II. Mannschaft 2008/09

19.04.2009

Erkenschwick II – RSG II 4,0 : 4,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
rsg_2-erkenschwick_2_2009
Auch in der letzten Runde wurde wieder gekämpft. Erst um 18:15 stand das 4:4 fest.
Zunächst gewann Dirk Broksch kampflos. Armin Gasper spielte gegen Elmar Hillebrand remis. Wolfgang Modlinski verlor gegen Heinrich Balke, ich gegen Jan Rolf. In der anschließenden Analyse haben wir eine Menge über die Stellung und bessere Verteidigungszüge für Schwarz gelernt (Partie folgt). Die Partie von Broszeit – Sebastian Rolf ging nach Mißgriffen beider Seiten schließlich Remis aus. Hans-Jörg Steinke spielte gegen Walter Breuckmann remis, Walters Mehrbauer ließ sich nicht verwerten. Jürgen Linke gewann gegen Sebastian Goschin. Beim Stand von 3,5 : 3,5 nahm Max Schawacht das Remisangebot von Christian Kallies an.
Endstand 4 : 4
Mit dem 3. Platz haben wir die Saison erfolgreich abgeschlossen. Auch wenn wir zu Saisonbeginn die Tabellenspitze besetzt hatten, war unsere Leistung zu unausgeglichen. Die (unnötige) Niederlage gegen Datteln und das 4:4 gegen Altstadt I haben uns letztendlich den möglichen Aufstieg gekostet. Nur vier Spieler haben mehr als 50 % der Punkte erreicht.

15.03.2009

KS Haltern – Erkenschwick II 5,5 : 2,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Wenn man auf das Ergebnis schaut, haben wir eine deutliche Packung gekriegt. Aber so einseitig war der Verlauf nicht. Nach einer guten Stunde war ein 4 : 4 durchaus im Bereich des Möglichen, auch wenn wir ohne Rainer Dziewas antreten mußten.
Pter Broszeit war auf Kampf aus und spielte keinen Franzosen, sondern e5. Allerdings stellte er in einem Abtauschspanier seinen Turm im Endspiel auf das unglückliche Feld d6, wonach durch einen Springerangriff die Qualität und um 16:20 Uhr die Partie verloren ging. 0-1
Aber die Stellung von Max Schawacht nach dem 40. Zug von Schwarz bot allen Grund zum Optimismus. Schwarz ist im Zugzwang, während Weiß in Ruhe seinen König aktivieren kann.
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[Event „BL Haltern – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2009.03.15“]
[Round „8“]
[White „Schawacht, Max“]
[Black „Czarnik, Josef“]
[Result „0-1“]
[PlyCount „14“]
[SetUp „1“]
[FEN „8/Pbk2p2/1R2p3/2P1P3/5p1p/5P2/6PP/6K1 w – – 0 1“]
1. c6?? Kxb6 2. cxb7 Kxa7 3. Kf2 {jetzt war g3 angesagt, um das Remis zu sichern} Kxb7 4. Ke2? Kc6 5. g3 fxg3 6. hxg3 Kd5! {h3 gewinnt nicht. da Weiß mit Kf2-g1-h2-h3 den Bauern abholt und Remis halten kann} 7. Ke3?? {und damit ist auch das Unentschieden weg} hxg3 0-1
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So stand es nun 0-2 anstatt des erhofften Ausgleichs.
Wolfgang Modlinski spielte gegen Martin Weber zu sorglos. Er spielte früh e5, wodurch im Gegenzug eine Qualität verloren ging. Martin Weber gelang es, durch eine Reihe von Schachgeboten Zeit zu schinden und dem 40. Zug näher zu kommen. Gleichzeitig verschlechterte sich Wolfgangs Stellung und er überschritt im 39. Zug die Zeit. 0-3
Jürgen Linke spielte gegen Hans-Jürgen Kürten sehr scharf auf Gewinn. Dies hätte schon im 12. Zug ins Auge gehen können. In der entstandenen scharfen Stellung war es für beide Spieler dann angesichts der Zeitnot nicht immer möglich, den besten Zug zu finden. Jürgen hatte dann das bessere Ende für sich. 1-3
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[Event „BL Haltern – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2009.03.15“]
[Round „8“]
[White „Linke, Jürgen“]
[Black „Kürten, Hans-Jürgen“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „59“]
1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 g6 6. Be3 Bg7 7. f3 O-O 8. Qd2
Nc6 9. O-O-O d5 10. Nxc6 bxc6 11. Bc4 e6 12. Bh6? Bxh6 {bxc4! 13. Dxd8 Lxh6! gewinnt zwei Figuren für einen Turm}
13. Qxh6 Qc7 14. exd5
cxd5 15. Bb3 Ba6 16. g4 Rab8 17. Rdg1 Rfc8 18. Qd2 Qc5 19. h4 Qb4 20. h5 d4 21.
hxg6 dxc3 22. Qg5 Nd5 23. gxf7+ Kf8 24. Qg8+ Ke7 25. f8=Q+? {ein natürlicher, aber falscher Zug} Rxf8 26. Rxh7+ Kd6
27. Qg7 cxb2+ 28. Kxb2 Rfd8 29. Rd1 Bc4 30. Qc7# 1-0
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Ich spielte gegen Thomas Schniederjan. Im Gegensatz zur letzten Saison hatte ich diesmal das bessere Ende. In Zeitnot verlor Thomas den Faden und damit auch die Partie. 2-3
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[Event „BL Haltern – Erkenschwick II“]
[Site „?“]
[Date „2009.03.15“]
[Round „8“]
[White „Schulze Bisping, Franz“]
[Black „Schniederjan, Thomas“]
[Result „1-0“]
[PlyCount „65“]
1. d4 Nf6 2. c4 e6 3. Bg5 c5 4. d5 d6 5. Nc3 e5 6. e4 Be7 7. Nf3 O-O 8. Be2 Na6
9. Bd2 Nc7 10. a3 a5 11. O-O Bd7 12. a4 Na6 13. Ne1 Ne8 {Nach 13 Zügen ist eine ziemlich symmetrische Stellung entstanden} 14. Nd3 Nb4 15. Ra3 g5
16. Nb5 h5? 17. Bxh5 f5 18. exf5 Bxf5 19. Nxb4 axb4 20. Rg3 Ng7 21. h3? {besser b3} Rxa4 22.
Bg4 Ra2 23. Qc1 Bg6 24. Be6+ Nxe6 25. dxe6 Rf4 26. Rd1 Qf8 27. f3 Qf5 28. Nc7
Qc2 29. Nd5 Kf8 30. Nxe7 Kxe7 31. Rxg5 Kf6 32. Bxf4 exf4 33. Qxf4+ 1-0
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Martin Plotecki wurde von Markus Rohloff in einem Vorstoßfranzosen langsam, aber sicher überspielt und verlor im 34. Zug auf Zeit. 2-4
Damit war der Mannschaftskampf um 18 Uhr entschieden, denn Dirk Broksch gegen Marco Lombardi und Stefan Heuver gegen Alfons Schulz standen deutlich schlechter. Dirk verlor seine Partie, während Stefan noch ein Dauerschach finden konnte. 2,5 -5,5

15.02.2009

Erkenschwick II – SG Drewer 4,0 : 4,0

Bericht von Franz Schulze Bisping
Beide Mannschaften traten mit einem Ersatzspieler an. Entsprechend dem Einsatz wurde bedingungslos gekämpft, was auch an sechs entschiedenen Partien deutlich wird. Wilfried Uhlich überspielte Jürgen Linke in einem Abtauschslawen. Nach dem Mittelspiel verschlechterte sich die schwarze Stellung Zug um Zug und nach 45 Zügen stand es 0 – 1 für Erkenschwick. In meiner Partie gegen Irene Thesing ging es in einem Abtauschfranzosen (mit entgegengesetzten Rochaden) entsprechend scharf zur Sache. Beide Seiten schoben ihre Bauern bedingungslos nach vorne. Als Irene jedoch einen vergifteten Bauern einsackte, war die Partie vier Züge später zu Ende, weil sie undeckbar auf Matt stand. 1 – 1.
Christian Neumann opferte gegen Dirk Broksch einen Bauern, ohne dafür Spiel zu erhalten. Dirk verstärkte ruhig seine Stellung und konnte die aktiven weißen Figuren abtauschen 2 -1 . Peter spielte gegen Volker Mittmann ein Flügelgambit und hatte für den Bauern eine schöne Druckstellung. Nach einem Bauerneinsteller im 23. Zug erlangte Volker leichten Vorteil und hätte ihn im 27. Zug weiter ausbauen könne. Hier machte sich jedoch seine beginnende Zeitnot bemerkbar. Peter machte weiter Druck und hatte für seine zwei Minusbauern Spiel, das zum Remis reichte. Im 39. Zug wählte Volker aber mit Kg8 den kürzesten Weg zur Hinrichtung, denn ein Matt in zwei Zügen folgte 3-1. Als dann noch die Partie von Wolfgang Modlinski gegen Martin Schäfer im 57. Zug mit Remis durch Dauerschach endete, kamen Siegeshoffnungen auf 3,5 – 0,5.
Allerdings standen unsere verbleibenden Partien schlechter. Max Schawacht hatte mit Schwarz nach schlapper Eröffnung gegen Martin Schäfer einen Bauern eingestellt. Dann aber stellte er sich auf die Hinterbeine und erkämpfte sich ein Remis im Springer-Läuferendspiel 4 – 2 . Günter Strozewski hatte gegen Dr. Heidel ein Evansgambit gespielt und eine gute Stellung erreicht. Allerdings ging nach dem Damentausch ein wichtiger Mittelbauer auf d5 verloren, so daß der Freibauer auf c7 den Tag entschied 4 – 3.
Alles hing jetzt an der Partie von Stefan Heuver gegen Ulrich Arnold. Stefan hatte die Eröffnung nicht gut behandelt und plagte sich mit einer unharmonischen Figurenstellung. Schwarz konnte auf den weißen Feldern mit Dame und Springer in die weiße Stellung eindringen. Durch einen mit Bauernopfer verbundenen Damentausch hätte Stefan noch gute Remischancen erhalten können, da der schwarze König nicht in das weiße Lager eindringen konnte. Da er diese Verteidigungsidee nicht fand, erlag er dem gegenerischen Mattangriff und um 18:50 der Kampf beendet. 4 – 4
Das Unentschieden hilft Drewer mehr als uns, da wir in der nächsten Runde gegen den Tabellenführer aus Haltern spielen müssen. Haltern hatte wie Drewer das Glück, daß Altstadt jeweils einen Brettpunkt kampflos abgegeben hat. Damit sind zur Überraschung der meisten die neben Haltern als Titelfavoriten gehandelten Altstädter wohl endgültig aus dem Rennen um die beiden Aufstiegsplätze ausgeschieden. Mit einem Sieg gegen Haltern könnten wir noch um den Aufstieg mitspielen. Allerdings wird dies angesichts der Stärke der Halterner eine schwere Aufgabe für uns.

25.01.2009

SV RE-Süd – Erkenschwick II 3,5 : 4,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Heute war wieder ein langer Kampf angesagt. Während wir mit unserer etatmäßigen Aufstellung antreten konnten, waren die Süder ersatzgeschwächt. Jürgen Linke gewann schnell gegen Marc Mathea, wobei er im 18. Zug den Gewinn mit Sf5+ ausließ. Nach einem weiteren Fehler gab Marc im 23. Zug auf. Wolfgang Modlinski spielte gegen Thomas Stahlhofen ein sicheres Remis. Dirk Broksch gewann gegen Peter Rausch, der im 32. Zug eine Qualität und drei Züge später noch einen Turm einstellte. Zwischenstand um 16:05 Uhr – 2,5 : 0,5. Max Schawacht gewann ebenfals gegen Jens Bosau, so daß es um 17:05 Uhr 3,5 : 0,5 stand. Allerdings standen unsere anderen Partien nicht so überzeugend, so daß wir nur mit einem knappen Sieg rechneten. Um 17:20 Uhr überschritt Stefan Heuver im 40. Zug gegen Christian Becker in einer schlechteren Stellung die Zeit. Um 17:35 Uhr gab Martin Plotecki seine hoffnungslose Partie gegen Harald Faber auf (zumindest ist der Punkt in Erkenschwick geblieben).
Nun liefen noch die Partien an den ersten beiden Brettern. Peter Broszeit hatte gegen Hartmut Wimber (nein – kein Neuer bei Süd, aber Hartmut (Bußlapp) hatte sich endlich getraut) scharfes Spiel angestrebt und sich erfolgreich aus den Tücken der Stellung befreien können. Er opferte seinen Läufer für drei Bauern und verdankte es nur Hardis Zeitnot, daß er für seinen Einsteller im 36. Zug nicht bestraft wurde. Im Endspiel hatte Hartmuts Springer dann keine Chance mehr gegen die drei Bauern, so daß um 18:45 Uhr unser Sieg feststand. Ich hatte gegen Jens Nebel schon in der Eröffnug einen Bauern eingestellt und keine Freude mehr an meiner Stellung. Aber dann wanderte mein König bis nach c6, wonach die Stellung wieder ausgeglichen war. Im anschließenden Turmendspiel wählte ich allerdings einen falschen Verteidigungsplan, so daß ich um 19:15 Uhr meine Partie aufgab. Endstand 4,5 : 3,5 für uns.
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[Event „BL RE-Süd – Erkenschwick II“] [Site „?“] [Date „2009.01.25“] [Round „6“] [White „Linke, Jürgen“] [Black „Mathea, Marc“] [Result „1-0“] [PlyCount „45“] 1. e4 g6 2. d4 Bg7 3. Nc3 d6 4. Be3 Nf6 5. f3 O-O 6. Qd2 e5 7. Nge2 c6 8. O-O-O Qa5 9. Bh6 Be6 10. Kb1 b5 11. Bxg7 Kxg7 12. Nc1 b4 13. N3e2 Nbd7 14. g4 Nb6 15. Nb3 Bxb3? {Dieser Abtausch ist im Nachhinein verfehlt, da der schwarzen Dame Felder fehlen werden. Besser war 15… Da4 16. Sg3} 16. cxb3 c5 17. Ng3 cxd4 18. h4 {Hier gewinnt sofort 18. Sf5+ Kh8 19. Dh6 Tg8 20. Sxd6 und auf Tf8 geht mit 21. Sb7 die Dame verloren} 18… Rh8 19. Qg5 Nbd7 20. h5 Kf8 21. hxg6 fxg6 22. Qh6+ Ke8? {besser Kf7} 23. g5 1-0 %%%pgn%%% In Martins Partie hat sein Gegner die unglückliche Damenstellung auf c2 (mit Martins Hilfe) erfolgreich ausgenutzt.
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[Event „BL RE-Süd – Erkenschwick II“] [Site „?“] [Date „2009.01.25“] [Round „6“] [White „Plotecki, Martin“] [Black „Faber, Harald“] [Result „0-1“] [PlyCount „56“] 1. e4 c6 2. d4 d5 3. exd5 cxd5 4. Nf3 Nf6 5. Bd3 Bg4 6. h3 Bh5 7. O-O Nc6 8. c3 e6 9. Re1 Qc7 10. Bg5 Be7 11. Nbd2 a6 12. Qc2 Rc8 13. Rac1 Bg6 14. Ne5? {der erste Bauer geht verloren} Nxd4 15. Qa4+ {Besser war 15. cxd4 Dxc2 16. Txc2 Txc2 17. Lxc2 Lxc2 18. Tc1 Lg6 19. Tc8+ Ld8, wonach die Aktivität der weißen Figuren den Bauern kompensiert.} Nc6 16. Bxg6 hxg6 17. Bf4 Qb6 18. b4 O-O 19. Ndf3 Nxe5 20. Nxe5 Bd6 21. Qd1 Rfd8 22. Be3 Qc7 23. Bd4 Ne4! {und jetzt folgt noch eine Figur} 24. f3 Bxe5 25. fxe4 dxe4 26. Rxe4 Bf4 27. Rc2 e5 28. Qf3 Rxd4 0-1
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14.12.2008

Erkenschwick II – Läufer Wanne-Eickel II 5 : 3

Bericht von Franz Schulze Bisping
Nach den bisherigen Ergebnissen unserer Gäste wäre alles unter einem 6 : 2 eine Blamage für uns gewesen. So gesehen ist unser 5 : 3 Sieg recht schmeichelhaft für uns. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an – bei uns fehlten Wolfgang Modlinski und Max Schawacht. Jürgen Linke gewann kampflos an Brett 3. Aber schon nach der Eröffnung standen Dirk Broksch und ich schlecht. Während Dirk sich zunächst aus seiner schlechten Stellung retten konnte, gab ich nach 22 Zügen meine hoffnungslose Partie gegen Sebastian Thiemann auf. Im Gegenzug gewann Peter Broszeit gegen Ernst Weiß durch einen gut geführten Angriff – 2 : 1. Dirk Broksch zog zu schnell und verspielte so seine schöne Angriffsstellung, verlor eine Figur und stellte im 40. Zug auch noch die Dame ein. Stefan Heuver stellte in einer Remisstellung einen Turm ein und quälte sich im Endspiel mit einem Springer gegen Springer und Turm noch weitere 15 Züge gegen Dr. Kanther, bevor er (endlich) aufgab – 2 : 3 Aber unsere Ersatzleute sind immer für den ganzen Punkt gut. Dinar Abulhanov (Ersatzspieler in der 4. Mannschaft !!) hielt gut mit und konnte nach einem spekulativen Figurenopfer seines Gegners Schröder diesen sicher überspielen – 3 : 3 Nun hing alles an den Partien Schwing – Gasper und Golak – Plotecki. Für Läufer Wanne war ein 4 : 4 in greifbarer Nähe. Da konnte uns nur das Wunder von Erkenschwick retten und so kam es auch. Zwei grobe Fehler der Wanner Spieler brachten uns zwei unerwartete Punkte und verhalfen uns zu einem glücklichen Sieg.
Hier grasen Dinars Pferde.
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[Event „BL Erkenschwick II – Läufer Wanne II“] [Site „?“] [Date „2008.12.14“] [Round „5“] [White „Abulhanov, Dinar“] [Black „Schröder, Herbert“] [Result „1-0“] [PlyCount „4“] [SetUp „1“] [FEN „2r1r1k1/1q4p1/p2p1pNp/3N1Q2/1Ppb1P2/P6P/6P1/2R2R1K w – – 0 1“] 1. Rfe1 Qf7 $2 2. Re7 Rxe7 1-0
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Nach missratener Eröffnung hatte Dirk seine Artillerie auf den Königsflügel geschwenkt, während Schwarz den Damenflügel im Visier hatte.
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[Event „BL Erkenschwick II – Läufer Wanne II“] [Site „?“] [Date „2008.12.14“] [Round „5“] [White „Broksch, Dirk“] [Black „Stenzel, Gerd“] [Result „“] [PlyCount „14“] [SetUp „1“] [FEN „2r3k1/pp3p2/q5pp/r7/2bN4/2P3R1/P1Q2PPP/4R1K1 w – – 0 1“] 28. Nf5 Rxa2 {besser Kh7, da der a-Bauer nicht wegläuft.} 29. Ne7+ Kf8 $4 {Besser Kh7} 30. Qc1 Rc5 $4 {Besser Le6} 31. Qxh6+ Ke8 32. Qh8+ $4 {Hier konnte Weiß mit dem Abzugsschach 32 Sc6!! brutal die gegnerische Dame gewinnen. … Le6 33 Dh8+ Kd7 34 Sb8+} 32… Kd7 33. Qd4+ $4 {Hier konnte man mit 33. Td1!+ ein besseres Endspiel mit Qualitätsvorteil erreichen … Td2 34 Txd2+ Td5 35 Dc8+ Kxe7 36 Te3+ Kd6 37 Dd8+ Kc6 38 Df6+} 33… Qd6 34. Qg4+ $4 {Mit 34. Sxg6 konnte Weiß die Stellung noch ausgleichen. … Td2 35 Dg4+ Kc7 36 Sh4} 34… Be6 {und die Figur war weg und ebenso der Angriff. 0-1 im 40. Zug.}
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23.11.2008

Datteln – Erkenschwick II 5 : 3

Bericht von Franz Schulze Bisping
„Guten Nachbarn bringt man Geschenke“ war heute unser Motto. Wir haben uns schon oft gegen Datteln schwer getan und heute war es wieder so. An Brett 1 erreichte ich eine vielversprechende Stellung im Benoni und hätte ich 16. Se4 am Brett gefunden, wäre es für Jörg Deutschmann schwer geworden. So aber gewann ich nur einen Bauern, für den er gutes Spiel erhielt. Ich mußte zwar die Dame gegen Turm und Springer geben, aber meine Stellung war fest genug, so daß wir im 40. Zug Frieden schlossen. Peter Broszeit spielt mit Schwarz gegen Peter Becker den Marshallangriff, allerdings blieb die Remisbreite gewahrt – auch hier Remis nach 30 Zügen. An Brett 3 erspielte Jürgen Linke gegen Nikolaus Madalinski eine sehr gute Stellung mit deutlichem Vorteil. Allerdings verspeiste er einen vergifteten Bauern auf b7 und verlor die Dame. Max Schawacht verwaltete gegen Alfred Neumann eine Stellung mit deutlichem Raummangel, die er letztendlich nicht halten konnte. An Brett 5 verzockte sich Stefan Heuver gegen Jaroslaw Madalinski schon nach der Eröffnung und verlor eine Figur, für die er keine Kompensation hatte. Dirk Broksch spielte gegen Dirk Dechering. In einer lange Zeit ausgeglichenen Stellung ließ er nach einem Fehler seines Gegners zweimal den Gewinn aus, so daß sich auch hier ein Remis ergab. Wie immer sind die Ersatzleute aus der 3. Mannschaft ein Garant für den vollen Punkt. Heute spielte Harald van de Weyer sehr sicher gegen Herbert Hoppe. Nach mehr als 40 Zügen erreichte er ein gewonnenes Bauernendspiel und fuhr nach 65 Zügen den vollen Punkt ein. Am längsten kämpfte Martin Plotecki gegen Karlheinz Aust. Aufgrund unseres Rückstandes mußte er das Remisangebot seines Gegners ablehnen, geriet in eine Verluststellung, konnte sich aber noch in ein Remis retten.

02.11.2008

Altstadt I – Erkenschwick II 4 : 4

Bericht von Franz Schulze Bisping
Am Sonntag mußten wir gegen einen Favoriten antreten, den Verbandsklassenabsteiger Altstadt I. An den ersten Brettern hatten die Altstädter deutlich höhere DWZ-Zahlen. Die erste Punkteteilung erfolgte in der Partie Modlinski – Wernitz. Dann gewann Peter Broszeit gegen Elena Sokalskaya mit einem schönen Qualitätsopfer. Rainer Dzwiewas spielte gegen Alexander Sokalskyy remis. Zu diesem Zeitpunkt sah es für uns ganz vielversprechend aus, da wir an den letzten drei Brettern deutliche Vorteile hatten. Aber Max Schawacht vergab seinen Vorteil gegen Stefan Wickenfeld, weil er er eine Fortsetzung seines Angriffs nicht gesehen hatte, und mußte dann mit einer Figur weniger aufgeben. Dirk Broksch konnte gegen Stefan Tunkel entscheidenden Vorteil erlangen und vergab ihn dann wieder. Aber Tartakowers Bonmot „Der vorletzte Fehler gewinnt“ gilt immer noch, denn Stefan Tunkel stellte eine Qualität ein und diesmal ließ sich Dirk die Butter nicht vom Brot nehmen. Im Gegenzug stellte allerdings Jürgen Linke gegen Alfred Kotlar eine Figur ein – es stand 3 : 3. Stefan Heuver hatte seine Vorteile aus der Eröffnung nicht konsequent ausgenutzt und verpatzte seine Gewinnstellung zum Remis. Nun hing alles an der letzten Partie Pak – Schulze Bisping. Ich erreichte eine ausgeglichene Stellung – allerdings wurde mein Remisangebot nicht akzeptiert. Nach der Zeitkontrolle überlegte der Zweite der NRW-Meisterschaft 2007 noch einmal eine halbe Stunde, aber er konnte keinen Gewinn finden. So ließ er eine dreimalige Stellungswiederholung zu. Damit war um 19:15 Uhr das 4 : 4 perfekt.
Vor dem Kampf hätten wir ein Unentschieden als Erfolg angesehen, so aber haben wir einen Punkt verloren und hätten den Kampf klar gewinnen können. Anschließend haben wir noch im Kolpinghaus auf ein Bier zusammengesessen und uns über unseren ersten Platz in der Tabelle gefreut. Hier ist Peters Partie.
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[Event „BL Erkenschwick II – Altstadt II“] [Site „?“] [Date „2008.11.02“] [Round „3“] [White „Broszeit,Peter“] [Black „Sokalskaya,Elena“] [Result „1-0“] [PlyCount „49“] 1. e4 c6 2. Nf3 d5 3. exd5 cxd5 4. Ne5 Nf6 5. d4 g6 6. c3 Bg7 7. Bd3 O-O 8. O-O Nc6 9. f4 Qc7 10. Nd2 a6 11. Ndf3 b5 12. Qe1 Ne8 13. a4 Nxe5 14. fxe5 bxa4 15. Rxa4 f6 16. Qh4 fxe5 17. dxe5 Bxe5 18. Nxe5 (besser Dg5) 18… Rxf1+ 19. Bxf1 Qxe5 20. Bg5 Nf6 21. Ra1 Bb7 (besser Se4) 22. Re1 Qd6 23. Qd4 Ne4 $2 24. Rxe4 $1 dxe4 25. Bc4+ 1-0 (stellt Schwarz vor die Alternative: Matt oder Damenverlust)
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19.10.2008

Erkenschwick II – Altstadt II 6,5 : 1,5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Am Sonntag waren bei dem Spiel gegen Altstadt II zunächst nur sechs Erkenschwicker anwesend, mit 10 Minuten Verspätung kam ich zum Mannschaftskampf und Stefan Heuver war erst nach einer Dreiviertelstunde da (er kam von einem Übungsleiterwochenende in der Sportschule Hachen und durfte gegen die einzige Dame spielen). Um 15 Uhr war das Remis zwischen Joachim Bremer und Wolfgang Modlinski perfekt. Um 16 Uhr hatte Günter Strozewski in einer schönen Partie gegen Frank Block gewonnen. Jürgen Linke konnte seinen Mehrbauern gegen Hans-Joachim Mallach nicht gewinnbringend einsetzen und nahm deshalb um 16:15 Uhr Remis an. Peter Broszeit hatte gegen Romuald Samisch einen Bauern geopfert, aber keinen Vorteil erreicht, deshalb war um 16:40 Uhr die Partie mit einem Remis zuende. An den anderen Brettern sah es zu diesem Zeitpunkt nach einem knappen Sieg für uns aus. Stefan Heuver hatte sich gegen Alina Petrova Vorteile am Damenflügel erkämpft, Max Schawacht hatte gegen Christian Mayeres eine Qualität gewonnen und einen Freibauern auf der a-Linie. Dirk Broksch besaß zwei Mehrbauern gegen Alfred Manfeldt, allerdings stand ich gegen Klaus Beer deutlich schlechter und mußte einen Angriff abwehren. Um 17:40 Uhr hatte Max gewonnen. Ich stand mittlerweile mit meinen Figuren Patt – eine Stellung aus dem Gruselkabinett. Dann wickelte Klaus in ein gewonnenes Bauernendspiel ab, in dem er sich aber für einen falschen Plan entschied.
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[Event „BL Erkenschwick II – Altstadt II“] [Site „?“] [Date „2008.10.19“] [Round „?“] [White „Beer, Klaus“] [Black „Schulze Bisping, Franz“] [Result „0-1“] [PlyCount „52“] [SetUp „1“] [FEN „3r3k/p3np1P/4pN2/1pp4P/4K1R1/2P5/1P3P2/8 w – – 0 1“] 45. Rg8+ Nxg8 46. hxg8=Q+ Rxg8 47. Nxg8 Kxg8 48. Ke5 b4 {und verpatzte es mit} 49. cxb4 $2 {während Kd6! gewinnt, da Weiß dann sofort einen Freibauern auf der c-Linie erhält und der schwarze a-Bauer gehalten wird.} 49… cxb4 50. Kd4 Kg7 51. Kc4 e5 52. Kxb4 Kh6 53. Kc5? Kxh5 54. b4 e4 55. b5 f5 56. Kc6 f4 57. Kb7 e3 58. fxe3 fxe3 59. Kxa7 e2 60. b6 e1=Q 61. b7 Qa5+ 62. Kb8 Kg6 63. Kc8 Qc5+ 64. Kd7 Qb6 65. Kc8 Qc6+ 66. Kb8 Kf7 67. Ka7 Qc7 68. Ka8 Qa5+ 69. Kb8 Ke7 70. Kc8 Qd8# 0-1
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So konnte ich doch noch mit Glück gewinnen. Anschließend hatte Alina gegen Stefan in einer Stellung mit zwei Bauern weniger die Türme tauschen lassen, so daß Stefan mit dem a- und b-Bauern bis auf die sechste Reihe vorrücken konnte und die Umwandlung in eine Dame nicht zu verhindern war. Als letzter gewann dann Dirk Broksch gegen Alfred Manfeld. Damit haben wir überrraschend hoch gewonnen.
Hier ist Günters schöne Angriffspartie.
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[Event „BL Erkenschwick II – Altstadt II“] [Site „?“] [Date „2008.10.19“] [Round „?“] [White „Strozewski, Günter“] [Black „Block, Frank“] [Result „1-0“] [PlyCount „47“] 1. e4 c5 2. Nf3 g6 3. c3 Bg7 4. Bc4 Nc6 5. d4 Na5 6. Be2 b6 7. Nbd2 Bb7 8. O-O Nf6 9. d5 e6 10. b4 cxb4 11. cxb4 Nxd5 12. exd5 Bxa1 13. bxa5 Bxd5 14. Ba3 Bc3 15. Bc4 Bc6 16. Qc2 Qf6 {Lxd2 ist wahrscheinlich besser.} 17. Ne4 Bxe4 18. Qxe4 Rc8 19. Rd1 Qf5 20. Qb7 Rd8 21. axb6 axb6 22. Qxb6 Ba5 $4 {Lf6 war erzwungen, auch wenn Schwarz nach 23. Lb5 verloren ist.} 23. Qd6 Qf6 24. Bb5 1-0
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14.09.2008

Waltrop – Erkenschwick II 3 : 5

Bericht von Franz Schulze Bisping
Am Sonntag begann die neue Saison mit dem Spiel gegen die 1. Mannschaft von Waltrop im Lehnemannshof. Beide Mannschaften spielten mit einem Ersatzspieler. Der Kampf verlief zunächst ausgeglichen. Erst nach fast 3 Stunden Spielzeit waren die ersten Partien entschieden. Wolfgang Modlinski verlor in einer ausgeglichenen Stellung gegen Lennart Schlinckmann durch einen groben Fehler im Endspiel. Im Gegenzug gewann Stefan Heuver gegen Marco Harde. Die Partien Broksch – Hilbig und Schawacht – Schwammbach wurden Remis gegeben, so daß es 2 : 2 stand. Jürgen Linke, Hans-Jörg Steinke und ich hatten mittlerweile deutlich vorteilhafte Stellungen erarbeitet, als Peter Broszeit kurz vor der Zeitkontrolle in einem schlechteren Endspiel die Partie einstellte. Durch meinen Sieg gegen Martin Drewes gelang uns der Ausgleich zum 3 : 3. Jürgen gewann zur Zeitkontrolle seine Partie und um 18:30 Uhr hatte auch Hans-Jörg seine Mehrfigur realisiert und es stand 5 : 3.
Nachfolgend die Partie Marco Harde gegen Stefan Heuver.
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[Event „BL Waltrop-Erkenschwick II“] [Site „?“] [Date „2008.09.14“] [Round „1“] [White „Harde, Marco“] [Black „Heuver, Stefan“] [Result „0-1“] [PlyCount „68“] 1. d4 d6 2. c4 g6 3. Nc3 Bg7 4. e4 Nc6 5. Be3 e5 6. d5 Nce7 7. Nf3 f5 8. Bd3 Nf6 9. O-O O-O 10. c5 f4 11. cxd6 cxd6 12. Bd2 Bg4 13. Rc1 a6 14. h3 Bxf3 15. Qxf3 g5 16. Rc2 h5 17. g4 Kf7 18. Qg2 hxg4 19. hxg4 Ng6 20. f3 Nh4 21. Qe2 Rh8 22. Kf2 $2 Nf5 $19 23. Qd1 Qb6+ 24. Ke1 Ng3 25. Rf2 Rh1+ 26. Bf1 Rah8 27. Na4 Qxf2+ 28. Kxf2 R8h2+ 29. Bg2 Rxd1 30. Be1 Rxg2+ 31. Kxg2 Rxe1 32. Rc7+ Kg6 33. Nb6 Re2+ 34. Kh3 Nf1 0-1
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