II. Mannschaft 2009/10

In der Saison 2009/10 spielt die II. Mannschaft in der Bezirksliga der Spielgemeinschaft Herne/Vest

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

11.04.2010

Waltrop – Erkenschwick II 3,5 : 4,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Zum Abschluß haben wir knapp gegen Waltrop gewonnen. Marc Strohmann hatte ausgesetzt, da er in den Osterferien sowohl an den Verbands- als auch an den NRW-Meisterschaften der U16 teilgenommen hatte. Für ihn spielte Harald van de Weyer.
Max Schawacht machte nach 18 Zügen Remis gegen Frank Schwammbach. Nach 31 Zügen einigten sich Harald van de Weyer und Wilfried Krolik an Brett acht an Remis 1 – 1. Um 17 Uhr gewann Peter Broszeit nach wechselvollem Verlauf gegen Rolf Breidenbach 2 – 1. Stefan hatte sich gegen Marco Harde gut aufgebaut und in einem Königsinder mit entgegengestezten Rochaden seine Figuren auf dem schwarzen Königsflügel postiert. Er gewann durch seinen Königsangriff eine Figur und die Partie 3 – 1 . Marcel Strohmann spielte gegen Marius Eckert Remis, obwohl er zum Schluß eine etwas bessere Stellung hatte 3,5 – 1,5. Martin Drewes spielte in der Eröffnung zuviel am Damenflügel und ermöglichte mir dort eine schnelle Expansion. Sein Gegenspielversuch gab mir einen Mehrbauern, allerdings fiel die Verwertung zunächst schwer 4,5 – 1,5. Damit war der Sieg gesichert.
Allerdings kämpften die Waltroper weiter. Andreas Arlt lehnte Dirks Remisangebot ab. Nach einer Unachtsamkeit Dirks gewann er zwei Bauern. Als auch noch der letzte Turm abgetauscht wurde, hatte Andreas ein leicht gewonnenes Bauernendspiel 4,5 – 2,5. Jürgen Linke hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert, dafür aber Druckspiel in der d-Linie erhalten. Sein Gewinnversuch gab Schwarz die nötigen Gegenchancen und um 18:40 war die Stellung für Christoph Sehrbrock gewonnen 4,5 – 3,5. Somit belegen Erkenschwick und zum Waltrop Abschluß punktgleich die Plätze 3 und 4. Auch wenn es für beide Mannschaften um nichts ging (nur bei einer Niederlage der Süder hätte Waltrop auf den zweien Platz kommen können), wurden die Partien ausgespielt. Im Gegensatz dazu hatten sich Süd und Datteln ohne großen Kampf auf ein 4 – 4 geeinigt, was den Südern zur Sicherung des zweiten Platzes langte.
Zum Abschluss noch zwei Partien und ein Partiefragment.
Peter kämpfte in einer schlechteren Stellung und brachte Rolf Breidenbach aus dem Konzept.
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[Event „BL Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2010.04.11“]
[Round „9“]
[White „Breidenbach, Rolf“]
[Black „Broszeit, Peter“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „64“]
1. d4 e6 2. Nf3 f5 3. d5 d6 4. dxe6 Bxe6 5. Bg5 Be7 6. Qd2 Nc6 7. Nc3 Nf6 8. g3
O-O 9. Bg2 h6 10. Be3 Ng4 11. Nd4 Nxd4 12. Bxd4 Ne5 13. Qe3 Bc4 14. Bxe5 dxe5
15. b3 f4 $2 (15… Bg5 ) 16. Qe4 16… Ba6 17. Rd1 Bd6 18. b4 fxg3 19. hxg3 Qf6 20. O-O b5 21.
a4 (21. Qd5+! Kh8 22. Ne4 +-) 21… Rab8 22. Nxb5 Bxb5 23. axb5 Kh8 24. Qc4 Qg5
25. c3 e4 26. Rd5 Qf6 27. Bxe4 Bxg3 28. Rf5 (28. Qd4 Bh2+ 29. Kg2 Qh4 30. Rh1 +/-) 28… Bh2+ 29. Kh1 $4 (29. Kg2 Qh4 30. Bd3 +/=) 29… Qh4 30.
Rxf8+ Rxf8 31. Bd3 Bf4+ 32. Kg2 Qg4+ 0-1
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Stefan spielte eine Partie aus einem Guss.
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[Event „BL Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2010.04.11“]
[Round „9“]
[White „Heuver, Stefan“]
[Black „Harde, Marco“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „85“]
1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 Bg7 4. e4 d6 5. Nf3 O-O 6. Be2 Bg4 7. Be3 Nc6 8. Qd2
e5 9. d5 Ne7 10. h3 Bxf3 11. Bxf3 Nd7 12. O-O-O f5 13. Qe2 f4 14. Bd2 Nf6 15.
g3 g5 16. h4 h6 17. hxg5 hxg5 18. gxf4 gxf4 19. Rdg1 Rf7 20. Bg2 Kf8 21. Bh3
Nfg8 22. Be6 Rf6 23. Rh7 Rg6 24. Rxg6 Nxg6 25. Qg4 Qf6 26. Nb5 a6 27. Nxc7 Ra7
28. Bf5 Kf7 29. Ne6 Nh6 30. Bxg6+ Qxg6 31. Qxg6+ Kxg6 32. Rxg7+ Kf6 33. f3 Nf7
34. Be1 Ke7 35. Ng5 (35. Bh4+) 35… Kf6 36. Rxf7+ Kxg5 37. Rd7 Ra8 38. Rxd6
Rh8 39. Re6 Rh3 40. d6 Rxf3 41. d7 Rd3 42. Rxe5+ Kg4 43. Rd5 1-0
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Wir hatten gerade im 39. Zug die Damen auf c6 getauscht und in dieser Stellung hegte ich keine großen Gewinnhoffnungen. Allerdings spielte Martin jetzt zu passiv (mit 41. Lf4 statt Kf8 konnte er die Aktivierung des weißen Springers verhindern) und wie durch Zauberhand erwachen die weißen Figuren zum Leben.
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[Event „BL Waltrop“]
[Site „?“]
[Date „2010.04.11“]
[Round „9“]
[White „Schulze Bisping, Franz“]
[Black „Drewes, Martin“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „25“]
[SetUp „1“]
[FEN „1b1r4/5bk1/p1p2pp1/2P4p/3P4/P1B4P/5PP1/4RNK1 w – – 0 1“]
1. Re7 Re8 2. Rb7 Kf8 $2 3. Rb6 +- Rc8 4. Ne3 f5 5. Rxa6 f4
6. Nc2 f3 7. Nb4 fxg2 8. Rxc6 Re8 9. d5 Be5 10. Bxe5 Rxe5 11. d6 Ke8 12.
Rc8+ Kd7 13. Rc7+ 1-0
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14.03.2010

Erkenschwick II – RSG II 4,0 : 4,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Die RSG trat heute mit ihrer besten Truppe an, während wir auf zwei Ersatzspieler der 3. Mannschaft zurückgreifen mußten. Für beide Mannschaften ging es um nichts, da weder Auf- noch Abstieg drohten. Entsprechend schnell wurde teilweise Frieden geschlossen. Um 14:20 stand es bereits 2,0 – 2,0 – Rolf Schäfer hatte gegen Jürgen Delling remisiert, Marcel Strohmann gegen Heinz Balke, Jürgen Linke gegen Sebastian Rolf und Marc Strohmann gegen Roman Pientka. Um 15:00 endete die Partien an Brett 1 und 2 remis 3,0 – 3,0 .
Andreas Goschin hatte sich eine gute Stellung gegen Stefan Heuver erarbeitet, während am 8. Brett René Kosche Vorteile gegen Karl Winter besass. Um 15:55 hatte René mattgesetzt, Stefan gab um 16:00 zwei Züge vor dem Matt ebenfalls auf 4,0 – 4,0.

28.02.2010

Springer/Lasker RE-Süd – Erkenschwick II 4,5 : 3,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Auch heute mußten wir mit Ersatz antreten, da Jürgen Linke fehlte. Allerdings hatten wir mit Armin Gasper den Punktehamster der 3. Mannschaft an Bord. Bei den Südern fehlte Brett 6 und Brett 8, so daß Süd leichte Vorteile hatte. Es wurde ein Tag der Irrungen und Wirrungen, da mehrfach Partien kippten.
Das erste Remis lieferte um 16 Uhr Marc Strohmann gegen Klaus Diebig. Um 17 Uhr hatte Peter Broszeit in einer spannenden Partie mit Opfern und Gegenopfern gegen Hartmut Wimber gewonnen. Es war ein glücklicher Sieg, da laut Analyse nach der Partie Hartmut mehrfach nur zweitbeste Züge gefunden haben soll. Zu diesem Zeitpunkt sah es nach einem sicheren 5 : 3 für uns aus, da Dirk gegen Dominado Parado auf Gewinn stand und ich gegen Jens Nebel in einer vorteilhaften Position ein Remis abgelehnt hatte. Stefan Heuver gelang gegen Christian Becker eine Revanche für die Niederlage in der Stadtmeisterschaft und so stand es um kurz vor 18 Uhr 2,5 – 0,5. Marcel Strohmann spielte gegen Andreas Strohmann Remis 3 -1.
Allerdings hatte sich mittlerweile die Situation zugunsten der Süder entwickelt. Dirk Broksch hatte zunächst die Qualität und dann einen Turm eingestellt 3 – 2. Ich hatte falsch in ein ausgeglichenes Endspiel abgewickelt. Armin Gasper kämpfte gegen einen starken a-Bauern von Werner Lange. Max Schawacht hatte seine schlechte Stellung immer noch zusammengehalten, obwohl sein weißfeldriger Läufer in einem Bauernkäfig eingesperrt war. Um 19 Uhr mußte Armin aufgeben 3 – 3. Jens und ich quälten uns in einem remisverdächtigen Läuferendspiel. Dann geschah das Wunder. Marc Mathea hatte sich gegen Max verrechnet und Max konnte sich durch einen Doppelangriff ein Remis erkämpfen 3,5 – 3,5. Alles hing an der letzten Partie von Jens und mir. Jens hatte seit 15 Zügen seine Stellung nicht weiter verbessern können, als ich um 19:30 im 68. Zug meinen Läufer auf das falsche Feld stellte 3,5 – 4,5.
Damit ist für uns die Saison gelaufen oder um Jürgen Wegmann zu zitieren: „Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu!“. Jetzt können wir die Saison in Ruhe ausklingen lassen. Den Südern wünsche ich viel Glück für den Aufstieg in die Verbandsklasse.
Hier ist Peters Partie.
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[Event „BL RE Süd – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.02.28“]
[Round „7“]
[White „Wimber, Hartmut“]
[Black „Broszeit, Peter“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „74“]
[ECO „A13“]
1. c4 e6 2. b3 f5 3. Bb2 Nf6 4. g3 d5 5. Bg2 c6 6. Nf3 Bd6 7. e3 O-O 8. O-O
Nbd7 9. d4 Ne4 10. Ne5 Qf6 11. f3 Nxe5 12. fxe4 Ng4 13. Qxg4 fxg4 14. Rxf6 gxf6
15. exd5 cxd5 16. cxd5 e5 17. Nd2 Bb4 18. Ne4 Bf5 19. Nxf6+ Rxf6 20. dxe5 Rf7
21. Bd4 Rc8 22. e4 Bg6 23. e6 (23. d6 Rd7! 24. Bf1 Bf7) 23…
Rfc7 24. e5 Rc1+ 25. Rxc1 Rxc1+ 26. Kf2 Rc2+ 27. Kg1 Rxg2+ 28. Kxg2 Be4+ 29.
Kf2 Bxd5 30. Bxa7 Bxe6 31. Ke3 Kf7 32. Kd4 Ke8 33. Bc5 Bxc5+ 34. Kxc5 Kd7 35.
Kb6 Bd5 36. Kc5 Ke6 37. Kd4 h6 0-1
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07.02.2010

Erkenschwick II – Constantin Herne 4,5 : 3,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Wir hatten die Schlappe gegen Sodingen III gut weggesteckt und traten heute mit unserer regulären Truppe gegen das Tabellenschlußlicht Constantin Herne an. Von der Papierform schien uns ein leichter Sieg zu erwarten, doch dem war nicht so.
Dabei begannen wir verheißungsvoll. Nach 14 Zügen hatte Marc Strohmann gegen Ferdinand Kühler einen Läufer erbeutet 1 – 0. Joachim Talarski hatte sich intensiv auf Peter vorbereitet, aber ein Bauerneinsteller auf h6 im 15. Zug war der Anfang vom Ende. Nach 22 Zügen hatte Peter gewonnen 2 -0. Als Ausgleich hatte Jürgen Linke seinerseits gegen Heinz Behre auf e4 einen wichtigen Bauern eingestellt und war unter starken Druck geraten. Im 26. Zug hatte Jürgen den Ausgleich geschafft, aber ein Rechenfehler durchkreuzte seine Pläne. Heinz wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab 2- 1. Willi Weihs hatte gegen mich den gleichen Aufbau wie Heinz Behre gewählt, allerdings konnte ich seine Angriffsversuche im Keim ersticken. Trotz zahlreicher Abtäusche konnte ich einen soliden Vorteil in Form seines schlechten Läufers verbuchen. Ich verstärkte methodisch den Druck und zentralisierte meine Figuren. Im Endeffekt konnte er seine Schwächen nicht mehr decken. 3- 1. Als um 17:15 auch noch Marcel seine Partie gewonnen hatte, stand es 4 – 1 und wir hatten den Kampf innerlich schon abgehakt, zumal auch Dirk Broksch gegen Bernd Thiel mit einer Mehrqualität auf Gewinn stand.
Aber in Zeitnot stellte Dirk die Partie im 34. Zug ein und mußte mit einem Turm gegen die Dame ankämpfen. In der Hoffnung auf eine Pattfalle spielte er noch über 20 Züge weiter, aber Bernd sah alles und fuhr den Punkt ein 4 -2. In den beiden verbleibenden Partien stand Stefan Heuver gegen Thorsten Lesniak auf Verlust, während Max gegen den Constantiner Vereinsmeister Michael Ponto eine ausgeglichene Stellung verwaltete. Uns fehlte nur noch ein Remis zum Sieg, aber darauf mußten wir bis 19:30 warten. Ein großes Lob geht an Stefan, der sich hartnäckig verteidigt und nach 60 Zügen ein remises Turmendspiel erreich hatte 4,5 – 2,5. Damit fand auch Max die Zeit, gegen die zwei Damen von Michael aufzugeben 4,5 -3,5.
Das war eine kämpferische Leistung der Constantiner, denen wieder das Quentchen Glück fehlte. Dazu gehört aber auch eine gute Ausnutzung der Bedenkzeit. Wenn bei den fünf zuerst entschiedenen Partien die verbrauchte Bedenkzeit bei Constantin unter einer Stunde je Spieler lag, kann man nicht alle Feinheiten in verteidigungsfähigen Stellungen finden. Da gleichzeitig Sodingen III mit 2 – 6 gegen Recklinghausen-Süd unterging, haben wir wieder Anschluß an die Spitzengruppe gefunden. Der nächste Krimi steht bevor, wenn wir am 28. Februar gegen Springer Süd spielen. Bei einem Sieg haben wir dann noch Aufstiegschancen, wenn wir in den folgenden Spielen gegen RSG II und Waltrop nicht patzen.
Jürgen und ich mußten gegen den Stonewallangriff kämpfen, in dem oft die Besetzung der Zentralfelder e4 bzw. e5 über den Ausgang des Kampfes entscheidet. Da die weißen Figuren mit der Deckung der Schwächen beschäftigt sind (der Fluch des schlechten Läufers), dringt mein König erfolgreich in die gegnerische Stellung ein. Ein Schönheitsfehler trübt die Partie, denn mit 45. … Th2+ hätte ich schneller gewonnen. Die Abwicklung ins Läuferendspiel mit 35. Txe4 verliert ebenfalls, da der Bauer h2 (bzw. g3) fällt.
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[Event „BL Erkenschwick II – Constantin“]
[Site „?“]
[Date „2010.02.07“]
[Round „6“]
[White „Weihs, Willi“]
[Black „Schulze Bisping, Franz“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „94“]
[ECO „A40“]
1. d4 e6 2. f4 f5 3. Nf3 Nf6 4. e3 b6 5. Bd3 Be7 6. Nbd2 O-O 7. O-O Ba6 8. Qe2
Qc8 9. c3 c5 10. a3 Ne4 11. Ne5 d6 12. Nc6 Bf6 13. Nxb8 Bxd3 14. Qxd3 Nxd2 15.
Bxd2 Qxb8 16. Rf3 Qb7 17. Rh3 Qe4 18. Qf1 Rf7 19. Qb1 Re8 20. Rf3 e5 21. dxe5
Qxb1+ 22. Rxb1 dxe5 23. Re1 Rd7 24. Bc1 exf4 25. Rxf4 g6 26. g3 Bg5 27. Rf3 b5
28. Kf2 Bd8 29. Ke2 Re4 30. Rd1 Rxd1 31. Kxd1 Kf7 32. Kc2 Ke6 33. b3 h5 34. Rf4
Bc7 35. Rf3 (35. Rxe4+ fxe4 36. Kd2 Kf5
37. Ke2 Kg4 38. Kf2 Kh3 39. Kg1 h4 $19) 35… h4 36. Bd2 hxg3 37. hxg3 c4 38.
b4 Rg4 39. Be1 Kd5 40. Kd2 Ke4 41. Ke2 Be5 42. Kf2 Rg5 43. Kg2 Rh5 44. Bd2 Kd3
(44… Rh2+ $1) 45. Be1 Ke2 46. Bf2 Rh1 47. Bg1 Rxg1+ 0-1
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17.01.2010

Sodingen III – Erkenschwick II 5,0 : 3,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Wir konnten in Sodingen mit einer guten Mannschaft antreten, waren wir doch nach dem 7,5 – 0,5 von Sodingen III gegen Ickern II gewarnt. Zu Anfang war der Kampf ausgeglichen. Nach weniger als einer Stunde stand es 1,0 – 1,0, nachdem Marcel Strohmann gegen Lisa Kähmann und Peter Broszeit gegen Stefan Tunkel sich auf Remis geeinigt hatten. Fast alle Partien standen ausgeglichen. Allerdings sah Jürgens Königsangriff gegen Frank Kowalczyk bedrohlich aus, während Max gegen den Senior Heinrich Buddemeier (76 Jahre) eine positionell verdächtige Stellung zusammenhalten mußte. Ich hatte gegen Thomas Berens eine interessante Stellung auf dem Brett. Seine Dame war auf b4 gelandet und ich fühlte mich mit meinen aktiven Figuren wohl. Ich hatte ein Remisangebot meines Gegners erhalten und nach einer halben Stunde Überlegen beschlossen, doch weiter zu spielen. Da passierte mir ein noch nie dagewesener Lapsus. Um den schon lange geplanten Damenfang zu vollenden, zog ich Sa4. Dies war allerdings ein ungültiger Zug, da mein König noch auf e1 stand und der Springer gefesselt war. Also mußte ich einen anderen Zug machen, verlor einen Bauern und später fehlte mir diese halbe Stunde, um gegen Thomas Königsangriff die richtige Verteidigung zu finden. Dirk nahm das Remisangebot von Eckhard Behnicke an 1,5 – 1,5. Mittlerweile stand Jürgen auf Gewinn, Max auf Verlust, und Marc Strohmann und ich verdächtig. Marc erarbeitete sich aber eine ausgeglichene Stellung und im 29. Zug war das Remis perfekt 2,0 -2,0. Jürgen gewann gegen Frank Kowalczyk nach 24 Zügen 3,0 – 2,0. Aber damit hatten wir unser Pulver verschossen.
Armin Gasper hatte sich ordentlich aufgebaut und gegen Hans-Günter Wald eine sehr gute Stellung erreicht, als er in Zeitnot einen Turm einstellte. Er spielte zwar noch mehrere Züge weiter, aber das Malheur war nicht mehr zu kitten. Ich hatte mich von Thomas Berens mattsetzen lassen 3,0 – 4,0. Nun spielte nur noch Max gegen Heinrich Buddemeier. Dieser hatte im Mittelspiel eine Qualität geopfert, aber dafür Freibauern auf d4 und auf f3 erhalten, die von Turm und Springer sicher gedeckt waren. Max konnte zwar die schwarzen Bauern am Königsflügel eliminieren (bis auf den Bauern f3), mußte aber dann mit einem Turm gegen zwei Springer spielen. Seine einzige Hoffnung war, alle gegnerischen Bauern unter Turmopfer abzutauschen, da zwei Springer nicht mattsetzen können. Diesem Ziel kam er näher, als ihm die Eroberung des schwarzen Bauern a6 gelang und Schwarz den Bauern b5 gedeckt halten mußte. Aber Heinrich Buddemeier blieb die Ruhe selbst und mit mehreren feinen Zügen machte er den Sieg klar und setzte Max sehenswert Matt. Sein Bauer f3 war des Sieges Unterpfand geblieben.
Somit müssen wir in den nächsten Kämpfen versuchen, wieder zum 2. Platz vorzustossen.
Hier der Schluß der Partie von Heinrich Buddemeier. Wenn ich so etwas mit 76 Jahren noch hinkriegen könnte, wäre ich stolz auf mich. Auch eine zähere Verteidigung mit Tc5+ hätte Max nicht gerettet, da der Bauer f3 durchläuft.
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[Event „BL Sodingen III – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.01.17“]
[Round „5“]
[White „Schawacht, Max“]
[Black „Buddemeier, Heinrich“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „2“]
[SetUp „1“]
[FEN „8/8/8/1p2R3/1P6/P4p1n/3kn3/5K2 w – – 0 1“]
1. Rxb5 Ng3# 0-1
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Hier ist Jürgens Angriffssieg.
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[Event „BL Sodingen III – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2010.01.17“]
[Round „5“]
[White „Linke, Jürgen“]
[Black „Kowalczyk, Frank“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „47“]
[ECO „B75“]
1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 g6 6. Be3 Bg7 7. f3 Bd7 8. Qd2
Nc6 9. O-O-O Rc8 10. g4 h5 11. g5 Nh7 12. f4 a6 13. Be2 b5 14. Rhg1 O-O 15. f5
Ne5 16. Nd5 Nc4 17. Bxc4 Rxc4 18. b3 Rc8 19. Ne2 Rb8 (19… gxf5) 20. Nef4 Nxg5
(20… gxf5 21. Nxh5 Kh8 22. g6 fxg6 23. Rxg6 Be5 24. Bf4 Rg8 25. Rxg8+ Qxg8
26. Nxe7 Qe6 27. Bxe5+) 21. Rxg5 e6 (21… e5 22. Nxh5 b4 23. Nxg7 Kxg7 24. f6+
Kh7 25. Qe2) 22. Nxh5 (22. fxe6 Qxg5 23. Nxg6 Qg4 24. Nxf8) 22… exf5 23. Nxg7 Kxg7
24. Qg2 1-0
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13.12.2009

Erkenschwick II – RE-Altstadt 2,5 : 5,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Obwohl wir heute in Bestbesetzung antreten konnten, setzte es eine in dieser Höhe deutliche 2,5 – 5,5 Niederlage. Keine einzige Partie wurde gewonnen, fünf Partien endeten Remis.
Jürgen Linke nahm ein Remisangebot von Peter Spillmann an, da er sich in der Stellung unwohl fühlte. Den ersten Sieg für Altstadt gelang Peter Wernitz, da Marcel Strohmann nach ordentlicher Eröffnungsbehandlung eine Abwicklung falsch eingeschätzt hatte und mit einer Minusfigur verblieb. Dirk Broksch gewann gegen Michael Glahn nach der Eröffnung einen Bauern, jedoch erhielt dieser dafür Figurenspiel. Als Dirk versäumte, den gefährlichen weißfeldrigen Läufer abzutauschen (und seinen Mehrbauern zu sichern), brach die Stellung schnell zusammen. In einer geschlossenen Stellung nahm Marc Strohmann das Remisangebot seines Gegners Jochen Mallach an. Damit stand es 3 – 1 für Altstadt.
Peter Broszeit und Rainer Dziewas hatten sich zwar Vorteile erspielt, aber dafür stand Max Schawacht gegen Routinier Alfred Kotlar auf verlorenem Posten, so daß die Niederlage immer wahrscheinlicher wurde. Nachdem Peter gegen Mark Kuznetsov seinen mühevoll erarbeiteten Mehrbauern eingestellt hatte, endete das Springerendspiel wenige Züge später Remis. Obwohl Max sich lange Zeit gegen Alfred Kotlar gewehrt hatte, war seinen Bemühungen leider kein Erfolg beschieden. 1,5 – 4,5
Damit stand die Niederlage fest. Rainer hatte gegen Raman Pak einen erfolgreichen Gegenangriff gestartet und starkes Spiel erhalten. Als er auf die Fortsetzung seines Königsangriffes verzichtete und im Endspiel Läufer/Springer gegen das Springerpaar seinen Mehrbauern realisieren wollte, konnte Pak die Partie mit präzisem Spiel remis halten. Mein Springerendspiel gegen Naufel El-Mali dauerte fast bis 19 Uhr, bevor das Remis feststand (und auch kaum noch Material auf dem Brett war).
Altstadt war heute die bessere Mannschaft und wird wahrscheinlich problemlos den Aufstieg in die Verbandsklasse schaffen. Wir müssen konzentriert in den nächsten Kampf gegen Sodingen II gehen, die heute überraschend hoch mit 7,5 – 0,5 gegen Ickern II gewannen und uns damit vom Tabellenplatz verdrängt haben.
Hier ist endlich Rainers Partie gegen Raman Pak. 27. … Sf2 war von Pak unterschätzt worden. Plötzlich steht der weiße König sehr luftig. Mit 33. … Dh4 konnte Rainer eine sehr aktive Stellung und gute Gewinnaussichten erhalten. Der erhoffte Bauerngewinn auf g5 nach dem Damentausch konnte durch den guten Springerzug nach e4 abgewehrt werden.
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[Event „BL Erkenschwick II – Altstadt“]
[Site „?“]
[Date „2009.12.13“]
[Round „4“]
[White „Pak, Raman“]
[Black „Dziewas, Rainer“]
[Result „1/2-1/2“]
[PlyCount „80“]
[ECO „E77“]

1. c4 Nf6 2. d4 g6 3. Nc3 Bg7 4. e4 d6 5. f4 c5 6. d5 O-O 7. Nf3 e6 8. Be2 exd5
9. exd5 Re8 10. O-O Bf5 11. Bd3 Bxd3 12. Qxd3 Nbd7 13. h3 Nh5 14. Kh2 f5 15. g4
fxg4 16. hxg4 Nhf6 17. Kg3 Nf8 18. Bd2 Qd7 19. Nh2 h5 20. g5 Ng4 21. Nf3 Re7
22. Rae1 Rae8 23. Rxe7 Rxe7 24. Re1 Rxe1 25. Bxe1 a6 26. Nh4 Bd4 27. Qe4 Nf2
28. Bxf2 Qg4+ 29. Kh2 Bxf2 30. Nf3 Qg3+ 31. Kh1 Qh3+ 32. Nh2 Bg3 33. Qg2 Qxg2+
(33… Qh4! 34. Ne4 Bxf4 35. Qf2 Qxf2 36. Nxf2 Nh7 -+) 34. Kxg2 Bxf4 35. Nf3 Kf7 36. a4 Nd7 37.
Ne4 Nb6 (37… Ke7 38. b3 b6 39. Kh3 Be3 40. Kg3 Bd4 41. Ned2 Ne5 42. Nxe5 dxe5
43. Ne4) 38. b3 Nc8 39. Ne1 b6 40. Nd3 Be5 1/2-1/2
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15.11.2009

Ickern II – Erkenschwick II 1,5 : 6,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Heute lief es gut gegen die Ickerner. Diese hatten erst um 13:55 ihre Aufstellung komplett und mußten mit zwei Ersatzspielern aus der 3. Mannschaft antreten. Trotz des klaren Ergebnisses wurde erbittert gekämpft. Unser Youngster Marcel Strohmann mußte um 15:30 in das Remis gegen Liebner einwilligen, obwohl dieser mit einem Orang-Utan eröffnet hatte. Ich hatte meine Partie zu ehrgeizig angelegt und versuchte, meinen Entwicklungsrückstand aufzuarbeiten. An den anderen Brettern hatten wir insgesamt vorteilhafte Stellungen erreicht.
Gegen fünf Uhr überschlugen sich dann die Ereignisse. Max Schawacht hatte in einem Vorstoßfranzosen seinen Königsangriff klar vorgetragen, worauf sein Gegner aufgab. 20 Minuten später mußte Andre Guth gegen Peter Broszeit in einem Steinitzspanier die Waffen strecken, als sein geplanter Mattangriff durch ein Zwischenmatt pariert wurde. Um halb sechs gab Karl-Heinz Linde gegen Dirk Broksch auf, denn die Alternative war Matt oder Damenverlust. Fünf Minuten später stand unser Sieg schon fest, als Stefan Heuver die Dame von Siegfried Engwald gewann 4,5 – 0,5.
Drei Minuten später mußte Manfred Wrona Marc Strohmann gratulieren, da er mit Turm und Läufer gegen Dame und vorgerückten Freibauern nicht weiterspielen wollte. Mein Gegner hatte seine Partie stark und folgerichtig gespielt und im Endspiel zwei Mehrbauern behalten. Nach einem Figureneinsteller gab ich um 17:45 auf. Um 17:50 war der Kampf beendet, denn Jürgen Linke hatte seinen Siegpunkt eingefahren, da der Springer von Heinrich Reinermann auf b2 gestrandet war 6,5 – 1,5.
Damit haben wir uns an der Tabellenspitze etabliert. Allerdings kommen in den nächsten beiden Runden die dicken Brocken, zunächst im Dezember gegen Recklinghausen Altstadt (letzten Dezember ein für uns ärgerliches 4 – 4) und dann im Januar gegen Recklinghausen-Süd, die den Altstädtern in der 1. Runde unglücklich 3,5 – 4,5 unterlagen.
Hier ist noch Max Angriffspartie. Schwarz schließt mit 7 … c4 frühzeitig das Zentrum ab und erleichtert damit den weißen Angriff am Königsflügel. Der Läufer c8 bleibt das schwarze Problemkind. 9 … g6 gibt dem Weißen eine weitere Angriffsmarke auf dem Königsflügel.
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[Event „BL Ickern II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2009.11.15“]
[Round „3“]
[White „Schawacht, Max“]
[Black „Bolze, Wolfgang“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „65“]
[WhiteElo „1651“]
[BlackElo „1566“]
[ECO „C02“]

1. e4 e6 2. e5 d5 3. d4 c5 4. c3 a6 5. Bd3 Nc6 6. Nf3 h6 7. O-O c4 8. Bc2 Nge7
9. Nbd2 g6 10. b3 b5 11. a4 Bb7 12. bxc4 bxc4 13. Rb1 Qd7 14. h3 Bg7 15. Nh2
O-O 16. f4 $6 Nf5 17. Ndf3 Nce7 18. Qe1 h5 19. g4 hxg4 20. hxg4 Nh6 21. Qh4
(Weiß hat seine Traumstellung erreicht.) f5 (Auf 21 … Tfb8 folgt 22. f5
Sexf5 23 gxf5 Sxf5 24. Lxf5 exf5 25. Sg5 Kf8 26. La3+ und Schwarz ist erledigt.)
22. Ba3 (23. exf6!) Rfe8 23. Ng5 Rab8 (23 … Lc6 wäre ein besserer
Verteidigungsversuch 24. Ld6 a5 25. Tb2 Sc8) 24. Bd6 Rbc8 25. Nxe6 $1 Bc6
26. Nc5 Qa7 27. Bxe7 (27. Tf3!) Rxe7 28. Nxa6 Kf7 29. Nb4 Qd7 30. g5 $1
Ng4 $6 31. Nxg4 fxg4 32. Nxc6 Rh8 33. Bxg6+ (und Schwarz verliert Haus
und Hof nach Kxg6 34. Sxe7 Dxe7 35. f5+ Kf7 36. g6+ Kf8 37. Tb8+) 1-0
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04.10.2009

Erkenschwick II – Datteln 6,0 : 2,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Heute mußten wir ersatzgeschwächt gegen den Nachbarverein aus Datteln antreten, die komplett von Brett 1 bis 8 antraten. Bei uns waren sowohl Max Schawacht als auch Stefan Heuver verhindert. An ihrer Stelle spielten Harald van de Weyer und Bernd Wallmeier. Allerdings waren die Dattelner erst um 14:05 komplett.
Um 15:45 wurde Bernd Wallmeier von Jakob Madalinski Remis angeboten, das er annahm. Fünf Minuten später gab Jörg Deutschmann gegen mich in einer hoffnungslosen Stellung auf 1,5 : 0,5. Peter Broszeit stand gegen Peter Becker angenehm, ebenso Jürgen Linke gegen Nikolaus Madalinski. Am 4. Brett hatte Alfred Neumann gegen Dirk Broksch bereits im 10. Zug eine Figur eingestellt, wehrte sich aber erbittert. Marcel Strohmann hatte gegen Jaroslaw Madalinski eine solide Stellung und deutlichen Zeitvorteil. Marc Strohmann am 6. Brett hatte die Eröffnung zu ehrgeizig behandelt und stand gegen Marian Tost schlechter. Harald van de Weyer hatte gegen Karl-Heinz Aust seine Figuren am Königsflügel massiert und konnte beruhigt in die Zukunft blicken. Zu diesem Zeitpunkt sah es nach einem 5 : 3 für uns aus. Um kurz nach fünf gab Alfred gegen Dirk auf 2,5 -0,5
Allerdings kippten doch noch mehrere Partien. An Brett 6 stellte Marcs Gegner eine Figur ein und so stand es 3,5 : 0,5. Um 17:40 gewann Marcel gegen Jaroslaw Madalinski und sicherte den Sieg 4,5 – 0,5. Um 18:25 endete Jürgens Partie Remis 5,0 – 1,0. Harald hatte seine gut stehenden Figuren schlechter gestellt und einen Bauern weniger und mußte um 18:50 aufgeben 5,0 – 2,0. Gleichzeitig gewann Peter Broszeit gegen Peter Becker 6,0 – 2,0.
Hier zeigte sich wieder, daß nichts schwieriger ist, als eine gutstehende Partie zu gewinnen. Im Zweikampf der Peter (Broszeit – Becker) hatte unser Peter eine Qualität geopfert und zwei Bauern erobert, allerdings konnte der gegnerische Peter Gegenspiel aufbauen. Langsam kippte die Partie und Weiß stand mit einer Qualität weniger deutlich auf Verlust. Weiß hatte zuletzt 34. Te7-e2 gespielt und kann nur noch hoffen, den gegnerischen a-Bauern zu erobern.
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[Event „BL Erkenschwick II – Datteln“]
[Site „?“]
[Date „2009.10.04“]
[Round „2“]
[White „Broszeit, Peter“]
[Black „Becker, Peter“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „17“]
[SetUp „1“]
[FEN „2r3k1/p1r3pp/8/8/3K4/5N2/4RPPP/8 b – – 0 1“]
34… a5 $2 (Wie kann Schwarz dreizügig gewinnen?) 35. Ra2 Rc2 36. Rxa5 Rxf2 37. Rg5 Rcc2 38. Nh4 Rf4+ 39. Kd3 Rcc4
40. Nf5 g6 $2 41. g3 Rg4 $4 42. Rxg4 (und nach weiteren 20 Zügen gab Schwarz auf) 1-0
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Meine Partie gegen Jörg Deutschmann zeigte, daß man zuerst rochieren und erst dann f2-f4 spielen soll.
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[Event „BL Erkenschwick II – Datteln“]
[Site „?“]
[Date „2009.10.04“]
[Round „2“]
[White „Deutschmann, Jörg“]
[Black „Schulze Bisping, Franz“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „44“]
[ECO „C10“]
1. d4 e6 2. e4 (diesmal kein Holländisch) d5 3. Nc3 dxe4 4. Nxe4 Bd7 5. Nf3 Bc6 6. Bd3 Nd7 7. Qe2 Be7 8.
Ne5 Bxe4 (8… Nxe5 9. dxe5 Qd5 =) 9. Bxe4 c6 10. c3 Ngf6 11. Bc2 Nxe5 12. dxe5 Nd7 13. f4
$2 (13. O-O) 13… Qb6 14. b3 O-O-O 15. Be3 Bc5 16. Kf2 g5
(17. … Sxe5 mit ähnlicher Stellung wie in der Partie) 17. g3 gxf4 (Hier war 17 … Sf6 eine starke Alternative.
Auf 18. gxf6 folgt Lxe3+ 19. Dxe3 Td2+ 20. Kf3 g4+ 21. Ke4 Dd8 mit schwer zu parierendem Angriff)
18. gxf4 Nxe5 19. fxe5 Bxe3+ 20. Kf3 (20. Qxe3 Rd2+ 21. Kf3 Rxc2) 20… Bd2
21. Rad1 Bxc3 22. Rxd8+ Qxd8 0-1
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Somit haben wir uns eine gute Ausgangsposition für den nächsten Kampf gegen Ickern II geschaffen. Erfreulich ist auch der Kampfgeist der beiden Strohmänner, die ebenso wie Peter Broszeit mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet sind.

13.09.2009

Unser Fritz II – Erkenschwick II 3,0 : 5,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Mit unserer stark verjüngten Mannschaft fuhren wir zum Eröffnungskampf ins Stadtteilzentrum Pluto in Wanne-Eickel. Wir haben selten in einem so schönen Spielsaal gespielt – ein großes Lob an die Gastgeber.
Peter Broszeit konnte schon um 16:20 seine Partie beenden, wegen der ungedeckten Grundreihe verlor Jürgen Gössling eine Figur. Den nächsten Punkt erspielte sich Marc Strohmann gegen den starken Jugendlichen Martin Schmidt (ein Zuwanderer von Läufer Wanne). Jürgen Linke erhöhte gegen Mario Elsner auf 3 : 0. Durch die Niederlagen von Stefan Heuver, der im 16. Zug den Faden verloren hatte, gegen Christoph Diekhans sowie von Dirk Broksch gegen Julian Tober (ebenfalls von Läufer Wanne) konnte Unser Fritz auf 3 : 2 verkürzen. Aber Marcel Strohmann verbesserte seine Stellung gegen Martin Pohl und um 18:10 stand es 4 : 2 für uns. Während die Partie von Max Schawacht (er litt noch unter den Nachwirkungen seines Geburtstagsfeier) gegen Gerhard Matrisch mehrfach kippte (und kurz vor Schluß für Max verloren war), stand meine Partie immer sicher für mich. Nach der Zeitkontrolle konnte ich einen Bauern erbeuten und eine siegverheißende Stellung aufbauen. Durch meinen Rechenfehler konnte Sebastian Thiemann noch ein Dauerschach erreichen. Gleichzeitig endete auch Max Partie remis. Somit konnten wir mit einem 5 : 3 beruhigt nach Hause fahren.
Zum Schluß noch die beiden Partien unserer Neuzugänge Marc und Marcel.
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[Event „BL Unser Fritz II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2009.09.13“]
[Round „1“]
[White „Strohmann, Marc“]
[Black „Schmidt, Martin“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „57“]
[ECO „B38“]

{Brett 7}
1. c4 Nf6 2. d4 c5 3. Nf3 cxd4 4. Nxd4 d6 5. Nc3 Nc6 6. e4 g6 7. Be2 Bg7 8. Be3
Bd7 9. O-O O-O 10. Qd2 Rc8 11. f3 Ne8 12. Nd5 e5 13. Nb5 a6 14. Na3
{Auch 14. Bg5 war eine Option} 14… Be6 15. Rfd1 f5 16. Bg5 Bf6 17.
Nxf6+ Nxf6 18. Qxd6 Qxd6 19. Rxd6 Nd4 20. exf5 Ne8 21. Rxd4 exd4 22. fxe6 Ng7
23. e7 Rfe8 24. Bd3 Ne6 25. Bh4 Nc5 26. Rd1 Kf7 27. Be4 h6 28. Bd5+ Ne6 29. Re1
1-0
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[Event „BL Unser Fritz II – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2009.09.13“]
[Round „1“]
[White „Pohl, Martin“]
[Black „Strohmann, Marcel“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „90“]
[ECO „A24“]

{Brett 6}
1. c4 Nf6 2. Nc3 g6 3. g3 Bg7 4. Bg2 O-O 5. e3 d6 6. Nge2 e5 7. O-O c6 8. b3
Nh5 9. Bb2 f5 10. f4 Nd7 11. Qc2 e4 12. d4 exd3 13. Qxd3 Nc5 14. Qd2 Nf6 15.
Rad1 Re8 16. Rfe1 Ng4 17. Nc1 Qe7 18. e4 Qf8 19. h3 Nf6 20. e5 dxe5 21. fxe5
Nfe4 22. Nxe4 Nxe4 23. Qa5 Nxg3 24. Ba3 Qf7 25. Rd8 Bd7 26. Rxa8 Rxa8 27. Nd3
f4 28. Kh2 Qf5 29. Nf2 Re8 30. Bd6 g5 31. Qc3 h5 32. Qd3 Qxd3 33. Nxd3 Bf5 34.
Nc5 Bc8 35. b4 {R} 35… Nf5 36. Bc7 Ne3 $19 37. Be4 Bxe5 38. Bg6 Re7 39. Bd8
Rg7 40. Bxh5 Nxc4 41. Rxe5 Nxe5 42. Bf6 Rh7 43. Bd1 Rxh3+ 44. Kg2 f3+ 45. Kf2
Ng4+ 0-1
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