Jugend-Turniere 2009/10

16.5.10 – Max & Moritz-Turnier in Paderborn

Bericht von Dirk Broksch
Insgesamt 13 Spieler des Schachvereins Erkenschwick nahmen beim Max & Moritz Turnier teil. Zusammen mit Betreuern, Eltern und Spielern aus anderen Vereinen nahm man die entspannte Fahrt mit dem Reisebus zu den Schachfreunden aus Paderborn auf.
In den Altersklassen U8, U10, U12 und der U14 waren die Stimbergstädter vertreten, aber nicht der U16 und U18, da es kurzfristige Absagen gab.
Aus Erkenschwicker Sicht war besonders das Abschneiden von Jonas Daube, der in der Altersklasse U8 von 35 Teilnehmern einen guten 6. Platz belegte. Hier wäre sogar noch eine höhere Platzierung möglich gewesen. Auch Marius Pawlak (U10) spielte ein sehr starkes Turnier und rutschte durch eine unglückliche Niederlage in der letzten Runde auf den 13. Platz ab. Mit einem Sieg hätte er es unter die Top 10 geschafft. Die U10 stellte mit 55 Teilnehmern zugleich das größte Teilnehmerfeld aller Altersklassen. Marcel Strohmann spielte in der Altersklasse U14. Nach gutem Start mußte er sich den späteren Erst- und Zweitplatzierten aber geschlagen geben und rutschte auf den 4. Platz ab. Zusammen mit seinem Bruder Marc wird er nach den Sommerferien zum Kadertraining in NRW eingeladen. Beide haben sich nach einem Jahr sehr gut im Verein eingelebt und achtbare Ergebnisse erzielt.
Auch die anderen Spieler der Erkenschwicker Schachjugend haben wie in jedem Jahr sehr viel Spaß an dem Turnier gehabt. Die „alten Hasen“ Lukas Möbius (U8), Marina Hohm (U10) und Sarah Daube (U10) hatten ebenso viel Spaß wie die vielen Neulinge Franziska Neinert (U10), Andreas und Eduard Risling und Tom Schauland. Für viele war es das erste Turnier und sicherlich nicht das letzte, denn bereits am kommenden Samstag steht in der Nachbarstadt Recklinghausen ein weiteres Schnellschachturnier statt. Dort gilt es weitere Erfahrungen für die im September/ Oktober anstehenden Kreismeisterschaften zu sammeln.
Für Begleiter und Spieler älteren Jahrgangs wurde wie in jedem Jahr auch ein Ufrei-Turnier eingerichtet. Hier waren Peter Broszeit, Lukas Lojewsky und Harald van de Weyer vertreten.
Jugendleiter Dirk Broksch, der als Betreuer fungierte war mit dem Auftritt seiner Schützlinge sehr zufrieden. „Insgesamt 31 Personen sind nach Paderborn gefahren. Dies ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren. Die Kinder haben wichtige Erfahrungen gesammelt und werden kontinuierlich stärker.“

15.5.10 – 4. Platz beim U10-Schnellturnier / Qualifikation für NRW

Bericht von Christian Verkooyen
Sarah Daube, Marius Pawlak, Lukas Möbius und Jonas Daube vertraten den SV Erkenschwick bei der U10 Mannschaftsmeisterschaft der Schachjugend NRW in Paderborn. Gespielt wurde im Schnellschachmodus (15 Minuten pro Spieler pro Partie) im Schweizer System mit 5 Runden. Zehn Mannschaften traten in Paderborn an, die ersten vier Teams qualifizieren sich für die Endrunde in Dortmund-Brakel. Die anderen vier Endrundenteilnehmer werden in einem weiteren Vorrundenturnier in Leverkusen ermittelt.
Bereits in der ersten Runde traf die Mannschaft vom Stimberg, von der Turnierwertungszahl (TWZ) nur 7. der 10 Mannschaften, auf den späteren Vorrundensieger SK BS Paderborn I. In einer spannenden Partie erreichten wir ein Remis. Der Auftakt war geglückt. Anschließend gelang mit einem überzeugenden 3,5:0,5 der erste Sieg des Tages über den Gütersloher SV II.
Im anschließenden Match gegen den SC Porta Westfalica (Platz 2) setzte es eine deftige 0:4-Schlappe. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Endrundenträume unserer U10-Mannschaft geplatzt, da sie auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht war.
Mit einer weiteren Punkteteilung gegen die SF Paderborn 2000 I (Platz 3) wurde Platz 6 gefestigt. Vor der abschließenden fünften Runde gab es eigentlich nur noch theoretische Chancen auf Platz vier; die Podiumsplätze waren zu diesem Zeitpunkt bereits unerreichbar.
Zum Abschluss ging es gegen das Tabellenschlusslicht SF Paderborn 2000 III. Mit einem schnellen 3:1-Sieg hatte die Mannschaft die Aufgabe gemeistert – nun lautete die Devise: Warten auf die Konkurrenz bzw. Abschlusstabelle!
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden dann zeitgleich der Gütersloher SV I und unserer Schachakteure auf die Bühne gerufen, da beide Teams 11:4 Mannschaftspunkte bei 10,5 Brettpunkten aufweisen konnten. Der geteilte vierte Platz war perfekt.
Da es keinen direkten Vergleich zwischen den Gütersloher SV I und unserer Mannschaft gab und die Turnierausschreibung keine Feinwertung oder andere Regularien vorsieht, musste die Entscheidung, welche Mannschaft neben den drei Estplatzierten (SK BS Paderborn I , SC Porta Westfalica und SF Paderborn 2000 I) zur Endrunde nach Dortmund fährt, vertagt werden.
Für unser Team war die Teilnahme ein voller Erfolg. Der geteilte vierte Platz war mehr als wir und die Mannschaft erwarten durften. Gemäß der inoffiziellen Turnierauswertung nach DWZ konnte die Mannschaft bei einer Start-TWZ von 720 eine Leistung von 880 erzielen, den höchsten Wert der gesamten Vorrunde!
PS: Wir haben uns qualifiziert!

27.4.10 – SV Erkenschwick Kreismeister im Viererblitz

Bericht von Dirk Broksch
Vor gut 15 Jahren ist Erkenschwick zuletzt Kreismeister im Viererblitz geworden. Deshalb war die Freude bei dem jetzigen Jugendtrainer Dirk Broksch, der den Titel als Jugendlicher Erkenschwicker gewann, umso größer.
Insgesamt 13 Vierermannschaften kamen bei sonnigem Wetter in den Waltroper Lehnemannshof. Für ein gemütliches Ambiente und beste Voraussetzungen war also gesorgt. Allein sechs Mannschaften vom Ausrichter Waltrop waren am Start. Während bei einigen Mannschaften viele Anfänger spielten, verzichtete Dirk Broksch bewusst darauf, da es gerade für die Kleinen besser ist, langsamer zu spielen.
Die Stimbergstädter, die (nur) eine starke Mannschaft mit Max Schawacht (18), Marc (16) und Marcel (13) Strohmann sowie Youngster Jonas Daube (8) ins Rennen schickte, musste sich lediglich in der dritten Runde gegen Haltern I mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Alle anderen Spiele wurden gewonnen. Max Schawacht am ersten Brett und Marc Strohmann am dritten Brett gewannen alle Partien. Besonders stark war die Vorstellung des kleinen Jonas Daube, der die Gegner reihenweise zum Partieverlust zwang und 7 Punkte aus 11 Partien erzielte.
Unser Sieg war verdient und am 20. Juni wird die Mannschaft bei den NRW-Meisterschaften an den Start gehen. MIt Glück können wir uns sogar für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren.

von links: Marc und Marcel Strohman, Max Schawacht
vorne: Jonas Daube

23.01.10 – Elfjähriger gewinnt Jugendschnellschachturnier in der Altersklasse U20 in Düren

Vergangenen Samstag nahmen vier Jugendspieler des Schachvereins Erkenschwick am 1.Grand Prix-Schnellschachturnier des Jahres in Düren teil. Sowohl Lukas Möbius (U8), Marius Pawlak (U10) und die Brüder Marcel (U14) und Marc Strohmann (U16) mußten sich einer starken Konkurrenz am Ende hin unglücklich geschlagen geben. Die Erkenschwicker Trainer Dirk Broksch und Peter Broszeit sowie einige Gastspieler aus anderen Vereinen waren ebenfalls mit dabei.
Besonders interessant war das Auftreten des erst 11jährigen Jan-Christian Schröder vom Verein SV Lahn-Limburg der in der höchsten Altersklasse (U20) antrat. Der kleine Junge aus Hessen (DWZ 2029), gewann das Turnier mit 7,5 Punkten aus 9 Partien auf Grund der besseren Feinwertung. Ihm steht vielleicht eine große Zukunft bevor, möglicherweise wird aus diesem „Wunderkind“ eines Tages ein Spieler mit internationaler Klasse.

27.10. – Jugendturnier Schloß-Moyland bei Kleve

Am Samstag, dem 24.10, reisten 9 Jugendspieler nebst Eltern und Trainer Peter Broszeit zum Turnier ins Schloß-Moyland bei Kleve. Da Dirk Broksch bei den IX. Deutschen Betriebssport-Meisterschaften in Berlin für RWE im Einsatz war, kümmerte sich Klaus Daube um den organisatorischen Ablauf. Diesen übernahm Klaus Daube komplett. Die Erkenschwicker Jugend war ausser in der U16 und U18 in allen Altersklassen vertreten.
Max Schawacht belegte in der Altersklasse U20 mit einem Punkt Vorsprung den 1.Platz. Lukas Möbius konnte sich in der Altersklasse U8 seinen großen Pokaltraum erfüllen und belegte durch eine gute und konzentrierte Leistung den 3.Tabellenplatz. Sein Vereinskamerad Jonas Daube, der mit der Unruhe und Hektik im Turniersaal nicht ganz zurechtkam, mußte mit einen undankbaren 4. Platz vorliebnehmen.
In der U10 vertraten Marius Pawlak und Sarah Daube im größten Teilnehmerfeld (29 TN) den Schachverein. Für Marius wäre mit etwas mehr Glück auch ein höherer Tabellenplatz möglich gewesen. Am Ende landete Marius auf den 12. Platz, während Sarah die Störungen im Spielsaal zu schaffen machten und sie nur auf den 21. Platz kam.
In der U12 spielte Niklas Föcker nach einigen Wochen Auszeit ein sehr gutes Turnier und landete überraschend auf den 10. Tabellenplatz. Dabei ließ er sogar Laura Moreno Wasielewski mit einem halben Punkt Vorsprung hinter sich. Bei der Bedenkzeit von 10 Minuten pro Teilnehmer hat sich gezeigt, dass Laura in Langpartien wesentlich stärker ist. Peter Broszeit lobte Lauras strategisches Spiel und war trotz der 4 Niederlagen sehr mit ihrer Leistung zufrieden.
Lukas Abulhanov und Philipp Weichselbaum waren in der Altersklasse U14 im Einsatz. Lukas kam über einen 12. Platz nicht hinaus und Philipp landete auf Grund fehlender Spielpraxis und Eingriffen von außen etwas unglücklich auf den 22. Tabellenplatz.
Ob die Erkenschwicker Schachjugend im nächsten Jahr wieder zum Turnier nach Kleve fährt ist noch unklar, weil die Hektik für Eltern und Spieler deutlich spürbar gewesen ist. Anders als bei den gut organisierten Turnieren in Paderborn, Bielefeld u.a. musste man dieses Mal mit ungewohnten Nebenschauplätzen vorlieb nehmen.
Für die jüngsten Teilnehmer war es aber dennoch ein sehr großer Erfolg. Das Turnier Schloß-Moyland war das letzte Vorbereitungsturnier für die anstehenden Jugendkreiseinzelmeisterschaften am 07.11.2009 in Oer-Erkenschwick.

23.06. – Kreis Recklinghausen belegt bei der Ruhrolympiade den dritten Rang im Schach

Die Schachauswahl des Kreises Recklinghausen hat bei der Ruhrolympiade in Fröndenberg (Kreis Unna) nach relativ schwachem Beginn und starkem Endspurt noch einen Medaillenplatz errungen und damit die Ergebnisse aus den Vorjahren deutlich verbessern können. Nur Titelverteidiger Bochum und Mitfavorit Dortmund waren nicht zu schlagen.
Bereits vor dem Turnier waren die Rollen klar verteilt: Bochum ging als haushoher Favorit ins Rennen, dahinter deutete sich ein Dreikampf zwischen den Mannschaften aus Dortmund, Mülheim und dem Kreis Recklinghausen um die weiteren Medaillenränge an. In der ersten Runde gab sich keiner der Favoriten eine Blöße, der Kreis RE startete mit einem souveränen 5:1-Erfolg gegen den Ennepe-Ruhr-Kreis in das Turnier. Direkt in der zweiten Runde ging es gegen den scheinbar übermächtigen Gegner aus Bochum. Doch obwohl das Ergebnis (1,5:4,5) sich anders anhört, wäre mit ein bisschen Glück durchaus mehr drin gewesen. In der dritten Runde ging es gegen den ersten direkten Konkurrenten aus Mülheim. Doch nach dem vielversprechenden Start kam es zunächst zur großen Ernüchterung: Die Recklinghäuser unterlagen chancenlos mit 1:5. Somit schien der Kampf um Platz 3 bereits früh aussichtslos zu sein, Ziel war nun das Festigen des vierten Platzes. Dies gelang durch zwei Erfolge gegen Hagen (4:2) und Gelsenkirchen (4,5:1,5). In der sechsten Runde sollte im Duell mit Dortmund nun die Entscheidung fallen, ob in Richtung Podest noch etwas möglich war. Das Spiel endete 3:3, ein eigentlich zufriedenstellendes Ergebnis, das jedoch im Hinblick auf den Kampf um Platz 3 ungenügend erschien. Desweiteren mussten die Recklinghäuser in den verbliebenden drei Runden auf ihren Spieler an Brett 2, Stefan Wickenfeld verzichten, der dann bei der Verbandsmeisterschaft in Mülheim mitspielte. Glück für den Kreis RE: Auch die Mülheimer mussten ihren aus Recklinghausen stammenden Spitzenspieler Andreas Wittenberg abstellen. Außerdem gelang bereits zuvor gegen Düsseldorf nur ein 3:3, sodass Recklinghausen nach Mannschaftspunkten aufgeschlossen hatte. Das Vestische Team machte seine Sache besser und schlug in der siebten Runde Düsseldorf mit 4:2 und in der achten Runde Duisburg etwas glücklich mit 4:2. Vor der neunten Runde war somit klar: Ein Medaillenrang war aufgrund des direkten Vergleichs nur noch möglich, wenn ein Sieg gelang und Mülheim zeitgleich gegen Duisburg patzte. Der eigene Sieg war schnell in trockene Tücher gebracht: Recklinghausen fertigte Oberhausen mit 6:0 ab. Duisburg hingegen schlug sich gegen Mülheim deutlich besser als erwartet und konnte schließlich sogar mit 3,5:2,5 gewinnen.
Der dritte Platz für den Kreis Recklinghausen war perfekt. Besonders hervorzuheben bei der insgesamt guten Mannschaftsleistung war Spitzenspieler Alexander Langers, der an Brett 1 gar alle seine neun Partien gewinnen konnte. Betreut wurde das Team vor Ort von Wilfried Krolik (Waltrop) und Udo Wickenfeld (RE-Altstadt), denen an dieser Stelle auch sehr viel Dank ausgesprochen ist.
ruhrolympiade-2009
v.l.n.r.: Stefan Tunkel, Alexander Langers, Marius Eckert, TL Kai Lück, Michael Glahn, Andreas Winterberg, Romina de Freitas, es fehlt Stefan Wickenfeld

02.06.2009
Jugendspieler repräsentieren den Schachverein Erkenschwick bei der Woche des Sports sehr erfolgreich

Jährlich finden in Recklinghausen die Wochen des Sports statt. In diesem Rahmen veranstalteten die Vereine RE-Altstadt und RSG Läufer/Ost für die interessierten Hobby- und Vereinsspieler ein Blitz- bzw. Schnellturnier.
Beim Blitzturnier in Altstadt gewann Jenny Leveikina (mit 14,5 aus 15) überlegen vor Jugendtrainer Dirk Broksch (12). Marcel Strohmann schaffte mit 10,5 Punkten den 5.Platz und sein Bruder Marc mit 10 Punkten den 7. Platz. Marcel erhielt außerdem einen Pokal für den besten Spieler unter 14 Jahren.
Beim Schnellschachturnier der Schachgemeinschaft Recklinghausen Läufer/Ost wurde Marcel mit insgesamt 5,5 aus 7 Punkten ungeschlagen Sieger und bekam für seine Leistung einen großen Pokal. Sein älterer Bruder Marc, seines Zeichens ehemaliger bayrischer Jugendmeister, sicherte sich in einem starken Teilnehmerfeld mit 16 Teilnehmern den 3. Platz und knöpfte seinem Bruder zudem noch ein Unentschieden ab. Auch er bekam zur Belohnung einen Pokal. Dirk Broksch war mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden.
Beim Fronleichnamsturnier in Waltrop wollen wir mit einer starken Jugendmannschaft antreten und um die vorderen Plätze mitspielen.

Marcel und Marc Strohmann

Marcel und Marc Strohmann

17.05.2009
Mit 40 Personen zum Schnellschachturnier nach Paderborn

Vergangenen Sonntag fuhr die gesamte Jugendabteilung des Schachvereins Erkenschwick nach 2008 zum hervorragend organisierten Schnellschachturnier nach Paderborn. „Durch gute Kontakte haben wir uns dort schon einen guten Ruf erarbeitet und wir kommen Jahr für Jahr sehr gerne hierhin“ fügte Jugendleiter Dirk Broksch stolz hinzu. „Die Veranstalter haben sich gut auf die Bedürfnisse der Kinder eingestellt. So können die Teilnehmer sich Spielgeräte wie Bälle oder Federballschläger ausleihen und in den Pausen herumtoben.“ Dafür ist das Gelände der Gesamtschule Paderborn-Elsen prädestiniert.
Zu den Erkenschwickern gesellten sich diesmal auch 5 Spieler aus Haltern, 2 aus Recklinghausen und Herten-Disteln, sodass es für alle Beteiligten ein anstrengender aber auch sehr schöner Tagesausflug gewesen ist.
Der jüngste Teilnehmer Lukas Möbius (6) wurde von seiner Mutter und seinem Opa Harald van de Weyer (69) begleitet, der in der Altersklasse Ufrei antrat und dort sehr ordentlich abschnitt. Somit stellte Erkenschwick den ältesten und zugleich jüngsten Teilnehmer des Turniers. Der kleine Lukas holte 3 Punkte aus 7 Partien und zeigte eindrucksvoll, dass der Verein vom Stimberg mittlerweile einen sehr guten Unterbau geschaffen hat. „Wir benötigen noch 2 oder 3 Jahre, um mit den wirklich Großen aus Dortmund, Essen und Mülheim auf Augenhöhe zu kommen, aber wir sind auf einem sehr guten Weg.“
In der Altersklasse der U8 traten unter anderem Jonas Daube (7) und Marius Pawlak (7) an, die mit 3,5 aus 7 Punkten gute Platzierungen im oberen Mittelfeld belegten. „Gerade bei Jonas ist die Entwicklung in den letzten Wochen deutlich aufgefallen und er zeigt dies mit guten Leistungen im Training und bei seinen Partien. Bei ihm treffen alle wissenschaftlichen Studien zum Schach zu, dass es den Geist und die Kreativität fördert und zudem die Kinder ruhiger werden lässt. Zu Beginn war es alles anders. Das Sozialverhalten und der Umgang untereinander sind für die Kleinen vorbildlich.“ Marius Pawlak spielte sein allererstes Turnier und zeigte gleich, dass auch mit ihm zukünftig zu rechnen ist.
In der U10 traten mit Marina Hohm, Sarah Daube und Niklas Föcker 3 Spieler an, die ebenfalls eine gute Punkteausbeute erzielten. Marina holte ordentliche 5 Punkte aus 9 Partien und Sarah und Niklas kamen auf jeweils 4 Punkte. „Für Niklas habe ich mich ganz besonders gefreut, da er im letzten Jahr bei einigen Turnieren den letzten Platz belegte. Mit dieser enormen Leistungssteigerung und seinem anhaltenden Ehrgeiz ist auch er zu einer festen Größe in der Jugendgruppe geworden. Er wird noch stärker werden, weil er auch fleißig seine Aufgabenhefte im Selbststudium zu Hause macht. Gleiches gilt für Sarah, die wie auch ihr jüngerer Bruder Jonas eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr hingelegt hat.“
Im Gegensatz zu den unteren Altersklassen schickte der SV Erkenschwick mit Lukas Abulhanov, Andreas Gleske und Philipp Weichselbaum in der U12 drei Favoriten ins Rennen, die auch zwischenzeitlich im oberen Drittel der Tabelle zu finden waren. Andreas Gleske holte 6 Punkte und Lukas und Philipp kamen auf jeweils 5 Punkte. „Am Ende hat man gesehen, dass die Konzentration auch nicht mehr da gewesen ist, weil gerade bei einem solchen Turnier die Kondition und Durchhaltekraft entscheidend sind.“
Interessant war der erste Einsatz des Bayrischen Jugendmeisters Marcel Strohmann, der ein Turnier in dieser Größenordnung noch nicht mitgespielt hatte. Mit 5 Punkten belegte er aber einen 11. Tabellenplatz, der im nächsten Jahr durchaus ausbaufähig ist. „Mich persönlich freut es sehr, dass sich Marcel und sein älterer Bruder Marc im Verein sehr wohl fühlen und auch gut aufgenommen wurden.“ Marc startete in der U16 und belegte mit 4,5 Punkten den 12.Tabellenplatz. „Beide müssen sich noch eingewöhnen und werden weiter gefördert.“
Neben Harald van de Weyer spielten Dinar Abulhanov, Stefan Steuerwald, Holger Kellerbauer und Franz Schulze Bisping in der Altersklasse Ufrei. Dinar spielte sein erstes Schnellschachturnier und bot in einem starken Teilnehmerfeld mit 4,5 Punkten eine starke Leistung. „Für Holger und Stefan war es wichtig Praxis zu sammeln.“ Bester Gastspieler war Stefan Wickenfeld vom Schachverein RE-Altstadt, der einen guten 3. Tabellenplatz belegte.
„Wir sind heute zwar ohne einen Sieger nach Hause gefahren, aber ich bin auf die Leistung und Entwicklung aller sehr stolz. Im nächsten Jahr fahren wir wieder nach Paderborn und vielleicht werden wir mit einem Titel belohnt.“

05.04.2009

Andreas Gleske gewinnt überzeugend die Verbandsmeisterschaft der U12

Am Sonntag, dem 5.4., fanden in Mülheim die Verbandsmeisterschaften der U10 und U12 als Schnellturnier statt. Dirk Broksch und Peter Broszeit begleiteten und betreuten die Erkenschwicker Jugendlichen.
Die U10 spielte im Jugendstützpunkt des Bundesligisten Mülheim Nord.Jonas (7 Jahre) und Sarah Daube (8 Jahre), die mit Abstand jüngsten Teilnehmer, spielten in der U10. Trotz der unteren Tabellenplätze waren beide mit ihrer Punkteausbeute von 2 gewonnen Spielen aus 9 Partien sehr zufrieden.
Die U12 spielte in der Jugendherberge Mülheim, wo auch gleichzeitig die Jugendverbandsmeisterschaft der U16 und U18 stattfindet. Hier traten mit Philipp Weichselbaum und Andreas Gleske die zur Zeit stärksten Nachwuchsspieler des Schachvereins Erkenschwick an. Ohne großen Druck spielte sich Andreas dabei in einen Rausch und schaltete einen Favoriten nach dem anderen aus. Seine spielerische Überlegenheit und Nervenstärke bescherten ihm dabei den hochverdienten 1.Platz. Er ließ die Konkurrenz mit deutlichem Abstand hinter sich. Spieler aus Katernberg, Dortmund, Bochum und Mülheim mussten sich dem elfjährigen Andreas geschlagen geben. Der Respekt der anderen Spieler war deutlich zu spüren. Philipp Weichselbaum erwischte hingegen keinen guten Tag und war am Ende hin traurig. Sein Trainer Dirk Broksch meinte dazu: „Er hat heute viele Partien leichtfertig verloren und sich damit das Leben schwer gemacht“.
Andreas hingegen wird am Ostermontag zu den NRW-Meisterschaften nach Kranenburg fahren und sich dann vielleicht für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren können.
peter__andreas_und_philipp

21.01.2009

Max Schawacht gewinnt souverän das Neujahrsblitzturnier in Marl-Drewer

Vergangenen Samstag spielte die Erkenschwicker Schachjugend in den Altersklassen der unter 20-jährigen und unter 14-jährigen beim Neujahrsblitzturnier in Marl-Drewer und erzielte dabei sehr gute Platzierungen. Max Schawacht demonstrierte bei den unter 20-jährigen seine Klasse und setzte sich unangefochten mit 9 Punkten aus 9 Spielen von allen anderen Teilnehmern ab. Max präsentierte sich in einer sehr guten Verfassung und zeigte, dass auch bei den bald in Erkenschwick stattfindenden Jugendkreiseinzelmeisterschaften – die am 31.01.2009 beginnen – mit ihm zu rechnen ist.

Bei den unter 14-jährigen mussten sich Andreas Gleske und Lukas Abulhanov etwas unglücklich mit einem geteilten zweiten Platz zufrieden geben. Beide holten 6,5 Punkte aus 9 Partien. Die jüngste und einzige Teilnehmerin des Turniers, Marina Hohm, belegte einen ordentlichen fünften Platz und konnte dem Turnierfavoriten Andreas Gleske am Ende hin sogar einen vollen Punkt abknöpfen, den dieser für den Gesamtsieg benötigt hätte. Philipp Weichselbaum hatte keinen guten Tag erwischt und belegte den siebten Platz. Jugendleiter Dirk Broksch fügte hinzu, dass es keineswegs schlimm ist, wenn man im Blitzen nicht so stark ist. Dafür ist Philipp in den Langpartien sehr stark geworden und wird auch bei den Kreismeisterschaften bei den unter 12 jährigen sicherlich für die eine oder andere Überraschung sorgen. Maurice Menth, der sein allererstes Turnier überhaupt bestritt, belegte den letzten Tabellenplatz. Motivation seinerseits ist genug vorhanden, um beim nächsten Mal besser abzuschneiden. Alles in allem war das ein sehr erfolgreicher Tag und alle Beteiligten können auf die Leistung der Kinder sehr stolz sein. Bei der Erkenschwicker Jugend kann in fast allen Altersklassen mit einem Happy-end gerechnet werden.

15.11.2008

Kräftemessen mit den Großen bei den U12-Verbandsjugendmannschaftsmeisterschaften in Dortmund

Bericht von Dirk Broksch

Vergangenen Samstag trat der Schachverein Erkenschwick mit 2 Kindermannschaften in Dortmund zu den Verbandsmannschaftsmeisterschaften der unter 12-jährigen an und traf dort auf sehr starke Gegner. Die erste Mannschaft mit Andreas Gleske, Lukas Abulhanov, Philipp Weichselbaum und Marina Hohm wurde von insgesamt 17 Mannschaften an Nummer 3 gesetzt und wurde in den ersten 4 Runden auch ihrer Favoritenrolle gerecht. In den Runden 5, 6 und 7 setzte es unglückliche Niederlagen, die hauptsächlich auf fehlende Kondition zurückzuführen waren. In Runde 8 bäumte man sich noch einmal auf und unterlag im direkten Endspiel um Platz 5 mit 1-3 den Schachfreunden Berghofen-Hörde I. Platz 5 hätte für die direkte Qualifikation zur NRW-Meisterschaft gereicht. „Dieses Turnier war für die Kinder ein harter Prüfstein, da sie derartige Rundenturniere noch nicht gespielt haben. Allerdings konnte man gegen alle 3 Mannschaften von Dortmund-Brackel 5-1 Punkte holen, was mehr als achtbar gewesen ist. Heute hat auf jeden Fall das nötige Glück gefehlt, aber wir schauen positiv in die Zukunft.“
Die zweite Mannschaft mit Jakob Huhn, Niklas Föcker, Moritz Westerdorf und Marie Michla belegte zwar den letzten Tabellenplatz, sammelte aber wichtige Erfahrungen für die anstehenden Jugendkreiseinzelmeisterschaften in Erkenschwick.
Jugendleiter Dirk Broksch – der wie auch die Eltern – sichtlich geschafft war, war alles in allem mit seinen Schützlingen sehr zufrieden. „Wir haben heute mit teilweise sehr guten Leistungen auf uns aufmerksam machen können. Die Kinder werden sich nach und nach weiter entwickeln und bei den bevorstehenden Kreismeisterschaften sicherlich die ersten Erfolge einfahren.“

Die Turniertabelle auf den Seiten der Schachjugend Ruhrgebiet.

Von links nach rechts: M. Hohm, P. Weichselbaum, L. Abulhanov, A. Gleske

Von links nach rechts: M. Michla, M. Westerdorf, N. Föcker, J. Huhn