II. Mannschaft 2010/11

In der Saison 2010/11 spielt die II. Mannschaft in der Bezirksliga der Spielgemeinschaft Herne/Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

17.4.2011: Erkenschwick II – Sodingen III 4,0 – 4,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Am Sonntag ging es nur noch um die goldene Ananas, da Drewer und RSG II bereits vor der letzten Runde als Aufsteiger feststanden. In Anbetracht des schönen Wetters ging der Kampf 4 : 4 aus und die unerschrockenen Zocker (Kai Müller-Kreth, Frank Kowalczyk, Thomas Sikorski und Lisa Kähmann (alle Sodingen) sowie Jürgen Linke, Stefan Heuver, Max Schawacht, Dirk Broksch und Franz Schulze Bisping) spieklten ein Blitzturnier. Jürgen Linke gewann überzeugend mit 7 Punkten aus 8 Partien.
In der nächsten Saison wird es für uns schwerer werden, den Aufstieg zu packen, da Haltern, RE-Süd und Unser Fritz aus der Verbandsklasse abgestiegen sind.

27.3.2011: Aus, vorbei, vergeben – RSG Läufer/Ost II – Erkenschwick II 4,0 – 4,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Heute war unsere letzte Chance, auf den zweiten Platz der Bezirksliga vorzustoßen und den Aufstieg in die Verbandsklasse zu schaffen. Von der Aufstellung her schien es vergleichsweise leicht zu sein, trat doch die RSG mit drei Ersatzleuten aus der 3. Mannschaft an. Von den oberen Brettern war nur Jan Rolf (mit 8 aus 8 der Punktehamster schlechthin) dabei.
Nach 75 Minuten gab Alexander Multhaup gegen mich auf. Der Springer auf a7 war gefangen. Aber nur eine Viertelstunde später übersah Martin Stratmann an Brett 8 einen Doppelangriff von Karl-Heinz Bleich 1-1. Peter Broszeit nutzte den passiven Aufbau von Marco Kamper aus 2-1. Aber Elmar Hillenbrand konterte mit einem Sieg gegen Martin Stötzel an Brett 6 2-2. Trotzdem sah es für uns um 17:15 noch ganz erfreulich aus. Jürgen Linke hatte gegen Walter Breuckmann eine Qualität gewonnen und stand auf Gewinn. Stefan Heuver hatte einen Figureneinsteller von Daniel Schedlbauer ausgenutzt. Marcel Strohmann stand gegen Roman Pientka ausgeglichen und Marc Strohmann hatte gegen Jan Rolf die Übersicht behalten und seine verdächtige Stellung konsolidiert. Mein Tip lag zu diesem Zeitpunkt bei einem 5:3 für uns.
Nach dem Figureneinsteller spielte Daniel Schedlbauer unter seiner Stärke weiter und Stefan Heuver setzte ihm die Mattpistole auf die Brust 3:2. Dafür verlor Jürgen den Durchblick und machte entnervt remis 3,5-2,5. In beiderseitiger Zeitnot lieferten sich Jan Rolf und Marc Strohmann ein Blitzdrama. Beide hatte nicht gestrichelt und mitgeschrieben. Irgendwann deutlich nach dem 40. Zug (mit ca. 20 Sekunden auf jeder Uhr – keiner der beiden Spieler war sich sicher, daß er schon die vierzig Züge geschafft hatte) ergab sich folgende Stellung, in der Marc auf Gewinn steht. Nach einer durchwachsenen Saison wollte Marc den ganzen Punkt.
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[Event „BL RSG II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2011.03.27“]
[Round „8“]
[White „Strohmann, Marc“]
[Black „Rolf, Jan“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „25“]
[SetUp „1“]
[FEN „8/8/2bP4/1p2k1K1/p7/3R3P/P7/8 b – – 0 1“]
1… Ke4 2. Rg3 (2. d7! und der Vorhang fällt) 2… Ke5 3. Rd3 Ke4 4. Rg3 Bd7 5. a3 Ke5 6. h4 Kxd6 7.
Rd3+ Ke7 8. Rxd7+? Kxd7 9. h5 b4 10. axb4? a3 11. h6 a2 12. h7 a1=Q 13. Kh6 Qh8
0-1
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Es war um so ärgerlicher, da ohne das Qualitätsrückopfer Marc deutlich besser steht und ein Remis den Sieg sichergestellt hätte. Marcel Strohmann versuchte zwar noch, seine ausgeglichene Stellung auf Gewinn zu spielen, aber um 19 Uhr mußte er die Fruchtlosigkeit seiner Bemühungen einsehen und das Unentschieden akzeptieren. Damit sind wir heute an unserer großen Chance vorbeigestolpert. Glückwunsch an die Mannschaft der RSG II, die sich damit zumindestens den 2. Platz gesichert hat.
Da Waltrop jetzt von den Brettpunkten mit uns gleich gezogen hat, entscheidet sich in der Schlußrunde in den Kämpfen Waltrop – Datteln bzw. Erkenschwick II – Sodingen III, welche Ostvest-Mannschaft auf dem dritten Platz landet.
In seinem Bemühen, den verlorenen Bauern zurück zu gewinnen, übersieht Alexander den Springerfang.
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[Event „BL RSG II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2011.03.27“]
[Round „8“]
[White „Multhaup, Alexander“]
[Black „Schulze Bisping, Franz“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „12“]
[SetUp „1“]
[FEN „5k2/pp3ppp/4p3/8/1PN5/P1n5/5PPP/6K1 w – – 0 1“]
1. Nd6 (1. Na5 b5) 1… b5 2. Kf1 Ke7 3. Nc8+ Kd7 4. Nxa7 Kc7 5. Ke1 Kb7 6. Kd2
Ne4+ 0-1 (7. Kd3 Nd6)
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23.1.2011: Erkenschwick II – Castrop-Rauxel III 6,0 – 2,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Bedenkt man die drei kampflosen Siege, haben wir heute nicht all zu viel geleistet. Auch wenn das Ergebnis von einem glatten Sieg kündet, hatte ich als Mannschaftsführer einige Nöte auszustehen. Peter, Marcel und Stefan hatten auf dem Ramada-Cup in Köln-Brühl mitgespielt (Partie-Ende gegen 13 Uhr) und waren nicht um 14 Uhr im Spielsaal. In dieser Hinsicht waren die drei kampflosen Siege an Brett 4, 5 und 7 schon ein Trost für uns. Meine Partie entwickelte sich positiv, da mein Gegner einen Bauern ohne Kompensation verlor. Allerdings tickte die Uhr weiter und unsere Strategen waren immer noch nicht da. Erst kurz vor Ablauf der Karenzzeit saßen sie am Brett und damit waren unsere Chancen auf einen Sieg deutlich gestiegen.Ich ließ es in meiner Partie an der nötigen Aufmerksamkeit fehlen und musste einen Läufer opfern, um meine Dame zu retten. Die drei Bauern waren allerdings keine Kompensation, da die weißen Schwerfiguren ideal zum Angriff auf meinen König aufgestellt waren. Mein Gegner ließ zwar einige bessere Angriffsfortsetzungen aus, aber um 16:20 musste ich den hoffnungslosen Kampf aufgeben. Allerdings hatte Peter gegen Uwe Zielinski gewonnen, so daß wir 4 : 1 führten. René Kosches Partie endete um 16:30 remis, so daß der Sieg feststand. Nur die Partien Marcel gegen Hartmut Tenschert sowie Stefan gegen Kiefer liefen noch. Marcel hatte frühzeitig auf d4 einen Bauern eingesackt, allerdings hatte Weiß Dame und Turm am Königsflügel zum Angriff stehen. Sein Verteidigungszug Th8 hatte dem Gegend Remischancen gelassen, allerdings wurden die Damen getauscht. Der weiße Springer und ein Turm waren am Königsflügel abgeklemmt, so daß die schwarzen Freibauern die Partie entschieden 5,5 – 1,5. In dieser Situation bot Stefans Gegner Remis an, daß sofort akzeptiert wurde. So war der Endstand 6,0 – 2,0.
Im nächsten Kampf geht es gegen die RSG II um die Wurst bzw. den 2. Platz.
Für Marcel läuft es im Augenblick wieder rund. In Brühl erzielte er 3,5 Punkte aus 5 Partien und auch heute hat er wieder gut gespielt. Er hatte in der Erröffnung frühzeitig einen Bauern gewonnen und seine Figuren gut postiert. Die einzige Chance von Weiß beruht auf einem Angriff am Königsflügel.
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[Event „BL Erkenschwick II – Castrop III“]
[Site „?“]
[Date „2011.03.06“]
[Round „7“]
[White „Tenschert“]
[Black „Strohmann, Marcel“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „30“]
[SetUp „1“]
[FEN „5r2/ppr1ppkp/2qp2p1/2n5/8/P1P1QN1P/1P3PP1/1R1R2K1 w – – 0 1“]
25. Rd4 e5 26. Rh4 Rh8 (viel stärker war 26… f6 27. Rd1 d5 28. Qh6+ Kg8 ) 27. Qh6+ Kg8 28. Ng5? (besser 28 Td1 und der Turm h8 spielt nicht mit) f6 29. Nf3 Qd5 30. b4 Na4 31. b5 Nxc3 32. Re1 e4 33.
Nh2 Qxb5 34. Ng4 Qg5 35. f4 Qxh6 36. Nxh6+ Kg7 37. g4 d5 38. Re3 d4 39. Rg3
Ne2+ 0-1
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13.2.2011: Datteln – Erkenschwick II 4,5 – 3,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Heute lief es nicht rund. Stefan Heuver fehlte und wir brauchten zwei Ersatzspieler. Dinar Abulhanov und Bernd Wallmeyer hatten zugesagt. Allerdings wurde Bernd am Wochenende krank und es gelang mir nicht, noch am Sonntagvormittag einen weiteren Ersatz aus der 3. Mannschaft zu finden. So fuhren wir nur zu siebt nach Datteln. Angesichts der Tabellensituation schien dies auch mit sieben Spielern eine lösbare Aufgabe zu sein. Aber die Dattelner lieferten uns einen harten Kampf.
Jürgen Linke konnte als erster seine Partie gegen Marian Tost gewinnen 1-1. 10 Minuten später gab Jan Bialas mit einem Turm weniger gegen Dinar Abulhanov auf 2-1. Bis dahin lief alles nach Plan, aber dann kam unsere Schwächephase. Um 17:20 mußte Marc Strohmann angesichts der Alternative Matt oder Damenverlust gegen Peter Becker die Waffen strecken 2-2. Marcel Strohmann war gegen Dirk Dechering in eine schlechte Stellung geraten und mußte um 17:30 aufgeben 2 -3. Martin Stötzel gelang es nicht, den extravaganten Aufbau von Karl-Heinz Aust zu widerlegen. Seine Stellung machte ab dem 15. Zug keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Da Aust aber nicht die beste Fortsetzung fand, konnte Martin ausgleichen und in ein ausgeglichenes Endspiel abwickeln 2,5-3,5. Auch Peter Broszeit war gegen Jaroslav Madalinski zu optimistisch in das Mittelspiel gegangen. Sein König auf c5 geriet ins Kreuzfeuer der weißen Türme und Peter mußte eine Qualität geben, um nicht mattgesetzt zu werden. Jaroslav realisierte seinen Materialvorteil sicher und um 17:45 gab Peter auf. Unsere Niederlage war damit besiegelt 2,5-4,5. Ich hatte gegen Alfred Neumann eine strategische Druckstellung erzielt und konnte meinen Positionsvorteil in einen siegbringenden Materialvorteil umsetzen. Um 18:30 war der Kampf zu Ende und mit dem 3,5-4,5 hatten unsere Aufstiegshoffnungen einen derben Dämpfer erhalten.
Wir haben zwar den 3. Paltz halten können, da Waltrop ebenfalls gegen Drewer 2,5 – 5,5 verloren hatte, aber der Abstand auf Drewer und RSG II ist auf 4 bzw. 3 Mannschaftspunkte angewachsen, abgesehen von der schlechteren Brettpunktzahl.
Jürgen hatte seinen Sizilianer konsequent vorgetragen, so daß Weiß zum 20. Zug schon schlechter stand. Angesichts der Drohung Lg5 wäre 20. T2d1 bzw. 20.Te1 die beste Fortsetzung gewesen. Aber Weiß wählte eine Medizin, die schlimmer ist als die Krankheit.
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[Event „BL Datteln – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2011.02.13“]
[Round „6“]
[White „Tost, Marian“]
[Black „Linke, Jürgen“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „10“]
[SetUp „1“]
[FEN „2r2rk1/1bq1bpp1/p6p/1p1np3/8/1NPQ1P2/PP1RBBPP/5RK1 w – – 0 1“]
1. Rfd1 Bg5 2. Bc5 Rfd8 3. Rc2 Nf4 4. Bd6 Qb6+ 5. Bc5 Rxd3 0-1
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Schwarz ist strategisch überspielt und kann nur noch hoffen, mit 39 … f5 durch einem Angriff auf den weißen König Gegenspiel zu erhalten. Doch 40. f4 zerstört alle schwarzen Hoffnungen. Eine passive Verteidigung mit 40 … Dd8 führt nach Sc6 nebst Se5 zu einer hoffnungslosen Stellung. So bleibt also nur das Springeropfer.
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[Event „BL Datteln – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2011.02.13“]
[Round „6“]
[White „Schulze Bisping, Franz“]
[Black „Neumann, Alfred“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „30“]
[SetUp „1“]
[FEN „5rk1/5pp1/4n2n/N1Pp2q1/3P2Pp/3QP2P/1R3P2/5N1K b – – 0 1“]
1… f5 2. f4 Nxf4 3. exf4 Qxf4 4. g5 Qxg5 5. Qf3 f4 6. Nc6 Nf5 7. Rg2! (die Pointe, die den Damentausch ermöglicht und den Bauern d5 gewinnt) Ng3+ 8.
Nxg3 fxg3 9. Qxd5+ Qxd5 10. Ne7+ Kh7 11. Nxd5 Rf1+ (mit Remisangebot) 12. Rg1 Rf2 13. Rd1 Rc2 14.
Ne3 Rc3 15. Ng4 g5 16. d5 (nach weiteren 10 Zügen) 1-0
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23.1.2011: Erkenschwick II – Waltrop 5,5 – 2,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Heute ging es beim direkten Nachbarn aus dem Ostvest wieder um die Wurst. Beide Mannschaften wollten ihren Platz in der Tabelle festigen und beide spielten mit Ersatz, kurioserweise fehlten sowohl bei Waltrop als auch bei uns Brett 5.
Der Auftakt verlief für uns nicht so prickelnd. Die beiden Strohmänner standen relativ schlecht und so war nicht klar, woher die Punkte für den Sieg kommen sollten. Und um 15:45 lagen wir auch schon mit0 – 1zurück. Marc Strohmann hatte gegen Rolf Breidenbachs Colle-Aufbau gepatzt und eine Figur verloren. An Brett 2 hatte Marcel Srohmann im 10. Zug eine Qualität eingestellt und mußte um den Ausgleich kämpfen. Eine halbe Stunde später stand es 1 – 2, denn die Partien an Brett 3 und 7 waren Remis ausgegangen. Während Peters Partie gegen Martin Drewes immer im Remisbereich war, hatte Hans es nicht geschafft, seine bessere Stellung in einen Sieg umzumünzen. An den anderen Brettern hatte sich Armin Gasper an Brett 8 gegen Wilfried Krolik einen Mehrbauern erwirtschaftet, ich hatte an Brett 4 gegen Christoph Sehrbrock eine sehr angenehme Stellung mit großem Raumvorteil aufgebaut und und Marcels Hoffnungen auf ein Unentschieden waren deutlich gestiegen. Aber bis 17: 45 passierte nichts.
Mit Stefans Sieg an Brett 6 gegen Andreas Winterberg kippte der Kampf. In einer leicht unklaren Stellung hatte Andreas Winterberg einen Turm eingestellt und da ließ sich Stefan trotz hoher Zeitnot nicht mehr die Butter vom Brot nehmen 2 – 2. Fünf Minuten später gab auch Wilfried Krolik gegen Armin Gasper auf 3 -2. Nach dem Bauernverlust hatte er nicht mehr ins Spiel gefunden und war in einer Stellung gelandet, in der er entscheidenden Materialverlust nicht mehr abwehren konnte. An Brett 5 hatte Martin Stötzel alle Angriffsversuche von Marco Harde pariert und die Partie endete durch ein Dauerschach remis 3,5 – 2,5. Zum ersten Mal waren wir in Führung gegangen.
Ich stand zwar gegen Christoph Sehrbrock nach dem Übergang ins Endspiel deutlich besser, aber Schwarz hatte noch kleine Remischancen. Marius Eckert an Brett 2 hatte ein Remisangebot von Marcel abgelehnt und versuchte noch, die Partie zu gewinnen. Dies führte allerdings zu einem Eigentor, da Marcel seinen Läufer opferte und so die Partie noch gewann 4,5 – 3,5. Fast zeitgleich gab mein Gegner auf 5,5 – 2,5.
Mit diesem Sieg haben wir unser Brettpunktekonto wieder auffüllen und uns auf den 3. Platz vorschieben können. In der nächsten Runde müssen wir gegen Datteln spielen, während der Tabellenführer SG Drewer in Waltrop antreten muss.
Es folgen vier Partiefragmente und Armins Sieg gegen Wilfried Krolik.
Nach einer Zugumstellung im 10. Zug verliert Wilfried sofort einen Bauern. Im 18. Zug verpaßt er dann die letzte Chance, seinen Lc8 mit 18 … Ld7 ins Spiel zu bringen, und geht chancenlos unter.
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[Event „BL Erkenschwick II – Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2011.01.23“]
[Round „5“]
[White „Gasper, Armin“]
[Black „Krolik, Wilfried“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „53“]
[ECO „D60“]
1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nf6 4. Bg5 Be7 5. e3 Nbd7 6. Bd3 O-O 7. Nf3 c5 8. O-O
cxd4 9. Nxd4 Ne5 10. cxd5 Nxd5 11. Bxe7 Nxe7 12. Bxh7+ Kxh7 13. Qh5+ Kg8 14.
Qxe5 Ng6 15. Qe4 f5 16. Qc2 Rf7 17. Rad1 Qf6 18. Ncb5 Qe5 19. Nc3 (19. Qb3 Bd7
20. a4) 19… a6 20. Nf3 Qf6 21. Rd6 Ne7 22. Rfd1 b5 23. Rb6 (23. Qb3) 23… Rf8 24. Rdd6 Ra7 25. Nd4 Kf7 $2 26. Qb3 Kg6 27. Nxe6 1-0
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Andreas Winterbergs einzige Gewinnchance besteht im 25. Zug darin, den weißen Lc4 zu schlagen und mit 26 … Le4 die Qualität zu gewinnen. Im folgenden kann Andreas zwar einige Drohungen aufstellen, die aber nicht durchschlagen.
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[Event „BL Erkenschwick II – Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2011.01.23“]
[Round „5“]
[White „Heuver, Stefan“]
[Black „Winterberg, Andreas“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „31“]
[SetUp „1“]
[FEN „3r2k1/1bp1rpp1/pp1q3p/n7/P1pP1N2/3BP2P/Q1R2PP1/1R4K1 w – – 0 1“]
25. Bxc4 g5 (25… Nxc4 $1 26. Qxc4 Be4 mit Qualitätsgewinn) 26. Nd3 c5
$2 27. dxc5 Qc6 28. Ne1 Nxc4 29. Qxc4 $14 Re4 30. Qc3 b5 31. axb5 axb5 32. Rcb2 Rc4 33. Qa5 Rxc5 $2 (33… Qd5
34. Rxb5 Ra8 35. c6 Qxc6 36. Qd2 Bc8) 34. Qxd8+ Kg7 35. Qd4+ f6 36. Rd1 Kg6 37.
f3 Rc1 38. Rbd2 Rc4 39. Qd3+ Kg7 40. Qd7+ 1-0
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In der Stellung erkennt man, dass die weiße Partieanlage gescheitert ist, da der weiße La2 eingeschlossen bleibt. Allerdings erkennt Hans nicht, daß er nach dem Turmtausch die 7. Reihe nicht verteidigen muß, sondern mit 28 … dxe4 bzw. 30 … dxe4 seinen d-Bauern erfolgreich in Szene setzen kann.
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[Event „BL Erkenschwick II – Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2011.01.23“]
[Round „5“]
[White „Odenwald, Andreas“]
[Black „Truszkowski, Hans“]
[Result „1/2-1/2“]
[PlyCount „20“]
[SetUp „1“]
[FEN „r4rk1/p1q2p1p/3bn1pP/1p2p3/2ppP1Q1/PP1P2P1/B1P2P2/R1B2RK1 b – – 0 1“]
21… cxd3 22. cxd3 b4 23. axb4 Bxb4 24. Bg5 Nxg5 25. Qxg5 f5 26. Rac1 Qd8 27.
Qxd8 Raxd8 28. Rc7 Rc8 (28… fxe4 29. dxe4 Rf7 30. Rfc1 Rxc7 31. Rxc7 d3 $19)
29. Rfc1 Rxc7 30. Rxc7 Rf7 (30… fxe4 31. dxe4 Rd8) 31. Rc8+ 1/2-1/2
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In dieser Stellung hat Weiß schon leichten Vorteil. Mit 39 .. h5 stellt Marius die Partie direkt ein, allerdings wählt auch Marcel nicht die stärkste Fortsetzung.

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[Event „BL Erkenschwick II – Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2011.01.23“]
[Round „5“]
[White „Strohmann, Marcel“]
[Black „Eckert, Marius“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „25“]
[SetUp „1“]
[FEN „8/1p5p/1p1k1Kp1/8/1P2bPB1/6PP/8/8 w – – 0 1“]
39. f5 h5 $2 40. Kxg6 $2 (40. fxg6! hxg4 41. h4 )
40… hxg4 41. hxg4 Ke5 42. Kf7 Bf3 43. Ke7 Bxg4 44. f6 Bh5 45. f7 Bxf7 46.
Kxf7 Kf5 47. Ke7 Kg4 48. Kd7 Kxg3 49. Kc7 Kf4 50. Kxb7 Ke5 51. Kxb6 1-0
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Ich hatte kurz vor der Zeitkontrolle im 37. Zug b5 gespielt, um einen Freibauern auf der a-Linie zu bilden. Nach dem Turmtausch sollte dies zum Sieg ausreichen, da der Lc8 nicht richtig ins Spiel gebracht werden kann. Allerdings spielen beide Seiten nicht sehr präzise. Mit 43 … h5 und 44 … g5 verschenkt Schwarz zwei Tempi, besser wäre es, den König ins Zentrum zu bringen. Das weiße 48. e5+ sieht zwar schön aus, ist aber nicht so effektiv wie 48. a7 Lb7 49. e5+ oder 48. g3, was vergleichsweise mühelos gewinnt. Nach 50. Lxa6 hat Weiß das Problem, daß er weiteren Bauernabtausch vermeiden muß, um nicht auf dem Randbauern und dem falschen Läufer sitzen zu bleiben. Deshalb ist 54. g3 notwendig. Falls Schwarz nach f5-f4 auf g3 tauscht, hat Weiß einen g-Bauern und gewinnt mit dem Läufer. Stärker als 52. Ld3 ist 52. Kd6, was ebenfalls einfacher gewinnt.
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[Event „BL Erkenschwick II – Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2011.01.23“]
[Round „5“]
[White „Schulze Bisping, Franz“]
[Black „Sehrbrock, Christoph“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „41“]
[SetUp „1“]
[FEN „2r1r1kb/1p2pp1p/pB1pb1p1/P7/1PP1P3/5P2/2R1B1PP/2R2K2 w – – 0 1“]
37. b5 axb5 38. cxb5 Bb2 39. Rxc8 Rxc8 40. Rxc8+ Bxc8 41. a6 bxa6 42. bxa6 Kg7
43. Bb5 h5 44. Ke2 g5 45. Kd3 Kf6 46. Bd4+ Bxd4 47. Kxd4 e6 48. e5+ (48. g3 Ke7
49. f4 gxf4 50. gxf4) 48… dxe5+ 49. Kc5 Bxa6 50. Bxa6
g4 51. fxg4 hxg4 52. Bd3 (52. Kd6 Kf5
53. Ke7 f6 54. g3 e4 55. Kd6 e5 56. Kd5) 52… Kg5
53. g3 f5 54. Bc4 e4 (54… f4 55. Bxe6 f3 56. Bc4 Kf5 57.
Kd5 $18) 55. Bxe6 f4 $2 (55… Kf6 56. Bc4 Ke5 57. Be2 e3 58. Kc4 Ke4 59. Kc3
f4 60. Bxg4) 56. Kd4 e3 57. Kd3 1-0
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12.12.2010: Constantin Herne – Erkenschwick II 3,0 – 5,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Heute dachten wir, es mit einem leichten Gegner zu tun zu haben. Das Ergebnis täuscht allerdings über den tatsächlichen Verlauf des Kampfes hinweg. Es begann damit, daß um 14 Uhr nur Martin Stötzel, Stefan Heuver und ich im Spiellokal anwesend waren. Denn von den anderen hatte keiner in meine Mail geschaut („AWO-Zentrum, Kronenstraße 6“) und sie waren deshalb zunächst zum Haus Voss gefahren. So begann der Kampf mit 14 Minuten Verspätung.
Als erster verlor Günter Strozewski, der nach einem gegnerischen Springerofer seinen König in der Mitte beließ und zur Strafe von Tomas Krenz im 24. Zug mattgesetzt wurde 0 -1. 20 Minuten später hatte Peter gegen Ferdinand Kühler nach dessen Figureneinsteller gewonnen 1 – 1. Dinar Abulhanov verdarb seine schöne Stellung gegen den aufstrebenden Andreas Przystaw und stellte zunächst Bauer und Qualität und dann später auch die Partie ein 1 – 2. Und es kam noch dicker. Martin Stötzel stand zwischenzeitlich überlegen und verpatzte seine Partie gegen Bernd Thiel – 1 – 3 um 16:50 Uhr. Ich stand zwar gegen Heinz Behre auf Gewinn, aber woher die dann noch fehlenden 2,5 Punkte zum Sieg herkommen sollten, war nicht klar. Eine Viertelstunde später hatte Marcel Strohmann gegen Joachim Talarski gewonnen, der das Turmendspiel (ebenso wie Marcel vorher) mißhandelt hatte 2- 3. 5 Minuten später gab auch Heinz Behre nach einem Turmverlust seine hoffnungslose Stellung auf 3 – 3.
Nun liefen noch Stefans Partie gegen Michael Ponto sowie an Brett 1 Marc Strohmann gegen Willi Weihs. Mehr als ein Punkt schien für uns nicht drin zu sein. Aber dann geschah das Unerwartete. Stefan war wie üblich in Zeitnot (noch ca. 2 Minuten für 5 Züge), während sein Gegner noch 5 Minuten hatte. Ausgerechnet Stefan gewann im 39. Zug durch Zeitüberschreitung (mit ca. 30 Sekunden Bedenkzeit auf der Uhr) eine ausgeglichene Stellung 4 – 3. Marc hatte gegen Willi Weihs in einer ausgeglichenen Stellung weitergekämpft und ihm einen Bauern abgeluchst, den er letztendlich im Turmendspiel realisieren konnte 5 – 3. Damit war gegen 18:30 Uhr der Mannschaftskampf zu Ende und ein glücklicher Sieg gelandet.
In der nächsten Runde geht es gegen Waltrop, die heute Altstadt II mit 6 -2 deklassierten.
Hier noch einige Partien. Zunächst Günters unnötiger Verlust gegen Tomas Krenz. Mit 17 … Kg7 18 exf6 Lxf6 hätt er noch mitspielen können, während 17 … Ke8 direkt in den Orkus führt. Auch nach 22 … Kc6 gewinnt Weiß im Mattangriff mit 23 Dd4 (droht Lf3+ ) d5 24 exd6 cxd6 25 c4 und der schwarze König kann den weißen Figuren nicht entkommen.
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[Event „BL Constantin – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.12.12“]
[Round „4“]
[White „Krenz, Thomas“]
[Black „Strozewski, Günter“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „45“]
[ECO „A47“]
1. d4 Nf6 2. Nf3 e6 3. Bg5 b6 4. e3 Bb7 5. Bd3 h6 6. Bh4 Be7 7. Nbd2 Nc6 8. O-O
Nb4 9. Be2 g5 10. Bg3 Ne4 11. c3 Nxg3 12. fxg3 Nd5 13. Nc4 b5 14. e4 Nf6 15.
Nce5 a6 16. Nxf7 Kxf7 17. e5 Ke8 (17… Kg7 18. exf6+ Bxf6) 18. exf6 Bxf6 19.
Ne5 Bxe5 20. Bh5+ Ke7 21. Rf7+ Kd6 22. dxe5+ Kxe5 (22… Kc6 23. Qd4 d5 24.
exd6 cxd6 25. c4) 23. Qd4# 1-0
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Peters Partie zeigt einmal mehr, daß man immer aufmerksam sein muß. Nachdem Ferdinand Kühler den direkten Angriff abgewehrt hat, stellt er einzügig eine Figur ein. Nur mit 16 … Tad8 konnte Schwarz ausgleichen, während er nach 16 … Lh7? von 17 Td7! erwischt wird.
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[Event „BL Constantin – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.12.12“]
[Round „4“]
[White „Broszeit, Peter“]
[Black „Kühler, Ferdinand“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „33“]
[ECO „C44“]
1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. c3 dxc3 5. Bc4 h6 6. O-O d6 7. Nxc3 Nf6 8.
Bf4 Be7 9. e5 dxe5 10. Nxe5 Nxe5 11. Bxe5 c6 12. Qf3 O-O 13. Rad1 Qa5 14. Qg3
Bf5 15. Rfe1 Rfe8 16. Bb3 Bg6 $2 (16… Bh7 17. Rd7) 17. Qxg6 1-0
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Meine Partie gegen Heinz Behre verlief ähnlich wie meine Partie gegen Willi Weihs aus dem letzten Jahr Kampf vom 7.2.2010. Weiß blieb bei der Stonewall-Formation f4-e3-d4-c3 auf seinem schlechten Läufer sitzen und verlor wegen der schwarzen Kontrolle über die weißen Felder. In dieser Stellung hatte Weiß zuletzt 23. Dd3 gezogen und Damentausch angeboten. Aber nach 23 … c4 verzichtete er schweren Herzens darauf, da nach dem Tausch der Springer f3 auf e1 schlecht steht. Allerdings konnte Weiß sich mit Damen auch kein Gegenspiel sichern.
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[Event „BL Constantin – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.12.12“]
[Round „4“]
[White „Behre, Heinz“]
[Black „Schulze Bisping, Franz“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „37“]
[SetUp „1“]
[FEN „5r2/p1r1bkp1/1p1pp2p/2pn1p2/3PqP2/2PQPN2/PP4PP/2BR1RK1 b – – 0 1“]
23… c4 24. Qd2 b5 25. Qf2 Kg8 26. a3 a5 27. h4 Rb8 28. Bd2 Nf6 29. Nh2 Qc2
30. Qf3 Ne4 31. Be1 Qxb2 32. g4 d5 33. gxf5 exf5 34. Qh5 Rf8 35. Nf3 b4 36.
axb4 axb4 37. Ne5 bxc3 38. Qg6 Bf6 39. Bxc3 Qxc3 40. Rf3 Qb3 41. Qxf5 Qxd1+ 0-1
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14.11.2010: Erkenschwick II – Drewer 54 3,5 – 4,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Wie üblich konnten wir auch gegen Drewer nur mit unserer Stammsieben antreten. Für beide Mannschaften ging es darum, den Platz an der Sonne zu behaupten und durch einen Sieg vielleicht eine Vorentscheidung in Sachen Aufstieg herbeizuführen.
Als erster beendete Jürgen Linke seine Partie gegen Ulrich Arnold mit einem Remis, da nach Abtausch des letzten Läufers eine ausgeglichene Stellung ohne Gewinnchancen entstanden war. Fast zeitgleich gewann ich gegen Wilfried Uhlich, der sich verrechnet hatte und in einem chancenlosen Endspiel gelandet war. Ebenfalls Remis endete Martin Stötzels Partie gegen Ulrich Riegermann, in der keine Seite begründete Gewinnversuche unternehmen konnte. 2 – 1 Allerdings stand Peter Broszeit nach einem Bauern- und Rochadeverlust gegen Irene Thesing auf verlorenem Posten (hatte allerdings nach eigenem Bekunden das Aufgeben vergessen). Marc Strohmann mußte sich am ersten Brett gegen Volker Mittmanns unkonventionellen Seitenweg in der Aljechinverteidigung verteidigen. Dirk Broksch stand am achten Brett gegen Sebastian Mittmann optisch gut, aber vergaß beim Angriffsspiel seinen Damenflügel zu entwickeln. Stefan Heuver am 7. Brett gegen Uwe Nebel und Marcel Strohmann am 2. Brett gegen Martin Schäfer verwalteten ausgeglichene Stellungen, so daß ein 4 – 4 bzw. eine knappe Niederlage wahrscheinlich wurden.
Doch dann ruinierte Marc seine Stellung durch einen unbedachten Angriffszug und konnte vier Züge später aufgeben. 2 – 2. Auch Dirks Stellung verschlechterte sich deutlich, doch bot ihm sein Gegner bei schlechterer Bedenkzeit Remis an. 2,5 -2,5. Doch dann geschah ein Wunder. Peters unbeirrtes Weiterspielen ermöglichte ihm, sich versteckte Gegenchancen zu erarbeiten und nach einer schwächeren weißen Fortsetzung deine Qualität zu gewinnen. Irene reagierte wenige Züge mit einem weiteren Fehlzug und mußte sofort aufgeben. 3,5 – 2,5
Alles hing jetzt an den Partien von Stefan und Marcel. Allerdings standen beide mittlerweile schlechter und hatten ihre vormals ausgeglichenen Stellungen verschlechtert. Beide hielten dem Druck nicht stand und so endete um 18:10 der Mannschaftskampf mit einer knappen Niederlage.
„Aus die Maus“ lautet das Fazit, es war mehr drin gewesen. In der anschließenden Analyse konnten wir für beide Partien chancenreichere Fortsetzungen finden, allerdings nutzt dies nur für den nächsten Kampf. Drewer hat letztendlich verdient gewonnen und hat jetzt einen komfortablen Spitzenplatz eingenommen. Uns bleibt nur die Hoffnung, daß die RSG oder Waltrop den Dreweranern ein Bein stellen können und wir wiederum gegen diese beiden Mannschaften einen Sieg schaffen.
So bleibt uns mit dem SV Constantin ein leichterer Gegner in der nächsten Runde, um etwas für die Brettpunkte zu tun.
Sebastian Mittmann patzte in der Partie nach guter Verteidigung gegen Dirk Broksch, doch wurde sein Fehler von Dirk nicht bestraft. Trotz der optischen Überlegenheit von Weiß ist die Stellung nach 11 … f5 ausgeglichen. Nach dem dreisten Bauernraub 17 … Dxa4? kann Weiß durch 18. Dh5 (Idee Dg6 – De8 verliert nach Dxe8 durch Sf7+ den Läufer und auf 18 … Tf6 19 Sf7+ Kh7 20 Sxd6 droht der Damengewinn durch Lg8+) angesichts des größeren gegnerischen Bedenkzeitverbrauchs gute Gewinnchancen erlangen.
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[Event „BL Erkenschwick II – Drewer“]
[Site „?“]
[Date „2010.11.14“]
[Round „3“]
[White „Broksch, Dirk“]
[Black „Mittmann, Sebastian“]
[Result „1/2-1/2“]
[PlyCount „52“]
[ECO „B22“]
1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. c3 Nf6 4. e5 Nd5 5. Bc4 Nb6 6. Bb3 d5 7. exd6 Bxd6 8. d4
cxd4 9. Qxd4 O-O 10. Bc2 Nc6 11. Qe4 f5 12. Qe2 e5 13. Bb3+ Kh8 14. Ng5 Qe8 15.
a4 h6 16. h4 Na5 17. Ba2 Qxa4 $2 18. Nd2 Bd7 19. b4 Bb5 20. Qd1
Qxd1+ 21. Kxd1 Nac4 22. Nxc4 Bxc4 23. Bxc4 Nxc4 24. Nf3 Rad8 25. Kc2 a6 26. Kb3
Rc8 1/2-1/2
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Noch schlimmer erging es Irene Thesing, die nach dem folgende gute Stellung gegen Peter Broszeit erreicht hatte. Richtig und gut war 30. Tfe1, um dem Läuferschach aus dem Wege gehen zu können, aber Irene sieht nicht die Gefahr.
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[Event „BL Erkenschwick II – Drewer“]
[Site „?“]
[Date „2010.11.14“]
[Round „3“]
[White „Thesing, Irene“]
[Black „Broszeit, Peter“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „18“]
[SetUp „1“]
[FEN „4rb2/1r3kp1/pp5p/2pNnP2/8/2P1B3/PP4PP/3R1RK1 w – – 0 1“]
{nach dem 29. Zug von Schwarz}
30. Bf4 c4 31. b3 Nd3 32. bxc4 (32. h4) 32… Bc5+ 33. Kh1 Nf2+ 34. Rxf2 Bxf2
35. Rf1 Bc5 36. Nc7 Re4 37. Nxa6 Rbe7 38. Nxc5 $4 Rxf4 0-1
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3.10.2010: Unser Fritz II – Erkenschwick II 2,0 – 6,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Da Stefan fehlte, spielten diesmal Hans Truszkowski und Günter Strozewski Ersatz. Unser Gegner trat ebenfalls mit zwei Ersatzspielern aus der 3. Mannschaft an, so daß die Startvoraussetzungen in etwa gleich waren. Nach der Zitterpartie gegen Altstadt sollte twas Ruhe in unsere Mannschaft kommen, aber nach einer Stunde sah es noch nicht nach einem deutlichen Sieg aus. Peter stand spielte wagemutig und opferte eine Qualität, um Drohungen zu schaffen. Aber als er einige Züge später eine Figur einstellte, konnte er das Partieende nur nur noch verzögern und mußte sich nach knapp zwei Stunden Spielzeit geschlagen geben 0-1. Ich hatte mir eine angenehme Stellung erarbeitet und fühlte mich sehr wohl, aber hatte noch einige Arbeit vor mir. Marcel stand an Brett 2 nach einem Figurenopfer des Gegners schlecht und mußte die Figur zurückgeben, um mit einem Minusbauern im Geschäft zu bleiben. Günter Strozewski stand ebenfalls verdächtig, allerdings fand sein Gegner keine kombinatorische Wendung und verblieb im Endeffekt mit einem schlechten weißfeldrigen Läufer. Hans mußte einen Bauern opfern, um Chancen zu erhalten. Jürgen konnte im Abtauschspanier im Endspiel auf einen Mehrbauern am Königsflügel setzen und stand ebenfalls angenehm. Martin Stötzel besaß nach einer anspruchslosen Eröffnungsbehandlung seines Gegners ebenfalls eine angenehme Stellung mit Chancen auf Vorteil.
Julian Tober setzte gegen mich unvorsichtig fort und fühlte sich in seiner Stellung nicht wohl. Um einen Bauernverlust zu vermeiden, stellte er seine Dame ins Abseits, wonach sein König eine Beute der schwarzen Figuren wurde 1-1. Günters Gegner stellte in einer schlechten Stellung einen Turm ein 2-1. Hans hatte mittlerweile ein vorteilhaftes Endspiel erreicht und konnte den ganzen Punkt sicher einfahren 3-1. Marc hatte an ersten Brett sein Chancen nicht genutzt und nahm das Remisangebot seines Gegners Martin Pohl an 3,5-1,5. Hans Pyka verlor an Brett an Brett 6 mit zunehmender Spieldauer den Durchblick und gab gegen Martin Stötzel nach 30 Zügen auf, da er gegen die kommende Infiltration auf der h-Linie machtlos war 4,5 -1,5. Marcel einigte sich ebenfalls mit Andreas Prang auf Remis 5-2. Jürgens Gegner zeigte schwächen in der Endspielführung und kurz nach 18 Uhr war der Kampf zu Ende 6-2.
Der heutige Tag brachte wieder Ruhe ins Spiel. Im November ist dann mit der SG Drewer ein Favorit bei uns zu Gast.
Zum Abschluß eine Partie und drei Fragmente.
Julian Tober verlor viel Zeit mit seinen Figuren und driftete langsam in eine schlechte Stellung. Nach 24 … Lxg2 ist sein König nicht mehr zu retten. Allerdings war 24 … Sf3+ 25 Kh1 Th4 (dieser Zug war mir in der Vorausberechnung entgangen) 26. h3 De5 noch stärker.
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[Event „BL Unser Fritz II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.10.03“]
[Round „2“]
[White „Tober, Julian“]
[Black „Schulze Bisping, Franz“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „69“]
1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nd2 dxe4 4. Nxe4 Bd7 5. Nf3 Bc6 6. Nc3 Nf6 7. Bf4 Bb4 8.
Bd2 O-O 9. Ne4 Be7 10. Nxf6+ Bxf6 11. c3 Nd7 12. Bd3 b6 13. O-O Bb7 14. Bc2 Rc8
15. Be3 c5 16. Qd3 g6 17. Bh6 Bg7 18. Bxg7 Kxg7 19. Rad1 Qf6 20. Nd2 cxd4 21.
Nb3 Ne5 22. Qxd4 Rfd8 23. Qa4 Rc4 24. Qxa7 Bxg2 (24… Nf3+!!) 25. Rxd8 Nf3+ 26.
Kxg2 Rg4+ 27. Kh1 Qf4 28. Qb8 e5 29. Rg8+ Kh6 30. Qf8+ Kg5 31. Qe7+
Kh6 32. Qf8+ Kh5 33. Bxg6+ Rxg6 34. Qh6+ Kxh6 35. Rxg6+ 0-1
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Günters König auf f8 hätte ihn die Partie kosten können. Zu seinem Glück spielte sein Gegner Sd3. Stattdessen hätte der Vorstoß e4-e5 die Partie entscheiden können. Sobald der Lf6 seinen Platz verläßt, kostet die Springergabel die schwarze Dame. Nach 4. Lxe5 hat Weiß klaren Vorteil, da der schwarze Turm h8 nur schwer ins Spiel gebracht werden kann.
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[Event „BL Unser Fritz II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.10.03“]
[Round „2“]
[White „Grieco, Matteo“]
[Black „Strozewski, Günter“]
[Result „*“]
[PlyCount „12“]
[SetUp „1“]
[FEN „2r2k1r/1b2qppn/1p1p1b1p/pPpP4/2P1PN2/P5PP/RB4B1/3Q1RK1 w – – 0 1“]
28. e5 dxe5 (28… Bxe5 29. Ng6+) 29. d6 Qd7 30. Bxb7 Qxb7 31. Bxe5 {und falls}
31… Bxe5 {so folgt} 32. Ng6+ Kg8 33. Nxe5 *
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Zehn Züge später hat sich das Blatt gewendet. Die einzige gute Figur von Weiß ist der Sg3. Weiß hätte versuchen sollen, mit Tf4 die Stellung im Gleichgewicht zu halten. Auch dann bleibt die weiße Stellung schlechter, da der Se5 stark steht und der weiße Läufer schlecht ist. Stattdessen folgte
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[Event „BL Unser Fritz II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.10.03“]
[Round „2“]
[White „Grieco, Matteo“]
[Black „Strozewski, Günter“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „10“]
[SetUp „1“]
[FEN „2b1r2r/6pk/1p1p1pqp/pPpPn3/2P1P1P1/P5NP/4QRB1/5RK1 w – – 0 1“]
38. Nf5 Bxf5 39. gxf5 Qg3 40. Rc1 Qxa3 41. Bf1 Qxc1 42. Qh5 Qg5+ 0-1
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In der Schlußstellung Pyka – Stötzel ist die Stellung zwar materiell ausgeglichen, aber die weiße Stellung ist wegen der schwarzfeldrigen Schwächen am Königsflügel nicht mehr zu verteidigen. Das Eindringen der schwarzen Türme über die h-Linie entscheidet die Partie.
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[White „Pyka, Hans“]
[Black „Stötzel, Martin“]
[Result „*“]
[PlyCount „8“]
[SetUp „1“]
[FEN „7r/1p3pk1/3p2p1/p1r1p3/P2pPqP1/1P1P1P2/1RP2Q2/4R1K1 w – – 0 1“]
31. Qg2 {um Th3 zu verhindern} 31… Rh7 32. Rbb1 Rc8 33. Re2 Rch8 34. Rf2 Rh3 (und der Vorhang fällt. Wenn Weiß den durch Tg3 drohenden Damenverlust verhindern, will wird er mattgesetzt.)
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19.9.2010: RE-Altstadt II – Erkenschwick II 3,5 – 4,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Am letzten Sonntag ging es mit einer neu gemischten Mannschaft ins Auftaktspiel gegen Altstadt II. Marc und Marcel Strohmann waren an Brett 2 und 3 aufgerückt, um Erfahrungen mit besseren Gegnern zu sammeln, denn im Vorjahr hatten sie an Brett 6 und 7 sehr gut gepunktet. Da Rainer Dziewas nicht spielte, half Dirk Broksch als Ersatz aus.
Nach einer guten Stunde war der Stand nicht vielversprechend. An Brett 2 hatte Marcel einen Bauern weniger, ich hatte gegen Jochen Bremer eine Figur eingepatzt, da ich kein schlechteres Endspiel wollte. Richtig gut stand nur Jürgen Linke, der nach 17 Zügen Christian Mayeres matt setzte. Ich verlor einen weiteren Bauern gegen Jochen Bremer und mußte meine Partie aufgeben. Dirk Broksch gewann gegen Udo Wickenfeld, der sich mit zunehmender Partiedauer nur noch hinten rein stellte und Dirks Figuren gewähren ließ. Dafür verlor Marcel gegen Romuald Samisch. Zwischenstand 2-2
Peter stand gegen Joachim Mallach wahrscheinlich auf Verlust, Marcs Stellung gegen Klaus Beer war ausgeglichen, ebenso die Stellungen von Stefan Heuver und Martin Stötzel,so daß ein 3,5-4,5 Niederlage nicht unwahrscheinlich war. Aber Wunder gibt es immer wieder, wie Katja Ebstein schon 1970 feststellte. Mark spielte gegen Klaus Beer remis, ebenso Stefan Heuver gegen Klaus Fuchs. Pechvogel bei den Altstädtern war Heinz Grothuesmann, der eine Figur einstellte und darauf in einer chancenlosen Stellung aufgab. Peter konnte sich wider Erwarten in eine klare Remisstellung retten und so war der knappe Sieg perfekt.
Hier ist Jürgens Kurzsieg gegen Christian Mayeres.
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[Event „BL Altstadt II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.09.19“]
[Round „1“]
[White „Linke, Jürgen“]
[Black „Mayeres, Hans-Christian“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „33“]
1. e4 d6 2. d4 Nf6 3. Nc3 g6 4. Be3 Bg7 5. f3 O-O 6. Qd2 Re8 7. O-O-O c6 8. g4
b5 9. h4 b4 10. Nce2 a5 11. h5 Be6 12. Kb1 Na6 13. Nf4 Bxg4 14. fxg4 Nxg4 15.
hxg6 fxg6 16. Bc4+ Kh8 17. Nxg6# 1-0
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