I. Mannschaft 2009/10

In der Saison 2009/10 spielt die I. Mannschaft in der NRW-Klasse des Schachbundes Nordrhein-Westfalen

Aufstellung, Termine, Ergebnisse und Tabelle

25.04.2010

Kantersieg zum Saisonabschluss!

Zum letzten Spiel in der NRW-Klasse trat der SK KS Iserlohn nur mit vier Spielern an. Den anderen Spielern der Mannschaft fehlte es an den notwendigen Transportmöglichkeiten um nach Erkenschwick zu reisen.
Damit ging der Plan, den Nachwuchsspielern der zweiten Mannschaft einen Einsatz gegen starke Gegner aus der NRW-Klasse zu bieten, nicht auf. Max Schawacht, Marcel und Marc Strohmann gewannen ihre Partien kampflos. Den vierten Punkt erhielt Guust Homs geschenkt.
Aber auch die angetretenen Spieler der Gäste erwischten nicht ihren besten Tag. Christoph Krings, Frank Eggenstein und Frank Strozewski konnten bereits in der Eröffnung Vorteile erreichen. Lediglich die Stellung am Spitzenbrett von Frank Erwich war unklar.
In der Folge fand der Gegner von Frank Eggenstein jedoch die passenden Verteidigungszüge und konnte so seine Stellung zusammenhalten. Nach Abtausch der Schwerfiguren einigte man sich auf Remis.
Den Gegnern von Christoph Krings und Frank Strozewski gelang das jedoch nicht. Sie konnten die Angriffe nicht abwehren und mussten aufgeben.
Den Schlusspunkt unter die Saison wollte Frank Erwich setzten. Er opferte eine Qualität um zu starken Königsangriff zu kommen. Am Ende reichte das Material aber nicht mehr aus, um einen vollen Punkt einzufahren. Mit einem Dauerschach endete die Partie unentschieden und der gesamte Kampf somit 7:1.
Die Mannschaft belegt in der schweren Gruppe am Ende mit 11:7 Punkten Rang vier. Dieses Ergebnis ist bei der starken Konkurrenz in Ordnung. Vielleicht geht’s in der neuen Saison einmal mit Losglück in der leichteren Gruppe an den Start.

21.03.2010

Erste Mannschaft verliert klar bei DJK Aufwärts Aachen!

Dem DJK Aufwärts Aachen ist der erste Platz in der NRW-Klasse Gruppe 2, der in dieser Saison den einzigen Aufsteiger darstellt, nur noch theoretisch zu nehmen. Gegen das Team vom Stimberg sollte der Aufstieg in die NRW-Oberliga klargemacht werden. Das wurde auch so verwirklicht.
Deshalb traten die Gastgeber mit einer sehr starken Mannschaft an. An allen Brettern waren sie unserem Team teilweise um bis zu mehr als 250 ELO-Punkten überlegen.
Zudem musste Peter Broszeit kurzfristig für Thomas Willemze einspringen, der sich beim Fußballspiel verletzt hatte und zur Untersuchung im Krankenhaus lag.
In der Folge verlief der Kampf recht einseitig. Bereits nach der Eröffnung hatten Christoph Krings, Guust Homs und Peter Broszeit Probleme mit ihren Stellungen, die sie in der Folge nicht mehr lösen konnten. Mit den Erfolgen an diesen Brettern war bereits die Vorentscheidung gefallen.
Die Punktteilung am 5. Brett durch Jimmy van Zutphen half da natürlich auch den Gastgebern. Nach Abtausch der meisten Figuren bot die Stellung keinerlei Optionen mehr.
Ganz anders das zweite Unentschieden. Hier rette sich Frank Eggenstein in hoher Zeitnot in ein Dauerschach; nachdem sein Gegner eine Figur gewonnen hatte, fehlten ihm allerdings die Figuren, um seinen König vor den Damenschachs zu schützen.
Frank Strozewski hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert. Das Ergebnis war eigentlich eine aktive Stellung. Er verzichtete in der Folge jedoch auf die Verbesserung seiner Figurenstellung und eroberte stattdessen lieber zwei Bauern. Das erwies sich als falscher Plan und lud den Gegner zum siegbringenden Königsangriff ein. Damit war der Kampf entschieden.
Der Sieg von Frank Erwich, der sich mit einer sehenswerten Kombination einen Mattangriff unter Damenopfer eröffnet hatte, blieb am Sonntag der einzige. Abschließend beendete Marc Erwich das Match mit einem Remis. Er konnte mit einem Damenopfer zwar erreichen, dass sein Gegner nicht mehr die Umwandlung seines Freibauern verhindern konnte. Dem Dauerschach der gegnerischen Dame konnte er aber nicht mehr ausweichen. Somit lautete der Endergebnis 5,5:2,5 für den DJK Aufwärts Aachen und damit faktisch den Aufstieg.
Die heimische Mannschaft liegt mit 9:7 Punkten im gesicherten Mittelfeld. Am letzten Spieltag am 25.04.2010 ist der Königsspringer Iserlohn zu Gast, der bereits als Absteiger feststeht. In diesem Kampf geht es um nichts mehr; und das ist auch gut so!

21.02.2010

Erste Mannschaft vertreibt letzte Zweifel durch klaren Sieg!

Nach sieben von neun Runden in der NRW-Klasse ist die Saison praktisch beendet.
Mit 6,5 : 1,5 wurde der SC Königspringer Hagen / Wetter nach Hause und gleichzeitig wohl zurück in den Schachverband Südwestfalen geschickt. Das Ergebnis spiegelt deutlich den Kampfverlauf wieder. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet.
Dies zeigten Ali Bitalzadeh und Alexander van Beek in ihren Partien schon sehr früh, bereits im Übergang zum Mittelspiel war hier die Entscheidung gefallen. Auch an den anderen Brettern konnten die Stellungen zügig verbessert werden. Bereits zur Zeitkontrolle stand der Erfolg fest. Frank Erwich, Thomas Willemze und Christoph Krings erhöhten die Führung auf 5 : 0. So spielte es für das Gesamtergebnis keine Rolle mehr, dass Guust Homs in klar gewonnener Stellung einen Figurentausch übersah, der seinem Gegner doch noch das Unentschieden sicherte.
Die beiden letzten Partien dauerten dann doch noch einige Zeit, bis der Gegner von Marc Erwich mit drei Bauern weniger den hoffnungslosen Kampf aufgab. Frank Strozewski hatte schon von der Eröffnung an die Figurenstellung falsch eingeschätzt. Nach Öffnung der Königsstellung war die Partie nicht mehr zu halten und die Gäste kamen zu ihrem Ehrenpunkt.
Die Mannschaft liegt nun mit 9:5 Punkten im sicheren Mittelfeld und kann sowohl nach oben wie auch nach unten nichts mehr erreichen. In der nächsten begegnung am 21. März in Aachen kann mit den Gastgebern der Aufstieg gefeiert werden. Am 25. April ist mit dem Aufsteiger Iserlohn ein weiterer sicherer Absteiger zu Gast. Beide Spiele sind nur noch für die Statistik. Nach der spannenden letzten Saison ist dieses Ergebnis in der schwereren Gruppe dennoch sehr erfreulich.
Hier ist Alexanders Partie, in der er konsequent das Fehlen des schwarzfeldrigen Läufers ausnutzt.
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[Event „NRW-K2 SV Erkenschwick-KS Hagen“]
[Site „?“]
[Date „2010.02.21“]
[Round „7“]
[White „van Beek, Alexander“]
[Black „Tymura, Achim“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „99“]
[WhiteElo „2345“]
[BlackElo „2138“]
[ECO „A40“]

1. d4 g6 2. e4 Bg7 3. c4 Nc6 4. d5 Nd4 5. Ne2 c5 6. Nxd4 Bxd4 7. Bd3 e5 8. Nd2
d6 9. Nb3 Ne7 10. Nxd4 cxd4 11. Bg5 Qa5+ 12. Kf1 Ng8 13. Qf3 h6 14. Bc1 Bd7 15.
Ke2 Qd8 16. Bd2 Nf6 17. h3 Kf8 18. Bb4 Ne8 19. c5 dxc5 20. Bxc5+ Kg7 21. Rhc1
Rc8 22. Qg3 f6 23. f4 b6 24. Ba3 Rxc1 25. Rxc1 Qb8 26. d6 exf4 27. Qxf4 Be6 28.
Bc4 g5 29. Qg3 Qb7 30. Qd3 Bxc4 31. Rxc4 Kf7 32. Qxd4 Qd7 33. Kf2 Rh7 34. Kg1
Kg6 35. Qd5 Rf7 36. b3 h5 37. e5 fxe5 38. Qxe5 Nf6 39. Rc7 Qd8 40. Rxf7 Kxf7
41. Qxg5 Qd7 42. Bb2 Qxd6 43. Qxf6+ Qxf6 44. Bxf6 Kxf6 45. Kf2 Ke5 46. Kg3 Kf5
47. Kh4 Kg6 48. g4 hxg4 49. Kxg4 Kf6 50. Kf4 1-0
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31.01.2010

Chance verpasst – erste Mannschaft verliert beim SK Turm Emsdetten 2 knapp!

Der erste Platz in der NRW-Klasse Gruppe 2, der in dieser Saison voraussichtzlich den einzigen Aufsteiger darstellt, ist wahrscheinlich bereits an den DJK Aufwärts Aachen vergeben. So ging es in der sechsten Runde zwischen dem SK Turm Emsdetten 2 und der ersten Mannschaft maximal nur noch um den zweiten Platz. Dennoch traten die Gastgeber aus dem Münsterland um einer sehr starken Mannschaft an. An allen Brettern waren sie teilweis bis zu 100 ELO- bzw. DWZ Punkte überlegen.
Doch das Team vom Stimberg hielt gut mit und sorgte für einen ausgeglichenen und spannenden Kampfverlauf.
Die erste Punktteilung gab es am 5. Brett. Nach Abtausch der Leichtfiguren fehlten in der geschlossenen Stellung jegliche Perspektive, sodass sich Jimmy van Zutphen mit seinem Gegner auf Remis einigte. Das zweite Unentschieden folgte am 1. Brett. Jeroen Willemze hatte eine sehr bequeme Stellung zu verwalten, die aber keinen entscheidenden Vorteil zuließ.
Der Sieg von Marc Erwich, der damit auf die Superleistung von bisher 5,5 aus 6 Punkten am 2. Brett kommt, brachte dann die 2:1 Führung. Er hatte seinen Gegner völlig überspielt und kam zu entscheidendem Materialgewinn.
Anschließend beendete Frank Erwich seine Parie ebenfalls unentschieden. Nach Abtausch der meisten Figuren fehlte es an Material für Gewinnversuche. Durch den Sieg von Ersatzmann Franz Schulze Bisping wurde dann die Führung auf 3,5:1,5 ausgebaut. Er hatte seine Dame für ausreichend Material geopfert und eine Festung um seinen König errichtet. Im Bemühen diese Festung zu knacken verlor sein Gegner seinen letzten Turm. Damit war die Partie entschieden.
Den Anschlusspunkt erzielten die Emsdettener durch die Niederlage von Alexander van Beek. Ihm klebt in dieser Saison irgendwie das Pech an den Händen und alles geht schief. Im Bemühen um aktives Spiel und mehr als ein Unentschieden, überzog er seine Stellung. Er konnte zwischenzeitlich sogar Material gewinnen, allerdings nicht verhindern, dass der Gegner mit seinem Springer zu spielentscheidenden Freibauern kam.
Also mussten wieder die beiden letzen Partien entscheiden. Frank Eggenstein gelang es in hoher Zeitnot nicht den Einbruch des Gegners in seine Stellung zu verhindern. Der gewann in der Folge erst einen Bauern und dann den ganzen Punkt. Frank Strozewski hielt die Stellung lange offen. Als sich die Niederlage am Nachbarbrett abzeichnete, versuchte er zu einem vollen Punkt zu kommen. Auf Kosten einer passiven Figurenstellung verschaffte er sich zwei Freibauern. Damit war aber die Sicherheit des eigenen Königs nicht mehr zu gewährleisten. Der Gegner konnte Mattdrohungen aufstellen, die er schließlich auch nicht mehr durch Figurenopfer abwehren konnte. Nach sechs Stunden Spielzeit hatte somit Emsdetten doch noch beide Mannschaftspunkte eingefahren.
Die Mannschaft liegt nun mit 7:5 Punkten im gesicherten Mittelfeld. Am 21.02.2010 ist mit dem Königsspringer Hagen / Wetter ein heißer Abstiegskandidat zu Gast. Der benötigt unbedingt beide Punkte um sich noch eine Chance zum Klassenverbleib zu erhalten. Erkenschwick kann hingegen mit einem Punktgewinn die letzten Zweifel an einem Klassenverbleib beseitigen.

An Brett 2 gelang Marc Erwich ein schöner Sieg gegen den IM Christian Richter. Anscheinend mühelos überspielt er nach dem 20. Zug seinen Gegner.
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[Event „NRW-K2 Emsdetten – Erkenschwick“]
[Site „?“]
[Date „2010.01.31“]
[Round „6“]
[White „Richter, Christian“]
[Black „Erwich, Marc“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „78“]
[WhiteElo „2408“]
[BlackElo „2402“]
[ECO „E18“]
1. d4 Nf6 2. Nf3 e6 3. c4 b6 4. g3 Bb7 5. Bg2 Be7 6. Nc3 d5 7. Ne5 O-O 8. O-O
Na6 9. Bf4 c5 10. cxd5 exd5 11. a3 Re8 12. dxc5 Nxc5 13. Nd3 Ne6 14. Qb3 Ne4
15. Rad1 Nd4 16. Qa2 Bf6 17. Rde1 (17. Nc1) 17… Nxc3 18. bxc3 Nb5 19. c4 Nc3
20. Qd2 Rc8 21. cxd5 Bxd5 22. Bh3 Rc4 23. Nb4 Bb7 24. Qxd8 Rxd8 25. Bf5 a5 26.
Nd3 g6 27. Bg4 h5 28. Bh3 Nxe2+ 29. Rxe2 Rxd3 30. Re8+ Kg7 31. Rb8 Bd5 32. Bd6
Rc2 33. Rxb6 Bd4 34. Rb5 Bc4 35. Rxa5 Rdd2 36. Be5+ Bxe5 37. Rxe5 Bxf1 38. Bxf1
Rxf2 39. a4 Rfd2 0-1
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10.01.2010

Klarer Sieg gegen ersatzgeschwächten Düsselder SK!

Gegen den mit drei Ersatzspielern und insgesamt nur sieben Mann angetretenen Düsseldorfer SK hat die Mannnschaft ihren dritten Heimsieg dieser Saison verbucht. Die Gäste, die im Vorfeld bereits mit einer Absage des Kampfes geliebäugelt hatten, machten es den Stimbergstädtern auch nicht besonders schwer. Marc Erwich verbuchte kampflos seinen Punkt. Frank Eggenstein und Frank Strozewski konnten bereits in der Eröffnung nach groben Patzern ihrer Gegner entscheidend Material und in der Folge volle Punkte gewinnen – eine beruhigende 3:0 Führung. Die wurde von Frank Erwich noch vor der 1. Zeitkontrolle durch einen überzeugenden Königsangriff zum 4:0 ausgebaut. Auch der dritte Ersatzmann hatte gegen Guust Homs keine Chance: nach Bauernverlust konnte der Gegner den weiteren Bauernverstoß nicht verhindern und kam zu keinem aktiven Figurenspiel mehr. Damit war der Sieg unter Dach und Fach.
Der hätte durchaus noch deutlicher ausfallen können. Nachdem Christoph Krings eine vorteilhafte Angriffsstellung erreicht hatte, übersah er die einzige Konterchance seines Gegners mittels eines hübschen Turmopfers. Die Partie war nicht mehr zu halten. Am Spitzenbrett überzog Ali Bitalzadeh seinen Königsangriff. Der schlug nicht durch und der Materialverlust war nicht mehr zu kompensieren. Den Schlusspunkt setzte Alexander van Beek. Allerdings nur mit einem Remis. Nach Damenverlust gelang es dem Gegner eine Festung um seinen König zu bilden. Da zusätzlich seine Türme ständig Schachgebote gaben, war trotz des Materialvorteils kein Weiterkommen mehr möglich. Der Endstand lautet somit 5,5:2,5.
Die Mannschaft liegt nun mit 7:3 Mannschaftspunkten auf Platz drei der Tabelle. Vielleicht reichen in diesem Jahr in der Gruppe bereits diese Punkte zum Klassenerhalt, da sich die Tabellenkellerkinder gegenseitig fleißig weiter die Punkte abnehmen. Am 31. Januar geht es zum SK Turm Emsdetten 2. Diese Mannschaft verlor am Sonntag das Spitzenduell um den Aufstieg bei der DJK Aachen, die nun unangefochten der Oberliga-NRW zustrebt.

20.12.2009

Erster Punkt in der Fremde!

Der Bann ist gebrochen, der erste Auswärtspunkt ist eingefahren. Beim Godesberger SK 2 gab es ein 4:4 Unentschieden. Dabei stand das Spiel in Bonn unter keinem guten Stern. Erst wurde Alexander van Beek ein Opfer der Grippe, dann konnte Guust Homs wegen des Schneechaos in Holland nicht nach Bonn kommen. Da Thomas Willemze, Marc und Frank Erwich bereits am Samstag in Köln waren, konnte das Team wenigstens mit sieben Spielern antreten. Peter Broszeit war für Alexander van Beek eingesprungen.
Die Godesberger wollten sich die ihnen bietende Chance natürlich nutzen. Der Absteiger aus der Oberliga hat bereits die Niederlagen gegen die Ligafavoriten Turm Emsdetten 2 und DJK Aachen auf dem Konto. Im Eröffnungsspiel gegen Hagen hatte es auch nur eine Punkteteilung gegeben. So wollten sie gegen das dezimierte Team vom Stimberg den ersten Sieg landen.
Christoph Krings übersah beim Übergang ins Mittelspiel einen Bauernzug seines Gegners und musste kurz danach aufgeben. Nach dem kampflosen Verlust zu Beginn wurde damit die Situation noch schwieriger.
Thomas Willemze zeigte diesmal eine überzeugende Leistung. Von Beginn an ließ er seinem Gegner keine Chance und sorgte so für den Anschlusspunkt zum 1:2. Allerdings erhielt die aufkeimende Hoffnung einen Dämpfer, als sich Frank Eggenstein mit einem Remis begnügen musste. Er konnte seinen starken Königsangriff nicht in einen vollen Punkt ummünzen. An den weiteren Brettern sah es zu diesem Zeitpunkt nicht besonders aus.
Die Erwich Brüder versuchten den Rückstand auszugleichen. Diesmal gelang es Marc nicht, seine optischen Vorteile zu realisieren. Das Turmendspiel war trotz Mehrbauer nicht zu gewinnen. Den überraschenden Ausgleich besorgte dann aber Frank. Sein Gegner erlaubte den Türmen aktives Gegenspiel, das schließlich in einem gewonnen Endspiel mündete. Damit lautete der Zwischenstand 3:3.
Die Entscheidung musste an den beiden letzten Brettern fallen. Frank Strozewski konnte beim Generalabtausch der Figuren nicht verhindern, dass sein Gegner das Läuferpaar behielt. Damit konnte er erheblichen Druck aufbauen und einen Bauern gewinnen. Allerdings unter Aufgabe des Läuferpaares. Das entstehende Endspiel war dann aber nicht mehr zu gewinnen, da die verbleibenden Bauern blockiert waren. Nach 50 Zügen von Läufer und König ohne Fortschritt beendete erst der Remisantrag die Partie. Da unmittelbar zuvor Peter Broszeit durch Dauerschach auch die Punkteteilung erreicht hatte, lautete der Endstand 4:4. Dieser halbe Punkt kam unerwartet zustande, nachdem Peter Broszeit in der Eröffnung nicht nur einen Bauern verloren hatte, sondern auch mit der Entwicklung seiner Figuren lange hinterher hinkte. Dann nutzte er aber eine Konterchance zum Gegenangriff und konnte unter Figurenopfer den gegnerischen König schwer bedrängen. Schließlich konnte sein Gegner nur unter Hergabe seiner Dame ein Matt verhindern. Allerdings war ihm noch genügend Material verblieben, um die Partie entscheiden zu können. Nur durch die ständigen Schachgebote seiner Dame erreicht Peter Broszeit die Punkteteilung.
Nach diesem „gefühlten Sieg“ war auch die lange Rückfahrt über die zugeschneiten Autobahnen gut zu ertragen. Mit dem ersten Auswärtspunkt in der NRW-Klasse sind die Aussichten in dieser Saison sehr angenehm. Da es im neuen Jahr noch drei Heimspiele gegen schwächere Gegner gibt und auswärts die „Brocken“ Emsdetten und Aachen auf dem Programm stehen, sollte in dieser Saison der Klassenerhalt bequem und nicht erst im letzten Spiel erreicht werden.
Am 10. Januar ist in der nächsten Runde der Düsseldorfer SK zu Gast. Hier gab es bereits in der Vorsaison einen klaren Sieg.

22.11.2009

Zuhause weiter erfolgreich!

Die erste Mannschaft des Schachvereins kann nur daheim punkten und tut das dann auch. Gegen den Herforder SK konnte sich das Team klar mit 5,5:2,5 durchsetzen.
Der zeichnete sich schon früh ab. Als nach ca. drei Stunden Frank Eggenstein seine Stellungsprobleme behoben hatte und die Partie zu einem Remis abwickeln konnte, standen die Zeichen bereits auf Sieg. Frank Erwich und Frank Strozewski konnten ihre Eröffnungsvorteile in volle Punkte umsetzen und die Mannschaft damit mit 2,5:0,5 in Führung bringen. Die zwischenzeitliche Niederlage von Thomas Willemze, der in der Eröffnung mit einem unnötigen Bauernzug das spielentscheidende Tempo verschenkt hatte, konnte den Erfolg nicht gefährden, da Christoph Krings in einer eher ausgeglichenen Stellung einen Fehlzug seines Gegners zum Gewinn ausnutzen konnte. Damit fehlte bei dem 3,5:1,5 Zwischenstand nur noch ein Punkt zum Sieg und sowohl die Stellung von Guust Homs als auch Marc Erwich waren sehr vorteilhaft. Guust Homs hatte in der Eröffnung eine Qualität gewonnen. Unter Rückgabe des Qualitätsvorteils erreichte er ein leicht zu gewinnendes Läuferendspiel. Damit war der Sieg sichergestellt. Anschließend gewann Marc Erwich auch noch seine Partie. Sein Turm war vom gegnerischen Springerpaar einfach nicht zu beherrschen. Abschließend musste Alexander van Beek seinem Gegner noch gratulieren. Er hatte in Vertrauen auf seinen starken Freibauern eine Figur geopfert. Am Ende machte sich der Materialvorteil des Gegners aber entscheidend bemerkbar.
Nun gilt es im letzten Spiel dieses Jahr am 20.12. endlich auch einmal auswärts zu punkten. Mit Godesberg 2 sollte sich auch keine unüberwindliche Hürde in den Weg stellen. Bei der gezeigten Auswärtsschwäche ist allerdings Vorsicht geboten.

25.10.2009

Auswärtsschwäche hat Bestand!

Die erste Mannschaft kann auswärts einfach nicht punkten. Nach langem und spannendem Kampf gab es gegen den Aufsteiger SG Bochum 2 eine knappe 3,5:4,5 Niederlage.
Die Bochumer traten mit einer ordentlichen Besetzung an, sodass die Karten zu Beginn annähernd gleich verteilt waren. Nach ungefähr zwei Stunden Spielzeit zeigten sich an den drei ersten Brettern leichte Vorteile für die Gäste vom Stimberg. Das war auch erforderlich, weil Frank Strozewski in der Eröffnung seine Figurenentwicklung vernachlässigte. Damit gab er seinem Gegner die Vorlage für entscheidenden Königsangriff zur 1:0 Führung. Die konnte Ali Bitalzadeh in seinem ersten Einsatz am Spitzenbrett ausgleichen. In Zeitnot übersah sein Gegner einen Figurenverlust und musste gratulieren. Den zweiten vollen Punkt erspielte dann Dennis Ruijgrok. Er konnte das fehlende Zusammenspiel der gegnerischen Schwerfiguren zum zweifachen Bauerngewinn ausnutzen. Frank Erwich hatte seinen Königsangriff überschätzt. Das geopferte Material war somit entscheidend. Damit lautete der Zwischenstand nach der ersten Zeitkontrolle 2:2. Und die Aussichten waren gemischt. Christoph Krings und Guust Homs hatte weniger Material und kämpften um das Remis, Marc Erwich und Alexander van Beek hatten bei ausgeglichenem Material einen Stellungsvorteil erspielt. Guust Homs hatte jedoch nicht seinen besten Tag erwischt. Nach einem schönen Damenopfer hatte er eine vielversprechende Angriffsstellung erhalten. Er ließ aber den Abtausch von zu vielen Figuren zu, sodass der Angriff versandete. Dann musste er noch seinen letzten Läufer für den gegnerischen Freibauern am Damenflügel hergeben. Damit war die Partie nicht mehr zu halten.
Anschließend musste sich Alexander van Beek mit einem Unentschieden zufrieden geben. Er konnte in dem Turmendspiel keine Fortschritte mehr erzielen. Den Ausgleich schaffte Marc Erwich. Er hatte den Gegner immer mehr unter Druck gesetzt und konnte so entscheidend den Turm gegen zwei Bauern gewinnen. Nun kam es auf die letzte Partie von Christoph Krings an. Sein Gegner war mit dem Unentschieden nicht zufrieden und unternahm gefährliche Gewinnversuche. Allerdings sollten sie ihn eigentlich selber gefährden. Mit einem Bauernopfer konnte Christoph Krings den Damentausch erzwingen und sich so einen nicht mehr zu stoppenden Freibauern verschaffen. Er vernachlässigte aber leider die Gegenchancen seines Gegners, der so auch einen Bauern umwandeln konnte. Nach mehr als 6,5 Stunden Spielzeit hatte sein ca. 30 Jahre jüngerer gegenüber die bessere Kondition und behandelte das Damenendspiel exakter. Mit dem Einzug des nächsten Bauern konnte er sich den vollen Punkt sichern. Der SV Erkenschwick wartet somit weiter auf den ersten Auswärtspunkt in der NRW-Klasse.

26.09.2009

Gelungener Saisonauftakt für die Erste in der NRW-Klasse!

Die Mannschaft ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Nach langem spannenden Kampf wurde die SG Solingen 3 mit 5:3 geschlagen. Die sehr ausgeglichene Mannschaft der Gäste erwies sich als der erwartete harte Gegner.
Für den ersten halben Punkt sorgte Guust Homs. Nach einem frühem Damentausch verflachte die Stellung schnell, sodass eine Fortsetzung der Partie nicht mehr vielversprechend war.
Dann gingen die Gäste vor der ersten Zeitkontrolle durch einen Doppelschlag in Führung: Alexander van Beek hatte sich zu einem riskanten Angriff entschlossen, der aber nicht durchschlug. Somit musste er die Partie genauso aufgeben wie Christoph Krings, der zu passiv agierte.
Doch trotz des Rückstandes machte sich langsam Optimismus breit. Dies war damit begründet, dass die Erwich Brüder Marc und Frank zunächst für den Ausgleich sorgten. Beide hatte aus der Eröffnung heraus gute Stellungen erhalten und immer weiter ausbauen können. Nach Materialgewinn war dann jeweils die Partie gewonnen.
Anschließend ging das Team durch den Sieg von Dennis Ruijgrok in Führung. Dies war wohl die Schlüsselpartie und die Entscheidung war damit eigentlich gefallen. In einem wilden Angriff hatte Dennis zunächst zwei Figuren geopfert ohne die Partie entscheiden zu können. Anschließend gewann er wegen des anhaltenden Königsangriff die Figuren nicht nur zurück, sondern darüber hinaus sogar noch weiteres Material. Aber die Entscheidung war immer noch nicht gefallen. Plötzlich schienen die Freibauern des Gegners eine Bedrohung zu werden. Als er aber mit geschickten Turmmanövern diese Gefahr endgültig beseitigen konnte, war das entstandene Bauernendspiel gewonnen.
3,5:2,5 lautete der Zwischenstand, dass sollte doch funktionieren. Frank Strozewski hatte aus der Eröffnung heraus ständigen Königsangriff, da sein Gegener zu Gunsten eines Bauerngewinns auf die Rochade verzichtet hatte. Diese Schwäche führte dann kurz vor der Zeitkontrolle zu Figurenverlust. Der schnelle Gewinn gelang aber mit knapper werdender Bedenkzeit nicht, eine exakte Endspielführung stand danach noch an. So konnte nach sechs Stunden Spielzeit Jimmy van Zutphen den Mannschaftskampf mit seinem Sieg entscheiden. Er profitierte hierbei von den überzogenen Angriffsbemühungen seines Gegners, der den Rückstand ausgleichen wollte. Nach Bauerntausch und Öffnung der Linien war aber dann die Königsstellung des Gastes zu sehr geschwächt.
Das Endergebnis von 5:3 stellte abschließend Frank Strozewski her, der nach sechseinhalb Stunden Spielzeit seinen Gegner durch eine Vertauschung der Zugfolge doch noch ein Remis erlaubte.
Die ersten beiden Mannschaftspunkte in dieser schweren Gruppe sind eingefahren. Ein Erfolg, auf den es aufzubauen gilt. Das soll nach Möglichkeit sofort am 25.10. bei der SG Bochum 2, einem ebenfalls nicht zu unterschätzenden Gegner, gelingen.