Aktuelles

23.01.2020: Mitgliederversammlung auf den 28.02.2020 verlegt

Aus formalen Gründen (Änderung der Satzung) wird die Mitgliederversammlung auf den 28.02.2020 verlegt.
Hier die Einladung:


Die Unterlagen zur Versammlung (Satzungsentwurf, Geschäftsordnung und Beitragsordnung) werden per Mail an alle Mitglieder versendet.

12.01.2020: Spannendes Pokalwochenende leider ohne Happy End!

Am Wochenende fand die Vorrunde der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft im Schach im AWO Treff an der Stimbergstraße statt. Der Schachverein hatte den SV Lingen (Niedersachsen), den SC Heimbach-Weiß / Neuwied (Rheinland-Pfalz) und SC König Nied (Hessen) zu Gast.

Die Auslosung am Samstag ergab, dass es der Gastgeber nicht mit dem klaren Favoriten SV Lingen zu tun bekam. Der Gegner lautete SC Heimbach-Weiß / Neuwied. Diese Mannschaft war zwar nicht mit ihrem Spitzenbrett angereist, aber die aufgestellten Spieler wiesen doch eine ordentliche ELO-Zahl auf. Nicht umsonst kämpfen sie in der Oberliga Süd-West um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der SV Erkenschwick hatte für den ersten Auftritt des Vereins bei einer Deutschen Meisterschaft seine ersten vier Bretter am Start und war somit leicht favorisiert.

Der Kampf nahm zunächst den erwünschten Verlauf. Jelmer Jens ließ sich von seinem Gegner nicht durch eine vorbereitetes Figurenopfer überraschen. Da in der Folge sein Gegner den Gegenangriff unterschätze, konnte er mit dem erfolgreichen Königsangriff das Pokalteam in Führung bringen.

Leider konnte Robert Ris am Spitzenbrett nicht bereits das Weiterkommen sicherstellen. Nach einem Qualitätsgewinn konnte er den Materialvorteil nicht verteidigen. Da das gegnerische Läuferpaar zu viel Druck gegen seinen König entfachte, musste der die Qualität zurückgeben. Das entstandene Endspiel hatte dann kein Gewinnpotenzial mehr, so dass die Punkteteilung zum 1,5:0,5 die Folge war.

Nun fehlte zum Weiterkommen nur noch ein halber Punkt, da bei einem 2:2 die Punkte an den höheren Brettern mehr zählen. Hier war der SV Erkenschwick somit nicht mehr einholbar. Doch Thomas Willemze hatte seinen Angriff überschätzt und musste nun nach einem Weg suchen, um die drohende Niederlage zu verhindern. Am letzten Brett war die Figurenstellung von Dennis de Vreugt ausgesprochen passiv. So entschloss er sich einen Bauern zu opfern, um damit seine Figuren ins Spiel zu bringen. Das war dann auch ausreichend. Gegen die Schwerfigurenbatterie am Königsflügel konnte sein Gegner keinen wirksamen Angriff aufbauen. Nach Tausch der Damen nahm er dann das Remisangebot zum 2:1 an. Damit war die erste Runde im Deutschen Mannschaftspokal erfolgreich absolviert. Die abschließende Niederlage von Thomas Willemze brachte für die Gäste aus Rheinland-Pfalz nur noch eine Ergebniskosmetik.

In der parallelen Begegnung musste der Bundesligist SV Lingen lange kämpfen. Am Ende sicherten die Siege an den Spitzenbrettern gegen den SC König Nied den Einzug in das Vorrunden Endspiel am Sonntag.

Etwas überraschend setzten die Gäste aus dem Emsland auch am Sonntag auf zwei Siege an den beiden Spitzenbrettern, die nach den Regeln des Pokals für den Gewinn der Vorrunde ausreichen würden. An Brett 3 und 4 kamen wie bereits am Samstag keine Spieler aus dem Bundesligakader zum Einsatz.

Am ersten Brett spielte für den SV Erkenschwick an diesem Tag Jelmer Jens, der mit Schwarz eine passive, aber solide Stellung aufs Brett stellte. Bei knapper Bedenkzeit hoffte er seine Stellung befreien zu können und übersah dabei den drohenden Materialverlust. Nach Abtausch der Damen konnte er den dann nicht mehr verhindern und gab die Partie auf.

Damit war der erste Teil des Plans aufgegangen. Die Gäste waren daher auch nicht beunruhigt, dass Thomas Willemze nach einem spektakulären Damenopfer seine Figuren koordiniert zu einem entscheidenden Königsangriff führen konnte. Somit lautete der Zwischenstand 1:1.

Die Entscheidung sollte am 2. Brett fallen. Hier hatte Dennis de Vreugt unbeeindruckt von der deutlich besseren ELO-Zahl seines Gegners einen Springer geopfert und dadurch anhaltenden Angriff gegen den gegnerischen König bekommen. Bei knapper werdender Bedenkzeit überschätzte er jedoch sein Angriffspotenzial. Er hoffte mit einem weiteren Opfer – diesmal sogar ein Turm – den gegnerischen König Matt zu setzen. Am Ende fehlte ihm jedoch dazu ein Tempo. Sein Gegner konnte durch Gegendrohungen den Angriff abwehren. Nachdem dann weiteren Figuren getauscht wurden, war der Materialnachteil nicht mehr auszugleichen und der SV Lingen stand mit der 2:1 Führung als Gruppensieger fest.

So spielte es dann auch keine Rolle mehr, dass abschließend Robert Ris in seinem Turm- / Springerendspiel die Aktivierung des gegnerischen Königs zuließ. Damit war die Partie trotz Mehrbauern nicht mehr zu gewinnen. Der Endstand lautete somit 1,5:2,5.

Trotz dem ist der SV Erkenschwick mit dem Pokalwochenende sehr zufrieden. Er hat gezeigt, dass er auch gegen ein Spitzenteam aus der Bundesliga nicht chancenlos ist. Den Zuschauern wurden hochklassige und spannende Partien geboten. Die Gäste lobten unabhängig von ihrem Abschneiden die Ausrichtung des Pokalwochenendes. Im März wird des SV Erkenschwick im NRW-Pokal die Titelverteidigung in Angriff nehmen.

22.12.2019 – Dirk Broksch gewinnt das Weihnachtsblitzturnier

2.11.2019 – Erkenschwick gewinnt das Viererblitzen der U20

3.11.2019 – KTT B-Gruppe, Paarungen der 2. Runde online

Am Samstag richtete Rochade Disteln, die Viererblitzmeisterschaft der Schachjugend (U20) aus. Es gab ausreichend Platz im großen Salál von st. Josef. Sieben Mannschaften starteten, deshalb wurde doppelwandig gespielt. Neben den Gastgebern stellte SV Springer Recklinghausen-Süd, SV Unser Fritz je eine Mannschaft sowie Erkenschwick mit vier Mannschaften. Waltrop hatte leider kurzfristig abgesagt. So wurde es letzten Endes eine klare Beute von Erkenschwick 1 (Spriestersbach, Möbius, Jelinski, Schwedhelm), die mit 12 Siegen (aus 12 Kämpfen) einen Start-Ziel-Sieg einfuhren. Den 2. Platz belegt Rochade Disteln (14-10 MP) vor Erkenschwick 2 (14-10 MP, Yousef Al Marawi, Grewing, Allen R. Mathea), allerdings mit einem Brettpunkt weniger. Mit einem 4-0 in der Schlussrunde gelang es unseren Spielern noch, an Unser Fritz vorbeizuziehen. Mit 12-12 Punkten belegte Unser Fritz den 4. Platz vor Springer Recklinghausen Süd, die zwei Brettpunkte weniger hatten. Abgeschlagen landeten unsere 3. und 4. Mannschaft auf den Plätzen 6 und 7.

1.11.2019 – 1. Runde der KTT-A-Gruppe

Am Freitag, den 1.11.2019, beginnt die 1. Runde der A-Gruppe des KTT. Dieses Jahr ist sie besonders stark besetzt mit zwei Spielern der 1. und vier Spielern der 2. Mannschaft: Christoph Krings (2162), Peter Trzaska (2072), Frank Strozewski (2005), Franz Schulze Bisping (1931), Abdulhadi Al Marawi (1860), Dirk Broksch (1856), Martin Stratmann (1758), Frank Block (1749), Kai Spriestersbach (1720), Lukas Möbius (1462), Günter Strozewski (1394), Christian Scholtholt (1349). Gespannt sind wir darauf, wie sich unser Youngster Kai (13 Jahre) in diesem Feld schlägt.

Es wird in zwei Vorgruppen gespielt (5 Runden), anschließend gibt es drei Endgruppen (für die 1./2. , 3./4. , 5./6.), in die das Ergebnis aus der Vorgruppe mitgenommen wird .

Um 19 Uhr ist die Auslosung, anschließend beginnt die 1. Runde.

26.10.2019 Kai und Phillipp beim Essener Jugendopen

Von Montag, den 21.10, bis Freitag, den 25.10., fand in Essen das 2. U25 Jugend-Open statt.

In der 1. Runde musste Phillipp Allen gegen Kai Spriestersbach antreten und verlor. Doch der Lohn für die Teilnahme war Phillipps erste DWZ-Zahl von 1015. 1,5 Punkte erzielte er aus 6 Partien, wobei er gegen deutlich ältere Gegner zum Teil gute Stellungen verlor. In ihm steckt viel Potential.

Für Kai begann das Turnier gut, nach 3 Partien hatte er 2,5 Punkte und mußte in der 4. Partie gegen den DWZ-Favoriten FM Adrian Gschnitzer (DWZ 24105) antreten. In dieser Partie hast er Chancen auf ein Remis, aber leider wickelte er falsch ab und verlor. Auch in der 5. Runde gegen Noel Gallas lief es nicht rund. In den letzten beiden Partien holte er aber 1,5 Punkte gegen stärkere Gegner. Bei der Siegerehrung erhielt er den 2. Preis in der U14 und gewann über 70 DWZ-Punkte dazu.

10.10.2019 – Paarungen der B-Gruppe online

Die Paarungen für die 1. Runde der B-Gruppe sind online – siehe Reiter KKT 2019/20 B-Gruppe.

27.9.2019 1. Schnellturnier – Heuver und Trzaska gewinnen

Beim 1. Schnellturnier waren zunächst nur 11 Spieler anwesend, so daß in den ersten beiden Runden jeweils ein Teilnehmer spielfrei blieb. Dinar Abulhanov verstärkte ab der 3. Runde das Feld.
Sieger wurde Stefan Heuver mit 4 Punkten vor dem ebenfalls punktgleichen Peter Trzaska. Mit 3 Punkten folgten Franz Schulze Bisping, Dirk Broksch und Frank Strozewski.
Die Tabelle findet ihr ihr beim Kurt-Tauscher-Turnier unter dem Reiter Schnelltuniere.

21.9.2019 Platz 2 beim Spreewaldpokal

Zum ersten Mal nahm im September der Schachverein an einer Schachveranstaltung in der Partnerstadt Lübbenau teil. Seit Anfang des Jahres gibt es einen regen Mailwechsel mit der Spreewald Schachgemeinschaft Lübbenau. Dieser Verein ist erst vor gut 10 Jahren entstanden. Am Beginn der Städtepartnerschaft gab es daher noch keinen Kontakt. So war die Teilnahme des Schachverein Erkenschwick am Spreewaldpokal der erste persönliche Kontakt.

Frank Strozewski, Frank Eggenstein, Peter Trzaska, Franz Schulze Bisping und Peter Broszeit erkämpften sich mit 14:4 Mannschaftspunkten den zweiten Platz. Sie mussten sich nur dem Sieger aus Potsdam geschlagen geben. Eines der beiden Unentschieden gab es in der Begegnung gegen den Dritten, der ersten Mannschaft des Partnervereins.

Mindestens gleichbedeutend waren die persönlichen Begegnungen. Die Gastgeber hatten für den zweiten Tag noch ein Rahmenprogramm organisiert. Bei herrlichem Spätsommerwetter genossen alle die Kahnfahrt im Spreewald.

Der herzliche Kontakt soll nach Möglichkeit in der Zukunft vertieft werden. Eine Möglichkeit könnte der NRW-Cup bieten, zudem die Schachfreunde nach Erkenschwick eingeladen sind.