:3 aus Erkenschwicker Sicht.
Nun lag es an den beiden ersten Brettern, die Kohlen noch aus dem Feuer zu holen. Lukas A. an Brett 1 stand im Bauernendspiel etwas besser und konnte diesen kleinen Vorteil dank richtigen Spiels zu einem erfolgreichen Ende führen. Als letzte Partie lief noch meine Partie. Ich konnte mir einen Mehrbauern und eine wesentlich bessere Stellung erobern, geriet aber unter Zeitdruck. Trotzdem schaffte ich 40 Züge innerhalb der Zeitkontrolle und so gab mein Gegner im Angesicht eines Springerverlustes auf.
So konnte an einem sehr anstrengendem und interessantem Sonntag der SV Erkenschwick IV trotz zwei Punkten Rückstand noch ein 3:3 verbuchen.

25.9. Erkenschwick IV – Rochade Disteln II: 3,0 – 3,0

Bericht von Lukas Lojewsky
Letzten Sonntag fand der Saisonauftakt in der Kreisliga statt. Die 4. Mannschaft des SV Erkenschwick empfing die 2. Mannschaft von Rochade Disteln. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt auf. Die Gastgebern mussten zwei Bretter mit Ersatzspielern der 5. und 6. Mannschaft auffüllen. Disteln ließ dagegen das 4. Brett von vornherein unbesetzt. Damit stand es bereits bei Beginn 1:0 für Erkenschwick.
In der Folge entwickelten sich hart umkämpfte Partien, in denen lange Zeit nicht absehbar war, wer als Sieger hervorgehen würde. Den ersten Figurenverlust musste Philipp am dritten Brett hinnehmen. Er wehrte sich dennoch nach Kräften, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Dies bedeutete den Ausgleich für Disteln. In der Zwischenzeit erlangte Christian einen erheblichen Stellungsvorteil, wogegen Marius einen Qualitäts- und Bauernverlust erlitt. Bei Michael stand es von den Figuren her ausgeglichen, jedoch erwischte ihn die Eröffnung auf dem falschen Fuß. Lukas stand nach Rochadeverlust auch nicht überzeugend da, sondern kämpfte um seine Bauernstellung.
Doch was wäre Schach ohne überraschende Wendungen? Marius gelang es mit fortschreitendender Spiellänge die Qualität zurückzuholen und Lukas konnte seine Stellung halten. Michael geriet dagegen mehr und mehr in Zeitnot, brachte seine Stellung in eine immer aussichtslosere Position und musste schließlich seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Christian konnte seinen Mehrbauern und die gute Ausgangsposition nicht in einen Sieg ummünzen, sondern musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Damit stand es 1,5:2,5 für Disteln. Nun gelang es Mannschaftsführer Lukas tatsächlich noch, in einem ausgeglichenem Bauernendspiel einen Sieg zu verbuchen, sodass es auf Marius am 5. Brett ankam. Er machte seine Sache wunderbar und konnte trotz eines Bauern weniger Remis halten.
Damit hieß es am Ende 3:3-Unentschieden. Bereits in anderthalb Wochen empfängt SV Erkenschwick IV die 4. Mannschaft des SV Waltrop, welche nach einer 5,5:0,5-Klatsche gegen RSG Läufer Ost 4 auf Wiedergutmachung drängen wird.