I. Mannschaft 2011/12

Saison 2011/12: Oberliga NRW, Schachbund Nordrhein-Westfalen

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

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[wptabtitle]Tabelle[/wptabtitle]
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Pl.Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1SK Turm Emsdetten 2**6,05,04,56,04,54,02,06,54,591543.0
2SG Solingen 22,0**3,05,06,55,05,04,55,04,591440.5
3SV Wattenscheid 23,05,0**5,02,04,04,54,56,05,091339.0
4SG Porz 23,53,03,0**5,55,05,54,54,55,091239.5
5PSV Duisburg 12,01,56,02,5**4,03,05,05,04,59933.5
6Aachener SV 13,53,04,03,04,0**5,03,56,04,59836.5
7SV Erkenschwick 14,03,03,52,55,03,0**5,54,06,09836.5
8SK Münster 16,03,53,53,53,04,52,5**5,52,59634.5
9SG Bochum 21,53,02,03,53,02,04,02,5**5,59327.0
10SF Gerresheim 13,53,53,03,03,53,52,05,52,5**9230.0

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[wptabtitle]Berichte[/wptabtitle]
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[wpspoiler name=“29.04.2012 Klassenerhalt in der Oberliga geschafft“]

29.04.2012

Klassenerhalt in der Oberliga geschafft!

Die Ergebnisse der Konkurrenz werden studiert.

Ali und Marc bei der Analyse

Die neuen Vereinstrikots haben Glück gebracht.

Die Mannschaft und die Sonne lachen zum Saisonabschluss


Die Entscheidung über den Verbleib in der Oberliga-NRW musste in Fernduellen fallen. Das heimische Team profitierte von der Aufstellung der Gäste aus Düsseldorf. Die SF Gerresheim traten mit vier Ersatzspielern an. So war die Ausgangslage klar: ein deutlicher Erfolg sollte den Klassenerhalt sicherstellen. Doch zunächst wehrten sich die Ersatzspieler der Gäste ordentlich ihrer Haut. Erst nach zwei bis drei Stunden Spielzeit neigte sich die Waage zu Gunsten der Heimmannschaft. Frank Eggenstein, Ali Bitalzadeh, Guust Homs und Frank Strozewski gewannen ihre Partien. Durch die Niederlage von Marc Erwich am Spitzenbrett lautete der Zwischenstand somit 4:1. Da sickerte das erste Ergebnis aus der vermeintlich entscheidenden Parallelbegegnung Wattenscheid 2 – Münster durch: 2:2. Da Alexander van Beek seine schlechte Stellung in ein Turmendspiel abwickeln konnte, das keinen Gewinn mehr zuließ, sollten 5,5 bis 6,5 Brettpunkte möglich sein. Nach der Zeitkontrolle fand sich Christoph Krings in einer schlechteren Stellung wieder, sodass er das Remisangebot seines Gegners annahm. Mit der Punkteteilung von Alexander van Beek war somit die 5:2 Führung erreicht. Dann erschienen auch die ersten Ergebnisse aus Wattenscheid im Internet. Durch die 3:2 Führung der Gastgeber war die Vorentscheidung gefallen. Münster konnte nur noch 5 Brettpunkte erreichen. Die würde das heimische Team aber übertreffen, da in der letzten Partie Frank Erwich aus seiner vorteilhaften Stellung noch einen weiteren Sieg anstrebte. Kurz bevor er diesen erreicht hatte, stand das Ergebnis in Wattenscheid fest. Münster hatte 3,5:4,5 verloren und ist damit dritter Absteiger.
Die Mannschaft ließ beim anschließend gemeinsamen Abendessen die erste Saison in der dritten Liga Revue passieren: Auch wenn das Team vom Papier mit das schwächste war, hatte es in jedem Kampf Chancen gegeben. Da diese teilweise leichtfertig vergeben wurden, wurde es am Ende sehr knapp. Nur dank des Schlussspurts, der fünf Punkte aus den drei letzten Spielen brachte, wurde der rettende siebte Platz noch erreicht.

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[wpspoiler name=“25.03.2012 Unentschieden gegen den Tabellenführer lässt Mannschaft weiter im Rennen um den Klassenerhalt“]

25.03.2012

Unentschieden gegen den Tabellenführer lässt Mannschaft weiter im Rennen um den Klassenerhalt!


Am achten Spieltag der Oberliga-NRW war die Mannschaft Gast beim Tabellenführer SK Turm Emsdetten 2. Wie schon in den letzten beiden Runden traten die Gastgeber nicht mehr in Bestbesetzung an. Beim heimischen Team spielten zum zweiten Mal in dieser Saison Jimmy van Zutphen für den verhinderten Ali Bitalzadeh. Von den Aufstellungen war also ein offener Kampf zu erwarten.
Doch sehr schnell schien die Begegnung einen einseitigen Verlauf zu nehmen. Frank Erwich, Guust Homs und Jimmy van Zutphen hatte oder bereiteten sich bereits in der Eröffnung große Probleme. Als dann auch noch Christoph Krings in guter Stellung ein Damenopfer mit folgendem Springermatt übersah, drohte eine herbe Niederlage. Da Frank Erwich und Guust Homs ihre aussichtslosen Stellungen aufgeben mussten, baute der Tabellenführer seine Führung auf 3:0 aus.
Doch mit der Zeitnotphase vor der ersten Zeitkontrolle kam die überraschende Wendung. Mark Erwich gewann nicht nur seinen geopferten Bauern zurück sondern konnte zusätzlich einen weiteren erobern. Danach verwandelte er seinen Vorteil im Endspiel in einen vollen Punkt. Den Anschlusspunkt erzielte Frank Eggenstein, der seinen Gegner völlig überspielt hatte und den König mitten auf dem Brett mattsetzte: 2:3. Jimmy van Zutphen hatte seine Verluststellung in ein Turmendspiel mit guten Remischancen abgewickelt. Hier kam es danach ebenso zu einer Punkteteilung wie bei Alexander van Beek. Dem war es nicht gelungen seinen Mehrbauern in einen Sieg umzumünzen: 3:4.
Abschließend konnte Frank Strozewski die Verzagtheit seinen Gegners nutzen. Der hatte aus Angst vor einem Königsangriff seinen Materialvorteil aus der Hand gegeben und dabei sogar einen Bauern verloren. Nach 90 Zügen war dann das Damenendspiel entschieden und das 4:4 erreicht.
Die Entscheidung in der Oberliga über den dritten Absteiger und die beiden Aufsteiger fällt nun am letzten Spieltag (29.04.) in Fernduellen. Wenn das Team vom Stimberg hier einen halben Brettpunkt mehr als Aachen oder Münster erzielt, ist die Klasse gesichert. Vom Papier ist der Erkenschwicker Gegner der einfachste, der Tabellenletzte SF Gerresheim. Allerdings trifft auch Aachen auf einen Absteiger, die SG Bochum 2. Münster muss beim SV Wattenscheid 2 antreten, der bei einem Erfolg noch einen der beiden Aufstiegsplätze einnehmen kann. Spannung bis zum Schluss ist also vorprogrammiert.

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[wpspoiler name=“04.03.2012 Mannschaft kämpft um den Klassenerhalt“]

04.03.2012

Mannschaft kämpft um den Klassenerhalt!


Am siebten Spieltag der Oberliga-NRW war der SK Münster zu Gast. Obwohl die Gäste mit 6 Mannschftspunkten den Oberligaverbleib auch noch nicht gesichert hatten, traten sie überraschend mit einer relativ „schlechten“ Mannschaft an. Da sie keine Terminverlegung beantragt hatten, mussten sie zumindest Rene Libeau ersetzen, der zurzeit bei der Deutschen Einzelmeisterschaft im Einsatz ist. Zusätzlich konnten sie auch nicht über ihre drei Spitzenbretter verfügen. Erkenschwick – in Normalbesetzung – war somit klar im Vorteil. Daran konnte auch der Trumpf der Münsteraner am 8. Brettern nichts ändern: hier kam Karel van der Weide zum Zuge. Der nachgemeldete Großmeister war vor einigen Jahren Trainer von unserem Spitzenbrett Marc Erwich.
Die Begegnung verlief in der Folge auch recht einseitig. Schnell wurde deutlich, dass die Stimbergstädter ihren zweiten Sieg würden feiern können. Guust Homs einigte sich in einer leicht schlechteren Stellung mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Erwartungsgemäß erspielten dann Frank Erwich an Brett 3 und Alexander van Beek an Brett 4 die 2,5:0,5 Führung. Sie hatten bereits in der Eröffnung vorteilhafte Stellungen bzw. Mehrmaterial erreicht. Diesen Vorteil setzten sie konsequent um.
Mit der Zeitkontrolle baute Christoph Krings die Führung dann auf 3,5:0,5 aus. Seinem Gegner gelang es wegen der schlechten Figurenstellung nicht den Freibauern zu stoppen.
Marc Erwich sicherte mit seinem Remis in einem Turmendspiel trotz Minusbauern die 4:1 Führung.
So spielte es keine Rolle, dass sich Frank Strozewski schließlich am 8. Brett geschlagen geben musste. Entscheidend war, dass er im Gegensatz zu seinem Gegner, den Läufer im Endspiel nicht aktiv ins Spielgeschehen bringen konnte: Zwischenstand 4:2.
Den Erfolg sicherte dann Ali Bitalzadeh am 2. Brett. Er konnte überraschend ein Endspiel mit Springer gegen Läufer und auf den Flügeln verteilte Bauern für sich entscheiden. Den 5,5:2,5 Erfolg beschloss Frank Eggenstein mit seiner Punkteteilung, der in komplizierter Stellung mehrere Gewinnmöglichkeiten ausließ.
Mit diesem Erfolg liegt das heimische Team mit 5 Punkten zwar weiter auf Platz 8 der Tabelle, einem Abstiegsplatz. Die Mannschaft hat aber Anschluss an den punktgleichen siebten Aachener SV und die davor liegenden Mannschaften SK Münster (6 Punkte) und PSV Duisburg (7 Punkte). In den beiden Schlussrunden stehen noch die Begegnungen gegen den Tabellenführer Turm Emsdetten 2 (25.3.) und den Tabellenletzten SF Gerresheim (29.4.) auf dem Programm. Der Klassenerhalt ist somit weiterhin möglich.

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[wpspoiler name=“05.02.2012 Mannschaft rutscht auf Abstiegsplatz“]

05.02.2012

Mannschaft rutscht auf Abstiegsplatz!


Am sechsten Spieltag der NRW-Oberliga reiste die Mannschaft nach Aachen zum dortigen SV. Für beide Teams eine wichtige Begegnung im Kampf um den Klassenverbleib, da die bisherige Punktausbeute recht mager war. Die Mannschaftsaufstellungen spiegelten dies wider; die Gastgeber traten nahezu in Bestbesetzung an und waren im Schnitt ca. 60 ELO-Punkte stärker.
Von Beginn machten sie deutlich, dass sie sich vom Aufsteiger nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten. Nach zwei, drei Stunden Spielzeit wurden dann auch bereits die Stellungen an mehreren Brettern verdächtig. Das Stimbergteam hatte wohl nicht die glücklichste Wahl bei ihren Partieeröffnungen getroffen. An keinem Brett war ein klar erfolgversprechender Plan zu erkennen. So musste in die „Trickkiste“ gegriffen werden. Christoph Krings opferte zunächst mehrere Bauern für eine Qualität, Alexander van Beek eine Figur für seinen Königsangriff. Das zeigte auch Wirkung. Sein Gegner fand nicht die richtigen Verteidigungszüge und musste gratulieren. Christoph Krings konnte seine Mehrqualität zwar bis ins Endspiel behaupten. Hier ließ sich der materielle Vorteil nicht in einen zählbaren Erfolg umsetzen. Da gleichzeitig Marc Erwich seine hoffnungslose Stellung aufgeben musste – zur Abwehr des Königsangriff hatte er mit seiner Dame gegen einen Turm und einen Läufer zu viel Material verloren – lautete der Spielstand 1,5:1,5.
Während die Stellung in der Partie von Guust Homs verflachte und das Remis somit die logische Folge war, versuchte Frank Strozewski mit der Brechstange zum Erfolg zu kommen. Bei hoher gegnerischer Zeitnot opferte er zu viele Bauern für einen Mattangriff. Da dieser nicht zum Ziel führte und der Gegner gleichzeitig verhindern konnte, dass Franks vorgerückter Bauer das Umwandlungsfeld erreichte, gingen die Gastgeber mit 3:2 in Führung.
Damit war die Entscheidung eigentlich bereits gefallen. Zwar bemühten sich Frank Erwich und Frank Eggenstein noch fast zwei Stunden lang ihre vorteilhaften Endspiele doch noch erfolgreich zu beenden. Dies gelang aber ebensowenig wie Ali Bitalzadeh, der seinen Minusbauern im Leichtfigurenendspiel nicht kompensieren konnte. Somit lautete der Endstand 5:3 für den Aachener SV.
Damit liegt das heimische Team auf Platz 8 der Tabelle, einem Abstiegsplatz. Die Aussichten, diesen zu verlassen, sind nicht besonders gut. Denn dem SK Münster – nächster Gegner am 4. März – gelang mit dem Sieg gegen den Tabellenführer Turm Emsdetten 2 ein wichtiger Punktgewinn im Abstiegskampf. Er weist nun 6 Mannschaftspunkte auf und kann somit selbst bei einem Sieg im März nicht eingeholt, geschweige denn überholt werden. Um die Oberliga nicht sofort wieder verlassen zu müssen, müssen auf jeden Fall noch Punkte gegen den Tabellenletzten SF Gerresheim geholt werden.

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[wpspoiler name=“08.01.2012 Mannschaft vergibt Chance gegen Ligafavoriten Solingen 2″]

08.01.2012

Mannschaft vergibt Chance gegen Ligafavoriten Solingen 2!


Am fünften Spieltag der Oberliga-NRW stand das Spiel gegen den Ligafavoriten SG Solingen 2 auf dem Programm. Vom Papier her sind die Gäste aus der Klingenstadt das stärkste Team der Liga.
Auch wenn kurzfristig ein Solinger Spieler wegen Erkrankung ausfiel und für Erkenschwick dadurch Alexander van Beek ohne Kampf einen vollen Punkt holte, änderte sich an der Ausgangslage nichts. Zu deutlich ist der Gästevorteil insbesondere an den letzten Brettern.
Dennoch konnte Frank Strozewski am achten Brett dank einiger ungenauer Züge seines Gegners, der die Stellung falsch einschätze, eine vorteilhafte Stellung erreichen. Ein Figurenopfer vereinfachte aber die Stellung. Da der gewonnene Mehrbauer dann nicht zu halten war, endete die Partie mit einer Punkteteilung.
Ähnlich verlief die Partie von Guust Homs an Brett fünf. Nach ungenauen Zügen seines Gegners gelang es ihm nicht, seinen Vorteil zu sichern. So war auch hier ein Unentschieden das Ergebnis.
Dann konnten die Gäste in Führung gehen: Frank Erwich hatte am dritten Brett nach einer schwierigen Eröffnung seine Stellungsprobleme nicht lösen können, da er sich zu spät von seinem gewonnenen Bauern trennte. Auch durch das Opfer zweier Figuren konnte er mit seiner Dame kein Dauerschach erzwingen und musste die Partie aufgeben.
Frank Eggenstein gelang es an Brett sieben nicht, seinen Damenflügel zu entwickeln. Nach Materialverlust verlor er dann durch Überschreiten seiner Bedenkzeit.
Doch noch war der Kampf nicht verloren: Christoph Krings hatte eine Figur gewonnen, Thomas Willemze ein ausgeglichenes Endspiel auf dem Brett und Ali Bitalzadeh kämpfte in gedrückter Stellung bei knapper Bedenkzeit. An Brett zwei verflachte die Stellung weiter und Thomas Willemze wollte kein Risiko mehr eingehen. Mit dem Remis lautete die Gästeführung nun 3,5:2,5. Ali Bitalzadeh am ersten Brett konnte zunächst im Zeitnotduell mittels einiger Schachgebote seiner Springen einen Bauern gewinnen. Mit dem letzen Zug vor der Zeitkontrolle führte er aber zum dritten Mal die selbe Stellung herbei, sodass sein Gegner erfolgreich auf Remis reklamieren konnte. Beim Stand von 4:3 musste Christoph Krings an Brett sechs in der letzten Partei des Tages daher auf Gewinn spielen. Er hatte zwischenzeitlich zwar seine Mehrfigur wieder verloren, aber wegen des Mehrbauern ein vorteilhaftes Endspiel Turm / Läufer gegen Dame erreicht. Das wickelte er auch in ein gewonnenes Bauernendspiel ab, sodass das Team erfreut auf ein Unentscheiden im Mannschaftskampf hoffte. Doch dann blickten die Mannschaftskollegen ungläubig auf das Brett. Er hatte einen Blackout und zog seinen König in die Mitte des Brettes anstatt einfach die beiden Bauern am Königsflügel und damit den vollen Punkt zu gewinnen. Nach einem weiteren falschen Königszug war dann sogar die Partie verloren, da sein Gegner nun am Damenflügel ein Bauern zur Dame umwandeln konnte. Die 3:5 Niederlage war besiegelt.
Auch wenn die Konkurrenz noch für das heimische Team spielte und es weiter auf Platz sieben liegt, muss man sich allmählich Sorgen machen. So viele Chancen bekommt man in dieser starken Liga nicht. Wenn man seine Chancen nicht nutzt und nicht punktet, ist der Abstieg die logische Folge. Nun stehen die beiden entscheidenden Spiele gegen die Tabellennachbarn auf dem Programm. Am 5. Februar beim Aachener SV und am 4. März gegen den SK Münster. Dort müssen die Punkte geholt werden, um nicht sofort wieder die Oberliga verlassen zu müssen.

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[wpspoiler name=“04.12.2011 Mannschaft erwischt rabenschwarzen Tag in Porz: 2,5:5,5 Niederlage“]

04.12.2011

Mannschaft erwischt rabenschwarzen Tag in Porz: 2,5:5,5 Niederlage!


Am vierten Spieltag der Oberliga-NRW stand das Auswärtsspiel bei der SG Porz 2 auf dem Programm. Das Team erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor die Begegnung völlig verdient mit 2,5:5,5.
Dabei war die Ausgangslage nicht so eindeutig. Die Gastgeber verzichteten auf Verstärkung aus dem Kader ihrer Zweitligamannschaft und traten mit ihrer Stammbesetzung an. Somit waren die Mannschaften von der Papierform gleichwertig.
Es ging zunächst auch gut los: Frank Strozewski konnte in der Eröffnung neben einer vorteilhaften Stellung zusätzlich einen Bauern gewinnen. Thomas Willemze gewann sogar eine Figur und brachte die Mannschaft schnell mit 1:0 in Führung. Diese Führung baute Frank Strozewski dann auf 2:0 aus. Nachdem sein Gegner zwei Springer für einen Turm verloren hatte, war das Endspiel nicht mehr lange zu halten.
Diese Führung war aber offensichtlich zu einfach. Nahezu der gesamte Rest der Mannschaft erwartete wohl ebenfalls einfache Erfolge und ließ es an der notwendigen Konzentration fehlen. Die eigentlich guten Stellungen wurden in wenigen Züge ruiniert. Schnell war so die Führung dahin und der Kampf für die Gastgeber gewonnen. Hintereinander verloren Ali Bitalzadeh, Alexander van Beek, Guust Homs, Frank Erwich und Christoph Krings. Lediglich Ersatzspieler Max Schawacht ließ sich nicht negativ vom Stammpersonal beeinflussen und hielt seine Stellung immer ausgeglichen. Am Ende hatte er sogar ein vorteilhaftes Turmendspiel erreicht; verzichtete aber auf Gewinnversuche und einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis zum 2,5:5,5 Endstand.
Damit ist die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt angekommen, auch wenn sie mit 3 Punkten zurzeit noch auf Platz 6 der Tabelle steht. In der nächsten Runde am 8. Januar ist allerdings mit dem Absteiger SG Solingen 2 eine Mannschaft zu Gast, die den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga anstrebt und vom Papier das stärkste Team in der Liga stellt. Somit droht dann wirklich ein Abrutschen in die Abstiegsränge.

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[wpspoiler name=“13.11.2011 Wieder gute Chancen ausgelassen: Punkteteilung mit der SG Bochum 2″]

13.11.2011

Wieder gute Chancen ausgelassen: Punkteteilung mit der SG Bochum 2!


In der dritten Runde der Oberliga NRW stand das Duell gegen den Mitaufsteiger SG Bochum 2 auf dem Programm. Die Gäste traten mit einer starken Mannschaft an, waren sie in der Saison bisher doch noch ohne Punktgewinn.
Am ersten Brett kam es bereits zu Ende der Eröffnungsphase zu einem großen Abtausch der Figuren, wonach sich Marc Erwich mit einem Remis zufrieden gab. Den zweiten schnellen halben Punkt steuerte Christoph Krings bei, nachdem auch in seiner Partie die Leichtfiguren vom Brett verschwunden waren.
Danach war es an Frank Erwich die Mannschaft in Führung zu bringen. Von Beginn an war es ihm gelungen, seinen Gegner daran zu hindern seine Figuren zu entwickeln. So gab es schließlich keine Verteidigungszüge mehr. Frank Erwich gewann dann erst Material und kurz darauf den vollen Punkt.
Nach der Zeitkontrolle kamen die Gäste allerdings zum Ausgleich. Frank Eggenstein kam nicht vernünftig aus der Eröffnung. Seine Stellung litt unter Raummangel, der in Zeitnot zum Verlust eines Läufers führte. Die geöffnete gegnerische Stellung bot in der Folge aber keine ausreichenden Angriffsziele, sodass der Materialnachteil entscheidend war.
Auch Alexander van Beek war unzufrieden mit der Eröffnung. Er konnte seine Figuren nicht richtig zur Entfaltung bringen und den Abtausch des meisten Materials nicht verhindern. Damit verflachte die Partie und ein Remis war die Folge.
Das stand am Ende auch bei Frank Strozewski auf dem Formular. Er hatte zwar zunächst eine Qualität gewonnen und den gegnerischen König vielversprechend in die Brettmitte getrieben. Wegen der fehlenden Bedenkzeit fand er vor der Zeitkontrolle dann nicht die Gewinnkombination, sodass sein Gegner den Angriff abwehren konnte. Da er seinen eigenen König nicht ausreichend vor möglichen Angriffen schützen konnte, musste sich Frank Strozewski mit einer Punkteteilung durch eine dreifache Stellungswiederholung begnügen.
Die nächste Chance zu Punkten ließ Thomas Willemze aus. Er hatte ein Turmendspiel erreicht, indem er einen Bauern gewinnen konnte. Allerdings wäre bei dieser Fortsetzung nicht mehr genügend Material auf dem Brett verblieben, um die Partie noch gewinnen zu können. Daher entschied er sich gegen diese Partiefortsetzung. Nun konnte er aber seinen Turm nicht wie gewünscht aktivieren und verlor selbst einen Bauern. Sein Gegner konnte den Vorteil zum vollen Punktgewinn ausbauen.
Abschließend führte Guust Homs seine Partie sicher zum Sieg. In Zeitnot und sehr schwieriger Stellung hatte sein Gegner zwei Bauern eingebüßt. Das war im Doppelturm-Springerendspiel entscheidend.
Die Mannschaft liegt nun mit 3:3 Punkten im Mittelfeld auf Platz 5 der Tabelle. Diesen gilt es im Auswärtsspiel am 4. Dezember bei der SG Porz 2 zu sichern und ein Abrutschen in die Abstiegsränge zu verhindern.

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[wpspoiler name=“09.10.2011 Beste Chancen ausgelassen: Niederlage im 2. Oberligaspiel“]

09.10.2011

Beste Chancen ausgelassen: Niederlage im 2. Oberligaspiel!


In der zweiten Runde der Oberliga NRW war die Manschaft zu Gast bei der Reserve des SV Wattenscheid. Die Gastgeber traten mit einer deutlich stärkeren Mannschaft als zum Saisonauftakt an und waren somit klarer Favorit, zumal beim heimischen Team sowohl Ali Bitalzadeh als auch Alexander van Beek verhindert waren. Dafür war Jimmy van Zutphen eingesprungen.
In seiner Partie ereignete sich wenig. Nach Abtausch der meisten Figuren war der Remisschluss die logische Folge. Frank Eggenstein hatte eine aussichtsreiche Position erreicht, allerdings wieder viel Bedenkzeit verbraucht. Da die Partien an den Spitzenbrettern und von Christoph Krings sehr vielversprechend aussahen, war auch er mit einer Punkteteilung zufrieden.
Dann lief es aber nicht mehr wie geplant. Christoph Krings verpasste nach einem aussichtsreichen Figurenopfer die gewinnbringende Fortsetzung. Der Materialnachteil entschied daher die Partie zu Gunsten der Gastgeber. Frank Strozewski hatte seine Stellung bereits in der Eröffnung zu weit geöffnet. Mit knapper Bedenkzeit wollte er seine Figuren im Mittelspiel aktivieren und löste die schützende Bauerkette auf. Das ermöglichte dem Gegner aber entscheidend in die Stellung einzudringen. Die Wattenscheider lagen danach mit 3:1 in Führung. Aber noch war das heimische Team optimistisch, zumal Frank Erwich seinen Freibauern gewinnbringend aktivieren konnte und auf 2:3 verkürzte.
Wie schon in der ersten Runde verzichtete Guust Homs auf eine riskante Fortsetzung und gab sich mit einem Remis zufrieden, da auch er von Erfolgen an den Spitzenbrettern ausging. Damit wäre der zweite Saisonsieg noch Realität geworden. Doch es lief einfach nichts zusammen. Marc Erwich verbrauchte am 1. Brett sehr viel Bedenkzeit. So war er bemüht mit einigen Turmschachs Züge auszuführen, die durch die Bonuszeit ein kleines Zeitpolster bringen sollten. Dabei übersah er allerdings eine dreifache Stellungswiederholung. Sein Gegner konnte so mit einem Remisantrag einen halben Punkt retten. Noch war ein Unentschieden möglich. Aber in der letzten Partie des Tages konnte Thomas Willemze seinen Mehrbauern nicht zur Umwandlung führen. Nach fast sieben Stunden Spielzeit konnte dann sein Gegner im Damenendspiel ein Dauerschach herbeiführen. Damit war der Kampf knapp mit 3,5:4,5 verloren.
Die Mannschaft liegt nun mit 2:2 Punkten im Mittelfeld. Damit sich das nicht ändert, sollte in der nächsten Begegnung am 13.11. gegen die SG Bochum 2 zuhause gepunktet werden.

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[wpspoiler name=“18.09.2011 Gelungener Saisonstart in der Oberliga NRW“]

18.09.2011

Gelungener Saisonstart in der Oberliga NRW!


Mit einem klaren Sieg ist die Mannschaft in ihre erste Oberligasaison gestartet. Gegen den PSV Duisburg gab es einen ungefährdeten 5:3 Erfolg.
Die Gäste waren in Bestbesetzung angetreten, während das heimische Team auf Frank Eggenstein verzichten musste, der von Max Schawacht vertreten wurde. Darüber hinaus fehlte Thomas Willemze, der als Coach der Holländischen Jugend bei der EM in Bulgarien im Einsatz ist. Der Saisonplanung entsprechend spielte daher Ali Bitalzadeh.
Nach drei Stunden Spielzeit zeichnete sich ab, dass an den vorderen Brettern vorteilhafte Stellungen erspielt waren. So konnte Guust Homs an Brett fünf auf eine riskante Fortsetzung verzichten und sich mit der Punkteteilung begnügen. Christoph Krings brachte dann die Mannschaft mit seinem Sieg in Führung. Durch ein Bauern und später durch ein Turmopfer konnte er die Stellung des Gegners entscheidend öffnen.
Zur ersten Zeitkontrolle fiel dann bereits die Entscheidung. Am ersten Brett konnte Marc Erwich die passive Verteidigung seines Gegners zum Einbruch in die Stellung nutzen. Ali Bitalzadeh an Brett zwei und Alexander van Beek an Brett vier hatten ihre Stellungen Zug um Zug verbessert. Gegen ihren Königsangriff gab es dann keine Verteidigung mehr.
Mit dem 4,5 : 0,5 Zwischenstand waren somit die beiden ersten Mannschaftspunkte gewonnen. So spielte es keine Rolle mehr, dass Frank Erwich in schwieriger Stellung und bei knapper Bedenkzeit erste mehrere Bauern und schließlich die Partie verlor. Max Schawacht spielte bei seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft zu passiv. Nachdem er es versäumt hatte am Damenflügel die Stellung zu öffnen und seine Figuren zu aktivieren, konnte sein Gegner die Königsstellung sprengen und nach Figurengewinn den vollen Punkt ernten. Abschließend einigte sich Frank Strozewski mit seinem Gegner auf ein Remis. Nachdem er Vorteile aus der Eröffnung nicht realisiert hatte, verteidigte er im Endspiel den halben Punkt.
Nach dem gelungenen Start steht für die Mannschaft am 9. Oktober das Gastspiel bei der Bundesligareserve des SV Wattenscheid auf dem Programm. Hier wird viel davon abhängen mit welcher Besetzung die Gastgeber antreten werden.

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